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Kerursachen und Kerlösungen von Schizophrenie

TS
Patrick
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@nemesis67

Danke für den letzten Beitrag, was möchtest Du mir denn damit sagen? Ich weiß man glaubt die Stimmen kommen von außen, was Z.T ja auch richtig ist. Aber sie sind vorallen Dingen, ein Teil von Dir, auch wenn das schwierig ist das so wahrzunehmen. Ich habe ein prima Video dazu gesehen. Kennst Du das schon?:

 
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@nemesis67

Danke für den letzten Beitrag, was möchtest Du mir denn damit sagen? Ich weiß man glaubt die Stimmen kommen von außen, was Z.T ja auch richtig ist. Aber sie sind vorallen Dingen, ein Teil von Dir, auch wenn das schwierig ist das so wahrzunehmen. Ich habe ein tolles Video dazu gesehen. Kennst Du das schon?:

kenne ich noch nicht, kann ich mir bei gelegenheit mal ansehen, danke sehr.
 
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@Patrick

Kennst du denn die Ursachen für deinen Verfolgungswahn?

Möglich ist ja auch, dass wenn die Psyche ein Ventil gefunden hat (Verfolgungswahn), dass dann wenn die Ursache behoben ist, trotzdem eine Sollbruchstelle zurück bleibt. Und wenn man dann unter Stress gerät, bricht das wieder aus. Reine Spekulation.


LG N̷͔̫̻̺̟̻͔͔̹͎̔͌̕͜͝o̶̡͙̥̣̘̟͖̟͉͒̽͆̿ͅc̴̨̛̹̙͇̰̼̗͓̹̩͙͒̕t̴̢̧͇͍̗̪͍̘̾̀́̑ụ̷̘͕̠̔̇̇̽̇̅̆̚r̴̨̗̻̤̬͕͚̺̺̦̺̣̍̓̍̀͠ͅn̵̛̠͔̭̲̼̊͋̀͐̕͜ḁ̶̛̱̻̯̳̩̳͖͍̆̓̇̀͊͌̀̏̅̚
 
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Patrick
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@Patrick

Kennst du denn die Ursachen für deinen Verfolgungswahn?

Möglich ist ja auch, dass wenn die Psyche ein Ventil gefunden hat (Verfolgungswahn), dass dann wenn die Ursache behoben ist, trotzdem eine Sollbruchstelle zurück bleibt. Und wenn man dann unter Stress gerät, bricht das wieder aus. Reine Spekulation.


LG N̷͔̫̻̺̟̻͔͔̹͎̔͌̕͜͝o̶̡͙̥̣̘̟͖̟͉͒̽͆̿ͅc̴̨̛̹̙͇̰̼̗͓̹̩͙͒̕t̴̢̧͇͍̗̪͍̘̾̀́̑ụ̷̘͕̠̔̇̇̽̇̅̆̚r̴̨̗̻̤̬͕͚̺̺̦̺̣̍̓̍̀͠ͅn̵̛̠͔̭̲̼̊͋̀͐̕͜ḁ̶̛̱̻̯̳̩̳͖͍̆̓̇̀͊͌̀̏̅̚
kurz gesagt, alles was Du erleidest, hast Du selbst getan, Dir und anderen gegenüber, sonst hätte es nichts mit Dir zutun. Es sind immer die Taten der Vergangenheit die uns Leiden lassen. Es muss nicht in diesem Leben, gewesen sein und nicht als Mensch. Verfolgung ist ein archaisches Muster, der Unzufriedenheit. Es spiegelt, tief im inneren, die eigene Einstellung zu Dir selbst. Du verfolgst Dich selbst, Du selbst lehnst Dich selbst ab. Was Du auch tust, es ist nie gut genug. Erst wenn Du genug (Eigen-)Liebe und inneren Frieden entwickelt hast, hörst Du auf Dich oder andere zu verfolgen. Das war jetzt meine Erklärung.

Warum es bei uns als Wahn zum Vorschein kommt und bei anderen mehr an der Oberfläche ist, und sie leichter damit arbeiten können, zeigt den Grad unserer starken Verdrängung.

Sie schreibt auch über die Ursachen/Lösung von Paranoia. Vielleicht schaffe ich es morgen, das zu kopieren, wenn es Dich interessiert?
 
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@Patrick
Okay danke... aber wie gehe ich z.B. damit um, wenn ich ein Mensch mit Mordgedanken bin? Akzeptiere ich das einfach? Okay, Mord kann auch eine andere psychische Ursache haben. Aber wie würde ich dann damit umgehen, wenn ich Pädophil wäre? Die Autorin schreibt, man soll das einfach akzeptieren und dass man selber gut ist. Aber wäre das dann nicht schlecht? Sie schreibt auch, dass es aus unterdrückten Emotionen entsteht, aber wäre das in diesen beiden Fällen dann nicht auch schlecht?

