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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Meine komischen Symptome

goped

Well-known member
Ich Frage mich was das bei mir sein kann. Denn ich habe das Gefühl das ich ein telepath sein könnte. Aber wie das ganze funktioniert oder wieso es funktioniert da bin ich noch nicht dahinter gekommen. Eigentlich denke ich von mir das ich gut eingestellt bin von den Medis her, mit 4mg Risperidon aber trotzdem höre ich Stimmen und es sind aber immer Menschen in meiner Nähe. Ja ich weiß was ihr denkt, das sind normale Symptome einer shizophrenie. Ich sehe es aber den Menschen an das sie ich ihre Stimmen gehört habe. Und ich sehe es am Verhalten der Menschen an den Blicken am rüberschauen das sie meine Stimme oder ich ihre Stimmen gehört habe. Diese Scheiss Telepathie hindert mich Frauen kennenzulernen weil ich diese Telepathie nicht unter Kontrolle habe. Ich fühle mich getriggert die schlimmsten Sachen zu sagen.

Es ist zwar lange her aber ich weiß wie sich Stimmenhören anfühlt, und das wovon ich schreibe fühlt sich nicht so an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja stimmt, ich habe auch schon Stimmen von Frauen in meiner Nähe gehört die an mir interessiert waren.
 
Ich fühle mich leider getriggert die schlimmsten Sachen zu den Frauen zu sagen weil ich die Telepathie nicht unter Kontrolle habe. Und weil ich nicht auf einmal leise sein kann.
 
Also ich dachte früher auch dass man meine Stimmen hören kann und habe den grössten Mist gedacht. Mittlerweile ist mir klar dass nur ich sie hören kann. Vielleicht kommt dir auch irgendwann diese Erkenntnis.
 
Aber wenn ich euch sage das die Stimmen ein Fortschritt von was anderem sind. ?

Und was bedeutet das jetzt für mich Risperidon erhöhen ?

Wie könnte ich testen ob jemand meine Stimmen hört ? Ohne die Person anzusprechen
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht unbedingt. Du bist Reizoffen das ist o.k. da müssten andere Symptome dazu kommen, erst dann würde ich erhöhen. Das kann man eine Weile tolerieren. Ausserdem sagt es dass du Kontakte suchst, mir hat es früher sogar teilweise Spass gemacht.
 
Aber wenn ich euch sage das die Stimmen ein Fortschritt von was anderem sind. ?

Und was bedeutet das jetzt für mich Risperidon erhöhen ?

Wie könnte ich testen ob jemand meine Stimmen hört ? Ohne die Person anzusprechen
Testen, indem du dir mit deinen Stimmen etwas provozierendes denkst?
 
4 MG Risperidon ist eine eigentlich ausreichende Dosis gegen Stimmen, meiner Meinung nach. Vlt. 6 MG probieren eine Weile und sehen ob die Stimmen verschwinden. Aber das muss der Arzt entscheiden. Alles Gute
 
Ich frage mich langsam, ob Menschen mit Schizophrenie (teilweise!) höhere menschliche Funktionen "freigeschaltet" haben, die schlicht wenig verbreitet sind und medikalisiert werden.

Was sind diese Stimmen genau? Sind es einfache Halluzinationen oder ist es tatsächlich Telepathie?

Die Frage ist doch, wie bewusst du mit diesen Stimmen umgehen kannst, wie hoch ist dein Kontrollvermögen darüber? Und schränkt es deine Lebensqualität ein oder könnte Sie sich mit dem richtigen Umgang sogar erhöhen? Damit schlittern wir in den Bereich Parawissenschaft oder Phänomenologie - Ich will mich diesem Thema ergebnisoffen annähern.
 
@tomdana ich sehe da tatsächlich einen Unterschied, wie ich früher Stimmen gehört habe wo ich noch ohne Medis war und heute, ich fühle heute richtig das meine Stimme gehört wird und empfangen wird und wenn ich alleine bin dann höre ich nichts das war bei mir früher anders. Ich habe neben meiner Schizophrenie noch ein anderes Problem meine Charakter verändert sich seit meinem 13 Lebensjahr stark ich hatte Phasen da habe ich meinen Charakter verloren und jetzt kommt er wieder zurück und da hatte ich schon komische Phasen währendessen. Diese Telepathie die ich jetzt habe geht langsam weg , gottseidank aber es hängt alles mit meinem Charakter zusammen !! Meine Charaktereigenschaften kommen langsam zurück. Ja ich weiss ihr werdet sagen, das ein charakter nicht weggehen kann das er immer derselbe ist usw. ABER ich sage euch es geht doch hab ich nämlich an mir beobachtet.

