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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Schizophrenie und Psychose Forum

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Stabilisierung mithilfe von Bupropion

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Kein Gewichtsverlust trotz Intervall-Diät, Sport und No Sugar - kommt das vom Antipsychotikum?

Katzemaus

Well-known member
Hallo Zusammen,
ich ziehe seit Anfang Februar oben genannte Maßnahmen konsequent durch. Über Weihnachten hatte ich ordentlich zugeschlagen und dann gleich 7 Kilo drauf. Damit fühle ich mich extrem unwohl in meinem Körper. Es passiert jedoch nichts auf der Waage - sie geht kein einziges Gramm nach unten.
KI hat mich wissen lassen, dass es sowohl bei Antipsychotika (ich nehme Amisulprid) als auch bei Antidepressiva (Amitryptilin, Bupropion) sein kann, dass man trotz Diät und Sport nicht abnimmt. Selbst wenn man gar nichts mehr essen würde, könnte es sein, dass sich auf der Waage immer noch nichts bewegt. Letztere Maßnahme habe ich in meiner Verzweiflung schon angedacht.
Habt Ihr Erfahrung zu diesem Thema? Kann es tatsächlich sein, dass ich nicht mehr von den Kilos runterkomme? Danke für Eure Feeds.
 
Hi, ich nehme seit 15 Jahren nur Amisulprid und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es damit ganz, ganz schwer ist abzunehmen. Man kann es schaffen (auch ohne Sport), wenn man extrem diszipliniert ist. Das heißt, wenig essen (auf jeden Fall unter 2000 Kalorien am Tag) und das Richtige. Gute Fette (z.B. bestimmte Öle wie Leinöl), kaum Süßes, viel Gemüse usw. Aber wenn Du so abnehmen willst, wirst Du wahrscheinlich immer mit Hunger leben müssen. Wenn Du hartnäckig dran bleibst, purzeln in ein paar Monaten die Pfunde.
 
Das geht tatsächlich. Ich nehme schon seit 25 Jahren Amisulprid und habe mal vor Jahren 10 kg abgenommen. Hatte wenig Appetit in der Zeit, dennoch 1 Mittagessen, Abendbrot und zwischendurch auch mal was süßes zu mir genommen. Es ist eine Sache des know how's. Viel Spazieren gehen, sich bewegen, Fahrrad fahren etc. Dadurch hatte ich abgenommen.
 
Ich bin mit Risperidon fett geworden. Und Abnehmen scheint trotz vieler Maßnahmen unmöglich. Disziplin kann helfen, aber raubt dir sicher auch viel mentale Kraft. Manchmal frag ich mich, ob es nicht sinnvoller wäre die Medikamente kalt zu entziehen.
 
Unter pillen hab ich auch nix abgenommen, weil ich auch ständig fressattacken hatte.

Das war nicht mehr normal.

Erst nach absetzen gings mit 25KG weniger.

Hab viel Eiweis, Volkorn min 300g Gemüse und ne Handvoll Obst am Tag und paar Liter Wasser.
8/16Intervall.

Ich musste auch erstmal von dem industrie Süßkram runter kommen.

Unter Medis stell ich mir das unmöglich vor oder man ist extrem dizipliniert.
 
Ich bin mit Risperidon fett geworden. Und Abnehmen scheint trotz vieler Maßnahmen unmöglich. Disziplin kann helfen, aber raubt dir sicher auch viel mentale Kraft. Manchmal frag ich mich, ob es nicht sinnvoller wäre die Medikamente kalt zu entziehen.
Ich habe darüber nachgedacht, die Medis 3 oder 4 Monate nicht zu nehmen, in der Zeit abzunehmen, und dann wieder starten. Fragt sich nur, ob die Rechnung aufgeht. Rebound gibt es ja auch noch ...
 
Unter pillen hab ich auch nix abgenommen, weil ich auch ständig fressattacken hatte.

Das war nicht mehr normal.

Erst nach absetzen gings mit 25KG weniger.

Hab viel Eiweis, Volkorn min 300g Gemüse und ne Handvoll Obst am Tag und paar Liter Wasser.
Dann tippe ich mal, dass Du Olanzapin genommen hast o.ä. Stichwort Fressattacken.
 
Dann tippe ich mal, dass Du Olanzapin genommen hast o.ä. Stichwort Fressattacken.
Das nicht Abilify und Rispiradon wie auch immer das auch geschrieben wird.

Leider von beiden ne sehr hohe Dosis.

Dazu halt noch nen Stimmungsaufheller und Schlaftabletten.

