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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

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Schizophrenie Langzeitperspektive

tso85055

Active member
Hallo zusammen,

ich hatte meine erste psychotische Episode vor 3 Monaten. Nach 1-2 Wochen Medikamenteneinnahme war ich wieder heile. Zurzeit nehme ich Risperidon 2mg.

Nun dachte ich mir ich bin ja geheilt, jetzt brauche ich nichts mehr davon einnehmen, dämpft ja eh nur. Falsch gedacht, so wie es ausschaut wird die Krankheit mich noch länger begleiten. Da ich enorme Ängste vor einem Rückfall habe, werde ich wohl Medikamente bis an mein Lebensende einnehmen.

An einem Jens Jüttner oder Cordt Winkler sieht man ja, das es sich lohnt regelmäßig Medikamente zu nehmen.
Meine Frage deshalb besonders an die Erfahrenen und an die, die schon länger am Ball sind:

  • Wie lange nehmt ihr Antipsychotika?

  • Führt ihr ein gutes Leben mit Familie und Job?

  • Habt ihr zwischenzeitlich abgesetzt ohne wieder in eine Psychose zu driften?

  • Wie sieht es mit Langzeitnebenwirkungen aus nach 5 - 10 Jahren Einnahme?

  • "Heilt" die Schizophrenie im Alter aus oder wird schwächer, sodass man mit Mitte 40 oder 50 auch ohne Medikamente klarkommt?
 
es gibt verschiedene verläufe und die sog. 1/3 regel. kannst ja mal googlen :)
 
Hallo:) da du die erste Episode hattest, hast du vermutlich noch nicht die Diagnose Schizophrenie oder ?
Zu mir: ich hatte eine Episode Anfang des Jahres, die zwei Wochen lang ging. Ich nehme seid dem abilify 9 mg, mein psychiater will es auf 5 reduzieren. Mir wurde gesagt man muss nach der ersten Episode ein halbes Jahr nehmen. Das kann man zu Anfang noch nicht sagen. Ich gehe arbeiten, bin aber noch ziemlich depressiv. Mein Leben hab ich mir anders vorgestellt, habe viel verloren. Cordt Winkler nimmt zum Beispiel nur 2 mg Abilify ein, das fast nichts.
 
abilify blockiert in der dosierung schon über 70% der dopaminrezeptoren... das ist bei partialagonisten paradoxerweise so. allerdings kommt es auch auf deine körpergröße und gewicht an. deswegen würde ich dazu ne diät machen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
In addition to aripiprazole's partial agonism and functional selectivity characteristics, its effectiveness may be mediated by its very high dopamine D2 receptor occupancy (approximately 32%, 53%, 72%, 80%, and 97% at daily dosages of 0.5 mg, 1 mg, 2 mg, 10 mg, and 40 mg respectively).

https://en.m.wikipedia.org/wiki/Aripiprazole
 
Jaja, verschiedene Verläufe, und die Giftpillen wirken ja bei jedem anders nunu, ich kriege 7mg reingezwungen, wenn se dir die Dosis erhöhen wirst schon merken wie's laeuft
 
Seit 12 Jahren, 2x fast gestorben und ehemaliger Pflegefall, bin ja gespannt was für Märchen se euch erzaehlen
 
Ability hatte ich auch schon, genauso wie zyprexa Quetiapin usw., mein größeres prob. Is das Metall was se mir in die Knochen geschraubt ham, nuja
 
Hallo:) da du die erste Episode hattest, hast du vermutlich noch nicht die Diagnose Schizophrenie oder ?
Zu mir: ich hatte eine Episode Anfang des Jahres, die zwei Wochen lang ging. Ich nehme seid dem abilify 9 mg, mein psychiater will es auf 5 reduzieren. Mir wurde gesagt man muss nach der ersten Episode ein halbes Jahr nehmen. Das kann man zu Anfang noch nicht sagen. Ich gehe arbeiten, bin aber noch ziemlich depressiv. Mein Leben hab ich mir anders vorgestellt, habe viel verloren. Cordt Winkler nimmt zum Beispiel nur 2 mg Abilify ein, das fast nichts.
Richtig, ich habe noch keine Diagnose. Aber auf die hohen Rückfallraten muss man sich trotzdem einstellen. Naja eine kleine Dosis die abschirmt auf Dauer wäre auch mein Ziel.
 
Bei mir scheint die Psychose ausgeheilt zu sein. Hatte vorher fünfmal eine Psychose. Habe mit 50 Jahren aufgehört, NL zu nehmen. Das geht jetzt seit sechseinhalb Jahren gut.
Haste Glück gehabt. Mir ham die psychosen und das ganze drumherum mit einweisen usw. Extrem geschadet
 
Bei mir scheint die Psychose ausgeheilt zu sein. Hatte vorher fünfmal eine Psychose. Habe mit 50 Jahren aufgehört, NL zu nehmen. Das geht jetzt seit sechseinhalb Jahren gut.
Ja und wie war es in der Vergangenheit? Mein Sohn 25 Jahre ich denke das er auch besser wird wenn er älter und selbstbewusster erfahrener und reifer ist.
 
Früher habe ich öfter mein Medikament abgesetzt, und kriegte nach einem Jahr wieder eine Psychose.
Jetzt geht es schon lange ohne NL, weil sich auch meine Lebenssituation geändert hat. Meine Kinder sind seit längerem erwachsen, ich kriege EM-Rente und habe keinen Stress. Außerdem wird man mit höherem Alter gelassener, und hat eingefahrenere Denkbahnen.
 
Früher habe ich öfter mein Medikament abgesetzt, und kriegte nach einem Jahr wieder eine Psychose.
Jetzt geht es schon lange ohne NL, weil sich auch meine Lebenssituation geändert hat. Meine Kinder sind seit längerem erwachsen, ich kriege EM-Rente und habe keinen Stress. Außerdem wird man mit höherem Alter gelassener, und hat eingefahrenere Denkbahnen.
Was für ein Medikament hast du genommen? Mein Sohn hat garkein Stress oder Druck von außen. Nimmt alles so wie es ist ich auch.
 
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