Naix1988
Well-known member
Also bei mir ist es so, das ich einfach nicht mit anfang 30 von ner mini Rente oder H4 leben wollte zumindest nicht mein restliches leben...Ich frage mich, ob man überhaupt eine Arbeitsstelle annehmen sollte, falls es dann womöglich aus gesundheitlichen Gründen nicht dauerhaft bzw. nicht zuverlässig geht ...
Und ich wollte auch nicht wie so Zombie von ein Tag in den anderen leben.
Weil nix nervt mich auch mehr wenn man jeden Cent 10x umdrehen muss, mal spontan wohin oder mal ne Freundin zum essen einladen geht da nicht, irgendwo ist man dann isoliert von der Gesellschaft.
Meine wenn ich jetzt schon mitte 60 wäre dann hätte ich Schei... drauf gesagt.
Aber so hab ich alles getan was mir möglich war um halbwegs normal zu leben.
Hätte es nicht funkrioniert ok, dann hätte ich es aktzeptiert aber ich habs dann wenigstens versucht.
Das mit der Arbeit annehmen ist so ne Sache, die muss schon etwas auf ein eingestellt sein.
Und leider sind das Rosinen in dieser Welt.
Ich hab ewig gesucht, weil hilfe bekommt man hier in D null nur solche Psydo hilfen...
Und wenn zertifizierte Psychologen ein schon nicht für voll nehmen na dann verschweden ich keine Zeit mehr mit sowas und kümmer mich alleine drum.
Auf meiner Arbeit hab ich aber auch gleich mit offenen Karten gespielt, und nicht rungeeiert, ich weis wo meine Grenzen sind und was ich schaffe, hab auch gesagt was ich für ne Krankheit habe.
Wurde überraschenderweise lobend akzeptiert.
Weil 3,5Jahre krankenstand sind nune auch nicht mal easy zu verstecken.
Ich hab alles gesagt, und am ende mussten die entscheiden obs se mit mir was so anfangen können oder nicht.