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Massentierhaltung

Klippschliefer

Well-Known Member
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8 Mai 2021
Beiträge
845
Wenn man allen Tieren in Massentierhaltung die Lust am Schmerz anzüchten würde, dann wäre Massentierhaltung doch nichts verwerfliches mehr oder?
 
Naja, wo ist der Unterschied zwischen Massentierhaltung und Menschen, die tagtäglich am Fließband stehen... Die Menschen, die beides ermöglichen, sind doch eigentlich nur auf ihren Profit bedacht... Und wer kann diese zur Rechenschaft ziehen?
 
Bei einem Gesunden Wesen arbeitet das Gehirn mit dem Körper zusammen. Das heißt auch wenn das Tier kein Leid an Schmerzen mehr hat, ist es trotzdem ungesund. Und diese Ungesundheit wirkt sich auch auf den Konsumenten aus. Das Fleisch hätte vermutlich eine schlechtere Qualität und wäre unansehnlich. Es kann auch sein, dass die Tiere früher sterben und nicht richtig wachsen.
Du würdest verzerrte Fleischwesen erschaffen. Und Krankheiten verbreiten sich auch leichter, auch weil Schmerz gleich Schmerz ist. Aber auch weil das gesamte Verhalten der Tiere auf überleben getrimmt ist.
Was wenn ein Tier anders denkt und fühlt wird es als gesundes Wesen dann "bereinigt".

Das sind meine Gedanken dazu.

Eine weitere Frage:
Würdest du Lieber ein gesundes Tier essen oder ein geqäultes?
Es wird mehr gequälte Tiere geben wenn der Bedarf da ist. Einfach die armen Wesen wegessen funktioniert nicht. Diese wurden extra für den Menschen und seine Bedürfnisse geschaffen.
Es werden auch mehr Ressourcen verwendet für Fleisch. Da Energie verloren geht, ist es nachhaltiger auf Fleisch zu verzichten.

Edit: Es kann sein das schmerzfreie oder lustschmerzliche Tiere auch der Umwelt schaden?
Inwiefern ist es nachhaltiger einen wachsenden fleischklumpen zu haben?
 
Bei einem Gesunden Wesen arbeitet das Gehirn mit dem Körper zusammen. Das heißt auch wenn das Tier kein Leid an Schmerzen mehr hat, ist es trotzdem ungesund. Und diese Ungesundheit wirkt sich auch auf den Konsumenten aus. Das Fleisch hätte vermutlich eine schlechtere Qualität und wäre unansehnlich. Es kann auch sein, dass die Tiere früher sterben und nicht richtig wachsen.
Du würdest verzerrte Fleischwesen erschaffen. Und Krankheiten verbreiten sich auch leichter, auch weil Schmerz gleich Schmerz ist. Aber auch weil das gesamte Verhalten der Tiere auf überleben getrimmt ist.
Was wenn ein Tier anders denkt und fühlt wird es als gesundes Wesen dann "bereinigt".

Das sind meine Gedanken dazu.

Eine weitere Frage:
Würdest du Lieber ein gesundes Tier essen oder ein geqäultes?
Es wird mehr gequälte Tiere geben wenn der Bedarf da ist. Einfach die armen Wesen wegessen funktioniert nicht. Diese wurden extra für den Menschen und seine Bedürfnisse geschaffen.
Es werden auch mehr Ressourcen verwendet für Fleisch. Da Energie verloren geht, ist es nachhaltiger auf Fleisch zu verzichten.

Edit: Es kann sein das schmerzfreie oder lustschmerzliche Tiere auch der Umwelt schaden?
Inwiefern ist es nachhaltiger einen wachsenden fleischklumpen zu haben?

Schlachtstress:
Schweine werden in Deutschland meist mit Kohlendioxid betäubt. Doch das Gas wirkt erst nach rund 10 bis 20 Sekunden - so lange hyperventilieren die Tiere und versuchen quiekend zu entkommen. In den Schlachtkörpern finden sich später entsprechend hohe Konzentrationen der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin.
https://taz.de/Tiermediziner-ueber-das-Schlachten/!5411010/

Medikamente:
In der Nutztierhaltung werden Antibiotika und Antiparasitika gegen Infektionen durch Bakterien, tierische Einzeller und Parasiten eingesetzt. Die sind in jeder Zelle im Fleisch, wir essen das dann. Nicht alle Medikamente werden durch das Garen/Kochen zerstört, manche sind thermostabil und bleiben zum Teil erhalten. Jedenfalls essen wir die Medikamente mit und diese wirken dann auch bei uns wie zB die Wachstumshormone.

Außerdem werden Zuchttiere zunehmend gentechnisch verändert. Da geht es darum, das Wachstum von Nutztieren zu steigern und Produkteigenschaften zu verbessern. Das Gen für das Protein Myostatin wird ausgeschaltet, was das Muskelwachstum hemmt. Durch die künstliche Mutation bilden die Tiere überdurchschnittlich große Muskeln und liefern so größere Fleischmengen und mageres Fleisch.

Irgendwann werden die Menschen nur noch synthetisch hergestellte Gewebezüchtungen, also Fleisch aus dem Labor essen weil es zu viele Menschen gibt.

