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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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kritischer batteriestand

Brillchen

Well-known member
hi!

ich weiss gar nicht was ich anderes sagen soll, als zu sagen, Ich habe einen kritischen batteriestand.
und dies ist der versuch, anderen klarzumachen. du bist nicht allein.

es ist nun mal so dass manche mehr und andere weniger betroffen sind von
kräftezehrung und so.

was mich dazu interessieren würde, ist ob die mit der kraft, das schon immer so
hatten betreffend schizophrenie oder ob sie auch mal
weniger energie hatten, sprich, war das bei euch schon immer so?

es geht mir darum, dies rauszufinden, obwohl wahrscheinlich kein ergebnis erzielt werden kann, das
aussagekräftig sein wird..

vieleicht haben wir nach der beantwortung eine idee.

vielen dank für eure aufmerksamkeit!
 
Hi Brillchen

Weiss jetzt nicht, ob das dir weiterhelfen kann aber ich habe eine Batterie mit Wackelkontakt.. 😊
Mal hab ich Kraft mal hab ich keine.

Dir wünsche ich alles Gute, ist nicht immer leicht... 🍀
 
Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Batterien wieder aufzuladen.

Ruhe , genügend Schlaf und Reizüberflutung meiden.

Ins Grüne gehen , die Sonne geniessen und einfach abschalten.
 
Als Betroffener kann ich sagen, dass ich ohne Zutun von psychoaktiven Substanzen nur sehr wenig Energie in mir habe und mir das Reden bereits mühsam erscheint

Für Tätigkeiten, bei denen für "Gesunde" Arbeitnehmer, also ohne Diagnose in Richtung dem Namen dieses Forums, oft eine Nacht durchschlafen reicht, um am nächsten Tag wieder voll einsatzfähig zu sein, hatte ich oft das Gefühl, mindestens drei Tage zur Erholung zu brauchen
 
nickerchen find ich gut.

"Menschen, die mindestens dreimal pro Woche 30 Minuten am Tag schliefen, starben mit einer 37 % geringeren Wahrscheinlichkeit an einer Herzerkrankung."

&

"Der Schlaf spielt eine wichtige, nicht vollständig aufgeklärte Rolle bei der Bildung des Langzeitgedächtnisses."

also kann das hilfreich sein--
 
Blöd nur, wenn das Wissen nicht immer gleich abrufbar ist, wohl bei Betroffenen mit einer überwiegend Negativsymptomatik häufiger vorkommend

Deswegen vermutlich die Sprachverarmung als Folge davon🤔

Die Sache mit den wohl instabilen Hirnnetzen, welche an der Fähigkeit sich zu konzentrieren, sowie gelerntes aus dem Gedächtnis abrufen zu können, zehren

Was das bessere Einspeichern von Wissensinhalten durch ausreichenden Schlaf angeht, so bin ich ziemlich skeptisch, betrachtet man doch nur zu oft den ganzen Unfug, welchen man als träumt

Nach ein paar Tagen ohne Schlaf, kann zumindest die Konzentrationsfähigkeit darunter leiden
 
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Blöd nur, wenn das Wissen nicht immer gleich abrufbar ist, wohl bei Betroffenen mit einer überwiegend Negativsymptomatik häufiger vorkommend

Deswegen vermutlich die Sprachverarmung als Folge davon🤔

Die Sache mit den wohl instabilen Hirnnetzen, welche an der Fähigkeit sich zu konzentrieren, sowie gelerntes aus dem Gedächtnis abrufen zu können, zehren

Was das bessere Einspeichern von Wissensinhalten durch ausreichenden Schlaf angeht, so bin ich ziemlich skeptisch, betrachtet man nur zu oft den ganzen Unfug, den man als träumt

Nach ein paar Tagen ohne Schlaf, kann zumindest die Konzentrationsfähigkeit darunter leiden
in der tat..auch ich kämpfe, nicht mit negativ aber mit cognitiven symptomen.. kämpfe deshalb, weil man ja nichts anderes tun kann als sich damit auseinandersetzen..

und wege finden um es auszuhalten.
 
der kampf ist subtil und geschieht unter der oberfläche des Lebens in dem "alles ok" ist. man passt sich an,
macht eben so was man kann, träumt und sehnt sich nach neuem umgang / -feld..

und die batterien...viellleicht muss ich irgendwann eine neue batterie mir zu eigen machen. obwohl, ans (strom)netz angebunden zu sein ist
auch ok. man stelle sich das vor...

