Aktuelles

Willkommen im Psychose und Schizophrenie Forum

Dieses Forum richtet sich an Menschen mit psychotischen Erfahrungen, an Angehörige sowie an alle, die sich sachlich und medizinisch fundiert informieren möchten.

Im Mittelpunkt stehen Orientierung, Medikation und Therapieansätze. Persönliche Erfahrungen werden hier nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit medizinischen Informationen und Behandlungswegen eingeordnet.

Das Forum ist anonym nutzbar und moderiert. Ziel ist es, Informationen verständlich zu machen, Erfahrungen einzuordnen und eine fundierte Grundlage für eigene Entscheidungen zu bieten.

Pharmakologische Strategien
➝ 2‑seitige Praxisübersicht: PDF-Druckversion
Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

➝ Die Dopamin‑Regulationshypothese: Schizophrenie als Signal‑Rausch‑Störung

➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

Du kannst zunächst mitlesen oder dich aktiv beteiligen. Registriere dich, um alle Funktionen, persönliche Beratung kostenfrei und unverbindlich nutzen zu können.

Willkommen im
Psychose & Schizophrenie - Forum

Medizinisch fundierte Informationen zu Orientierung, Medikation und Therapie.

Für Betroffene, Angehörige sowie fachlich Interessierte.

Chat und Komfortfunktionen für angemeldete User.

Stabilisierung mithilfe von Bupropion

Übersicht zu Intervalltherapie, Kombinationsstrategien und Nebenwirkungsprofilen.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Grafische Übersicht: Schizophrenie‑Netzwerk

➝ Die Dopamin‑Regulationshypothese

➝💙 Schizophrenie für Angehörige – einfach, respektvoll und verständlich erklärt

Registrierung – Kostenfrei und Anonym.
individuelle Tipps – Ratschläge – Unterstützung.

KI als Hilfestellung

Kätzchen

Well-known member
Hallo zusammen,

Hier ein kleiner Tip zur Bewältigung schwieriger Phasen durch die Krankheit.

Ich habe mir im letzten halben Jahr schon des öfteren von der KI helfen lassen. In meinem Fall von Chat GPT.
Er hat mir sehr gute Tips gegeben, zb wie ich die Frühsymptomatik gut in den Griff bekomme; wenn ich zu viele oder zu wenige Gedanken habe etc...

Hätte ich nie gedacht, dass das so hilfreich ist bei persönlichen Problemen. Hab es einfach mal ausprobiert.

Irgendetwas war immer dabei, was ich gut gebrauchen konnte...
Und man wird irgendwie klarer, weil er strukturiert antwortet.

Vielleicht einfach mal ausprobieren.
Nicht als Ersatz für richtige Gespräche sondern als Zugabe.

