Rauchen ist ein Risiko für das vorzeitige Ableben, das Menschen mit Schizophrenie im besonderen Maße (die Gründe dafür sind noch ungeklärt) betrifft. In der Gesellschaft sind vor allem legale Suchtmittel akzeptiert, lediglich Randgruppen unter den Konsumenten gelten als verkommen (was ja meistens nicht zutrifft) und willensschwach. Deshalb wird zum Beispiel einem durch die Medikamente adipös gewordenen Leidenden/Patienten, die eigentlich ein ähnliches Problem haben wie die (unfreiwilligen) Glimmstängelfans, oft unterstellt, er müsse mit brachialer Gewalt "abnehmen". Was freilich wiederum manchmal sinnvoll sein kann, also das Gewicht möglichst schnell, natürlich schonend, für die Versorgung des Körpers vor allem mit Proteinen und Elektrolyten, "wieder" zu reduzieren; es schafft ein Erfolgserlebnis und die Meckerei durch die Glücklichen, die von den Medikamenten verschont bleiben, bekommen vorgeführt, dass man sehr wohl eine Anstrengung erfolgreich unternehmen konnte, nämlich die des (für uns faktischen) "(schnellen) Runterhungerns".