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Diese ->medikamentöse Empfehlung hilft gegen die Negativsymptome der Psychose/Schizophrenie und fördert einen positiven Verlauf der Erkrankung. Es ist wesentlich verträglicher, da nur kleine Dosierungen von Antipsychotika eingesetzt werden und die Wirkstoffe gut aufeinander abgestimmt sind.

Vorstellung Schizophrenie Verfolgungswahn, religiöser Wahn

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15.12.2018
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Hallo,

ich leide seit 4 Jahren an schiezophrenie. Die erste Psychose hatte ich als ich mich in dem salafistischen Szene mich rumgetrieben habe. Ich habe mich in der Zeit immer mehr von der Aussenwelt abgeschirmt da ich dachte die Menschheit ist gegen den Islam. Ich habe mich immer mehr mit der Religion befasst und mein Wissen über die Religion am meisten aus YouTube Videos erlangt. Mit der Zeit habe ich mich immer weiter radikalisiert. Bis ich mich in einer Psychose befand ich dachte der Verfassungsschutz und der militärische Abschirmdienst beobachten mich und machen auch das Leben meiner Familie schwerer.

Ich dachte der Verfassungsschutz will mich verschleppen und Foltern. Als ich es nicht mehr aushielt ging ich mit einem Messer auf die Straße und lief auf der Straße da ich dachte ich stehe unter dem Schutz Gottes. Das Messer hatte ich jedoch nur dabei um mich zu Verteidigen. Mein Vater fuhr mir mit dem Auto hinterher und rief die Polizei, als die Polizei an kam führen sie mich in die Psychiatrie. Dort angekommen habe ich die meiste Zeit mit dem Beten verbracht. In dieser Zeit war auch der Ramadan und ich Fastete. Die Ärzte sagten zu mir ich sollte lieber nicht Fasten in meinem Zustand kann das negative Folgen haben. Dadurch dachte ich das die Ärzte mich die Religion nicht praktizieren lassen. Jedoch gab ich dann nach und nahm auch die Tabletten die ich verordnet bekam. Als ich entlassen wurde nahm ich eine Zeit lang wieder die Tabletten, jedoch brach ich die Behandlung ab wegen den Nebenwirkungen der Tapletten. Es folgten mehrere Psychatrie Aufenthalte ausgelöst entweder durch selbständigen absetzten der Thetapie oder anschauen von Videos mit salafistischen Inhalt. Im Moment geht es mir gut das einzige was mir Sorgen bereitet ist meine Gewichtszunahme und Arbeitslosigkeit und die Angst vor einem erneuten Rückfall.

Meine Frage ist gibt es hier Menschen mit einem ähnlichen Krankheitsverlauf und können mir hier Leute Tipps geben wie ich einem erneute Psychose verhindern kann. Außerdem möchte ich Fragen ob hier Leute aus dem Kreis Esslingen oder Stuttgart gibt.

Vielen Dank.
 

Heinzi

Guest

So abwegig ist es nicht , das der Verfassungsschutz dich beobachtet hat. Die kontrollieren schon die salafistische Szene bzw. Moscheen , in denen sie sich aufhalten aus Gründen des Terrorschutzes.
 

Heinzi

Guest

Ich selber habe auch mal in der Psychose mich vom Geheimdienst überwacht gefühlt. Aber es ist schon möglich , das ich überwacht wurde , weil ich im Internet über brisante politischen Themen teilweise radikale und gefährliche Ansichten vertreten habe. Ich habe auch mal auf Facebook in einer Chronik sehr gesellschaftskritische Ansichten geschrieben , bei denen es eben möglich ist , das welche dadurch auf die Barrikaden gehen und ich somit ein Staatsfeind bin. Nur habe ich in der Chronik nicht aufgehetzt , im Gegenteil ich wollte Aufklären und hatte ja auch Lösungsvorschläge gehabt , die friedlich sind und außerdem hast du in Deutschland Meinungsfreiheit.
 
Administrator
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Hallo @Fedex
Bin grade über deinen Beitrag gestolpert beim Aufräumen des Forums.

Wie geht es dir?

