Psychose- & Schizophrenie Forum | KI-gestützte Psychiatrie & Selbsthilfe

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Das moderierte Forum bietet kostenlose Beratung an, um die eigene Therapie und Medikation zu optimieren.

Ziel ist es eine fundierte Orientierung für eigene Entscheidungen und Gespräche mit Behandelnden zu bieten und damit das individuelle Leid von Betroffenen und deren Angehörigen effektiv zu lindern.

Grund zur Hoffnung: Intervalltherapie mit Bupropion

🔗⭐ PDF herunterladen: Medikamentöse-Orientierung

Behandlungskonzept, welches mit Bupropion (Antidepressivum und Nikotinentwöhnung) eine stabilere Reduktion des Antipsychotikums ermöglicht. Das dämpfende Antipsychotikum wird dabei nur selten und bedarfsgerecht benötigt.


Zur möglichen Vermeidung dopaminerger Supersensitivität
schrieb Prof. Dr. Stephen M. Stahl:

“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
Prof. Dr. Stephen M. Stahl, persönliche Korrespondenz

Vertiefung & Hintergründe:

🔗 PRAXIS-GUIDE – für das Arztgespräch

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Kichern

Marianne

Active member
Hallo zusammen,

Seit neusten kichert mein Freund und er sagt mir dann nicht wieso. Das ist schon sehr auffällig.Habt ihr auch so symptome?Warum will er mir ds nicht mitteilen um was es geht?
 
Menschen mit Behinderung machen das sehr häufig. Da steckt nichts besonderes dahinter. Denen ist etwas witzig was eigentlich überhaupt nicht witzig ist und deshalb sagen diese nie etwas dazu. Finde es irritierend bis zum geht nicht mehr und sehr unhöflich.
 
Hallo zusammen,

Seit neusten kichert mein Freund und er sagt mir dann nicht wieso. Das ist schon sehr auffällig.Habt ihr auch so symptome?Warum will er mir ds nicht mitteilen um was es geht?
Wäre die Frage, ob du dir dieses kichern nur einbildest und wer genau dieser Freund ist. Könnte ja sein, dass du die Gesellschaft einer Stimme freundschaftlich interpretierst?
So etwas bisschen wie bei Pumuckl oder ein realer Freund der dir schlichtweg keine Antwort darauf geben möchte?

Also, kann ja sein, das entweder du oder dein Freund diese Symptome haben!?
Wenn du das also einen Freund mit Schizophrenie hast, dann können so etwas auch leichte hebephrene Anflüge sein, die je nach Medikation oder auch in Absetzphasen auftreten können.
F20.1 Hebephrene Schizophrenie – Definition & Dokumentation

Definition​

Die hebephrene Schizophrenie ist eine Unterform der Schizophrenie, die durch auffällige Störungen von Affekt, Denken und Verhalten gekennzeichnet ist. Im Gegensatz zur paranoiden Schizophrenie stehen Wahn und Halluzinationen nicht im Vordergrund oder sind nur flüchtig ausgeprägt.

Typisch sind affektive Verflachung oder inadäquater Affekt (sog. läppischer Affekt), desorganisiertes Denken, kindlich-unangemessenes Verhalten sowie ein früher Erkrankungsbeginn mit oft raschem sozialen Abbau. Aufgrund des frühen Beginns und der schleichenden Entwicklung gilt sie prognostisch als ungünstiger als die paranoide Form.

@Marianne falls dein Freund also real ist, dann könnten es zumindest solche hebephrene Symptomatik sein, die auch bei anderen Formen von Schizophrenie als Randerscheinung auftreten können.

Nimmt er seine Medikamente regelmäßig ein oder setzt er häufig ab?
Ich kenne das von mir selbst auch, wobei ich keine Stimmen oder so hatte. Es ist eher wie, wenn einen lustigen Gedanken oder Bezugsideen in den Kopf kommen und das auch in unangemessenen Situationen auftreten kann.

Nix Schlimmes, aber vielleicht hilft es, wenn du seine früheren und aktuellen Medikamente aufzählst, ob er diese reduziert oder abgesetzt hat und ob er aktuell etwas Begleitendes einnimmt, bzw. eine Art von Selbstmedikation macht? Wie ein läppischer Affekt. Besser als traurig sein ist es, aber es kann auch ein Zeichen sein, das er schon länger keine Antipsychotika einnimmt und den Bezug zur Realität verliert. Beginnende Akutsymptome können am Anfang witzig sein und dann auch in Paranoia und oder Traurigkeit kippen. Dieses kichern zeigt das die Affekte übermäßig sind, was zumindest als Frühwarnsymptom zu interpretieren ist.
 
Ich kichere auch gerne vor mich hin, aber wenn keiner dabei ist. Mir tut das gut. Erklären wollen worüber, würde ich aber niemandem wollen.

Freu dich doch, dass er dir so vertraut, dass er sein Kichern nicht vor dir versteckt?
 