Das waren ja nicht nur die Attacken sondern auch die Negativsymptome wo ein nur Süßkram etwas glücklich machte, und mach das mal 1,5Jahre täglich dann biste abhängig dan von-.-

Der Stoffwechsel ist unter Medis halt auch noch gestört.

Da muss eh was kaputt sein, vor dem ganzen hab ich idealgewicht gehabt 75KG auf 1.80.

Da komm ich heute nicht mehr hin.

Bin froh das ich jetzt meine 85+- halten kann und nur nur mäßig übergewichtig bin.
 
Och, ich finde mollige Menschen können auch attraktiv sein.😊

Ich hab in 13 Jahren mit viel mehr Neuroleptika als vorher, 10 Kilo mehr drauf.
Finde das aber auch für mein Alter vollkommen in Ordnung, nur mehr soll es nicht werden. Darauf achte ich.
Auf die Neuroleptika würde ich nie verzichten, das wäre bei meiner Geschichte viel zu kriminell.

Ich möchte lieber glücklich essen als mich mit Diäten zu quälen.

Man kann also auch die Einstellung ändern....😉
 
Hallo Zusammen,
ich ziehe seit Anfang Februar oben genannte Maßnahmen konsequent durch. Über Weihnachten hatte ich ordentlich zugeschlagen und dann gleich 7 Kilo drauf. Damit fühle ich mich extrem unwohl in meinem Körper. Es passiert jedoch nichts auf der Waage - sie geht kein einziges Gramm nach unten.
KI hat mich wissen lassen, dass es sowohl bei Antipsychotika (ich nehme Amisulprid) als auch bei Antidepressiva (Amitryptilin, Bupropion) sein kann, dass man trotz Diät und Sport nicht abnimmt. Selbst wenn man gar nichts mehr essen würde, könnte es sein, dass sich auf der Waage immer noch nichts bewegt. Letztere Maßnahme habe ich in meiner Verzweiflung schon angedacht.
Habt Ihr Erfahrung zu diesem Thema? Kann es tatsächlich sein, dass ich nicht mehr von den Kilos runterkomme? Danke für Eure Feeds.
Bupropion sollte tendenziell keine Gewichtszunahme machen, es ist eher Gewichtsneutral.

Trizyklische Antidepressiva wie Amitriptylin wirken teils übermäßig stark sedierend, wenn man diese bei einer Schizophrenie zum Antipsychotikum einnimmt. Abends in geringer Dosis ca. 5-20mg können da schon zur Schlafförderung und antidepressiv ausreichen.

Amisulprid macht wie viele Antipsychotika eine moderate Gewichtszunahme, wobei zu wenig Antipsychotika manchmal den Heißhunger begünstigen können und zuviel den Stoffwechsel herunterfahren. Bupropion sollte frühzeitige Unruhe und Heißhunger aufheben, setzt aber Voraus das Amisulprid gelegentlich in ausreichend starker Dosis eingenommen wird.
@Katzemaus du hast ja glaube ich teils sehr minimale Dosierungen von Amisulprid wenn ich mich richtig erinnere um die 50-75mg. Eventuell wäre eine Intervallform von 100-300mg für lediglich 2-3 Wochen am Stück im Viertel oder Halbjahr besser wirksam und du könntest es in den Zwischenzeiten komplett weglassen.
Bei mir haben Dosierungen unterhalb der Minimaldosis keinen verlässlichen Schutz aber dafür Nebenwirkungen gemacht.
Angenommen du dämpfst dich für 2-3 Wochen ein, dann bist du antipsychotisch in einer stabilen Ausgangslage wo weder Unruhe und Heißhunger verstärkt da sein sollten. Bupropion sollte dann in den Phasen ohne Amisulprid besonders stark wirken und die Unruhe und Psychose für Monate gut eindämmen. Wenn dann trotzdem Unruhe und Symptome durchkommen, dann eben wieder kurz für 2-3 Wochen Amisulprid.
Eventuell geht es dir damit besser und das Gewicht ist leichter zu kontrollieren.

Amitriptylin und Bupropion können bei zu wenig Antipsychotika und je näher man der akuten Psychose kommt praktisch unwirksam werden. Dann braucht es auch höhere Dosierungen für die schlaffördernde Sedierung und Depressionen brechen trotz hochdosierter Antidepressiva durch.
Wenn du also kurzzeitig mehr Amisulprid nimmst, dann müsste Amitriptylin erstmal weit reduziert werden, da es sonst sehr stark sedieren würde. Wenige wochen Amisulprid in Wirkdosis dämpft das System soweit ein, dass du es anschließend für Wochen und Monate weglassen kannst. In der Zeit wirken die Antidepressiva sehr gut, Bupropion hält Unruhe und Psychose für einen Zeitraum verlässlich zurück, bis entsprechend wieder die Wirkung nachlässt und das Amisuprid für wenige Wochen eingenommen für ein viertel oder halbjahr Stabilität schafft vielleicht ohne das du es durchgängig einnehmen musst.

