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Schizophrenie‑ & Psychose‑Forum

Gemeinsam Wege zur Heilung finden – evidenzbasiert, erfahrungsbasiert und zukunftsorientiert.

Dieses Forum richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte, die bei Psychose und Schizophrenie verlässliche Orientierung jenseits von Ideologie und vereinfachenden Erklärungen suchen.

Medikamentöse Orientierung bei Psychose & Schizophrenie

Eine strukturierte Übersicht zu Antipsychotika, Begleitmedikationen und Reduktionsansätzen – mit Fokus auf therapeutische Fenster, funktionelle Stabilität und langfristige Verträglichkeit.
Die Inhalte orientieren sich an modernen neurobiologischen Modellen und an Arbeiten von Prof. Dr. Stephen M. Stahl.

Zur Langfassung der medikamentösen Orientierung

Didaktisch klar und leicht verständlich aufbereitete Einordnung zu Wirkstoffen, Wirkmechanismen und Behandlungsstrategien bei Psychose und Schizophrenie – mit neurobiologischer Perspektive und klarer Struktur.

[PDF] Kurzfassung – praxisorientierte Broschüre

2‑seitige druckfertige Übersicht zu Medikation, Intervalltherapie und Nebenwirkungsprofilen – geeignet für Praxis, Beratung, Ausdruck und Weitergabe.

Strukturelle Fehlanreize in der Psychiatrie und ihre Folgen

Warum moderne, patientenzentrierte Therapieansätze trotz klinischer Plausibilität kaum erforscht werden, während bestehende Strukturen und Marktlogiken Innovation systematisch ausbremsen. Der Beitrag analysiert ökonomische, regulatorische und therapeutische Fehlanreize und zeigt, wie diese Strukturen Therapiequalität, Innovation und langfristige Stabilität beeinflussen.

Fachbeitrag: Strukturelle Fehlanreize in der Psychiatrie – warum Innovation oft ausgebremst wird

Was dieses Forum auszeichnet

✓ Ruhiger, respektvoller Austausch

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Schaffe mein Studium nicht mehr

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 788
  • Erstellt am Erstellt am
G

Gelöschtes Mitglied 788

Hallo,

ich konnte von 2015 bis 2019 super studieren und ich hätte fast ein Studium geschafft.

Dann: Rückfall. Der Rückfall dauerte 5 Jahre. Ich bin bis heute noch angespannt in den Nerven und habe Schmerzen, habe keine kognitiven Fähigkeiten mehr. Ich kann kaum den Computer bedienen.

Tja, und jetzt? Exmatrikuliert bin ich zwar noch nicht, denn in meinem Studiengang darf man unbegrenzt studieren.
 
Es wäre schön wenn du irgendwann wieder in der Lage wärst weiter zu studieren. Ich wünsche es dir, mit einem Studium sieht man immer gut aus.
Ich habe mein Kunstgeschichte Studium nach 3 Semestern abgebrochen und bereue es bis heute.
 
Sag mal, wegen deinen ganzen Nervenproblemen. Ich hatte ja sowas auch , vermutlich auf völlig andere Art. Aber ich habe dann herausgefunden ,dass ich Rheuma habe und deshalb kaum den Computer bedienen konnte. Nachdem ich dann MTX Medikamente genommen habe, wurde es deutlich besser und nun kann ich meine Hände fast normal benutzen.

Ist bei dir vielleicht sowas in der Art auch noch möglich?!
 
Keine Ahnung. Ich glaube nicht. Es ist schon vom Nervensystem. Es geschah beim Wechseln von Antidepressiva. Plötzlich hatte ich am ganzen Körper Schmerzen.
 
ich wünsche dir daass diese schmerzen bald weggehen, und du, falls möglich dein st. noch beenden kannst.

:) Kopf hoch. Drück dir die daumen. bleib positiv egal was.
 
Danke. Ja, bei Schizophrenie müsste man jeden Tag mit Sport anfangen, damit das Gehirn richtig arbeitet.

Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, leidet ihr auch so stark unter der Erkrankung?
 
Ich leide darunter nicht so zu können wie ich will. Ich mache mir manchmal Gedanken wie ich ohne Erkrankung wäre. Wahrscheinlich würde ich voll im Leben stehen, davon kann ich so nur träumen. Bin immer irgendwie allein und auf mich gestellt.
 
Aber habt ihr irgendwelche Schmerzen, oder leiden bei euch eher die Emotionen?

Bei mir sind es eher körperliche, psychosomatische Schmerzen, die nicht in Emotionen ausgedrückt werden können und die immer wieder kehren, wenn ich kein Sport mache.

Normalerweise drückt man sich zu anderen irgendwie aus. Ich habe keine Gedanken mehr und kann das gar nicht, mich ausdrücken.
 
@Gelöschtes Mitglied 788 ja, ich kenne das mit wenig Gedanken im Kopf zu leben. Man kann auch sagen, ein ruhiger Geist...
Manchmal stört es mich auch, aber ohne das Quetiapin habe ich ein Laber Hirn, das keine Ruhe gibt.

Ich hab mir angewöhnt, manchmal meine Gedanken bewusst zu denken, viel zu schreiben, laut zu denken...
Das hilft mir schon sehr, mit dem stillen Kopf umzugehen

Ich sehe es bei mir als das kleinere Übel.
Ja, und bin froh, wenn mal ein gutes Gespräch klappt...das meine ich aber auch auf den Gesprächspsrtner bezogen.

Nobody's perfect!!
 
vielleicht sind wir alle auch noch n bisschen manisch depressiv.
 
Bei mir leiden die Emotionen sehr stark - als dass es keine mehr gibt außer dieser dumpfen Verzweiflung, dass die Kraft plötzlich nicht mehr reicht für so viele Dinge, die ich früher konnte und wollte. Jetzt ist zwar noch der Wille da, aber das Können nicht mehr. Das betrifft neben Jobs ausüben auch Empfindungen.
 
@Katzemaus Ja, es MUSS aber nicht immer alles an der Krankheit oder den Medikamenten liegen.
Manchmal erreicht man viel, wenn man seinem Leben mehr Farbe gibt, indem man etwas ändert...was das sein kann kommt auf jeden persönlich an.
Vielleicht fällt dir ja was ein.🤔

Lieben Gruß
Kätzchen
 
Zuletzt bearbeitet:
@Katzemaus Ja, es MUSS aber nicht immer alles an der Krankheit oder den Medikamenten liegen.
Manchmal erreicht man viel, wenn man seinem Leben mehr Farbe gibt, indem man etwas ändert...was das sein kann kommt auf jeden persönlich an.
Vielleicht fällt dir ja was ein.🤔

Lieben Gruß
Kätzchen
Believe me. Es liegt in diesem Fall an der Krankheit aka Medikamente.
 
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