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Langeweile pur, asoziales Leben was tun?

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 1854
  • Erstellt am Erstellt am
G

Gelöschtes Mitglied 1854

Ich wollte noch einmal mein Problem darstellen. Ich bin gestresst und gelangweilt weil ich fast den ganzen Tag zu Hause bin. Mache gar nichts. Aber bin gestresst und gelangweilt weil ich nichts zu tun habe. Arbeiten geht momentan nicht, weil ich auch keine Ausbildung gemacht habe. Möchte gerne was machen, sozialer werden, mich mit Gleichgesinnten treffen etc.. aber wie? Wo soll ich anfangen? Lebe noch mit meinen Eltern aber habe vor umzuziehen. Was könnt Ihr mir empfehlen? Mein Geist will diese Leere nicht mehr aushalten! Ich war mal beim soz.psychiatrischen Dienst und wir hatten damals nur besprochen was ich machen könnte aber weiter gekommen sind wir nicht. Soll ich nochmal dahin, würde das was bringen? Hatte einen Flyer von der Knappschaft bekommen aber hab den nicht mehr. Soll ich erstmal warten auf die Wohnungsbesichtigung in par Wochen? Erst umziehen dann sozialer werden?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn man festgefahren ist und auf Änderungen schwer reagiert und sich dementsprechend nicht dauerhaft auf etwas einlassen kann, ist das mit Ausbildung usw. Schwer.

Ich kann nur für mich persönlich sprechen aber bei mir geht leider nicht viel. Ich werde aktuell auch viel ändern aber wie zufrieden ich damit sein werde, wird sich zeigen.

Wünsche dir viel erfolg und glück das alles so klappt wie du dir das wünscht.
 
Lieber Adam,

ich denke, du hast es in der Hand. Wenn die da in Ordnung sind, macht der Sozialpsychiatrische Dienst bestimmt Sinn. Oder eine Psychosoziale Beratungsstelle. Und dann nicht nur ein Termin, sondern mehrere, regelmäßig.
 
Und dann gibt es viele Möglichkeiten. Aber das ist für mich aus der Ferne schlecht abzuschätzen, was zu dir passt. Worauf hast du denn Lust?

Ich denke es ist gut, sich ein ferneres (realistisches) Ziel zu setzen und dann zu überlegen welche kleinen konkreten Schritte zur Umsetzung dafür nötig sind.
 
Aber bin gestresst und gelangweilt weil ich nichts zu tun habe. Arbeiten geht momentan nicht, weil ich auch keine Ausbildung gemacht habe. Möchte gerne was machen, sozialer werden, mich mit Gleichgesinnten treffen etc.. aber wie? Wo soll ich anfangen?

Anfangen muss man ja bei sich selbst, das heißt, seine Möglichkeiten möglichst spielerisch erforschen und auszutesten. Du bist wohl noch in der Testphase? Dann heißt's, dies probieren und das probieren. Es muss etwas sein, das zu einem passt. Vorher weiß man nicht unbedingt, was das sein könnte, während andere es schon früh ganz genau wissen. Es gibt eben solche und solche. - Also los!:)
 
Hi Adam,

ich bin nur Angehörige, kann mir aber durchaus vorstellen, wie es dir geht.

Ich bin in Rente, wollte gern einen Minijob machen oder wenigstens ehrenamtlich was machen. Nein, mein Mann hat es untersagt und ich hab mich um des Frieden Willens darauf eingelassen. Er wollte immerzu nur mit mir alleine was machen, keinen Schritt durfte ich ohne ihn gehen. Er war mein ständiger Schatten, auch wenn meistens die Sonne gefehlt hat. Von meinen Freunden sind nur drei übrig geblieben, die ich auch sehr vernachlässigt habe, weil mir keine Zeit blieb, die Freundschaften zu pflegen. Bin froh, dass sie dennoch immer noch meine Freunde sind und das gerade in meiner jetzigen Zeit zeigen. Ich danke Gott für meine Freunde.

Ich bin irgendwie total vereinsamt und blühe langsam, obwohl meine derzeitige Lebenslage sehr angespannt ist, wieder auf.
Wenn ich Zeit habe, gehe ich spazieren, setze mich auf eine Bank und es ist schon 2 x vorgekommen, dass sich einfach jemand zu mir gesetzt hat und wir uns durch anfänglichen Smalltalk gut unterhalten haben. Ich rede jetzt einfach mehr mit Menschen und es macht mir richtig Freude. Auch habe ich es mir angewöhnt, fremden Leuten einfach ein Kompliment zu machen, wenn Sie besonders freundlich waren oder wenn mir irgendetwas an Ihnen gefällt. Mir hilft das richtig gut, nicht so griesgrämig durch die Welt zu laufen wie zuvor.

Vielleicht hilft dir das ein wenig.

Liebe Grüße

Andrea
 
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