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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

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➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Schizophrenie und Krebs

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 1196
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G

Gelöschtes Mitglied 1196

Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum und war bisher nur stiller Mitleser. Jetzt habe ich einen Zeitungsartikel gelesen in dem behauptet wird, dass schizophrene Menschen haeufiger an Krebs erkranken.

Kennt Ihr jemanden oder seit villeicht selbst betroffen? Ich leide an einer paranoiden Schizophrenie und mich interessiert das Thema.

Freundlicher Gruß
Gelöschtes Mitglied 1196
 
Hallo,

also davon habe ich persönlich noch nix gehört. Ich leide an Hebephrenie und habe Diabetes Typ 1. Das wurde mir mit der Schizophrenie diagnostiziert.
 
Hey,

Ja, es gibt Studien zu dem Thema, die einen Zusammenhang zwischen Schizophrenie und Krebs festellen konnten. Allerdings liegt das erhöhte Risiko an Krebs zu erkranken nicht an der Erkrankung Schizophrenie. So weit ich das in Erinnerung habe, liegt das erhöhte Krebserkrankungsrisiko für Menschen mit einer Schizophrenie daran, weil sehr viele Erkrankte sehr sehr viel Rauchen (Rauchen senkt ja den Medikamentenspiegel) oder sich kaum körperlich bewegen, was das Krebsrisiko natürlich ernorm erhöht.
 
Hallo Sanne,

das es am Rauchen liegt, war mir nicht klar. Aber es erklärt vieles. Im Artikel stand leider nicht welche Krebsarten am meisten vorkommen.
 
Normal sollten Betroffene auch Bupropion gegen das Rauchen bekommen.
Steht sogar in den Leitlinien:
https://register.awmf.org/assets/guidelines/038-009k_S3_Schizophrenie_2025-10.pdf
Empfehlung 106 (Seite 37)
Rauchenden Menschen mit einer stabilen Schizophrenie sollte Bupropion oder Vareniclin unter Beachtung von und nach Aufklärung über mögliche Risiken angeboten werden.

Adaptiert nach AWMF-Leitlinien „Screening, Diagnostik und Behandlung des schädlichen und abhängigen Tabakkonsums” 2015 (89), weitere Literatur siehe Hintergrundtext.
 
Hallo Maggi,

vielen Dank für die Leitlinie. Die kannte ich bisher noch nicht. Hab jetzt wieder mal was zum Lesen, dank Dir. Vielen Dank.

@ ThomasErtl1993: ich finde die Wahrscheinlichkeit mehr mit 1,4 mal höher viel zu viel.
 
Also wenn ich Nicht-Raucher bin, brauche ich mir keine Sorgen machen zusätzlich noch an Krebs zu erkranken?
 
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