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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Stabilisierung mithilfe von Bupropion

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Maladaptives tagträumen oder ADHS?

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Well-known member
Hallo,
seit ich ein Kind bin verbringe ich 80% des Tages mit Tagträumerei. Dies führte zu erheblichen Problemen in der Schule, da ich nie deswegen aufpassen konnte. Die Lehrer waren anscheinend nicht so schlau es zu erkennen, das es sich vielleicht um eine Erkrankung handeln könnte.
Trotz dessen konnte ich gute Leistungen in der Schule bringen. Dafür war ich mündlich nicht so gut, weil ich eben dem Unterricht nicht gefolgt habe. Da sich die Symptome zu ADHS ziemlich ähneln, frage ich mich was der Grund jetzt dafür ist. Ich bin dadurch extrem Kreativ ich kann alle paar Sekunden etwas Kreatives "beitragen" oder eine Geschichte erzählen. Das hatte natürlich auch Vorteile, weil ich durch diese Phantasie immer Witze reißen konnte. Doch es stört mich mitlerweile echt, da man in der arbeitswelt konzentration braucht, und es eben nicht so wie in der Schule ist, das wenn man nicht aufpasst es nicht so "schlimm" ist. Gibt es hier Leute die sowas auch haben?
 
Das sind Negativsymptome. Wenn man eine unbehandelte Psychose hat, dann driftet man auch immer mehr in dieses Tagträumen ab, bis man völlig neben der Kappe ist und beispielsweise alles doppeltdeutig wahrnimmt, sodass die Konzentration auf das Thema etwa im Unterricht völlig abbricht.
ADHS ähnlich glaube ich auch das es ist, mir hilft beispielsweise das Bupropion sehr gegen die Negativsymptome, wo das Bupropion teils auch bei ADHS eingesetzt wird, aber ein Antidepressivum ist weches auf Dopamin- und Noradrenalin wirkt.
Im Grunde sind die üblichen Neuroleptika Wirkstoffe, die genau andersherum fungieren und das Dopamin blockieren, was wiederum diese Negativsymptome zum Teil lindert, aber gleichzeitig auch begünstigen kann. Meiner Meinung nach hängt das damit zusammen, dass bei einer Psychose es zwar diese Dopaminüberfunktion in Teilen des Gehirns gibt, aber eben auch eine Unterfunktion in bestimmten Hirnregionen wie den Frontalen Cortex. Insofern lässt sich der Überschuss gut behandeln, was auch bestimmte Negativsymptome verbessert, aber der Mangel zum Teil noch größer wird und dadurch eben auch defizite / Negativsymtpome entstehen können.
Hat man zu viel an Dopamin, dann kann das Gehirn diese Informationen schwer verarbeiten, wenn man zuwenig hat, dann ist das aber auch mit Konzentrationsstörungen und anderen Dingen wie Motivationslosigkeit verbunden.

Wenn man da etwas machen will, kann ich nur die Medikamenteempfehlung hier im Forum vorschlagen, weil die Medizin dieses Thema komplett ignoriert und Negativsymptome eben häufig unbehandelt bleiben. Man glaubt eben immer noch das man alle Probleme mit eine Art von Wirkstoff(Antipsychotika) lösen kann und vielleicht weis man es einfach kaum besser, da man eben bei einer Schizophrenie immer noch ein einer an sich unheilbaren Erkrankung herumdoktert, die man auch nur ansatzweise versteht.
 
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