Aktuelles

Psychose & Schizophrenie Forum ❤️

Herzlich willkommen in unserer hilfsbereiten Community. ✨ Hier findest du Austausch mit Betroffenen, Angehörigen und Fachkundigen – ein Ort für Orientierung, Verständnis und gegenseitige Unterstützung.

Registriere dich und entdecke alle Möglichkeiten:

Herzlich willkommen – schön, dass du zu uns gefunden hast! ☀️

Reichen bei euch 5mg Arpripazol ?

Hallo,
Ich wechsle gerade zu Arpripazol, zurzeit noch mit 50mg amilsulprid.
Doch könnte es nächsten Monat vl. Ausgeschlichen werden.
Dann stände ich mit 5 mg da, und ich weiß nicht so recht ob das dann reicht.
Was sind eure Erfahrungen damit ?
 
Habe keine mit 5 mg. Kann daher nichts dazu sagen, aber auch weil ich im Internet drüberlese und dir deshalb nicht bezogen auf deine Persona dort antworten kann (wie gesagt, ich lese drüber, kann nicht alles "packen"). Versuche mal, dich nach den Rezeptorbelegungen und dem Grundsatz dass der Dopamin-Exzess zuverlässig verhindert werden muss, zu befassen. 2 mg erscheinen vor diesem Hintergrund als zu niedrig für den Partialagonisten, durchgehend eingenommene 5 mg aber eventuell als gangbarer Weg, außer in der Akutsituation. Zu 50 mg Amisulprid möchte ich jetzt nichts sagen, da es ein atypisches Neuroleptikum ist und ich immer nur 200 mg Amisulprid eingenommen habe (einige Wochen lang auch 400-600 mg, die ich aber nicht vertragen habe: Herz-Kreislauf-Symptome bzw. Schwindelattacken). Es können auch schon 2 mg Aripiprazol reichen, allerdings ist das dann keine Behandlung mehr, sondern ein Experiment, bei dem du eine gute Selbsteinschätzung benötigst und breite Nerven-Saiten!
 
Ich nahm in letzter Zeit 20 mg und jetzt wieder 15 mg. Im Frühjahr dann vielleicht runter auf 10 mg. Ob 5 mg bei mir auch irgendwann reichen, weiß ich nicht.
 
Hab’s ausprobiert
Hat bei mir nicht so richtig Funktioniert, da ich jetzt seit dem Jahreswechsel zusätzlich täglich Bedarf nehme.
Werd mir wohl Topfen holen und langsam hoch dosieren bis es passt.
Leider gibt es in Deutschland keine 2,5mg Tabletten da könnte man sich den bittren Geschmack sparen und feiner justieren.
In vielen Nachbarländern gibt es diese Variante und Deutschland gab es sie wohl mal.
Wurde aber vom Markt genommen da zu wenig Nachfrage bestand.
hab ihr Interesse an 2,5 mg Tabletten ?
 
Hallo,
Ich wechsle gerade zu Arpripazol, zurzeit noch mit 50mg amilsulprid.
Doch könnte es nächsten Monat vl. Ausgeschlichen werden.
Dann stände ich mit 5 mg da, und ich weiß nicht so recht ob das dann reicht.
Was sind eure Erfahrungen damit ?
Das kann dir selbst jemand nicht genau sagen der Arpripazol nimmt weil es auch auf Körpergewicht und unterschiedlicher Stoffwechsel ankommt und natürlich auf die unterschiedlichen schweregrade. Versuche einfach und wenn es zu wenig Arpripazol ist kann es der Arzt wieder erhöhen. Sollte es akut werden könntest du ggf. auch selbst die vorherige Dosis nehmen und dann mit dem Arzt absprechen.
 
Ich probiere es jetzt auch mit 5mg. Da ich kaum noch Symptome habe, werde ich sicher nicht bemerken, ob die Dosis auch vor einem Schub schützt. Immerhin kann ich aber bei wieder auftretendem Stimmenhören schnell auf 10mg gehen.
 
Bei mir war damals von der Tagesdosis 2,5 mg zu wenig(täglich), aber 5 mg hat mich selbst aus hochakuten Schüben geholt und innerhalb von kürzester Zeit gewirkt.
Ab 5mg würde ich wirklich in 1mg schritten reduzieren. Mit Tropfen dann 4 oder 3 mg.
Ich hab damals die 5mg tabletten gebröckelt mit dem Messer da sich das schwer teilen lässt. Bei 2,5 mg hat bei mir der psychische Stress dann über Wochen/Monate zugenommen.
Manchmal ist ein Intervall wie 5 Tage 5mg und dann 5 Tage absetzen wirkungsvoll. Also bei mir war das so in etwa ich hatte dann teils viel niedrigere Druchschnittsdosierungen aber würde bei solchen Reduktionen dann wirklich Bupropion parallel vorschlagen, da Bupropion diesen Stress in den Absetzphasen deutlich reduziert, man kann länger stabil sein und es hilft bei innerer Unruhe die Aripirpazol teils auch so etwas machen kann und in den Absetzphasen kann Reizbarkeit auftreten die Bupropion auch effektiv lindert.

Sogesehen wenn man kleinere Dosierungen Aripiprazol braucht oder möchte eher 4 und dann 3 mg für längere Zeiträume testen, da instabilität dann auch verzögert auftritt. Dann lieber 1 oder 2 mg mehr als nötig einnehmen um im Akutfall und bei Stress einen kleinen Puffer zu haben.
Bupropion zusätzlich kann sehr nützlich sein, wobei ich da immer phasenweise das Aripiprazol ganz abgesetzt habe. Eventuell können da die 1mg schritte von 5mg besser sein, das dann in meinem Fall die 2,5 bze 2 oder 3 mg stabil funktioniert hätten.

Kann man ja mit Tropfen einfacher handhaben und probieren.
 
Frauen brauchen anscheinend wegen der Verstoffwechslung häufig höhere Medikamentedosierungen als Männer. Auch Gewicht und so muss also kein Faktor sein um zu sagen, dass man vermutlich weniger oder braucht.
Da ich selbst in letzter zeit gar kein Antisychotikum mehr brauche kann ich das auch schlecht mit Tropfen probieren.
Die Möglichkeit gibt es und ich empfehle eben die Intervalltherpie was mit Bupropion + Aripiprazol (Tropfen) auch spannend wäre um überhaupt zu sehen ob dann vielleicht 1 oder 2 mg ausreichen und man keine kontinuierliche Einnahme hat, obwohl sonst bei 2,5mg es ohne Bupropion etwa zu schwach wäre.

Aber nur so als Gedanken.
 
Zurück
Oben