Ja das stimmt schon und es ist besser als wenn er traurig ist.Er macht das auch nur wenn wir alleine sind.
Er nimmt keine Medikamente, er ist ja auch nicht krank wie er sagt.
Es ist immer traurig ihn in seiner akuten phase zu sehen.
Und trotzdem ist er so ein lieber Mensch
keine Ahnung wie das ganze mal ausgehen wird,das macht schon angst
 
@Markus du schreibst oben hebephrene Anflüge können auch unter paranoider Schizophrenie auftreten bzw je nach Medikation und Absetzphasen vorhanden sein. Kannst du das vielleicht nochmal etwas näher ausführen?🙏
 
Kichern ist besser wie anschreien.Heute hat er mich wieder angeschrien weil ich ihm kein Recht geben konnte wegen den Häckern...weiss immer nicht wie ich mich in solchen Situationen verhalten soll??? Bin so überfordert, ich geh dann einfach muss dann raus aus der Situation. Mit bleiben habe ich es shon versucht aber da wird es noch schlimmer.Heute hat er mir das 1.mal etwas hinterhergeworfen.
Ich bin so traurig, dachte echt ich kann mit allem um gehen...
 
@Markus du schreibst oben hebephrene Anflüge können auch unter paranoider Schizophrenie auftreten bzw je nach Medikation und Absetzphasen vorhanden sein. Kannst du das vielleicht nochmal etwas näher ausführen?🙏
Ich hatte das vor Jahren das ich zwischendurch mal im Kino etwa auch bei spannenden Stellen lachen musste. Wenn man in unangemessenen Situationen eben sich das Lachen kaum verdrücken kann. Würde das aber weniger mit auslachen vergleichen, wie es Marianne andeutet, eher wie, wenn man lacht, ohne richtige Begründung, da einem zum Lachen zumute ist.

Kichern ist besser wie anschreien.Heute hat er mich wieder angeschrien weil ich ihm kein Recht geben konnte wegen den Häckern...weiss immer nicht wie ich mich in solchen Situationen verhalten soll??? Bin so überfordert, ich geh dann einfach muss dann raus aus der Situation. Mit bleiben habe ich es shon versucht aber da wird es noch schlimmer.Heute hat er mir das 1.mal etwas hinterhergeworfen.
Ich bin so traurig, dachte echt ich kann mit allem um gehen...
Mir Häckern würde ich ihm kein Unrecht geben. Heutzutage kein ein automatisches Update sich wie ein hack anfühlen, wenn sich Fernseher oder anderes dazu extra einschalten müssen, oder sich in der Bedienung etwas verändert. Wenn man ein Handy auf Werkseinstellungen stellt, kann hinterher eine völlig neue aussehende Benutzeroberfläche da sein. Wenn eine Internetverbindung aus unbekannten Gründen immer wieder abreist, kann das wie ein Hack sich anfühlen.
Auch so wenn man Drogen konsumiert und da irgendwie auf dem Raster von Drogenbeamten landet, gibt es ja auch Staatstrojaner und anderes, womit die Leute womöglich tatsächlich überwachen und mit technischen Problemen konfrontieren. Ich würde das zumindest kaum ausschließen da man psychisch Erkrankte die Hilfe von Polizeibehörden benötigen auch teils noch wie Menschen 2. Klasse behandelt.
IT-Sicherheit ist schon wichtig, erst kürzlich wurde ein PHP-Fehler entdeckt wo dann mehrere PHP-Programmiersprachenversionen betroffen gewesen sind. Diese Sicherheitslücken tauchen ja auch erst auf wenn diese bekannt werden und so etwas kann theoretisch zu Irritationen bei Benutzern führen.

Ich würde ihn da einfach recht geben und ich sage mal so, dass wenn er das ohne Medikamente übersteht und sich die Situation bessert statt verschlechtert, das besser als die Antipsychotikaeinnahme sein kann, wo man hinterher unter Umständen auf dem Neuroleptikum hängenbleibt.
Nimmt er Medikamente, wenn ja welche und war er schon beim Psychiater?
 
Hallo danke für Deine Antwort.oft habe ich das Gefühl das man mich hier nicht ernst nimmt.
Ich kenne seine Krankheitsgeschichte nicht, er macht da ein riesen Geheimnis draus. Das er Stimmen hört von vergewaltigten Frauen oder LSD schmeckt sowas erzählt er.
Umso mehr er kifft umso schlimmer ist es habe ich das Gefühl und irgendwie denke ich das man das sowieso nicht behandeln kann.sagen wir von 30 tagen im Monat ist er wahrscheinlich nur 10 Tage im Monat normal ...wenn überhaupt...
Er war schon mehrmals bei der Polizei wegen den Häckern aber die lachen ihn nur aus....seine Theorien sind oft schon nachvollziehbar aber zwischen drin erzählt er dann einem ganz abnormalen schnellen undefinierbaren Zusammenhang wo sich alles vermischt.klar das ihn da keiner Ernst nimmt.
Und dann wird er halt schnell wütend wenn man nachfragt und etwas nicht versteht.
ich war ja mit ihm im bkh bei einem Gutachter fürs Gericht.Da kam er strahlend raus und sagte, siehst du ich bin nicht psychisch krank.
Er will es überhaupt nicht wahr haben
Ich denke das alles geht nicht gut aus, auch nicht mit ihn.
Und mein verstand sagt mir es ist besser wenn ich mich trenne, aber ich mag ihn sehr gern und er hat viele andere liebevolle Seiten
Er hat mich unterstützt als meine Oma gestorben ist im Mai, die ich gepflegt habe. Er war einer der wenigen Menschen die für mich da waren in dieser Zeit und sowas vergesse ich nicht
Medikamente nimmt er keine...
 