LG
Kätzchen
 
Ich glaube nicht, dass das hilft. Will deine Erfahrung nicht abwerten. Nur war mein erster Zugang zu einer KI der, dass ich quasi Suchmaschinen-Und-Verknüpfungen durch ein Sprach-interface in Textform ersetzen konnte, womit komplexere Fragestellungen Ergebnisse lieferten statt "nicht gefunden". Ich glaube, dass die KI vor allem menschliches Wissen für lau aufgreift und dann irgendwie verkaufen soll. Dabei spielt die Kernenergie eine wesentliche Rolle, aber auch, ob wir Menschen noch den Nachschub an recherchierten Informationen liefern, auf denen sich die KI's stützen. Die Wikimedia-Software hat zum Beispiel vor kurzem eine Beschränkung der Änderungseinsicht auf einen Tag zurück eingeführt. Jede darauf basierende Wikiseite, sei sie internet oder intranet, hindert dadurch die KI'en daran, die Verläufe / eigentliche "Wissensfindung" zu analysieren und dann das Sahnhäubchen aus den wikis abzustauben. Ich gehe zu einer Psychiaterin. Die Hausärztin redet aber auch nicht mehr mit mir, kann bestimmte Medikamente nicht verschreiben wegen dem Problem der gesicherten Diagnose für den seelischen Bereich in einer internistischen Hausarztpraxis, und die Psychiaterin gibt mir trotz der sehr kurzem Sitzungen ein Gefühl von Sicherheit. Psychologische Behandlung zusätzlich lehnen die Psychologen ja in der Regel ab, das wäre mir aber auch wieder zu viel Gerede ohne dass ich das Wohin vorher wüsste. Es ist sicher auch vom Alter abhängig, inwieweit man sich überhaupt in einer Therapie öffnen will und nicht im persönlichen täglichen Kontakt und eigener Seelenhygiene die seelische Stabilität erhält, ansonsten die medikamentösen Hilfen. KI kann den Horizont erweitern, und ab und zu benutze ich sie auch. Ich kann das aber über die Wochen im Grunde an den Fingern einer Hand abzählen, obwohl ich ein Zugabe-Abo eines Hardware-Kaufvertrags habe, das noch läuft. Dass mir die KI Dokumente erstellt, habe ich noch nicht ausprobiert. Das wird wahrscheinlich aber der nächste Kontakt mit diesem neuen Verständnis von EDV-Dienstleistung sein, ich kann dann vielleicht Aktualisierungen einer Information leichter in einer wiki vornehmen. Womit ich aber noch nie Geld verdient habe, und das in Zukunft aller Wahrscheinlichkeit auch nicht werde. Ist ein "kleines" kontrolliertes Hobby von mir, vielleicht nimmt die KI dort irgendwann einmal die Zwanghaftigkeit heraus.
 
Eine Psychose ist ein ernsthafter medizinischer Zustand, der das Erleben der Realität verändert. Die Behandlung gehört zwingend in die Hände von Fachärzten (Psychiatern) und psychologischem Fachpersonal.
..
Hier sind die wichtigsten Säulen der Hilfe:

1. Medizinische und therapeutische Hilfe​

  • Fachärztliche Behandlung: Der erste Schritt ist oft die medikamentöse Therapie mit Antipsychotika. Diese helfen, Botenstoffe im Gehirn (vor allem Dopamin) zu regulieren, um Halluzinationen oder Wahnvorstellungen zu lindern.
  • Psychotherapie: Insbesondere die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) hilft Betroffenen, Krankheitsanzeichen frühzeitig zu erkennen und Strategien im Umgang mit veränderten Wahrnehmungen zu entwickeln.
  • Soziotherapie: Unterstützung im Alltag, etwa bei der Rückkehr in den Beruf oder der Strukturierung des Tagesablaufs.

2. Selbsthilfe und Stabilisierung​

  • Frühwarnsystem: Gemeinsam mit Therapeuten wird oft ein Krisenplan erstellt. Er enthält individuelle Anzeichen (z. B. Schlafstörungen, Nervosität), die einer Episode vorausgehen.
  • Struktur: Ein geregelter Tagesablauf mit festen Essens- und Schlafzeiten wirkt stabilisierend auf das Nervensystem.
  • Reizreduktion: In akuten Phasen ist es wichtig, Stress und starke Außenreize (Lärm, soziale Überforderung, exzessiver Medienkonsum) zu minimieren.
  • Verzicht auf Substanzen: Drogen (insbesondere Cannabis) und Alkohol können Symptome massiv verstärken oder Rückfälle auslösen.

3. Unterstützung durch das Umfeld​

  • Psychoedukation: Wenn Angehörige verstehen, was bei einer Psychose im Gehirn passiert, können sie unterstützender reagieren, ohne die Wahninhalte zu bestätigen oder zu verurteilen.
  • Sicherer Raum: Ein wertfreies, ruhiges Umfeld hilft dem Betroffenen, wieder Vertrauen in die Realität zu fassen.

Wichtiger Hinweis: Wenn Sie oder jemand in Ihrem Umfeld sich in einer akuten Krise befinden oder eine Gefahr für sich oder andere besteht, zögern Sie nicht, Hilfe zu rufen:

  • Notruf: 112
  • Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222
  • Nächstgelegene psychiatrische Klinik: Jede größere Stadt hat eine Klinik mit Notaufnahme für psychiatrische Notfälle.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zurück
Oben