Will damit nur sagen das zu kleine Dosierungen vom Antipsychotikum manchmal selbst depressiv machen und Antidepressiva fast wirkungslos machen.

Vielleicht eine mögliche Strategie die du mit ärztlicher Absprache probieren könntest.
Du meintest glaube ich, dass du vom Amisulprid in höheren Dosierungen eher suizidal wurdest, was mit der zu erwartenden übermäßigen Sedierung durchs trizyklische Amitriptylin zusammenhängen kann, welches du parallel dazu reduzieren müsstest, da es sonst extrem müde macht.



Bezüglich der Gewichtsreduktion kann ich Vitamin B6 50-100mg für ein paar Monate empfehlen, da häufig ein Mangel von B-Vitaminen auftritt kann parallel auch B-Komplex sinnvoll sein. Magnesium ist fürs dämpfende GABA-System auch wichtig, auch da haben Betroffene vermehrt Mangelzustände.
Vitamin C sollte man um die 1000mg am Tag supplementieren um auf den Vitaminspiegel vergleichbar mit jemandem Gesunden zu kommen. Eventuell einfache Mutivitamin- bzw Multiminerelbrause um die anderen Vitamine und Mineralien in ausreichender Tagesdosis zu ergänzen.

Abnehmen bedeutet auch das Mangelzustände dort verstärkt auftreten. Wenn dem Körper durch die Psychose es an bestimmten Vitaminen und Mineralien mangelt, dann kann sich das auch in übermäßigen Appetit äußern. Wenn man durch dauerhaft zu wenig Antipsychotika unruhig wird, dann ist der Heißhunger und Appetit häufig auch wie Selbstberuhigung, von daher lieber Phasenweise mehr Antipsychotika, dann kann Bupropion die Unruhe in den Phasen ohne eine ganze Zeit aufheben.

Ich habe damals als ich mit Vitamin B6 kurzzeitig mit 500mg(5x100mg) begonnen habe eine extreme Appetitreduktion gehabt. Ein saurer Apfel am Abend hat mir da an vielen Tagen ausgereicht, wobei das vermutlich wegen dem Vitamin C besonders gut funktioniert hat. Diese Appetitverlust war vörübergehend über Monate konnte ich ca. 20kg abnehmen, bis irgendwann diese appetithemmende Wirkung trotz aufgefüllten Vitamin B6 weg war. Über Monate 100mg Vitamin B6 früht irgendwann zu peripherer Neuropatie, weshalb man da auf bizzeln oder Ameisenlauf oder Taubheit in den Fingern besonders achten sollte um es rechtzeitig abzusetzen, falls man keine regelmäßige Blutkontrolle macht.

Erst vor kürzeren habe ich die Studien zu Vitamin C gelesen und es explizit mit ca. 1000mg ergänzt. Das reduziert bei mir aktuell spürbar den Appetit.
Im Idealfall wäre im Vorfeld alle Vitamine und Mineralien testen zu lassen, wobei das hundete Euro Zuzahlung kostet. Damit könntest du im Vorfeld tendenzielle Mangelerscheinungen erkennen, selbst wenn es nur eine Tendenz anzeigt und keine lebensbedrohlichen Mangelerscheinungen sind, kann das bei Psychose bedeuten, dass sich das der Körper von Fetter und ungesunder Ernährung holen möchte.
Diese Art von Appetitreduktion kann etwas Übelkeitsgefühl erzeugen und das man die Lust an fetter Nahrung verliert.

Möglichst kompletter Verzicht auf Alkohol während der Diät ist auch wichtig. Zuckerfreie Getänke oder bevorzugt Wasser, da Säfte auch sehr dick machen können.

Bin aktuell auch wieder im Übergewicht und möchte ca. 10kg abnehmen. Wenn die Appetitreduktion durchs Vitamin C erstmal bleibt, sollte das in 2 Monaten machbar sein.
Ich möchte nur sagen das es individuelle Mangelzustände sein können welche bei Schizophrenie häufig die Norm sind:
https://www.zentrum-der-gesundheit....weitere-psychische-erkrankungen/schizophrenie
Die Seite finde ich mittlerweile sehr informativ. Bei Vitamin E kann die Blutungsneigung zunehmen, weshalb man das wenn eher gering dosiert ergänzen sollte. Vitamin C lässt relativ bedenkenlos und dauerhaft in 500-1000mg Dosis ergänzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das nicht Abilify und Rispiradon wie auch immer das auch geschrieben wird.

