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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven
➝ Die Dopamin-Regulationshypothese
➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Olanzapinreduktion und anschliessend psychose

clgeien

Member
Ich wollte nur kurz erwähnen dass man bei der medikationsreduktion die wir uns ja alle so sehr wünschen wirklich knallhart scheitern kann. Ich habe das mehrmals erlebt und diese Woche ein weiteres Mal. Hatte vor einigen monaten geschrieben dass ich bei olanzapin von 20 mg bis auf 5g runtergehangen bin. Das war zu wenig und ich habe einen stümperhaften suizidversuch hinter mir. Daher an die weniger erfahrenen vielleicht, reduktion ist gut aber immer wachsam sein, und nicht zwecklos reduzieren. Wenn ein guter stabiler Level erreicht ist nicht so übermütig werden wie ich. Alles gute aus köln.
 
Unter 10 MG ist keine sichere Olanzapinwirkung mehr gegeben. Hatte ich so ähnliche Erfahrung.
Ich denke, wenn man bei der Höchstdosis 20 MG ist, sollte man ganz langsam reduzieren über einige Woche erstmal auf 15 MG und dann weiter sehen.
Wieviel nimmst Du jetzt?
Gute Besserung
 
Ein Arbeitskollege nimmt bei ambulanter Anbindung an die lokale psychiatrische Landes-KH-Einrichtung nur die Dosis von 7,5 mg Olanzapin ein. Ich könnte mir vorstellen, dass er mit einer höheren Dosis, auch schon mit nur 10..12 mg/Tag schlechter fahren würde, insbesondere würde seine Belastbarkeit und geistige Beweglichkeit eher ab- als zunehmen, steht bei ihm glaube ich im Raum. Es geht dabei um die Dauereinnahme, die er zuverlässig selbst durchhält, ob er in bestimmten Verläufen eine höhere Dosis schluckt, und wie lange, weiß ich nicht.
 
Mein Psychiater hatte als erhaltungsdosis 15 mg festgelegt. Dauermedikation. Irgendwie will man dann doch das ganze etwas mehr nach unten ausreizen.
 
Beim Haloperidol spürt man die Grenze nach unten länger beim niedrigen Dosisbereich, bei Olanzapin ist das etwas anders. Von daher kann es sich schon lohnen, "auf Nummer sicher zu gehen", bevor man noch tiefer in die Tiefen des low dose runtersteigt und dort evtl. die Sedierung für die antipsychotische Wirkung hält.
 
Wahrscheinlich trifft das zu. Und es war ja nicht mal so, dass ich auf 15 mg, gar auf 10 mg irgendwie komplett lost war, es liess sich gut und stabil leben mit dieser dosierung. Völlig überflüssige reduktion. Klar die Empfindungen waren intensiver, aber nun ja, Stabilität ist ein höheres gut, als emotionale Durchlässigkeit. Oder? Wie siehst du das?
 
Wegfall von Medikamenten ist immer eine heikle Angelegenheit. Aus eigener Erfahrung weiß ich dass das nur in seltenen Fällen gelingt. Lieber reduziert seine Tagesdosis einnehmen als ganz weglassen. Aber jeder muß da seine eigenen Erfahrungen machen.
 
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