Ich denke ich bin ein Telepath
 
Was sind diese Stimmen genau? Sind es einfache Halluzinationen oder ist
Das ist assoziiert mit einer Ich-Störung. Man denkt Gedanken, die nicht kontrolliert werden können und dann als Stimmen wahrgenommen werden. Aber etwas hat sie angeschubst. Die biologischen Psychiater sehen nur die Halluzination, aber wie das Ganze begonnen hat, dafür haben sie auch meistens keine Erklärung.
 
Aber es ist echt komisch weil man doch als Mensch einige unbewusste Sachen mitbekommt wenn man stimmen zu anderen sendet. Und mir passieren immer blöde Sachen nachdem ich Stimmen gesendet habe. Z.b ist mir das mehrmals passiert das Tabletten verwechselt wurden oder Leute reagieren aggressiv. In meinen Augen sind das zu viele komische Zufälle. Und ich werde den Gedanken nicht los das es doch Telepathie gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Telepathie ist Gedankenübertragung.

Sie ist die Fähigkeit Gedanken, Gefühle oder Stimmungen auf Lebewesen zu übertragen oder zu empfangen ohne bekannte Sinnesorgane zu nutzen
(lt. KI erklärt).

Wenn du diese Fähigkeit hast, bist du ein Telepath.

Es gibt keine Zufälle, es gibt nur unverstandene Zusammenhänge (von mir).
 
Es gibt keine Zufälle, sondern man nennt es Synchronizitäten.

Ich bin auch Telepathin.

Leider wird die Existenz von Telepathen wissenschaftlich nicht anerkannt, sondern man wird dann als schizophren misshandelt.
 
Aber es ist echt komisch weil man doch als Mensch einige unbewusste Sachen mitbekommt wenn man stimmen zu anderen sendet.
Wenn du das von dir Erinnerte jetzt einmal näher analysierst, wirst du feststellen, dass es sich mit "Gedankenlautwerden" deckt. Dabei hast du den (nicht realitätsentsprechenden, auch nicht wirklich selbst geglaubten, darauf kommt es nicht an) Eindruck, dass deine Gedanken von anderen gelesen werden oder in ihrem Wortlaut oder ihrer Bedeutung in andere eingespeist werden können. Das ist eine Befürchtung ("paranoid" in umgekehrte Richtung, also es wird nichts bei dir hinzugefügt (akustische oder sonstige Halluzinationen), sondern bei anderen) der "Gedankenausbreitung". Ich vermute aber auch, dass du das hast, weil du in einem Umfeld mit vielen psychotisch dekompensierten, vielleicht medikamentös zusätzlich schlecht eingestellten Menschen sein musst und dann deine Beobachtungen auf dich überträgst. So etwa in dem Stil "ich hatte das doch auch schon mal". Deshalb glaubst du auch, dass es ein esoterisches Phänomen ist, das man dann irgendwie wissenschaftlich erforschen könnte ("wie gebe ich vorher Signale, so dass die Gedankenübertragung oder das Gedankenlesen stattfindet"). Ich würde davon ausgehen, dass die Antipsychotika einschließlich Cariprazin diese Symptome ausreichend runterdämpfen und dass eine niedrige Standarddosis (keine speziell angepasste oder individuell hypothetisierte) dafür ausreicht. Ich bin natürlich kein Arzt, aber die Ärzte sagen oft das Gegenteil und deshalb habe ich glaube ich Recht.