Am Besten ist wohl weder noch die Auswirkungen in seinen Organismus/Psyche zu lassen.
Du bist was du isst<
https://www.minimed.at/medizinische-themen/psyche/biochemie-psyche-beeinflussung/
 
Wenn man allen Tieren in Massentierhaltung die Lust am Schmerz anzüchten würde, dann wäre Massentierhaltung doch nichts verwerfliches mehr oder?
Das wäre fast wie, wenn du Tiere mit Borderline züchten würdest. Ich glaube, irgendwann würde sich das Verhalten der Tiere auf die Menschen, die das Fleisch essen, übertragen. Die Frage wäre auch, ob diese Selektion eben dem Tier überhaupt etwas nützt.

Der Tod, also die Betäubung und Schlachtung des Tieres, ist ja an sich relativ kurz und schmerzlos und von daher würde das mit der Lust am Schmerz überhaupt keinen Sinn ergeben.
 
Das wäre fast wie, wenn du Tiere mit Borderline züchten würdest. Ich glaube, irgendwann würde sich das Verhalten der Tiere auf die Menschen, die das Fleisch essen, übertragen. Die Frage wäre auch, ob diese Selektion eben dem Tier überhaupt etwas nützt.

Der Tod, also die Betäubung und Schlachtung des Tieres, ist ja an sich relativ kurz und schmerzlos und von daher würde das mit der Lust am Schmerz überhaupt keinen Sinn ergeben.
Kurz und schmerzlos:
Wenn die Schweine Luft mit hohen CO2-Anteil einatmen, haben sie das Gefühl, zu ersticken. Darauf reagieren sie mit erheblicher Panik, reißen die Schnauzen nach oben, schreien. Dieser Todeskampf wird bei vorhandenem Wahrnehmungs- und Empfindungsvermögen durchlebt. Er dauert 15 bis 20 Sekunden.
Auf den feuchten Schleimhäuten des Atmungstrakts bildet sich das CO2-Gas Kohlensäure. Die ist stechend reizend, verursacht also Schmerzen. Stresshormone erreichen bei den Tieren in CO2-Betäubungsanlagen die 500- bis 1.000-fache Konzentration des Normalen. Allein das kennzeichnet schwerstes Leiden.
20 Sekunden nach der CO2-Betäubung muss gestochen werden. Schlachthöfe, die längere Intervalle benötigen, um das letzte Tier in der Gruppe zu stechen, sind in der Regel bei 70/80 Sekunden statt 20.
CO2 wird eingesetzt weil man damit 850 Schweine pro Stunde und Betäubungsfalle schlachten kann. Mit Elektrobetäubung schafft man nur 220 Tiere, denn dabei muss ja jedes Schwein erst einmal möglichst stressfrei fixiert werden, bevor man die Elektroden ansetzen kann. Deshalb werden die meisten Schweine heutzutage mit CO2 betäubt.
 
Beim Transport von Tieren ist der Einsatz von Medikamenten denkbar, die eine Beruhigung der Tiere vor und während des Transports bewirken. Eine Verminderung des Transportstresses wurde sich somit nicht nur auf die Reduktion von Todesfällen (während oder im Anschluß an einen Transport), sondern auch auf die Verbesserung der Fleischqualität auswirken. Als Neuroleptika kommen Chlorpromazin, Propionylpromazin und Azaperon in Betracht. Ein Neuroleptikum ist ein Psychopharmakon, welches die Affektivität und Dynamik der psychischen Prozesse dämpft, ohne hypnotische und narkotisierende Wirkung zu entfalten. Aggressives Verhalten wird unter allgemeiner Beruhigung und Sedation gedämpft . Außerdem können Medikamente aus der Gruppe der β-Blocker (β-Adrenolytika), wie das Carazolol, appliziert werden. Wirkstoffe, die weniger häufig Verwendung finden, sind Xylazin, Barbiturate, Benzodiazepine und Alkohol (Schnaps häufig in Kombination mit Azaperone)
Mahlzeit!
 
Ich persönlich finde das schrecklich was mit den Tieren gemacht wird, ich esse auch kein Fleisch mehr. Man muss sich mal Videos von Schlachthöfen ansehen, die meisten können sich das nicht ansehen essen aber trotzdem das Fleisch.
Ich hoffe dass sich das so schnell wie möglich ändern wird, und die Leute dieses Zuchtfleisch essen.
 
Ich finde den Gedanken verwerflich, Tieren die Lust am Schmerz anzuzüchten. Genauso wie ich es beim Menschen verwerflich fände. "Lust am Schmerz" zu empfinden ist für niemanden gesund und zeigt, dass der Mensch glaubt man könne nichtmenschliche Tiere so zurechtmodellieren dass der Nutzung und Ausbeutung möglichst nichts mehr im Wege steht.
 
Ich finde, Tiere nur zum Verzehr gut, da die Nahrung weltweit knapp wird. Wenn dann keine Tiere mehr übrig sind, werden alle vegan.
 
Hallo,
ich esse kein Fleisch, bin Vegetarierin, das, was in der Massentierhaltung passiert, ist mir zu grausam. Überhaupt bin ich dagegen, Tiere zu töten, bloß wegen ihres Fleisches oder aber der Pelze.
Außerdem braucht es viel mehr Land und Ressourcen für die Nutztiere, als man für Obst- und Gemüsekultivierung brauchen würde.
 
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