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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Lobotomiestock durch das Nasenloch

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 788
  • Erstellt am Erstellt am
G

Gelöschtes Mitglied 788

Hallo,

mir hat jemand 2004 einen Lobotomiestock durch das Nasenloch und dann ins Gehirn gerammt.

Seitdem bin ich behindert.
 
Hast du dafür Beweise? Normal ist diese frühere Behandlungsform doch längst abgeschafft.
Vielleicht hat es andere Gründe für deine Einschränkungen gegeben und diese Behandlung hast du dir irgendwie fantasiert, da bei Psychose Traum und Realität ja etwas überlappen.
 
Nein, das war kein Arzt, sondern ein Patient in der Klinik. Irgendein Pädophiler, er hat den Lobotomiestock durch mein Gehirn gerammt, als ich 14 war...

Leider konnte ich mir zu der Zeit noch keinen Anwalt holen.
 
Nein, das war kein Arzt, sondern ein Patient in der Klinik. Irgendein Pädophiler, er hat den Lobotomiestock durch mein Gehirn gerammt, als ich 14 war...

Leider konnte ich mir zu der Zeit noch keinen Anwalt holen.
Bildest du dir sicher nur ein. Es gibt seit den 70ern keine Lobotomie mehr in Deutschland.
Woher sollte dieser Patient überhaupt einen "Lobotomiestock" haben? Es wäre wenn überhaupt nur ein Stift oder ein anderer Gegenstand möglich, weil es sicher keine Lobotomiewerkzeuge in der Klinik gibt auf die Betroffene in so einen Klinikbereich überhaupt zugreifen können. In der Psychiatrie wird einen ja alles was gefährlich sein kann weggenommen.

Diese Geschichte von dir ist also absurd und muss ganz anders ereignet haben, oder hat nie stattgefunden.

Durch Antipsychotika in der Klinik und durch die Psychose selbst kann es zu Erinnerungslücken kommen. Manchmal träumt man etwas oder fantasiert etwas in einem Schub. Vielleicht war die Psychiatrie aufgrund der Medikamente, womöglich Zwangstherapie und alles damals eine traumatische Situation, wo du dann später dann keine Erklärung und genaue Erinnerung mehr hattest und dir dann so eine Geschichte fantasiert oder erträumt hast um diese Erinnerungslücke zu füllen.

Zwangsbehandlungen sind ja bei akuten Schüben üblich, zumindest war das vor Jahren noch so auch wenn man heute als Betroffene/r etwas mehr Rechte hat.

Welche Behinderung meinst du davon getragen zu haben, bzw. welche Einschränkungen hast du die 2004 ihren Anfang genommen haben?

Schizophrenie ist ja auch eine Art Behinderung, die Medikamente sind eine Art chemischer Lobotomie also könnte deine Interpretation auf die Zwangsbehandlung die du damals vielleicht hattest zurückzuführen sein. Die Medikamente sowie die Erkrankung können ja auch zu Schäden führen.

Bist du aktuell in einen Schub, oder wie kommst du auf diese Geschichte jetzt. Ein anderesmal hast du im Forum geschrieben, das man dich vor Jahren Übermedikamentiert hat und du davon einen Schaden / Behinderung hast. Vermutlich ist das mit dem Pädophilen und Lobotomiestock nur eine andere Interpretation dieses Erlebens (Wurdest du damals zu dem Zeitpunkt bezüglich der Psychose behandelt oder zwangsbehandelt). Da man Blackouts von hochdosierten Antipsychotika bekommen kann, wirst du da einfach so etwas Gleichnisshaftes darübergelegt haben, was den Ablauf oder deiner Interpretation des Eingriffes der Ärzte womöglich entspricht.
 
Und was soll dieser Beitrag hier bewirken? Ich finde keine Frage oder einen Ansatz, der eine vernünftige Diskussion ermöglicht. Möchtest du Austausch mit Betroffenen, Bemitleidung, Bewunderung, ... oder was? Ich verstehe es nicht.
 
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