Leider von beiden ne sehr hohe Dosis.

Dazu halt noch nen Stimmungsaufheller und Schlaftabletten.

Das waren ja nicht nur die Attacken sondern auch die Negativsymptome wo ein nur Süßkram etwas glücklich machte, und mach das mal 1,5Jahre täglich dann biste abhängig dan von-.-

Der Stoffwechsel ist unter Medis halt auch noch gestört.

Da muss eh was kaputt sein, vor dem ganzen hab ich idealgewicht gehabt 75KG auf 1.80.

Da komm ich heute nicht mehr hin.

Bin froh das ich jetzt meine 85+- halten kann und nur nur mäßig übergewichtig bin.
Das sagen die Ärzte in der Klinik halt nicht. Da hieß es, "etwas Sport und Sie haben es wieder ausgeglichen." Den Satz werde ich nie vergessen. Vor allem jetzt nicht.
 
Bupropion sollte tendenziell keine Gewichtszunahme machen, es ist eher Gewichtsneutral.

Trizyklische Antidepressiva wie Amitriptylin wirken teils übermäßig stark sedierend, wenn man diese bei einer Schizophrenie zum Antipsychotikum einnimmt. Abends in geringer Dosis ca. 5-20mg können da schon zur Schlafförderung und antidepressiv ausreichen.

Amisulprid macht wie viele Antipsychotika eine moderate Gewichtszunahme, wobei zu wenig Antipsychotika manchmal den Heißhunger begünstigen können und zuviel den Stoffwechsel herunterfahren. Bupropion sollte frühzeitige Unruhe und Heißhunger aufheben, setzt aber Voraus das Amisulprid gelegentlich in ausreichend starker Dosis eingenommen wird.
@Katzemaus du hast ja glaube ich teils sehr minimale Dosierungen von Amisulprid wenn ich mich richtig erinnere um die 50-75mg. Eventuell wäre eine Intervallform von 100-300mg für lediglich 2-3 Wochen am Stück im Viertel oder Halbjahr besser wirksam und du könntest es in den Zwischenzeiten komplett weglassen.
Bei mir haben Dosierungen unterhalb der Minimaldosis keinen verlässlichen Schutz aber dafür Nebenwirkungen gemacht.
Angenommen du dämpfst dich für 2-3 Wochen ein, dann bist du antipsychotisch in einer stabilen Ausgangslage wo weder Unruhe und Heißhunger verstärkt da sein sollten. Bupropion sollte dann in den Phasen ohne Amisulprid besonders stark wirken und die Unruhe und Psychose für Monate gut eindämmen. Wenn dann trotzdem Unruhe und Symptome durchkommen, dann eben wieder kurz für 2-3 Wochen Amisulprid.
Eventuell geht es dir damit besser und das Gewicht ist leichter zu kontrollieren.

Amitriptylin und Bupropion können bei zu wenig Antipsychotika und je näher man der akuten Psychose kommt praktisch unwirksam werden. Dann braucht es auch höhere Dosierungen für die schlaffördernde Sedierung und Depressionen brechen trotz hochdosierter Antidepressiva durch.
Wenn du also kurzzeitig mehr Amisulprid nimmst, dann müsste Amitriptylin erstmal weit reduziert werden, da es sonst sehr stark sedieren würde. Wenige wochen Amisulprid in Wirkdosis dämpft das System soweit ein, dass du es anschließend für Wochen und Monate weglassen kannst. In der Zeit wirken die Antidepressiva sehr gut, Bupropion hält Unruhe und Psychose für einen Zeitraum verlässlich zurück, bis entsprechend wieder die Wirkung nachlässt und das Amisuprid für wenige Wochen eingenommen für ein viertel oder halbjahr Stabilität schafft vielleicht ohne das du es durchgängig einnehmen musst.

Will damit nur sagen das zu kleine Dosierungen vom Antipsychotikum manchmal selbst depressiv machen und Antidepressiva fast wirkungslos machen.

Vielleicht eine mögliche Strategie die du mit ärztlicher Absprache probieren könntest.
Du meintest glaube ich, dass du vom Amisulprid in höheren Dosierungen eher suizidal wurdest, was mit der zu erwartenden übermäßigen Sedierung durchs trizyklische Amitriptylin zusammenhängen kann, welches du parallel dazu reduzieren müsstest, da es sonst extrem müde macht.