Sorry wenn ich so viel kontra gebe, aber ich stehe manchen Dingen sehr Kritisch gegenüber, weil ich damals vielen Verschwörungen auf den Leim gegangen bin ;D


LG N̷͔̫̻̺̟̻͔͔̹͎̔͌̕͜͝o̶̡͙̥̣̘̟͖̟͉͒̽͆̿ͅc̴̨̛̹̙͇̰̼̗͓̹̩͙͒̕t̴̢̧͇͍̗̪͍̘̾̀́̑ụ̷̘͕̠̔̇̇̽̇̅̆̚r̴̨̗̻̤̬͕͚̺̺̦̺̣̍̓̍̀͠ͅn̵̛̠͔̭̲̼̊͋̀͐̕͜ḁ̶̛̱̻̯̳̩̳͖͍̆̓̇̀͊͌̀̏̅̚
 
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Patrick
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@Patrick
Okay danke... aber wie gehe ich z.B. damit um, wenn ich ein Mensch mit Mordgedanken bin? Akzeptiere ich das einfach? Okay, Mord kann auch eine andere psychische Ursache haben. Aber wie würde ich dann damit umgehen, wenn ich Pädophil wäre? Die Autorin schreibt, man soll das einfach akzeptieren und dass man selber gut ist. Aber wäre das dann nicht schlecht? Sie schreibt auch, dass es aus unterdrückten Emotionen entsteht, aber wäre das in diesen beiden Fällen dann nicht auch schlecht?

Sorry wenn ich so viel kontra gebe, aber ich stehe manchen Dingen sehr Kritisch gegenüber, weil ich damals vielen Verschwörungen auf den Leim gegangen bin.

Also, Deine Fragen sind gut, mir helfen sie jedenfalls im Nachdenken darüber die Zusammenhänge klarer zu sehen. Wir können ja im gleichen Moment schauen, welche Muster wir noch (leider) unbewusst bestätigen, von dem was sie schreibt. Z.B. Nr. 1. Er/sie fühlt sich angegriffen und meint sich verteidigen zu müssen. Oder Nr. 12 Er/Sie geht in angespannt in Abwehrhaltung.

Im wesentlichen geht es doch um Verdrängung, der natürlichen Gefühle, wie z.B. Sexualität. Daraus entsteht bei der Unterdrückung, eine Verstärkung, eine Multiplikation. Und das führt zu Agression. Begehren und Agression gehören zusammen, sie bedingen sich gegenseitig. Nr. 1, Das Spiel der Anziehung und Abstossung.

Mord ist eine extrem gesteigerte Form der Abstoßung und Pädophilie eine extrem gesteigerte Form der Anziehung. SIe entstehen, weil die natürlichen Bedürfnisse unterdrückt werden und sich dadurch in Extreme multiplizieren. Die Lösung ist, die starken Emotionen, weder zu unterdrücken noch auszuleben, sie zu akzeptieren und mit Gleichmut und Liebe zu beobachten. Das nennt man auch Meditation.

Akzeptanz ist eine innere Haltung. Die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind. Nicht dagegen anzugehen, sie zu verdrängen. Aber auch nicht sie gut zu heißen und zu fördern, oder ignorant und gleichgültig zu sein. Es heißt auch nicht, Gedanken in Taten zu steigern. Es heiß objektiv zu beobachten. Akzeptanz ist Liebe. Ich akzeptiere Dich, so wie Du bist. Du darst sein, wie Du bist. Akzeptanz ist hier auch wie Einsicht zu verstehen, und Einsicht ist, wie es heißt, schon der halbe Weg zur Besserung. Selbst wenn Du täglich umbringst oder vergewaltigst, wie in einen Krieg. Was für ein starkes Leiden dieser Mensch er in sich produziert. Dieser Mensch braucht viel Selbstliebe und Liebe um da wieder rauszukommen.

...wie sie schreibt:

Die Liebeskraft bei sich selbst entdecken und auch bei denen die Dich lieben
Es ist die Verdrängung eines Teils von sich, die zu außergewöhnlichen Reaktionen führt
Dem Sexuellen oder dem Unbewussten, Nicht – Gewussten keine besondere Macht zuschreiben
Den verletzbaren Untergrund akzeptieren, sich sanft annähern.
Wissen das es tief in ihm einen Kern gibt, der gut und vertrauensvoll ist.
Das Bewusste Ich hat Macht über sich selbst.
Er trägt in Liebe Verantwortung für sich selbst
Er akzeptiert seine Sensibilität, seine Sehnsüchte und seine spezifische, natürliche Wesensart
Im Einswerden verschwinden Ängste.
Schizophrenie ist die Folge negativer Überzeugungen in Bezug auf dich selbst
Ändere diese irreführenden Überzeugungen und werde gesund
Vertraue Deiner Natur und Ihren Kräften
Dankbarkeit für dein ganzheitliches Sein
Den Begierden keine Macht zuzuschreiben, ist der Anfang der Lösung
 
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Patrick
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@Nocturna

Die Verdrängung(en) rückgängig machen ist also die Lösung.

