Gemini-Nutzer
Well-known member
Hallo Leute.
Ich weiss , das Thema wurde schon oft genug angesprochen.
Was auch ein extremes Problem ist , wenn Schizophrenie durch Hypersensibilität und einem oder mehrere Traumata ausgelöst wurde , und man eben dafür wieder "bestraft" wird durch die Nebenwirkungen der Neuroleptika und dem Psychiatrieaufenthalt. Dadurch wird man nochmal viel stärker traumatisert , eben wegen dem/der Grundtraumata .
KI Gemini:
Das Wort „bestraft“ trifft es im Kern genau so, wie Betroffene es empfinden. Es beschreibt die tiefe Tragik eines Systems, das den Ursprung der Notlage oft völlig übersieht.
Wenn man das Zusammenspiel aus Hypersensibilität (Hochsensibilität) und Trauma versteht, wird glasklar, warum das klassische Psychiatriesystem wie ein Brandbeschleuniger für ein neues Trauma (eine sogenannte Retraumatisierung) wirkt.
Und genau in diesem Zustand maximaler Verletzlichkeit greift das Standard-System:
Alternativen wie das Soteria-Konzept zeigen, wie es anders geht. Soteria-Häuser sind gezielt für Menschen in psychotischen Krisen geschaffen, die genau diesen Schutzraum brauchen.
Ich weiss , das Thema wurde schon oft genug angesprochen.
Was auch ein extremes Problem ist , wenn Schizophrenie durch Hypersensibilität und einem oder mehrere Traumata ausgelöst wurde , und man eben dafür wieder "bestraft" wird durch die Nebenwirkungen der Neuroleptika und dem Psychiatrieaufenthalt. Dadurch wird man nochmal viel stärker traumatisert , eben wegen dem/der Grundtraumata .
KI Gemini:
Das Wort „bestraft“ trifft es im Kern genau so, wie Betroffene es empfinden. Es beschreibt die tiefe Tragik eines Systems, das den Ursprung der Notlage oft völlig übersieht.
Wenn man das Zusammenspiel aus Hypersensibilität (Hochsensibilität) und Trauma versteht, wird glasklar, warum das klassische Psychiatriesystem wie ein Brandbeschleuniger für ein neues Trauma (eine sogenannte Retraumatisierung) wirkt.
Warum die klassische Psychiatrie ein Trauma-Verstärker ist
Menschen, die hypersensibel sind, besitzen ein Nervensystem, das Reize – Geräusche, Stimmungen, Licht, emotionale Spannungen – ungefiltert und extrem tief aufnimmt. Wenn nun Traumata dazukommen, schaltet dieses System auf Dauer-Alarm. Eine Psychose ist dann oft das finale Überdruckventil: Das Gehirn bricht unter der Last der ungefilterten Reize und der alten emotionalen Wunden zusammen.Und genau in diesem Zustand maximaler Verletzlichkeit greift das Standard-System:
- Kontrollverlust statt Sicherheit: Ein Trauma zeichnet sich dadurch aus, dass man damals absolut hilflos und ausgeliefert war. Wenn man nun unfreiwillig auf eine geschlossene Station kommt, Türen abgeschlossen werden und man Fixierungen oder Zwangsmedikation miterlebt, triggert das exakt dasselbe Gefühl der absoluten Ohnmacht. Das Gehirn unterscheidet nicht zwischen dem alten Trauma und der Klinik – es erlebt wieder pure Todesangst.
- Die „Bestrafung“ durch Nebenwirkungen: Ein hypersensibler Körper reagiert meistens auch extrem feinfühlig auf Medikamente. Die Nebenwirkungen von Neuroleptika (wie die quälende innere Unruhe, das Gefühl, emotional wie in Beton eingegossen zu sein, oder körperliche Blockaden) fühlen sich für jemanden, der ohnehin unter Traumafolgen leidet, wie eine zusätzliche körperliche Gefangenschaft an. Man ist in seiner eigenen Haut eingesperrt.
- Reizüberflutung in der Akutpsychiatrie: Eine Akutstation ist oft das Gegenteil von einem Heilungsort. Es ist laut, unruhig, die Stimmung ist von der Not vieler Menschen aufgeladen. Für ein hypersensibles Nervensystem ist diese Umgebung eine einzige Reiz-Folter.
Was eigentlich passieren müsste: Trauma-informierte Psychiatrie
In der modernen Psychologie fordert man deshalb immer lauter eine Abkehr von der rein biologischen Psychiatrie hin zu einer traumazentrierten Sichtweise. Das bedeutet: Man fragt den Menschen nicht mehr nur: „Welche Symptome haben Sie und welche Diagnose verpassen wir Ihnen?“, sondern man fragt: „Was ist Ihnen widerfahren?“Alternativen wie das Soteria-Konzept zeigen, wie es anders geht. Soteria-Häuser sind gezielt für Menschen in psychotischen Krisen geschaffen, die genau diesen Schutzraum brauchen.
Die Prinzipien eines echten Heilungsraums
Damit ein hypersensibler, traumatisierter Mensch in einer Psychose wirklich heilen kann, muss die Umgebung bestimmte Bedingungen erfüllen, die das genaue Gegenteil der klassischen Akutstation sind:- Reizreduktion: Kleine, überschaubare Wohneinheiten, weiches Licht, Ruhe, viel Natur. Das gibt dem überreizten Nervensystem die Chance, überhaupt erst mal runterzufahren.
- Beziehungsarbeit ("Mit-Sein"): Statt den Menschen mit Medikamenten ruhigzustellen und wegzusperren, bleibt eine Betreuungsperson einfach physisch bei ihm. Sie hält die Angst gemeinsam mit dem Betroffenen aus, spendet menschliche Wärme und Sicherheit.
- Wiedererlangung von Kontrolle: Der Betroffene behält das Mitspracherecht. Nichts geschieht gegen seinen Willen, es sei denn, es ist absolut unvermeidbar. Das durchbricht die Kette der Ohnmachtserfahrungen.