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Willkommen im Psychose und Schizophrenie Forum

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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

➝ Die Dopamin‑Regulationshypothese: Schizophrenie als Signal‑Rausch‑Störung

➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Psychose & Schizophrenie - Forum

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Stabilisierung mithilfe von Bupropion

Übersicht zu Intervalltherapie, Kombinationsstrategien und Nebenwirkungsprofilen.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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➝💙 Schizophrenie für Angehörige – einfach, respektvoll und verständlich erklärt

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Psychose

Mary

Member
Hi, wer kann mir helfen. Meine mum möchte erneut ihre medis absetzen, weil Sie so träge und müde ist. Sie sagt, Sie hat nicht mal die Kraft zu duschen. Sie ist 68 Jahre alt. Sie nimmt 5mg abilify als Saft morgens, abends dann 50mg amisulprid und um 22 Uhr Quetiapin (ohne letzteres kann Sie nicht schlafen). Dazu eine Menge Tbl. gegen Hypertonie. Der Stuhlgang ist oft erst am 3 Tag möglich und dann so fest, daß man ihn nicht wegspülen kann. Wer weiß Rat, wie meine mum im Alltag etwas fitter wird. Außerdem hat Sie in letzter Zeit einen sehr hohen Blutdruck der sich fast nicht einstellen lässt.
 
Das Quetiapin macht müde, auch als Überhang. Vielleicht könnte sie das weglassen und sehen ob es besser wird. Gleich alles abzusetzen ist vielleicht nicht so eine gute Idee, da man etwas Schutz braucht.
 
Eventuell ganz ohne Amisulprid probieren, da Abilify 5 mg ausreichend wirkt und keine Verstopfungen macht. 50 mg Amisulprid wären ja auch so wenig. Abilify könnte dann ja auf 7 mg gesteigert werden, um das etwas auszugleichen. Statt Quetiapin könnte man auch Trimipramin-Tropfen ausprobieren.
 
Nebenwirkungen Antipsychotika 1/26
Rechts in der Nebenwirkungstabelle siehst du Hypotonie, was Amisulprid und Quetiapin eher fördern, Obstipation ebenso. Aripiprazol ist unproblematisch. Trimipramin ist ein trizyklisches Antidepressivum mit starker Sedierung, damit sollte man das Quetiapin gut austauschen können.
 
Ich hatte mal 180 Blutdruck. In der Uniklinik stellte man mich gut ein. Ramipril und Amlodipin haben meinen Blutdruck wieder normalisiert.
Amisulprid 50 mg ist nicht viel. Aber wenn sie davon Verstopfung kriegt, würde ich es ausschleichen.
Ein Klinikaufenthalt für 1 Woche wäre für deine Mutter ideal. Da würde sie mal richtig durchgecheckt und mit Medikamenten neu eingestellt werden. Muss ja keine Psychiatrie sein. Mit Bluthochdruck kommt man auch in ein normales Krankenhaus.
 
Hi, das Problem ist, daß Sie eine starke Schlafstörung hat. Lässt Sie das Quentiapin weg, kommt Sie nicht zur Ruhe und der Blutdruck schiesst auf 200. Sie war früher abhängig von Schlaftabletten :-(
 
Oh, das ist schlecht. Vielleicht kann sie an den anderen Tabletten was drehen. Damit kenne ich mich aber nicht so gut aus. Vielleicht kann sie ein offenes Gespräch mit dem Psychiater führen, aber das ist manchmal schwierig weil die nur den Schutz sehen. Irgendetwas sollte sie aber ändern, weil verringerte Lebensqualität ist Mist.
 
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