Enlightend hat es auf den Punkt gebracht: "Wenn Neuroleptika die Lösung sind, will ich mein Problem zurück! "


Manche sind schon, bei der Verdrängung der Verdrängung angelangt.

Die erste Stufe, der Unterdrückung, der Abspaltung, der Verdrängung bei der Schizophrenie ist:

1.) Die natürlichen Gefühle und Bedürfnisse soweit zu verdrängen, dass sie sich nur noch in einem Wahn, in Halluzinationen und Stimmenhören, wieder Raum verschaffen können.

2.) Die zweite Stufe der Verdrängung und Unterdrückung der Gefühle ist es dann Medikamente zu nehmen (die abdämpfen), weil man sich , so wie man ist, nicht mehr ertragen kann.
(Das ist durchaus auch verständlich, weil eine Psychose heftiges Leiden ist und Medikamente halbieren die Dauer der akuten Psychose, aber das hat auch seinen Preis)

3.)Dann den Glaubensatz vom Arzt (oder Eltern, ect.) übernehmen, nun ein Leben lang Medikamente nehmen zu müssen. Man glaubt zu müssen, weil es nur wenigen Schizophrenie-Erkrankten gelingt ohne zu sein? Sind es vielleicht nur so wenige, weil alle es hier in den meisten westlichen Ländern glauben und weil Medikamente überhaupt erst gegeben und genommen werden (müssen?) ? Es gibt z.B. Länder (Indien), wo es kaum Medikamente gibt oder Länder wo fast keine gegeben werden, wie in Finnland , und siehe da, die Anzahl von Schizophrenie-Geheilten liegt wesendlich höher. In Finnland sind es 85%.





In Westlappland (Finnland) wird gezeigt, dass Patienten mit schizophrenen Psychosen auch ohne Medikamente genesen können. Es wird dabei ganz klar, was man in einer Psychose wirklich braucht, sein Zuhause, die Unterstützung, das Mitgefühl und die Liebe der Menschen in seinem persönlichen Umfeld. Und ein offener Dialog.

Wer sich jetzt fragen sollte, warum wird es dann bei uns nicht so gemacht, wenn es so gut funktioniert? Zum einen ist der soziale Zusammenhalt hier wahrscheinlich nicht so ausgeprägt und zum anderen nutzt die Pharmaindustrie ihre Macht um konsequent alle wirklich heilenden Methoden, wie solche alternativen Lösungsansätze aber auch Naturheilunde und Homöopathie z.B., zu unterdrücken, zu bekämpfen und öffentlich in Misskredit zu bringen.

Aber es gibt auch gute Entwicklungen. Ich komme aus Leipzig, hier ist die städtische Psychiatrie schon so weit, das die Psychiater und Betreuer, die für die Stadt arbeiten auch auf Wunsch schon Hausbeusuche machen und Dich in Deinem unterstützendem Umfeld lassen, wenn es die Umstände erlauben. Es gibt auch schon in machen Städten "Offenen Dialog" Einrichtungen, wie im Film betrichtet. Eine weitere gute Lösung kommt aus Dänemark, da können Schizophrenie Patienten in funktionierende Familien aufgenommen werden, z.B auf dem Bauernhof, wenn die eigene Familie überfordert ist. Letztendlich liegt die Ursache und die Lösung in jedem Selbst, wie auch die Autorin schreibt, das Umfeld kann es nur leichter oder schwerer machen.

Weitere Videos von Daniel Mackler (Psychiater und Psychologe aus den USA), Orginal Seite:
https://www.youtube.com/user/dmackler58/featured
Hier die Übersetzung ins deutsche:
https://www.youtube.com/user/macklertranslations


4.) Die letzte Stufe der Verdrängung ist, zu glauben die Ursachen für Schzophrenie schon gelöst zu haben, es gibt gar keine Verdrängung, man eigentlich schon gesund ist. Man braucht nichts mehr tun. (Auch wenn man Medikamente nimmt und Rückfälle erleidet).

Dann ist man bei der letzten Stufe der Verdrängung, dem vollkommen verknotet sein , angelangt.


Ich habe genauso zu tun, wie alle andren auch hier. Nicht das Du mich falsch verstehst, nur weil ich das so schreibe. Ich nehme zwar seit 15 Jahren keine Medikamente mehr, ich hatte aber (Jan-März) einen schweren Schub mit Verfolgungs- und Beziehungswahn. Und jetzt noch erträgliches Stimmenhören, mit abschwächender Tendenz.