:D
 
aber mit cognitiven symptomen.. kämpfe deshalb, weil man ja nichts anderes tun kann als sich damit auseinandersetzen..
Dann solltest du dich vielleicht mal überlegen, ob es bei dir irgendwie auch ohne Clozapin möglich ist.
Du hast ja zusätzlich Aripiprazol. Hast du schon mal mit deinem Psychiater versucht, auf das Clozapin zu verzichten oder es zumindest zu reduzieren.

Kognitiv würde auch Bupropion helfen.

der kampf ist subtil und geschieht unter der oberfläche des Lebens in dem "alles ok" ist. man passt sich an,
macht eben so was man kann, träumt und sehnt sich nach neuem umgang / -feld..

und die batterien...viellleicht muss ich irgendwann eine neue batterie mir zu eigen machen. obwohl, ans (strom)netz angebunden zu sein ist
auch ok. man stelle sich das vor...
Ich finde, man kann es auch etwas übertreiben und sich so klar ausdrücken, damit die Leser auch verstehen, was gemeint ist. Du lädst hier zum Fantasieren ein. Welche Batterien willst du dir zu eigen machen und welches (Strom)netz meinst du?

Ich werde bei so einer Sprache eher misstrauisch, bei aller Liebe für Kunst.

Wenn man Hilfe sucht und es ernst meint, dann muss man auch bereit sein, etwas zu verändern, und die kognitiven Einschränkungen kommen bei dir vermutlich vom Clozapin,
siehe Nebenwirkungen.

Jetzt kannst du entweder zusammen mit deinem Psychiater darüber reden, wie du Clozapin reduzieren oder absetzen kannst, oder du suchst dir einen anderen Psychiater/in.
Jammern ist okay, aber letztendlich kannst nur du und dein Arzt etwas an der Situation ändern.
 
Mach dir einen zweiten Psychiatertermin bei einem anderen Psychiater, dann hast du zumindest eine andere Meinung und er hört sich deine Probleme noch einmal neu an.
Clozapin kann Kognitionen schon stark beeinträchtigen, das kann auch irreversibel werden. Hab da auch mal über PN eine Zuschrift bekommen, von einer Ärztin, deren Angehöriger durchs Clozapin hinterher kognitiv schwere Folgen getragen hat, also geistig da nur noch sehr wenig übrig war. Also ich kann nur vor Clozapin warnen, und solange du das noch merkst und dich dazu äußerst, kannst du vielleicht noch etwas ändern.
Nur muss so etwas in professionelle Hände.

Da du Aripiprazol zum Clozapin einnimmst, sollte im Grunde Aripiprazol (Monotherapie) für dich eine Möglichkeit sein, die du zumindest mal getestet haben solltest, ob das ausreicht oder ob du zumindest Clozapin weit reduzieren kannst. Das Kognitive hängt häufig mit der Sedierung zusammen. Aripiprazol ist kognitiv, also relativ unproblematisch.

Welche Dosierungen bekommst du denn von diesen Wirkstoffen und hast du schon mal Aripiprazol einzeln probiert, indem das Clozapin probeweise reduziert/abgesetzt wurde?

Gibt auch gute Psychiater, die fachlich manchmal überfragt sind. Insofern: Wenn du schon jahrelang kognitive Probleme beklagst und sich nichts ändert, dann gibt es viele andere Psychiater, die vielleicht genau auf dein Problem bessere Antworten haben.

Mein Vorschlag mit Aripiprazol (Monotherapie) wäre eine Möglichkeit, da du das schon hast und Clozapin kognitiv ein reales Problem ist oder sein kann.
 
Der Arzt, der einem immer zustimmt, ist vielleicht nicht der beste Arzt (?).
Brillchen beklagt ja schon seit Jahren kognitive Probleme. Ein guter Arzt würde das ernst nehmen, aber sie bekommt ja weiterhin fleißig ihr Clozapin und scheint sich da auch wenig verändert zu haben. Oder @Brillchen, was sagt dein Psychiater dazu und was hat er ausprobiert oder sagt er/sie zu den kognitiven Problemen?
Das Problem ist, wenn man jahrelang auf der Stelle tritt und sich die Dinge verschlechtern. Man muss selbst etwas ändern, sonst ändert sich nichts.

Du kannst den Arzt wechseln. Im schlimmsten Fall kannst du auch selbst entscheiden, welche Medikamente du einnehmen willst und was du verweigerst.
Zumindest ist es dein Problem, @Brillchen. Dein Psychiater muss keine Spätfolgen des Clozapins tragen, die trägst du auch allein.