Bezüglich der Psychose, kann ich dir diese Medikamenteempfehlung nur nahelegen, was du daraus machst ist deine Sache. Das ist deutlich verträglicher und damit lässt sich die Psychose eher heilen. Übliche Neuroleptika hinterlassen ja Negativsymptome, was dabei eben aufgrund der speziellen Antidepressiva (Bupropion) deutlich reduziert ist.
Du wirst wie ich auch da vermutlich auf ein Neuroleptikum eingestellt sein und normal hat man bei einer Schizophrenie auch belastende Negativsymptome neben den Positivsymtomen.

Was deine Ausflüchte zum Islam angeht, so solltest du dir von mir etwas sagen lassen und diesen Unsinn aufhören.

Zumindest sollte dir klar sein das du dich da auf einen gefährlichen Weg begibst. Du solltest besser deine gesundheitlichen Probleme in den Griff bekommen und schauen das du ein normales religiöses Verständnis bekommst ohne dir einer Religion alleine unterzuordnen.
Der Islam hat auch viel negatives und es liegt auch an Leuten wie dir, das man diese negative Dinge wie die Scharia grundlegend erneuert und zeitgemäß auslegt. Ansonnsten verstehe ich den Hass auf den Islam sehrwohl und als Außenstehender sieht man das da unrecht passiert im Namen eines Gottes oder einer Religion, denn mit Gott hat das dann auch wenig zu tun, wenn man Schwule umbringt, Ehrenmorde begeht oder Dieben die Hände abschneidet.
Das Zeug wünschen sich ja Salafisten meistens auch und ich verstehe wenn man so etwas auch beobachtet, weil ihr legt es da darauf an, wenn ihr meint eure Kultur hierher exportieren zu müssen und gleichzeitig führt das dazu das sich radikale Menschen in Konfliktregionen weiter radikalisieren.
DU könntest also umgekehrt viel mehr Gutes tun, wenn du versuchst ein Vorbild zu sein das sich diesen radikalen Ideen lossagt. Jede Veränderung oder Bewegung passiert in einen selbst, wenn du also bereit bist dich zu ändern oder was aufzugeben, dann hast du viel erreicht und Andere werden es dir mit der Zeit gleichtun.

Ich glaube auch an Gott, aber ein gewisser Zweifel ist auch wichtig. Uns Psychotikern kann zuviel Religion auch schaden, also nehm die Hilfe hier wenn du das siehst an(mit den Medikamenten).
Ich hab auch sehr viel gebetet als ich krank wurde, meine Psychose war auch etwas religiös geprägt und ich kenne mich auch etwas mit dem Islam aus ohne da irgendetwas blind zu folgen. Es gab schon immer Menschen mit göttlichen Eingebungen und eventuell sind wir Betroffene ja so ein Bindeglied zwischen dieser geistigen Welt und der Realen. Dann wenn man sich selbst als Teil von Gott betrachtet, dann sieht man das vielleicht lockerer.
Zumindest kann aus einer übertrieben aufgefassten Religion auch viel Leid entstehen und ich denke das gilt es ja zu vermeiden. Mäßigung fängt bei der Auslegung an und wenn man sich den negativen Dingen oder Unsicherheiten entledigt und eben im Zweifel für den Angeklagten entscheidet.
Islam lässt häufig keinen Zweifel zu und genau da liegt das Problem. Die Scharia finde ich schlecht, weil viele Strafen einfach überzogen oder grundlegend falsch sind, zumal Menschenrechte wie "körperliche Unversehrtheit" missachtet werden, dem sich sogar der Islam unterordnen müsste. Aber das hebelt man ja mit eigenen Menschenrechten aus.
Menschenrechte sind einfach unverhandelbar und solang der Islam das missachtet wird er auch gehasst werden. So einfach ist das.
 
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Meine Frage ist ... können mir hier Leute Tipps geben wie ich einem erneute Psychose verhindersowas.
Konvertiere zu den örtlichen Staatsreligionen. Da darfste dann auch etwas extremer sein was ja dein naturell zu sein scheint. Oder versuche deine Neigung zum Extremen wegzubekommen wobei ich denke dass mein vorheriger Vorschlag leichter umzusetzen ist.
 
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