Er war schon mehrmals bei der Polizei wegen den Häckern aber die lachen ihn nur aus....seine Theorien sind oft schon nachvollziehbar aber zwischen drin erzählt er dann einem ganz abnormalen schnellen undefinierbaren Zusammenhang wo sich alles vermischt.klar das ihn da keiner Ernst nimmt.
Gibt ja auch technische Probleme die sich wie ein Hack anfühlen können. Du kannst ihn zumindest drauf aufmerksam machen, dass ebenso Hardwareprobleme wie ein kaputter Zwischenspeicher des Handys zu Problemen führen kann bzw. automatische Updates.
Wenn das Handy neu ist, dann wäre ein technisches Problem möglich, oder wenn man 100000 Apps installiert hat, dass eine vielleicht doch mit vieren bestückt ist. Auf Werkseinstellungen zurückgestellt sollte das Handy etwa stabil funktionieren.
Manchmal sind es auch alte Handys, die mit den neuen Softwareupdates überfordert sind, die mehr Rechenleistung brauchen oder wo ein Bug drin ist. Da die Software ja mit den neuen Handys mitgeht und man nach der Garantielaufzeit irgendwann eventuell auch den Anspruch an Sicherheitsupdates verliert.
Letztens hat man in vielen Edekas die Kühltruhen herausgestellt über Internet, da ältere Geräte manchmal eben Sicherheitslücken haben.
Wenn der Ram eines Laptops defekt ist, dann kann das Windows auch grundlos abstürzen oder Modem oder anderes.

Du kannst ihn zumindest schonend beibringen das es andere Möglichkeiten gibt, oder ihn mal nach den Beweisen fragen, da ich bisschen Technikaffin bin und Sicherheitsbewusst, vielleicht kann er dich ja mal Screenshots oder anders Zeigen, wie er den Hack erkannt hat und du kannst mir das über PN als Dateianhang schicken oder hier damit auch andere sich das mit anschauen.

Betroffen die tendenziell im Wahn sind wirst du kaum, wenn du technisch dich weniger auskennst vom Gegenteil überzeugen können, aber du kannst ihm zumindest aufmerksam darauf machen, wenn trotzdem ein technisches Problem bzw. Defekt diese Probleme macht oder das Handy mit den neuen Updates nix anfangen kann. Er kann auch KI befragen die einen helfen kann da Fehlersuche zu machen.
Du solltest bei einem akut wahnhaften zumindest keine direkte Zustimmung dir erhoffen, aber wenn er drüber schläft, dann kann ein Gegenargument oder Gegenargumente zumindest registriert werden, damit er einen gesunden Zweifel an der eigenen Geschichte aufbaut. Aber du solltest ihm mit keiner Ignoranz oder das er "Krank" im Sinne von krankem Typ wäre konfrontieren.

Wahnhaftes ist meist daneben, aber eine kleine Chance das es wahr ist und zum Beispiel Polizeibehörden selbst sich mit Staatstrojanern in andere Systeme einhaken können sollte man bedenken. Vor allem bei illegalem Drogenkonsum bzw. Handel mit Drogen und ich würde unseren Staat auch zutrauen das man kranke mit automatisierten technischen Mitteln bewusst weiter triggert, bis Betroffene reif für die Klinik sind.
Ich hatte mal im Forum einen psychiatrischen Notfall einer Betroffenen die Eigen- und Fremdgefährdend war und musste die 110 wählen. Der Beamte, der die Beweisaufnahme machen musste, war zu dumm oder faul anhand der Emailadresse und IP die betreffende Person zu ermitteln und hat mich mit einer Lüge konfrontiert, wo ich bereits and den Maildaten zu 99% wusste, wer das war, da es zufällig die Ex war, die immer wieder das Forum in Kriesen aufgemischt hat und selbst Medikamente praktisch immer wieder abgesetzt hat.

Hier ist dieser eine Beitrag, den die Person anonymisiert und mit neuer Registrierung abgesetzt hatte:
Guten Abend
Ich hab ein Problem. Die Stimmen in meinem Kopf sagen mir, dass ich Gewalt gegenüber meinem Vater anwenden soll. Ich bin absolut dagegen. Habe aber Bedenken, dass ich, sollte ich wieder so einen heftigen Krampf im Bauch haben zu allen fähig bin. Bitte um Hilfe.
Ich wurde wie Dreck behandelt und man hat, als ich bei der Polizei die ausgedruckten Beweise mit der Personenzuordnung den Ermittelnden Beamten geben wollte, einfach behauptet es hätte ihres Wissens am Morgen keinen Notruf gegeben, obwohl es deren Nummer war, an die es von der Leitstelle weitergeleitet wurde und ich den Rückruf bekommen habe. Dann hat man mich für die Ex weitergeschickt and die Dienststelle, die für den Wohnort der Person zuständig ist. Am Telefon wurde ich vorher vom Beamten angelogen und dann, wenn sie schon lügen sind diese noch zu feige sich 5 Min zu unterhalten und die Beweise abzugleichen.
Das Problem ist, die Person, die so etwas schreibt, war in einer Notlage und man kann da auch das beweiskräftig aufnehmen und dann das einer Klinik übergeben, die selbst abschätzt, ob die person noch akut ist. Geht ja nur um wenige Wochen Behandlung, die auf geschützter Station stattfinden, wenn Betroffene sich jeglicher Therapie verweigern.