Bezüglich der Gewichtsreduktion kann ich Vitamin B6 50-100mg für ein paar Monate empfehlen, da häufig ein Mangel von B-Vitaminen auftritt kann parallel auch B-Komplex sinnvoll sein. Magnesium ist fürs dämpfende GABA-System auch wichtig, auch da haben Betroffene vermehrt Mangelzustände.
Vitamin C sollte man um die 1000mg am Tag supplementieren um auf den Vitaminspiegel vergleichbar mit jemandem Gesunden zu kommen. Eventuell einfache Mutivitamin- bzw Multiminerelbrause um die anderen Vitamine und Mineralien in ausreichender Tagesdosis zu ergänzen.

Abnehmen bedeutet auch das Mangelzustände dort verstärkt auftreten. Wenn dem Körper durch die Psychose es an bestimmten Vitaminen und Mineralien mangelt, dann kann sich das auch in übermäßigen Appetit äußern. Wenn man durch dauerhaft zu wenig Antipsychotika unruhig wird, dann ist der Heißhunger und Appetit häufig auch wie Selbstberuhigung, von daher lieber Phasenweise mehr Antipsychotika, dann kann Bupropion die Unruhe in den Phasen ohne eine ganze Zeit aufheben.

Ich habe damals als ich mit Vitamin B6 kurzzeitig mit 500mg(5x100mg) begonnen habe eine extreme Appetitreduktion gehabt. Ein saurer Apfel am Abend hat mir da an vielen Tagen ausgereicht, wobei das vermutlich wegen dem Vitamin C besonders gut funktioniert hat. Diese Appetitverlust war vörübergehend über Monate konnte ich ca. 20kg abnehmen, bis irgendwann diese appetithemmende Wirkung trotz aufgefüllten Vitamin B6 weg war. Über Monate 100mg Vitamin B6 früht irgendwann zu peripherer Neuropatie, weshalb man da auf bizzeln oder Ameisenlauf oder Taubheit in den Fingern besonders achten sollte um es rechtzeitig abzusetzen, falls man keine regelmäßige Blutkontrolle macht.

Erst vor kürzeren habe ich die Studien zu Vitamin C gelesen und es explizit mit ca. 1000mg ergänzt. Das reduziert bei mir aktuell spürbar den Appetit.
Im Idealfall wäre im Vorfeld alle Vitamine und Mineralien testen zu lassen, wobei das hundete Euro Zuzahlung kostet. Damit könntest du im Vorfeld tendenzielle Mangelerscheinungen erkennen, selbst wenn es nur eine Tendenz anzeigt und keine lebensbedrohlichen Mangelerscheinungen sind, kann das bei Psychose bedeuten, dass sich das der Körper von Fetter und ungesunder Ernährung holen möchte.
Diese Art von Appetitreduktion kann etwas Übelkeitsgefühl erzeugen und das man die Lust an fetter Nahrung verliert.

Möglichst kompletter Verzicht auf Alkohol während der Diät ist auch wichtig. Zuckerfreie Getänke oder bevorzugt Wasser, da Säfte auch sehr dick machen können.

Bin aktuell auch wieder im Übergewicht und möchte ca. 10kg abnehmen. Wenn die Appetitreduktion durchs Vitamin C erstmal bleibt, sollte das in 2 Monaten machbar sein.
Ich möchte nur sagen das es individuelle Mangelzustände sein können welche bei Schizophrenie häufig die Norm sind:
https://www.zentrum-der-gesundheit....weitere-psychische-erkrankungen/schizophrenie
Die Seite finde ich mittlerweile sehr informativ. Bei Vitamin E kann die Blutungsneigung zunehmen, weshalb man das wenn eher gering dosiert ergänzen sollte. Vitamin C lässt relativ bedenkenlos und dauerhaft in 500-1000mg Dosis ergänzen.
Ich trinke keinen Alkohol, nehme auch keine zuckerhaltigen Getränke zu mir und habe auch keinen Heißhunger. Vitamine und Spurenelemente nehme ich reichlich zu mir. Nach 16h nehme ich keine Nahrung mehr zu mir. Trinken tue ich 2-3 Liter am Tag. Die 50mg Amilsulprid bleiben auf jeden Fall, andernfalls werde ich schwer suizidal. Dass Bupropion nicht dick macht, ist mir bekannt. Mein Problem ist, dass ich trotz all dieser Maßnahmen nicht abnehme.
Zu den Antipsychotika und dass kleine Dosen davon depressiv machen können, habe ich andere Quellen, die genau das Gegenteil besagen: Dass man Patienten (so wie mir), die absolut resistent gegen alle Antidepressiva sind, kleine Mengen Antipsychotika gibt, damit die Antidepressiva wirken. Genau diese Erfahrung habe ich mit 50mg Amisulprid gemacht. Mir geht es immer noch nicht toll, bin aber weit entfernt von meinem Zustand vor diesen 50mg. Da haben die Antidpressiva null gewirkt. Danke für den Link, den schaue ich mir mal an (...) Ja genau, da steht es ja. Vitamine zusammen mit den Pillen nehmen. Mache ich. Die Spätdyskinesen hätten sie lieber unter den Tisch fallen lassen sollen. Ich hatte es schon fast erfolgreich verdrängt.
 
