Markus
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Mit KI erstellt:
Wichtig ist, drei verschiedene Risiken auseinanderzuhalten: psychotische Symptome, eine diagnostizierte Psychose und später eine Schizophrenie-Spektrum-Erkrankung.
- Cannabiskonsum → Psychose: Es gibt eine klare Dosis-Wirkungs-Beziehung. In einer großen Meta-Analyse mit 66.816 Personen hatten die stärksten Cannabiskonsumenten gegenüber Nichtkonsumenten eine Odds Ratio von 3,90 für Schizophrenie bzw. andere psychotische Erkrankungen, also grob eine etwa 4-fach erhöhte Odds. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov], [pubmed.ncb...lm.nih.gov]
- Das bedeutet nicht, dass jeder Konsument ein viermal so hohes absolutes Erkrankungsrisiko hat. Das Risiko hängt stark von Konsumhäufigkeit, Dosis und weiteren individuellen Risikofaktoren ab. Die Meta-Analyse zeigt ausdrücklich eine Dosis-Wirkungs-Beziehung. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov]
- Wenn bereits eine cannabisinduzierte Psychose aufgetreten ist, sieht die Situation erheblich ernster aus: Eine aktuelle Meta-Analyse von 13 Studien mit insgesamt 7.515 Betroffenen kommt darauf, dass anschließend etwa 20 % (95%-KI 15,8–29,5 %) eine Schizophrenie-Spektrum-Diagnose erhielten. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov]
Cannabis erhöht das Psychoserisiko dosisabhängig. Bei starkem Konsum liegt die Odds für eine psychotische Erkrankung in Meta-Analysen ungefähr beim Vierfachen gegenüber Nichtkonsumenten. Hat jemand bereits eine cannabisinduzierte Psychose entwickelt, erhält nach einer aktuellen Meta-Analyse ungefähr jeder Fünfte später eine Diagnose aus dem Schizophrenie-Spektrum. [pmc.ncbi.nlm.nih.gov], [pmc.ncbi.nlm.nih.gov]
Ich schätze das Kiffen hat einerseits die Schmerzen etwas reduziert und andererseits die Psychose verschlimmre. Vermutlich gehört er zu so einer vulnerablen Gruppe, wo das Risiko durchs Kiffen wirklich stark ansteigt. Manches Kiffen ja auch zu Therapiezwecken, was bei Schmerzen oder bestimmten Erkrankung ja nützlich sein kann, aber bei Psychose gibt es zumindest diesen klaren Zusammenhang zwischen Kiffen und Psychose.Vor 2 jahren hat man ihn ,,fernbehandelt,, so sagt er seit dem wäre es so schlimm, hinzu kommen eben diese ständigen Schmerzen.ich denke eher und das ist meine vermutung das er ständig kifft seit das legal geworden ist, das dadurch die symptome schlimmer geworden sind, zeitlich würde es passen.
Wer hat ihn wie "fernbehandelt", weißt du da genaueres bezüglich der Schmerzen oder Psychose? Wenn er vor 2 Jahren Antipsychotika bereits hatte, dann wäre jetzt eine Einnahme von Aripiprazol kein Sprung ins kalte Wasser.
Das kann sein das er bei sich körperlich oder vom Sehen her etwas halluziniert, oder ein Tick sein, dass er da etwas Bestimmtes beobachtet, wofür er keine physikalische Erklärung findet. In der Psychose kann man sich bei den einfachsten Dingen wirklich blöd anstellen, nur manche Phänomene kann man schwerer erklären.Heute auch stand er wieder im ewig im dunklem Bad und ich habe keine Ahnung warum er das macht??
Du könntest ihn ansprechen warum. Es kann auch sein das er Lichtempfindlich, wie bei einer Migräne ist, bei einer Psychose kann man auch alles intensiver wahrnehmen und da ist vieles ungefiltert. Von daher vielleicht beruhigt ihn das einfach. Man kann da auch Kribbeln an der Kopfhaut und so haben vom Gefühl wie wenn die Haare elektrisch aufgeladen sind. Da müsstest du selbst fragen ob er darüber sprechen will.
Du könntest ihm die Broschüre und den Guide oben auch ausdrucken, da sind auch Nahrungsergänzungen dabei die niederschwellig helfen können und frei erhältlich etwa auf Amazon oder in Online-Apotheken sind. Mein Tipp: Vitamin B6 (erstmal 100mg täglich). Das B6 kann Unruhe und Reizbarkeit lindern. B-Komplex kann man ergänzen um auch B12 und B9 (Float) zu haben.Er wird keine Medikamente nehmen, ich kann es mir nicht vorstellen.
Ich werde ihn den Vorschlag nochmal machen mit dem Psychiater.
Magnesium ist auch wichtig, sollte man täglich nehmen. Sulforaphan (Brokkolie-Extrakt) ist wegen der Entzündungshemmenden Wirkung auch wegen der Psychose wichtig. Vitamin C ist auch ein gutes Antioxidant und es soll bei Betroffenen ein höherer Bedarf vorliegen. Bleiben noch Vitamin D was bei Rückzug, wenn man kaum an die Sonne kommt und im Winter auch wichtig ist.
für Lithium-Orotat 20mg kann ich diesen Shop sehr empfehlen, da es in Deutschland kein Nahrungsergänzungsmittel ist, bekommt man das meist nur teuer in flüssiger chemischer Form. Dort ist das sehr preiswert und das ist von den Dosierungen kein Vergleich mit dem medizinisch eingesetzten Lithium. Bei 40-80mg am Tag hatte ich einen Lithiumspiegel von 0,18mmol/l und beim Medizinischen stellt man normal eher auf 0,6 ein.
Lithium-Orotat soll auch für Alzheimer vorbeugend sein.
Ich kann dir die kauflinks zu den passenden Mitteln später dann zusammenstellen, wenn du möchtest @Marianne?
Nur würde ich keine Wunder erwarten, das ist eher wie, wenn man eine Schippe von der Belastungsgrenze hochhebt, da müsste er schon viel Glück haben.
Besser also ein gemeinsamer Termin beim Psychiater und die Situation besprechen. Wenn er ein Antipsychotikum braucht, würde ich nach dem Aripiprazol (Abilify) Tablettenform fragen, da es von der Verträglichkeit sehr angenehm sein kann. Ob es bei den Stimmen anschlägt muss man schauen.
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