Ich möchte nur sagen, dass wenn die Probleme beim Melder also mich hängenbleiben, der seine rechtlichen Pflichten erfüllt und dann man noch mit weiterem Ärger von der Polizei konfrontiert wird die Einschüchterung gleichkommt, dann läuft etwas falsch. Die Sache ist, es ist deren Aufgabe Beweise auch beweiskräftig zu ermitteln, damit die Psychiatrie zumindest handeln kann. Hätte ich den Sozialpsychiatrischen Dienst angerufen wie mir praktisch so in etwa gesagt wurde, dass diese zuständig sind, wäre die Beweisermittlung auch in der Hand der Polizei und Gerichte gelegen.
Es ging ja darum der Person zu helfen, ohne diese dauerhaft festzunageln. Sind beispielsweise 4-6 Wochen Klinikbehandlung bei einer akuten Schizophrenie und man hätte die Person vor sich selbst geschützt, wie sie es in dem klaren Moment "Bitte um Hilfe" wollte. Da ich als Forenbetreiber dafür keine Haftung übernehmen kann, wenn die Person dann mit Messer oder sonst was in der Paranoia herumläuft und dann auf irgendeinen Passanten losgeht, also "Gewalt gegenüber meinen Vater" kann in so einer Notlage ja jeden treffen der irgendwie mitbekommt da läuft jemand mit Messer oder sonst was herum.
In so einer akuten Notlage kann man Erkrankten vieles zutrauen und so etwas wären imperative Stimmen, die mit der Behandlung besser werden und das wäre eben vorsorgliche Hilfe, damit die Person die Hilfe bekommt, die sie in ihrer Situation von sich aus erstmal ablehnen würde.
Betroffene sind da im akuten Wahn und häufig erst nach Antipsychotikaeinnahme können sie den Wahn reflektieren.

Bei Hacking und Drogenpsychose kann die Situation wieder ganz anders sein und es geht auch nur von wenigen Betroffenen ein Risiko aus, aber in so einem Notfall muss auch die Polizei seriös arbeiten und das war einfach das Letzte, mit dem ich konfrontiert wurde. An mir ist das Problem seelisch hängengeblieben.
 
Ich kenne seine Krankheitsgeschichte nicht, er macht da ein riesen Geheimnis draus. Das er Stimmen hört von vergewaltigten Frauen oder LSD schmeckt sowas erzählt er.
Das mit den Geschmacksverirrungen ist bei einer akuten Psychose auch normal, da schmeckt Kaffee anders, da kann Wassers süßlich schmecken und anderes. Hat er früher, denn Antipsychotika genommen und kann er mit dir über keine Vordiagnosen sprechen?
Wenn er diese Medikamente und Therapie bereits in der Vergangenheit bekommen hatte und die Situation sich bei euch immer mehr verschlechtert statt verbessert, dann würde ich ihm dringend zu einem Antipsychoitkum raten wie Aripiprazol was gut verträglich ist!

Auch braucht er ja etwas um vom Kiffen wegzukomme und da wäre Aripiprazol (verträgliches Antipsychoitkum) gut da er später mit Bupropion (Nikotinentwöhnungmittel+Antidepressivum) bzw. Mysimba (Naltrexon + Bupropion) dann Alkohol und Nikotinentwöhnung in einen Privatrezept hätte, was bei Übergewicht normal als Lifestylemedikament eingesetzt wird.

Mit Aripiprazol kann er später die Intervalltherapie machen und kommt so stabil wieder vom Antipsychotikum über die Zeit weg:
https://schizophrenie-forum.com/psychose/attachments/patienteninformation-und-einwilligung-pdf.2761/

Das würde ich euch dringend empfehlen, gerade wenn die Situation schlechter statt besser wird, ist das auch bei Suchtproblemen ein wirksam.

Nur braucht er da vorher ein Antipsychotikum wie Aripiprazole um aus einer stabilisierten Situation heraus mit Bupropion + Naltrexon im Grunde unterschiedliche Suchtkomponente zu adressieren und gleichzeitig vom Antipsychotikum wieder wegzukommen.
Das ist besser als ein Kalter Entzug den er ja, wenn er stetig weiterkifft auch kaum durchzieht und vielleicht ihn der Entzug selbst verrückt macht.

Antipsychotika wie Aripiprazol werden auch bei Drogenpsychosen eingesetzt, kenne da auch andere von der Reha die es hatten. Dies wirkt schnell, ist angenehm nur ist man erstmal gedämpft, kann Motivationsprobleme haben, was später mit dem Bupropion(eventuell + Naltrexon) und Intervalleinnahme (des Aripiprazols) adressiert werden kann.
Ich denke das alles geht nicht gut aus, auch nicht mit ihn.
Probiere mit ihm zu reden, du kannst die Broschüre oben ausdrucken auf S 2-4 kann man dieser individuellen Behandlung zustimmen, damit Ärzte diese Wirkstoffe ohne weiteres aufschreiben können und ihm so helfen statt anders.
Dieses anders helfen ist meist das Problem, warum Betroffene der Psychiatrie fernbleiben, weil man da wenig Absetzperspektiven hat.

Rede mit ihm, er kann sich auch jederzeit ans Forum wenden, wenn etwas ist. Das können wir auch über PN durchsprechen, nur wäre es besser er begibt sich in Behandlung, bevor es schlimmer wird, da bei einer richtigen Schizophrenie man eben keine Absetzkurve bekommt und es immer schlimmer wird. Drogenpsychosen sind da weniger gravierend, also da kommt man von den Antipsychotika etwas leichter weg.