habe ich andere Quellen, die genau das Gegenteil besagen: Dass man Patienten (so wie mir), die absolut resistent gegen alle Antidepressiva sind, kleine Mengen Antipsychotika gibt, damit die Antidepressiva wirken.
Das ist kein Gegenteil, sonder ist eine Bestätigung genau dieser Aussage.
Depressive Patienten benötigen "kleine Mengen Antipsychotika", damit die Antidepressiva wirken.
Das git für Patienten die ansonsten keine Psychose haben.

Für Patienten wie dich oder mich braucht es wegen der Schizophrenie einfach höhere Dosierungen um das gleiche wie bei jemandenen mit Depression zu erreichen.
Aripiprazol wird bei depressionen häufig auch in Dosierungen um 3 mg gegeben. Bei mir war das ungefähr die Grenzdosis bei der psychischer Stress und Denkbeschleunigungen die in Richtung Psychose führen zugenommen haben, genau da werden Antidepressiva dann wirkungslos oder zumindet schwach wirksam..

Die 50mg Amilsulprid bleiben auf jeden Fall, andernfalls werde ich schwer suizidal.

Hab mal die KI befragt weil das mit 50mg definitiv wenig ist:

Ich gebe dir eine klare, fachlich saubere Einordnung – aber zuerst wichtig:

Bitte: Wenn jemand unter einer Dosissteigerung suizidale Gedanken entwickelt, ist das immer ein Warnsignal und gehört sofort mit einer behandelnden Fachperson besprochen. Ich kann Hintergründe erklären, aber keine individuelle medizinische Entscheidung ersetzen.



🧩 1. Wirkt Amisulprid 50 mg antipsychotisch?

Kurzfassung: 50 mg ist nicht primär antipsychotisch, sondern liegt im sogenannten niedrigen Dosisbereich, der eher antidepressiv / aktivierend wirkt.


Warum?​

Amisulprid hat eine dosisabhängige Wirkungsumkehr:
  • 50–200 mg:
    → Blockade präsynaptischer D2/D3‑Autorezeptoren
    Erhöhung der Dopaminfreisetzung
    → kann antriebssteigernd, aktivierend, bei manchen sogar unruhig machend wirken
    → bei vulnerablen Personen: Denkbeschleunigung, Angst, psychotische Symptome möglich
  • >300 mg:
    → postsynaptische D2‑Blockade
    antipsychotisch

➡️ 50 mg ist also eine Grenzdosis, die bei manchen stabilisiert, bei anderen aber genau das Gegenteil auslösen kann.



🧩 2. Warum kann eine Dosissteigerung suizidale Gefühle auslösen?

Es gibt mehrere plausible Mechanismen – und du hast einen davon schon gut erkannt.

a) Wechselwirkung mit Amitriptylin

Amitriptylin ist stark:
  • sedierend
  • anticholinerg
  • stimmungsmodulierend
Wenn Amisulprid gesteigert wird, kann es:
  • die Sedierung verstärken
  • die emotionale „Abflachung“ erhöhen
  • paradoxe Unruhe erzeugen

Diese Kombination kann bei manchen Menschen innere Qual, Dysphorie oder Verzweiflung auslösen.

b) Aktivierung durch niedrige Amisulprid-Dosen

Wenn Amisulprid im aktivierenden Bereich bleibt (50–200 mg), kann es:
  • innere Unruhe
  • Denkrasen
  • Angst
  • Derealisation
  • Verzweiflung
    verstärken.
Das kann subjektiv als „suizidal“ erlebt werden, ohne dass es eine echte Absicht gibt – eher eine Überforderung durch innere Spannung.

c) Paradoxe Reaktion / Sensitivität

Manche Betroffene reagieren extrem empfindlich auf dopaminerge Veränderungen.
Schon kleine Dosisänderungen können:
  • Stimmung kippen
  • psychotische Mikro-Symptome verstärken
  • Schlaf stören
  • Reizbarkeit erhöhen

d) Serotonerge und noradrenerge Wechselwirkungen

Amitriptylin + Amisulprid kann:
  • serotonerge Dysbalance
  • noradrenerge Überaktivität
    auslösen → ebenfalls ein Risikofaktor für suizidale Gefühle.



