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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Langzeit folgen von Neuroleptika

  • Ersteller Ersteller marcii_2
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marcii_2

Ich nehme nun schon seit 2008 Neuroleptika. Früher war noch alles so bunt und schön und ich hatte zu allen einen Bezug und eine Emotion und das Leben war noch richtig bunt trotz hohe Dosierungen von Quetiapin. Mittlerweile merke ich dass ich zu kaum noch was Bezug habe ich sehe zwar alles aber empfinde kein Gefühl mehr dafür. Gutes Beispiel: ich habe zu Cola oder zu Lebensmittel oder Bäume oder Blumen immer Gefühle und einen Bezug gehabt. Wie z.b fand ich das immer richtig geil die Cola zu trinken und dabei meine Serien zu schauen und habe das noch richtig gefühlt. Mittlerweile sehe ich die cola und empfinde kein Gefühl mehr zu. Es schmeckt gut und es ist süß aber das war es dann auch. Früher empfand ich noch alles so bunt mittlerweile ist mir alles gleichgültig ohne einen Bezug richtig. Ich verliere den Blick aufs Wesentliche und sehe alles nur als Bild anstatt mit Emotionen und Lebendigkeit. Dadurch entgeht mir so vieles im Leben was ich dann nicht mehr genießen und wahrnehmen kann.


Nun nehme ich aber schon eine deutlich niedrigere Dosis als früher. Meint ihr das was ich beschreibe ist eine Folge durch 16 Jahre langen Neuroleptika Konsum ?oder kommt es doch eher vom risperidon oder meiner Depression?

Danke im vorraus.

LG!
 
Ich kann mir gut vorstellen dass es von der Depression kommt. Nimmst du ein Antidepressiva? Mir hilft Sertralin sehr gut.Ich nehme 100mg und freue mich auch über Situationen oder was es noch so gibt.
 
Ich kann mir gut vorstellen dass es von der Depression kommt. Nimmst du ein Antidepressiva? Mir hilft Sertralin sehr gut.Ich nehme 100mg und freue mich auch über Situationen oder was es noch so gibt.
Das freut mich dass es dir sehr gut gelingt an manchen Tagen gelingt es mir auch. Meine Vermutung ist aber auch dass es am älter werden liegt an der Kindheit oder in der Jugend sieht man noch alles bunter ... Also dass das ein gewisser Teil als Grund darstellen kann.

Ich versuche es erstmal mit einer Therapie habe ich beschlossen und habe ich mit meinen Betreuern abgesprochen, bevor ich es mit einem antidepressivum probiere momentan nehme ich keins.

Am 09.06 habe ich einen Termin bei meiner neuen Psychiaterin. Ich bin ja wie gesagt nachdem ich im Januar im Februar in der Klinik war umgezogen da ich meine Wohnung verloren habe und bin ja jetzt in einer Einrichtung. Bin gespannt wie die neue Ärztin so drauf ist... da kann ich das mit der Therapie auch ansprechen und auch langfristig planen wegen Antidepressivum eventuell kann es ja sein dass sie darauf besteht dass ich das zusätzlich nehme.
 
Ich bin 54 und konnte auch wieder lernen mich an Dingen zu erfreuen, es ist in jedem Alter möglich.

Ich wünsch dir, dass die Ärztin gut ist. Ich bin noch bei der PIA hab ab Sept auch einen neuen Arzt, hoffe auch, dass der gut ist.

Ggfl würde dir wirklich ein Antidepressiva helfe .


Hab eine gute Nacht
 
das kommt definitiv von den Antipsychotika (bei mir) . Ich kann das beurteilen weil ich die Medis immer wieder abgesetzt habe und erst seit der 4. Psychose und seit ich Antipsychotika nehme ist alles nicht mehr so einfach.
 
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