Medikamente nimmt er keine...
Hat er in der Vergangenheit welche eingenommen, also Antipsychotika und/oder Psychopharmaka, vielleicht kommst du so zumindest etwas and ihn heran was für eine Diagnose oder Problematik früher vorlag und du kannst ihn dann ja sagen das es bessere Behandlungen wie diese von mir Empfohlene gibt, mit der er die Sucht in Griff bekommt und auch vom Antipsychotikum später wieder loskommt.
 
Ich denke das alles geht nicht gut aus, auch nicht mit ihn.
Und mein verstand sagt mir es ist besser wenn ich mich trenne, aber ich mag ihn sehr gern und er hat viele andere liebevolle Seiten
Du musst dich da auch schützen, wenn es immer schlimmer wird, wäre eine Trennung wirklich besser, dann begreift er es vielleicht eher. Nur würde ich an deiner Stelle erstmal alles versuchen, damit er freiwillig zum Psychiater oder in die Klinik geht.

Dieser erst neu entstandene PRAXIS-GUIDE hilft auch diese Therapieform zu verstehen. Aktuell mache ich ein wissenschaftliches Poster für den DGPPN-Kongress in Berlin, wo ich diese Arbeit bei den wissenschaftlichen Postern einbringe. Das kann ich im Forum, wenn es so weit ist auch reinstellen, da es da Bildlicher erklärt wird.
Medikamentöse Orientierung bei Psychose – Schizophrenie (Langfassung)
(Die Langfassung ist jetzt etwa ein dreiviertes Jahr alt, also an sich erklärt diese die Therapie ganz gut, wenn man Zeit zum lesen findet)

Das müsste relativ Laiengerecht geschrieben sein. Ich bin kein Arzt, sondern auch Betroffener, vom praktischen wissensgrad über Schizophrenie sollte ich aber durchaus mit Professoren mithalten können. Musste mir das praktisch selbst beibringen, sonst wäre ich mit der Diagnose auch unter die Räder gekommen. Heute brauche ich kein Antipsychotikum mehr, was für Schizophrenie durchaus viel ist, also seit letzten Jahr Juni, früher wäre das undenkbar gewesen. Die Intervalltherapie wird mit Bupropion als durchgängig eingenommenes Antidepressivum und Nikotinentwöhnungsmitte stabilisiert. Dadurch kann das Antipsychotikum nur etwa Viertel bis Dreivierteljährlich für etwa 2-3 Wochen eingenommen ausreichend.
Das ist etwas völlig anderes als das Antipsychotikum übers ganze Jahr täglich einnehmen zu müssen und funktioniert recht sicher, auch Aggressivität und innere Unruhe wird dabei adressiert, da Bupropion als ich sage mal bewusst "aktivierendes Antipsychotikum", den präfrontalen Kortex stärkt und die Stressverarbeitung verbessert, dass führt langfristig zur Genesung, so dass das Antipsychotikum nur selten benötigt und später ganz wegfallen kann, ohne das man sich dabei Druck machen muss!

Diesen ganzen Stress oder am Ende, wenn er doch gezwungenermaßen in Behandlung kommt, kann er sich auf dieser Art sparen, indem er diesen verträglichen Weg bewusst und einsichtig einschlägt, statt das es zur Trennung etwa kommt und er irgendwann in Verwahrlosung oder wenn er auffällig wird, dann zwangsweise behandelt wird.
Weil dann hängt man in dieser Drehtürpsychiatrie, wenn es blöd läuft, fest, was das Hauptproblem für Betroffene ist weshalb viele sich in keine Behandlung begeben. Man, wird dann zwar auch nur 4-6 Wochen behandelt, aber ich bezweifle das man dann leichter von den Medikamenten und Sucht wegkommt.

Von daher zeig deinen Freund das du auf seiner Seite bist und etwa könntet ihr zusammen zum Psychiater gehen, er muss keine Diagnose und Medikamente annehmen, aber wenn ihr beide hingeht, kannst du deine Sicht und die Stimmen die er hat schildern und er kann sich dann weniger herausreden, also dann müsstest du schon mit ins Arztzimmer, weil Betroffene sonnst sich herausreden oder vielleicht mit der Nächsten Droge wie Benzodiazepine zuhause ankommen.
 
