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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Schizophrener Residualzustand oder postpsychotische Depression

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Gelöschter Benutzer 2353

Der Unterschied liegt darin, dass eine postpsychotische Depression immer irgendwann wieder weg geht. Ein Residualzustand ist dagegen zumeist chronisch und ist damit auch stabil über die Jahre. Wenn ihr also "nur" eine postpsychotische Depression habt - nicht aufgeben, es geht irgendwann wieder weg.
 
Eine weitere Unterscheidung ist auch, daß beim Residuum die Antidepressiva zumeist nicht wirken. Die postpsychotische Depression spricht dagegen sehr gut auf Antidepressiva an.
 
Also ich nehme jetzt wieder seit zwei Wochen ein Antidepressivum, diesmal Milnacipran. Hatte in 2022 für 8 Monate Venlafaxin und habe rein gar nichts gemerkt. Trotzdem halten sie noch an der Diagnose post psychotische Depression fest. Ab wann ist es denn ein Residuum? Eine Depression sollte doch nach so 6 Monaten "abheilen"? Ich befürchte zunehmend dass ich unter dem Residuum leide. Es fühlt sich auch immer gleich an.
 
Nach meiner letzten (sehr langen) Psychose hatte ich zwei Jahre lang eine postpsychotische Depression, die ist dann aber von allein wieder weggegangen. Es kann also damit auch länger dauern als 6 Monate.
 
Nach meiner letzten (sehr langen) Psychose hatte ich zwei Jahre lang eine postpsychotische Depression, die ist dann aber von allein wieder weggegangen. Es kann also damit auch länger dauern als 6 Monate.
Dann kann es also nach wie vor durchaus sein, dass ich noch immer unter der post psychotischen Depression leide. Ich habe die Befürchtung dass es nicht wieder gut wird und ich weiss nicht wie ich mich verhalten soll. Habe auch absolut keinen Antrieb und krieg gar nichts hin. Ich lebe einfach von Tag zu Tag und hoffe dass der nächste Tag besser wird.
 
Sprich doch mal mit deinem Psychiater, mir hat ein Antidepressivum aus dem Sumpf geholfen.Gehe mittlerweile wieder seit 1,5 Jahren arbeiten.
 
Sprich doch mal mit deinem Psychiater, mir hat ein Antidepressivum aus dem Sumpf geholfen.Gehe mittlerweile wieder seit 1,5 Jahren arbeiten.
Ich krieg ja auch eines. Milnacipran. Verspüre darunter aber keine Verbesserung. Es ist vielmehr so dass ich wegen meinem Zustand nichts machen will. Bzw ich bin irgendwie gehemmt bin und nichts machen kann. Die Ärzte sind auch überfragt was das sein kann. Ich hab auch immer so einen Druck im Kopf aber keine Kopfschmerzen. Das führt dazu dass ich mich auf nichts konzentrieren kann und deshalb mach ich dann nichts. Liege nur auf dem Bett herum und döse vor mich hin.
 
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Ich krieg ja auch eines. Milnacipran. Verspüre darunter aber keine Verbesserung. Es ist vielmehr so dass ich wegen meinem Zustand nichts machen will. Bzw ich bin irgendwie gehemmt bin und nichts machen kann. Die Ärzte sind auch überfragt was das sein kann. Ich hab auch immer so einen Druck im Kopf aber keine Kopfschmerzen. Das führt dazu dass ich mich auf nichts konzentrieren kann und deshalb mach ich dann nichts. Liege nur auf dem Bett herum und döse vor mich hin.
Ich hätte jetzt so spontan gesagt, zwing dich mal 2 Wochen zur selben Zeit (am besten Vor- oder Nachmittags) so ca. 20 minuten spazierengehen bei Tageslicht und schreib in ein Tagebuch, ob es besser wurde.

Das viele rumliegen macht einen doch auch bescheuert, also langsam anfangen.
 
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