Es tut gut sich darüber hier im Forum auszutauschen, sich zu unterstützen und zu helfen zu heilen.
 
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wenn ich das lese, kommt mir das schon irgendwie bekannt vor, man hat viele fragezeichen im kopf und man hat so ein wahnkonstrukt im kopf und versteckt es, ich bin nie zusammengebrochen oder so, aber mittlerweile habe ich all das überwunden. ich fühle mich z.B. geborgen und habe eine orientierung im leben. das, was da oben steht, war mal und ist vorbei. ich habe das glück, dass ich mich nie ablenken muss von psychosen, ich bin immer stabil und robust, ich kann ein ganz normales leben führen, kann z.B. unter vielen menschen sein und konnte das immer. ich habe ein paar bücher von psychoseerfahrenen gelesen und hatte genau dasselbe, denselben mechanismus also, ich war wie hypnotisiert und habe den faden verloren, aber jetzt bin ich bei mir. ich bin schon psychisch krank, aber das bedeutet einfach nur, dass ich mich nicht gesund fühle, fühle mich aber trotzdem geborgen. meine psyche steckt in der schublade 🙂 und ich bin jetzt zufrieden und trotzdem auch happy.
 
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Was vermutlich enorm wichtig ist

Ich habe in einer Klinik mal ein Mädel kennengelernt, die schwarz war. Sie hat teilweise mit ihren Stimmen diskutiert und gestritten. Weinerlich "Ich habe nichts gegen schwarze" zu den Stimmen gesagt.

NIEMALS MIT DEN STIMMEN DISKUTIEREN. Akzeptiert sie. Seht sie als Teil von euch an.
 
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Huhu, um den "Thread" mal am Leben zu erhalten, gebe ich auch mal meinen Senf dazu.

Ich bin nämlich auch Betroffene, und konnte das erst vor kurzem Richtig verstehen, die ganze dolle Tragik darum, diese Erkrankung entwickelt zu haben. Daher finde ich mich in den "Kernproblemen" der Autorin auch wieder, empfinde jedoch die Lösungen als zu ... oberflächlich, da die Krankheit doch schon arg tief sitzt und sich sehr existenzbedrohend anfühlen kann. But she tried, und ja.. hat sicherlich da auch Recht, man muss halt nur extrem geduldig und vorsichtig mit einer/m Schizophrenen umgehen...

Ich persönlich habe die negative Erfahrung gemacht, dass es der Psychiatrischen Hilfe, die mir angeboten und dann aufgedrängt wurde sehr daran mangelt.

Was mich auch an der heutigen Ansicht und Verbreitungsweise stört, und daher so lange bei mir gebraucht hat, diese Krankheit in mir nun zu akzeptieren, ist jene vereinfachte Darstellung, die sich buchstäblich nur um die Symptome dreht, ausgenommen evtl eben jener ICH-STÖRUNG, die evtl nicht nur ein Symptom im besten Falle, sondern eben die Ursache darstellt...

Ja, es ist keine multiple Persönlichkeitsstörung, aber tatsächlich nach wie vor eine innere Spaltung, die in der Kindheit stattgefunden hat, zu einer Art Überlebensstrategie ( selbst wenn doch von außen alles tippi toppi aussah und "normal family" ),
die dann aber, aus dem bekannten Umfeld heraus, dann zu schweren Ernüchterungserschütterungen führen, da man es einfach absolut verpasst hat ein ICH zu bilden, dass sich verteidigen und differenzieren kann, gegen eben die milliarden anderen, verhaltensgestörten Mitmenschen zeitweise, die es aber nicht Ganz so schlimm getroffen hat, und so weitestgehend funktionieren können.

Und @Nocturna meinte eigentlich genau richtig, dass die Autorin wie von einem Kind spreche (oder so ähnlich?) und zunehmends durch eigene Recherche in Fachliteratur verstehe ich; oh ja, denn ganz genauso ist es. Ich spreche mal nur von mir; doch ich fühle mich wie zurückgelassen, wie ein kleines Kind, das nun in einem erwachsenen Körper steckt und auch tolle Reden schwingen kann und sich bildet, aber emotional und psychisch steckt da oft jenes Kind, dass sich so früh abspalten musste, um noch Anerkennung, Liebe und Zugehörigkeit zu erfahren, was lebenswichtig für uns Menschen, auch als Rudeltiere, ist.

Es ist extrem schmerzhaft diesen Mangel an "Selbst" und ... ja Konsistenz zu erleben, fast jeden Tag. Der (Um)Welt irgendwie nichts festes entgegenen zu können, weil man sich so unsicher im Kern fühlt.

Okey, soviel erstmal dazu (;
 
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