🧩 3. Was ist die minimale antipsychotische Dosis von Amisulprid?​

Die Literatur ist relativ einheitlich:
  • Antipsychotisch wirksam: ab ca. 200–300 mg
  • Optimaler Bereich: 400–800 mg
  • 50 mg → nicht antipsychotisch

Es gibt Einzelfälle, die auf 100–200 mg ansprechen, aber 50 mg ist fast nie ausreichend.



🧩 4. Dosisäquivalent: 2,5 mg Aripiprazol vs. Amisulprid​

Das ist tricky, weil Aripiprazol ein Partialagonist ist und Amisulprid ein reiner Antagonist.

Aber man kann grob vergleichen:

Aripiprazol 5 mg ≈ Amisulprid 200–300 mg


(je nach Studie und klinischer Erfahrung)

Daraus folgt:

Aripiprazol 2,5 mg ≈ Amisulprid 100–150 mg


➡️ 50 mg Amisulprid entspricht also NICHT 2,5 mg Aripiprazol.
Es ist deutlich schwächer antipsychotisch und wirkt eher aktivierend.




🧩 5. Könnte 50 mg Amisulprid die Psychose verschlechtern?

Ja – bei manchen Menschen definitiv.

Mechanismus:
  • niedrige Dosis → mehr Dopamin → Aktivierung
  • bei vulnerablen Personen → psychotische Symptome können zunehmen

Das ist gut dokumentiert.



🧩 6. Was wäre ein sinnvoller klinischer Gedanke?​


Nicht als Empfehlung, sondern als typische ärztliche Überlegung:
  • Wenn jemand auf 50 mg Amisulprid paradox reagiert →
    entweder höher dosieren (antipsychotisch)
    oder ganz anderes Medikament wählen.
  • Kombination mit Amitriptylin kann die emotionale Belastung verstärken.


Du siehst das Amisulprid 50mg schon sehr wenig ist und genau diese dadurch entstehenden Denkbeschleunigungen und fehlender antipsychotischer Schutz machen die Antidepressiva zumindest Wirkungsschwach.
Damit brauchst du dann noch mehr Amitriptylin, was die Gewichtszunahme steigert, da trizyklische Antidepressiva schon deutliche Gewichtszunahme machen.

50mg Amisulprid sind laut KI weniger als 2,5mg Aripiprazol. Wobei da nur ein sehr grober Vergleich möglich ist.

@Katzemaus hattest du bereits Aripiprazol 5mg (kleinste Tablettendosis)? Das wäre als ersatz für Amisulprid einen Versuch wert, da Aripiprazol häufig auch bei Depressionen eingesetzt wird und meiner Erfahrung nach schon nach wenigen Tagen antidepressiv sehr und verlässlich stabilisiert.
Später könntest du dann immer noch dir Aripiprazol in Tropfenform aufschreiben lassen oder du schleichst in Tropfenform das Aripiprazol in 1mg Schritten bis auf 5mg ein?

Aripiprazol macht für sich deutlich weniger Gewichtszunahme als Amisulprid (siehe Tabelle), kann in kleinen Dosierungen den Schlaf deutlich verbessern und wäre eine Möglichkeit das du auf das Amitriptylin erstmal komplett verzichten kannst und dann dieses gewichtssteigernde Medikament auch wegfällt.

Dann wärst du bei Aripiprazol 2-5mg. Da 5mg bereits wenig ist und Frauen tendenziell höhere Dosierungen als Männer brauchen, würde ich an deiner Stelle 5mg Aripiprazol testen. Zeichen für zu hohe Dosis oder zu schnelle Eindosierung wären starke Sitzunurhe / Akathise die eher erst bei Mittlerer Dosis 10-15mg zunimmt.
Da du aber kaum gedämpft bist, kann diese Denkbeschleunigungen und Innere Unruhe sich wären der ersten Tage Aripiprazol etwas in Akathisie entladen, da diese Spannungen sich dann eher so äußern bis man ausreichend gedämpft ist.
Aripiprazol hat sonst vom Gefühl her fast keine Nebenwirkungen. Zu beginn der Einnahme kann sich das leicht wie ein Rauschgefühl anfühlen, was die aktive antipsychotische Wirkung anzeigt. Nach stabilisierung wirkt Aripiprazol ganz normal.