@Marianne, meine Ex hat mich auch immer mehr ausgelacht als die Beziehung auseinanderging. Das war auch so Hebephrenie, aber eher etwas boshaft und demütigend.
Also, sie wurde charakterlich immer unerträglicher, hat Medikamente und Diagnose abgelehnt, sie hat eben alles auf eine andere Diagnose geschoben, für ihr gab es keine "Schizophrenie". Selbst ich war ihr zu gesund mit meinen Medikamenten, sodass sie mich als Sozialschmarotzer dargestellt quasi während der Beziehung, da ich meine Frührente bekomme. Ich helfe ja mit dem Forum anderen Betroffenen auch und das unabhängig zur Rente, wo ich mir viel mehr gönnen könnte und kaum mehr Freizeit als jemand im Beruf habe. Ich bekomme ja kein Geld fürs Forum, nur wenn ich wegschaue, obwohl es heute viel verträglichere Therapien (mit Generika) geben könnte, dann würde man Betroffene erstrecht im Regen stehen lassen.
Sie ist viel später als erkrankt und hatte eben noch keine Einsicht, wollte die Medikamente mit aller Gewalt absetzen.
Gleichzeitig wenn ich einen Eifersuchtswahn hatte, weil ich mich etwas betrogen fühlte war ich "krank" also im Sinne "du bist krank im Kopf" ohne Rücksichtnahme. Gleichzeitig war an meiner Eifersucht etwas dran, weil ich einmal ihr Handy in die Hand bekommen habe, wo ein guter Freund ihr immer wieder angeboten hat mit in ihre Wohnung zu ziehen, damit sie sich die Kosten teilen.
So in etwa: "Was geht dich das an, du hast mir zu vertrauen und da gibts nix zu klären". Ich sollte zum Psychologen wegen des Eifersuchtswahns, der in der Sache ja begründet war, als ich zu ihr meinte das sie wenn dann mithin sollte war das natürlich nur mein Problem.
Sie hat mir damals auch die eigenen Medikamente schlecht gemacht und ausgeredet und wurde immer tyrannischer und unliebsamer, bisschen wie Rachsucht und Neid, aber sie war eben auch instabil und lehnte Psychopharmaka ganz ab, also auch kein Absetzhilfen.
Ihren Psychiater brauchte sie dafür ihr ein Rezept von Antipsychotika zu verordnen, damit sie ihr Attest bekommt mit ihrer Erkrankung in ihren Beruf arbeiten zu dürfen. Falls sie die Tabletten also überhaupt abgeholt hat, landeten diese im Müll.
Ich habe selbst vielleicht 4 Jahre nach 2011 so abzusetzen versucht, wo es ihr vergleichsweise gut ging. Vor über 10 Jahren habe ich dann nach unterschiedlichen Antidepressiva Selbstversuchen, erstmals beim Duloxetin erste Erfolge und direkt darauf habe ich das Bupropion gefunden, was auch antipsychotisch in den vorübergehenden Absetzphasen (Intevalleinnahme des Antipsychotikums: Aripiprazole) geschützt hat.

Nur war diese Ex zu krank das ich da irgendwie an ihr herangekommen wäre und später ist sie im Forum immer wieder aufgeschlagen, um mich öffentlich und persönlich mental niederzumachen. Besonders wenn sie instabil war sie immer wieder im Forum und hat mich wie einen Boxsack benutzt, also eine Art Beruhigung, indem sie mich fertig gemacht hat und sich im Recht fühlte. Das macht einen selbst auch fertig, wenn andere einen so darstellen, wo ich vor über 10 Jahren als ich das Bupropion fand in einem anderen Forum schwere Mobbingerfahrungen mit Gaslighting und alles gemacht habe, also man mich da auch Systematisch unterdrückt hat, vermutlich weil man den Nutzen vom Bupropion unter den Tisch kehren wollte, vielleicht sind das auch die Stimmen mancher Erkrankten, die ihnen so etwas einflüstern.
Selbst habe ich keine Stimmen, also die Symptomatik kann trotzdem unterschiedlich sein, bei mir waren es eher Eingebung auch Wahn, manchmal glückliche Zufälle und Fügungen oder auch leichten religiösen Wahnvorstellungen.
In der Psychose kann man Dinge, die sehr real sich anfühlen erleben, wo man teils weiß, dass es Halluzination oder eine wahnhafte Beziehungsidee (Gespräche, Geschichten etwa auf sich selbst beziehen) war, aber da diese Erfahrung und das gesagte oder gehörte so unnormal oder unpassend, bei mir etwa 2011 in einem Gottesdienst war, da kann das einen zusätzlich in einen Wahn oder Schuldwahn treiben. Damals stand ich da ja schon kurz vor Erkrankungsausbruch (Erstbehandlung) und so eine Schizophrenie kündigt sich in leichter undiagnostizierbarer Form schon Jahre zuvor etwa depressiv oder mit anderen Symptomatiken anderes an.

Geschmackshalluzinationen wie Kaffee der vergiftet geschmeckt hat, hatte ich da auch und in der Phase wo diese Erkrankung und alles völlig neu ist, da denkt man eben an möglicherweise Vergiftung oder Hacking und so. Dein Freund scheint ja Stimmen zu haben, also müsste sich der Erkrankung dann ja bewusst sein, aber strebt eben keine Therapie an, was ich manchmal eben auch nachvollziehen kann.
Die Psychiatrie hatte auch Jahre Zeit meine Erfahrung per Studie zu prüfen, stattdessen ist die Arbeit und alles an mir hängengeblieben, weil es dort auch nur ums Geld geht, damit den Patienten die 1000€ Spritze im Monat reingejagt werden kann, wo man hinterher, wenn es blöd läuft als psychischer Krüppel herauskommt.
Ist also in Teilen auch beschämend, wenn man sieht das man einerseits kein Geld für eine Studie aufbringen kann oder möchte und auf der anderen Seite mit schlechten Wirkstoffen aus den 80er Jahren ein Vermögen verdient wird, ohne dass die Betroffenen langfristig einen Nutzen haben. Deswegen könnte man Depotspritzen trotz der ganzen Vorteile auch komplett verbieten, was für die Patienten besser wäre als dieser Art von Machtmissbrauch und Wucher, der zu schlechteren Therapien statt besseren führt.
Viele verträgliche Tablettenwirkstoffe fehlen, da man das Geld für die Altlasten von großen Pharmakonzernen quasi so veruntreut und vom Fenster herauswirft. Ein Profitsystem wo alle mitverdienen außer das der Patient auf der Strecke bleibt, was dann schon eher wie das Ziel der Sache aussieht.
 