Ich hätte zumindest keine Lust darauf, dass mein Gehirn irreparabel Matsch ist, bis man erkennt, dass diese Nebenwirkungen keine Einbildung ist und dann nur noch machtlos zuschauen kann.

Du hast Aripiprazol, was antipsychotisch auch allein einen Schutz bietet.
Also solltest du kein zweites Antipsychotikum wie Clozapin zwingend benötigen oder da zumindest etwas Spielraum haben. Wenn dein Psychiater eine Reduktion dessen ablehnt, dann gibt es viele andere Psychiater, die das vielleicht anders sehen.

Ansonsten könntest du, wenn du Aripiprazol (Monotherapie) hast, zusätzlich Bupropion NDRI-Antidepressivum nehmen, was auch Kognitionen verbessert.
Bupropion kann den Blutspiegel von Aripiprazol um das 1,5-Fache anheben, weshalb dann die Dosis entsprechend angepasst werden müsste.

Wenn du also erst einmal zu einer Aripiprazol-Monotherapie kommst, dann wäre das allein schon kognitiv besser und du könntest anschließend über Ergänzungen wie Bupropion nachdenken, welche die antipsychotische Wirkung verbessern können und gleichzeitig Kognitionen verbessern kann.

Gibt Möglichkeiten, aber für alles muss man erst einmal bereit sein, die Notwendigkeit zu erkennen, etwas ändern zu müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kenne auch einige Leute, die halt selbst nicht den Mut haben, das Clozapin gegen ein nebenwirkungsärmeres Medikament zu tauschen. Man müsste dazu vielleicht dem Arzt mit Absetzen oder Arztwechsel drohen. Informiertsein setzt ferner im Medikamentenbereich den Versuch voraus.
 
Ich kenne auch einige Leute, die halt selbst nicht den Mut haben, das Clozapin gegen ein nebenwirkungsärmeres Medikament zu tauschen. Man müsste dazu vielleicht dem Arzt mit Absetzen oder Arztwechsel drohen. Informiertsein setzt ferner im Medikamentenbereich den Versuch voraus.
Sie hat ja im Grunde Aripiprazol zum Clozapin und Aripiprazol ist einzeln häufig ja auch schon sehr wirkungsvoll. Könnte also sein das Brillchen auch ohne Clozapin noch stabil ist, selbst wenn bestimmte Symptome etwas schlechter werden. Kognitionen sollten ohne Clozapin besser sein.

Diese Druckmittel scheinen aktuell das einzige zu sein und dass sie sich informiert. Bei kognitiven Beeinträchtigungen kann nur das Informieren und auch noch am nächsten Tag sich darum zu kümmern schwierig sein. Einen neuen Arzttermin kann man ja über Telefon machen oder eventuell kann sie auch ihren Arzt oder die Praxis über Email anschreiben, falls sie es bis zum nächsten Termin sonst vergisst.

Sie müsste sich eben auf einen Termin vorbereiten und dann auch so wach sein, um die Probleme mit etwas Nachdruck auch anzusprechen. Ich würde mir so Sachen aufschreiben und am Kalender, wo der Arzttermin ist, anpinnen, damit ich am Tag des Termins etwas vorbereitet habe, um diese Punkte auch anzusprechen.
Problem wird sein, wenn man kognitiv das dann zum Termin vergessen hat und gedanklich wo anders ist.
 
ambulantes betreutes Wohnen könnte auch hilfreich sein. Die kümmern sich professionell um solche Sachen.
 
es liegt nicht an den medikamenten, es liegt an der erkrankung, und das was ich jetzt habe hilft von allen die ich probiert habe (ich will keine liste machen, es waren mehr oder weniger alle) am besten.

nun man kann es nicht ohne eine rest-symptomatik heilen, ich gebe jedoch die hoffnung nicht auf.

ich hoffe, und das wird wohl der wichtigste punkt sein: ich störe hier nicht den gesamten betrieb mit meiner cognitionsproblematik und meiner art zu schreiben, die für mich sinn macht.

Liebe Grüsse
 
@Maggi Ich finde / fand diese Sprache, die zum Phantasieren anregt eben gerade so toll, weil ich dadurch Dinge sagen konnte, die ich auch im Text kaschierte, und wollte sowieso bald fragen, ob das gut ankommt, weil, es ist wahrscheinlich so, dass nicht alles, was ich toll finde, du auch toll findest / ihr auch toll findet.
 
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