Ich denke, wenn das Cariprazin als Generikum erhältlich sein wird, werden es weitaus mehr Patienten verschrieben bekommen, nicht nur als Testballon, sondern auch dauerhaft als Ersatz für das vorherige Medikament. Leider müsste man sich Brexpiprazol auf eigene Kosten beschaffen (Vorauskasse bei einer Apotheke, die es aus dem Ausland bestellt inklusive eventuelle Zollgebühren), da es für GKV-Versicherte nicht erstattungsfähig geworden ist. Man kann aber auch über Cariprazin als Ersatz nachdenken, nur dass der Arzt dazu überredet werden muss, da die Indikation "primäre Negativsymptomatik" Grundlage der Zulassung (besonderer Zusatznutzen) gewesen ist. Bei mir persönlich funktioniert Aripiprazol, ich nehme aber eine geringe Dosis (0,75 mg/Tag) Cariprazin zusätzlich dazu ein (hat sich jetzt so eingependelt). Aber wenn dann mit dem Generikum die Preise erstmal runtergehen, ist es der Krankenkasse wurst, ob der Arzt Cariprazin oder etwas anderes verschreibt. Dann beginnt die Komödie vermutlich mit dem Xanomelin Trospiumchlorid / KarXT, denn da wird a) erst einmal die Zulassung für Alzheimer-Betroffene erfolgen, und das sind die meisten Patienten aus "unserer" Gruppe gar nicht, b) der Preis wird wieder niedriger sein als in den USA, aber dafür wird vermutlich wieder ein Zusatz zum Einsatz verbindlich werden, etwa "kognitive Einschränkungen im Zusammenhang mit der Schizophrenie" oder "EPS bei anderen Medikamenten außer Clozapin". Also am besten jetzt schon zugreifen und wenn man es besser als die 2nd gen AP's verträgt Aripiprazol auswählen, oder aber den Behandler bitten, das Cariprazin aufzuschreiben. Noch besser wäre natürlich der Weg einer Intervalltherapie, die bei Bedarf Negativsymptome und/oder Depressionen abdeckt, aber wie oben bereits geschrieben, ich bin kein Arzt und lehne daher die Haftung für diesen persönlichen Patientenweg (nicht mehr von mir gesehen, also muss ich das) ab. Ich habe selbst aber mittelprächtig positive Absetzerfahrungen, nur dass ich jetzt a) nicht anfange, das allen anderen ans Herz zu legen, auch nicht als Versuch bei ihnen selber, b) ich das nicht wiederhole, weil ich inzwischen reifer geworden bin und bei einer niedrigen Dosis der ausgewählten Antipsychotika stehenbleiben möchte, schließlich auch einmal KarXT ausprobieren möchte. Man darf aber Antidepressiva auch bei Schizophrenie einnehmen, nur muss es zum jeweiligen Beschwerdebild passen, dann aber ist es kein Problem, so zumindest habe ich die letzten drei Leitlinien, abrufbar bei der DGPPN, verstanden. Wenn es dann nur mit dem Antidepressivum geht, auch gut. Es ist halt immer die Frage der Diagnose bzw. (ICD-11) des Verlaufs mit dem Krankheitsbild, ein Absetzen wird nicht auf jeden Patienten (und vor allem nicht zu jeder Zeit) passen. Aber die Psychiatrie macht schon abhängig, und das hat sicher auch System. Mehr sage ich dazu jedoch nicht, da ich sonst in die "Antipsychiatrie" abschweife, diese ist in ihren Möglichkeiten für die Patienten und typischerweise auch etwas in ihrem Blick begrenzt, und sie hat ein schlaues Geschwisterchen, die "Psychologie" bzw. deren Patientensicht, welche die Psychiatrie oft auch (ausreichend) kritisiert.
 
Ich denke, wenn man institutionalisiert ist, egal ob in Psychiatrie oder solchen Wohngemeinschaften, dann nimmt man Menschen anders war, als wenn man viele gesunde Menschen um einen hat. Es triggert, und es lässt Autosuggestionen zu. Ich kann da eselhinterkarotte nur zustimmen.
 
Also ich habe ähnliches erlebt auch wenn ich in meiner eigenen Wohnung war. Ich habe es nur etwas anders interpretiert. Nicht so sehr als Telepathie, sondern als Besonderheit die Stimmen anderer in meinem Kopf hören zu können. Es waren Nachbarn die mich zu laut fanden. Wahrscheinlich waren sie neidisch dass ich mir die Wohnung alleine leisten konnte. So kamen sie in meinen Kopf. Ich habe mich stets als Hauptperson gesehen. Vielleicht kam es daher nicht zu der Annahme ich sei nun telepath.
 
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