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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Keine Lust zu arbeiten wegen Negativsymptomatik oder wegen Faulheit?

Ich frage mich, ob man überhaupt eine Arbeitsstelle annehmen sollte, falls es dann womöglich aus gesundheitlichen Gründen nicht dauerhaft bzw. nicht zuverlässig geht ...
Also bei mir ist es so, das ich einfach nicht mit anfang 30 von ner mini Rente oder H4 leben wollte zumindest nicht mein restliches leben...

Und ich wollte auch nicht wie so Zombie von ein Tag in den anderen leben.

Weil nix nervt mich auch mehr wenn man jeden Cent 10x umdrehen muss, mal spontan wohin oder mal ne Freundin zum essen einladen geht da nicht, irgendwo ist man dann isoliert von der Gesellschaft.

Meine wenn ich jetzt schon mitte 60 wäre dann hätte ich Schei... drauf gesagt.

Aber so hab ich alles getan was mir möglich war um halbwegs normal zu leben.

Hätte es nicht funkrioniert ok, dann hätte ich es aktzeptiert aber ich habs dann wenigstens versucht.

Das mit der Arbeit annehmen ist so ne Sache, die muss schon etwas auf ein eingestellt sein.

Und leider sind das Rosinen in dieser Welt.

Ich hab ewig gesucht, weil hilfe bekommt man hier in D null nur solche Psydo hilfen...

Und wenn zertifizierte Psychologen ein schon nicht für voll nehmen na dann verschweden ich keine Zeit mehr mit sowas und kümmer mich alleine drum.

Auf meiner Arbeit hab ich aber auch gleich mit offenen Karten gespielt, und nicht rungeeiert, ich weis wo meine Grenzen sind und was ich schaffe, hab auch gesagt was ich für ne Krankheit habe.

Wurde überraschenderweise lobend akzeptiert.
Weil 3,5Jahre krankenstand sind nune auch nicht mal easy zu verstecken.

Ich hab alles gesagt, und am ende mussten die entscheiden obs se mit mir was so anfangen können oder nicht.
 
Schaffe ich aber auch nur weil es nicht so stressig ist.

30H bei A sind anders als 30H bei B.

Stress ist für Schizophrene halt das Gift NR1 jedenfalls bei mir so.

Irgendwann triggert dann bei mir wieder was.
Mal 1-2 Tage vollstress ok, aber danach brauch ich einfach wieder ruhe.

Wenn ich die Arbeit nicht hätte, wüsste ich ehrlich gesagt auch nicht wohin dann.

Schichten sind tabu, hoher daurhafter Stress, Monotone Arbeiten.

Also im Grunde kann ich dann nirgendswo hin, zumindest nicht wo das Motto "Zeit ist Geld oben steht".

Und dann hat man wie schon gesagt das Thema das es niemand versteht.

Nur gibts bei der Krankheit kein Knopf den man ein und ausschalten kann, das ist halt nicht mal so als wenn man nur mal nen schlechten Tag hat, was viele auch damit verwechseln, wenn ich nen Schub hab/hatte oder einfach mal Symptome triggern weil alles aus dem Weg gehen, geht ja nune auch nicht, dann bin ich halt mal einige Tage nicht 100% da.
Das kann man nune nicht ändern, und das begreifen viele nicht, wenn die wüsste was im Kopf dann umhergeht.

Aber man kanns nicht verübeln, ich würde wahracheinlich auch etwas anders reagieren wenn ich das nicht hätte weil man da auch einfach nicht drinne steckt.

Generell ist die Aufklären gerade was Schizophrenie angeht heute immer noch sehr, sehr mau.

Und da verstehe ich die Leute die das für sich einfach behalten und garnicht drüber reden.

Und ich verstehe auch die Leute die sich abwenden, Schizophrene können auch sehr anstregend sein, bin ich auch, aber meine paar Leute halten trotzdem zu mir.

Aber ich hatte auch mal gelesen unter nem Video das viele betroffenen einfach auch viele Menschen verloren haben, weil sie damit nicht klargekommen sind.

Diese Schübe sind halt für alle anstrengend, aber bei mir gabs nur 2möglichkeiten, mit nen paar mehr Schübe leben dafür keine Pillen und hoffen das es nicht mehr so austickt das ich Suizidal werde, oder Pillen nehmen und 24/7 in den negativsyptome stecken...

Jetzt fahr ich 5,6 Jahre mit ersteren mal mehr und mal weniger gut.

Leider gibts auch keine Bedarfsmedis, zumindest meinte meine Psychaterin das zu mir.

Aber oft merke ich schon wenn sich was einschleicht.

Da wäre mal was schnellwirkendes schon nett was man mal für wenige Tage nehmen könnte, aber sowas gibts anscheinend wohl nicht.
Vielleicht koenntest du temporaer pipamperon nehmen, auch quetiapin laesst sich bei Bedarf nehmen. Aber ja grundaetzlich sehen psychiachter vor, dass man in dauermedikation geht. Ich glaube dein konzept geht auch nur auf, wenn man eher an negativsymptome leider wie a positive. Ich zumindestens bin dann so neben der spur und muesste mich an schlechten Tagen freistellen. Mein umgang mit der Krankheit wird erst langsam besser. Mit Abilify kam ich nur schlecht zurecht, vertragen habe ich es aber es gab immer wieder schuebe und auch unter der einnahme waren die negativsymptome sehr ausgepraegt. Jetzt mit Reagila und bupropion ist vieles besser.
 
Aber ja grundaetzlich sehen psychiachter vor, dass man in dauermedikation geht. Ich glaube dein konzept geht auch nur auf, wenn man eher an negativsymptome leider wie a positive.
Mir wurde gesagt, ich müsste dann für nen halbes Jahr was nehmen, was mir definitiev zu lang ist wenn ich an den ganzen Nebenwirkungen denke...

Ne dafür hab ich zu sehr "gekämpft" um dass, das mit einen schlag wieder kaputt geht, (30KG übergewicht etc.) Das musste ich ja alles erstmal wieder weg bekommen das ich halbwegs Mensch bin.

Ich hab das Glück das Bilder und Stimmen bei mir sehr gering ausgeprägt war/ist.

Bei mir sind die "Wahne" dafür deutlich mehr ausgeprägt verfolgungs, vergiftungs etc.
Alles auf mich beziehen, oder das alle über mich reden etc.
Und halt größtenteils die Negativsymtome.

Das macht wohl echt auch den Unterschied, Schizophrenie ist ja nicht bei jeden gleich, da gibts ja kein roten Faden, es gibt Gemeinsamkeiten aber i.d.R gleicht sich keiner.

Aber so lange wie ich eine Vertrauensperson hab wo ich reden kann, und ich nicht wieder suizidal werde hab ich das halbwegs in Griff.

Darf halt nicht abtriften, kann halt keiner sagen wie es in 5Jahren aussieht, oder wenns nen Schicksalschlag gibt das mich das wieder extrem einbholt und trigger.


Ich hab meine regelmäßigen Termine und das läuft zum Glück, die wichtigsten Personen sind informiert auf was se helhörig werden sollten und eingreifen müssten.

Weil irgendwann merkt man das selber ja nicht mehr.
Meine Psychaterin ist da aber auch sehr entspannt, und drängt mich auch zu nix, man ist ehrlich zu einander und hat auch verständniss.

Da bin ich echt froh die zu haben, wenn ich von anderen immer lese das die Psychater garnicht mit sich reden lassen und nur auf den " du musst, du musst" pochen..
 

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