Nächstes Jahr werde ich vermutlich das Geld für eine Studie sammeln müssen oder so schauen welcher Professor dieses Konzept mitträgt und es klinisch entsprechend prüft, damit die Evidenzlage für die Leitlinien höher ist als Fallbeispielen.

https://europepmc.org/article/MED/35494898#sec2

Hier wurde Bupropion in einen etwas anderen Setting aber auch mit sehr starken PANSS-Verbesserungen eingesetzt. Da 100 auf 45 schon einiges ist. PANSS wäre die Positiv- und Negativskala, also beides wurde besser nur das man tendenziell Bupropion als Antidepressiva nur die Negativsymptome zuspricht oder zutraut, obwohl man im passenden Setting und so auch antipsychotische Wirksamkeit bekommt.
Ein dämpfendes Antipsychotikum braucht es in der von mir beworbenen Intervalltherapie trotzdem, aber nur sehr selten was schon eine Gradwanderung ist.
https://schizophrenie-forum.com/psychose/attachments/patienteninformation-und-einwilligung-pdf.2761/

Man, könnte Intervalltherapie (wie standardabsetzversuche) mit Intervalltherpie + Bupropion (als Absetzschutz auch gegen Reizbarkeit und Unruhe) vergleichen und könnte es praktisch wegen des krassen Stabilitätsunterschieds breit bei jenen Betroffenen einsetzen, die sonst ihre Medikamente selbstständig absetzen würden. Damit würde man Betroffene beim Psychiater und in der Therapie halten, was das Vertrauen in die Psychiatrie wiederherstellen würde.
Mein Wunsch ist, dass dies besser Heute statt Morgen passiert.

Auf dem DGPPN-Kongress Ende dieses Monats werde ich das wissenschaftliche Poster neben anderen wissenschaftlichen Posten von Kliniken und Universitäten vorstellen und vielleicht kommt es dann zu einem Wandel. Schauen wir mal.
 
Für Betroffene gilt aktuell also eher. Man, muss schauen, wo man bleibt und von daher verstehe ich deinen Freund, da diese antipsychotisch gut Wirksamen Medikamente und Therapien an Wert verlieren, wenn es keine Exitstrategie gibt von diesen stark dämpfenden Medikamenten mittel und langfristig wieder wegzukommen.
Bei Suchtproblemen kann es ähnlich sein. Es liegt bei ca. 75% der Schizophreniekranken Nikotinsucht vor, also viel mehr als in der Bevölkerung. Bupropion gibt es seit über 50 Jahren, also man hätte es wissen können, nur hat sich dies Psychiatrie auf die Dopaminblocker versteift und alles, was anders ins dopaminerge System eingreift, wurde verteufelt oder mit den schlimmsten mechanistisch anders wirkenden Amphetaminen verglichen. Man, hat vor den Medikamenten die Ärzteschaft abgeschreckt die im richtigen Rahmen eingesetzt sehr helfen.
Ich empfinde das teils als unverzeihlich und vorsätzlich, vor allem wenn man die Anwendung dieser Wirkstoffe die man längst mit wenig Nebenwirkungen anwenden kann (wenn man CYP2D6 Wechselwirkungen beachtet).

Damals war die Psychiatrie noch zu unreif und manche Antipsychotika die heute wie Aripiprazol (Anfang 2000) wichtig sind fehlten um solche Konzepte leichter sehr Nebenwirkungsarm umzusetzen. Heute mag dies Zeit dafür reif sein, aber es macht einen Unterschied, ob man mithilft und wie man kann, handelt, oder wenn man wegschaut und an einem Profitsystem maximal mitverdient, nur weil der Schaden, der entsteht anhand der Leitlinien gedeckt ist.

Etwas blind einzusetzen wäre auch kaum zu verantworten, aber wegzuschauen finde ich schlimmer und Betroffene und deren Angehörige hatten schon immer die Nachsicht. Von daher, wenn man sich in Behandlung begibt, sollte man noch hinterfragend auf sich selbst achten, statt alles blind einzunehmen, nur sind Erkrankte eben als Lobby in keiner starken Position und Hilfsbedürftig. Die 2-4 rezeptpflichtigen Wirkstoffe die für die Intervalltherapie nötig oder wesentlich sind, bekommt man auch nur auf Rezept. Deswegen kann man auf Seite zwei bis vier unterschreiben, damit der behandelnde Arzt rechtlich wegen der Leitlinienabweichung abgesichert ist.
Es geht ja immer um die Frage, was ist wenn trotzdem etwas passiert, das kann ja auch ein Unfall unter Droge sein. Wenn die Therapie wie da begründet ist, dann darf man offlabel diese Wirkstoffe auch einsetzen und werden von den Kosten so weit auch übernommen.

Lieber auf diese Art statt des Betroffenen auf die Straße zum Demonstrieren müssen und die Psychiatrie den Rest ihrer Glaubwürdigkeit verliert, weil man an sich eben schon hilft und helfen möchte, also kein Vorsatz dahintersteckt.
Aktuell schaue ich eben, ob ich einen mehr oder weniger hochkarätigen Professor finde der, die Evidenz schafft, damit es in die Leitlinien kommt.
Leitlinien sind da sehr auf Einzelwirkstoffe fixiert, wo das eher eine ganzheitliche Therapie ist die auch Nahrungsergänzung und Vitamine umfasst.

