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Herzlich willkommen im Psychose-Forum!

Selbsthilfe trifft Wissenschaft – gemeinsam, evidenz- und erfahrungsbasiert sowie zukunftsorientiert.

Dieses Forum bietet einen moderierten, geschützten Raum für Menschen, die bei Schizophrenie und Psychose verlässliche Orientierung suchen. Wir verbinden persönliche Erfahrungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und moderne neurobiologische Ansätze zu einem klaren, verständlichen Gesamtbild.

Besonderes Highlight:
Medikamentöse Orientierung .
Fundierte Übersicht über Wirkstoffe, Wirkmechanismen und zeitgemäße, intervallbasierte Behandlungsstrategien, unter anderem mit stabilisierenden Ansätzen wie Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

Unser Ziel ist es, Wissen zugänglich zu machen, Fehlbehandlungen zu vermeiden und echte Heilungschancen sichtbar zu machen – jenseits von Stigma, Unsicherheit und veralteten Vorstellungen.

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Regression und infiniter Regress (bis zur Dekompensation) – Philosophie als Leitschnur

Pan Dora

Member
Die Regression | der Regress, der zum Zusammenbruch der ich-Instanz führt, interpretiere ich als Folge eines Denkens, das nicht den Ausgang aus der Unmündigkeit – zur Autonomie – gefunden hat. Ursache ist die Verirrung des Geistes bei der Suche nach einem Ankerpunkt im Bedürfnis der „Heilung“ aufgehäufter Kränkung, beziehungsweise dem gedanklichen „Scheitern“ an den Realitäten und der Gegenwart oder einem Reifungsschritt. Im Versuch, das Selbstverhältnis zur Wirklichkeit gedanklich neu zu ordnen, ist der oder die Suchende ungeübt und hat bestimmte Fallstricke des Denkens noch nicht durchgearbeitet. Im freien gedanklichen, begleitet vom emotionalen, Fall prozessiert die Person halt- und orientierungslos infinit in die Rückwärtsrichtung, was den Zusammenbruch der Persönlichkeitsstruktur zur Folge hat. Der konflikthafte Umweltbezug wird aus einer Perspektive der Ohnmacht erlebt, wobei der Suchende der „Bedrohung“ reflektorisch nicht gewachsen ist – jedoch nicht aus Mangel an Begabung, sondern aus Mangel an Übung und Technik. Insofern ist die Philosophie tatsächlich therapeutisch. Sie ist eine Schule der denkerischen Technik und der Übung, der Entwicklung der eigenen Position vor einem schwankenden Horizont, die auf dem Weg der Aufgabe – neu zu denken – ermutigt und bereits durcharbeitete Leistungen der Vordenker bereithält (siehe Rene Descartes „Meditationes“) und ihre Techniken zeigt und hiermit den eigenen Reflexionsprozess und damit die Selbstbestimmung unterstützt.
So wird das Nachdenken (Epimetheus) zum Vordenken (Prometheus).
 
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