Keine Lust zu arbeiten wegen Negativsymptomatik oder wegen Faulheit?
Aber ja grundaetzlich sehen psychiachter vor, dass man in dauermedikation geht. Ich glaube dein konzept geht auch nur auf, wenn man eher an negativsymptome leider wie a positive.
Mir wurde gesagt, ich müsste dann für nen halbes Jahr was nehmen, was mir definitiev zu lang ist wenn ich an den ganzen Nebenwirkungen denke...
Ne dafür hab ich zu sehr "gekämpft" um dass, das mit einen schlag wieder kaputt geht, (30KG übergewicht etc.) Das musste ich ja alles erstmal wieder weg bekommen das ich halbwegs Mensch bin.
Ich hab das Glück das Bilder und Stimmen bei mir sehr gering ausgeprägt war/ist.
Bei mir sind die "Wahne" dafür deutlich mehr ausgeprägt verfolgungs, vergiftungs etc.
Alles auf mich beziehen, oder das alle über mich reden etc.
Und halt größtenteils die Negativsymtome.
Das macht wohl echt auch den Unterschied, Schizophrenie ist ja nicht bei jeden gleich, da gibts ja kein roten Faden, es gibt Gemeinsamkeiten aber i.d.R gleicht sich keiner.
Aber so lange wie ich eine Vertrauensperson hab wo ich reden kann, und ich nicht wieder suizidal werde hab ich das halbwegs in Griff.
Darf halt nicht abtriften, kann halt keiner sagen wie es in 5Jahren aussieht, oder wenns nen Schicksalschlag gibt das mich das wieder extrem einbholt und trigger.
Ich hab meine regelmäßigen Termine und das läuft zum Glück, die wichtigsten Personen sind informiert auf was se helhörig werden sollten und eingreifen müssten.
Weil irgendwann merkt man das selber ja nicht mehr.
Meine Psychaterin ist da aber auch sehr entspannt, und drängt mich auch zu nix, man ist ehrlich zu einander und hat auch verständniss.
Da bin ich echt froh die zu haben, wenn ich von anderen immer lese das die Psychater garnicht mit sich reden lassen und nur auf den " du musst, du musst" pochen..