Gegen die Reizbarkeit könnte dein Freund einfach mal Vitamin B6 100mg sich auf Amazon oder Onlineapotheken kaufen. Eventuell wird da schon etwas besser, aber das bringt auch wenig, wenn sich die Psychose immer weiter aufbaut und man nur einen Puffer weiter oben drauflegt ohne etwas dämpfendes zu haben, was es so ja nur selten braucht.
Aripiprazol (Abilify) erstmal, was man direkt bei solchen Symptomen beim Psychiater anfragen kann, sollte ohne Probleme verordnet werden, damit er vom gröbsten heraus ist und dann ist das von mir beschriebene sehr wichtig, wenn man möglichst bald wieder glücklich und ohne stetige Absetzrisiken funktionieren möchte.
 
@Marianne
Ich habe das vielleicht etwas rhetorisch übertrieben ausgedrückt, aber hier im Forum bist du und dein Freund in guten Händen um keinen schlechten Therapieangeboten, die teils einfach der Standard sind, allein vertrauen zu müssen. Anfangs sind die Antipsychotika ganz wichtig zum Stabilisieren, später sind längerfristige Strategien relevanter. Ohne Angst vor der Psychiatrie, die es meist wirklich gut meint, aber mit der Perspektive das bereits mit solchen kleinen Anpassungen weniger Leid und bessere Perspektiven drin sind.
Vielleicht springt dein Freund drauf an, wenn er spürt das er dich vertrauen kann und du, auch wenn es Therapeutisch schwieriger wird ihm orientierend beistehst, statt passiv alle Verantwortung and die Ärzte zu geben die in gewisser Weise selbst überfordert sind und im Grunde das Anbieten was Anfang einer Therapie Sinn macht, aber längerfristig Anpassungen erfordert.
 
@Marianne
Du musst eben schauen was auch für dich gut und tragbar ist. Wenn sich dies Situation verschlechtert, vielleicht mal beim Sozialpsychistrischen Dienst oder direkt in der Klinik in eurer Umgebung anrufen, was man machen kann. Die haben ja eher Erfahrung auch inwieweit du dich selbst schützen muss, da ein völliger Kontrollverlust im Affekt wenn der Stress immer weiter ansteigt ein reales Risiko ist.

Am besten wäre, wenn du mit deinem Freund einen Gesprächstermin vereinbarst und ihn auf dieses Gespräch vorbreitest. Dann setzt du ihn unter keinen Druck und er wüsste auch das es dir ernst ist.
Desweiteren würde ich ihm an deiner Stelle anbieten das ihr Beide gemeinsam zum Psychiater geht, damit die Probleme auf den Tisch kommen. Es gibt ja Mittel, die bei der Reizbarkeit helfen, wie auch dass was ich empfohlen habe, aber dafür braucht man erstmal einen Facharzt und Therapieanbindung. Der Psychiater muss eben auch die realen Umstände kennen, wo du ja auch die Leidtragende bist und dein Freund zur Erkrankung wenig kann, nur eben das er sich Hilfe sucht ist, wenn du das für ihn mit seiner Zustimmung organisierst, gut. Wenn der Psychiater ihn als gesund entlässt oder er das Rezept hinterher in die Tonne tritt, dann hattest du oder ihr erstmal Diagnostisch was es sein kann.

Es kann ja auch eine organische Ursache wie ein Gehirntumor vorliegen, als Ursache für Stimmen. Im Grunde wäre einerseits die Suchtentwöhnung wichtig und andererseits Klärung, woher die Stimmen kommen.
Ich habe selbst ja keine Stimmen, aber denke die Stimmen übernehmen in der Akutphase immer mehr Kontrolle, deswegen spricht man auch von Imperativen Stimmen, wenn diese etwa befehlend werden "tu dies, tu das". Dann kann es auch kritisch werden, denn manchmal landen solche Betroffene auch wegen schwerer Straftaten in der Forensik. Weshalb ich dir auch raten würde deinen Selbstschutz zu bedenken, wenn er dich angreift. Betroffene sind ja auch unterschiedlich der eine hat bessere Selbstkontrolle der andere weniger, aber man kommt Neurobiologisch da an harte Grenzen, wo man schlichtweg im Affekt überreagieren kann, was du ja auch merkst, wenn er dich anschreit, obwohl er vom Typ her normal anders ist.
 
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Danke für Eure Antworten. Ich weiss leider über seine Krankheitsgeschichte gar nichts.Er hat mir nur mal erzählt das er mit mitte 20 auch stimmen gehört hat, die dann wieder verschwunden sind.
Vor 2 jahren hat man ihn ,,fernbehandelt,, so sagt er seit dem wäre es so schlimm, hinzu kommen eben diese ständigen Schmerzen.ich denke eher und das ist meine vermutung das er ständig kifft seit das legal geworden ist, das dadurch die symptome schlimmer geworden sind, zeitlich würde es passen.
Heute auch stand er wieder im ewig im dunklem Bad und ich habe keine Ahnung warum er das macht??
Und mir fällt auch auf das er sich komisch verkrümmt beim schlafen oder chillt ,das er in ungewöhnlichen positionen er liegt o sitzt
Mit dem PSD habe ich schlechte Erfahrungen gemacht hier, da mein Sohn schwere Depressionen hat
Er wird keine Medikamente nehmen, ich kann es mir nicht vorstellen.
Ich werde ihn den Vorschlag nochmal machen mit dem Psychiater.
Ja wenn es soweiter geht werden wir uns wohl trennen müssen, weil jetzt schon fühl ich mich mehr wie als Betreuerin wie als Freundin.
Es ist wirklich traurig mit anzusehen
Danke Euch fürs zuhören
 
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