Also mein Tipp wäre dann beim Bupropion bleiben da sich das eh ideal ergänzt und Aripiprazol erstmal 5mg einnehmen. Amisulprid und Amitriptylin würde ich bei einer Umstellung dann abrupt nach einmalgabe von Aripiprazol direkt absetzen. Amisulprid hast du ja wenig, aber Amitriptylin wäre dann erstmal unnötig und unpassend.

Wäre auch kein großer Aufwand für dich das auzuprobieren und vereinfacht deine Medikament. Bupropion nimmt die Restunruhe die Aripiprazol wegen dem Partialagonismus machen kann heraus, das solltest beibehalten. Amitriptylin kannst du hinterher nach stabilisierung in minimaler Dosis immer noch gebrauchen, wäre aber vorerst unnötig.
 
Das ist kein Gegenteil, sonder ist eine Bestätigung genau dieser Aussage.
Depressive Patienten benötigen "kleine Mengen Antipsychotika", damit die Antidepressiva wirken.
Das git für Patienten die ansonsten keine Psychose haben.

Für Patienten wie dich oder mich braucht es wegen der Schizophrenie einfach höhere Dosierungen um das gleiche wie bei jemandenen mit Depression zu erreichen.
Aripiprazol wird bei depressionen häufig auch in Dosierungen um 3 mg gegeben. Bei mir war das ungefähr die Grenzdosis bei der psychischer Stress und Denkbeschleunigungen die in Richtung Psychose führen zugenommen haben, genau da werden Antidepressiva dann wirkungslos oder zumindet schwach wirksam..



Hab mal die KI befragt weil das mit 50mg definitiv wenig ist:




Du siehst das Amisulprid 50mg schon sehr wenig ist und genau diese dadurch entstehenden Denkbeschleunigungen und fehlender antipsychotischer Schutz machen die Antidepressiva zumindest Wirkungsschwach.
Damit brauchst du dann noch mehr Amitriptylin, was die Gewichtszunahme steigert, da trizyklische Antidepressiva schon deutliche Gewichtszunahme machen.

50mg Amisulprid sind laut KI weniger als 2,5mg Aripiprazol. Wobei da nur ein sehr grober Vergleich möglich ist.

@Katzemaus hattest du bereits Aripiprazol 5mg (kleinste Tablettendosis)? Das wäre als ersatz für Amisulprid einen Versuch wert, da Aripiprazol häufig auch bei Depressionen eingesetzt wird und meiner Erfahrung nach schon nach wenigen Tagen antidepressiv sehr und verlässlich stabilisiert.
Später könntest du dann immer noch dir Aripiprazol in Tropfenform aufschreiben lassen oder du schleichst in Tropfenform das Aripiprazol in 1mg Schritten bis auf 5mg ein?

Aripiprazol macht für sich deutlich weniger Gewichtszunahme als Amisulprid (siehe Tabelle), kann in kleinen Dosierungen den Schlaf deutlich verbessern und wäre eine Möglichkeit das du auf das Amitriptylin erstmal komplett verzichten kannst und dann dieses gewichtssteigernde Medikament auch wegfällt.

Dann wärst du bei Aripiprazol 2-5mg. Da 5mg bereits wenig ist und Frauen tendenziell höhere Dosierungen als Männer brauchen, würde ich an deiner Stelle 5mg Aripiprazol testen. Zeichen für zu hohe Dosis oder zu schnelle Eindosierung wären starke Sitzunurhe / Akathise die eher erst bei Mittlerer Dosis 10-15mg zunimmt.
Da du aber kaum gedämpft bist, kann diese Denkbeschleunigungen und Innere Unruhe sich wären der ersten Tage Aripiprazol etwas in Akathisie entladen, da diese Spannungen sich dann eher so äußern bis man ausreichend gedämpft ist.
Aripiprazol hat sonst vom Gefühl her fast keine Nebenwirkungen. Zu beginn der Einnahme kann sich das leicht wie ein Rauschgefühl anfühlen, was die aktive antipsychotische Wirkung anzeigt. Nach stabilisierung wirkt Aripiprazol ganz normal.

Also mein Tipp wäre dann beim Bupropion bleiben da sich das eh ideal ergänzt und Aripiprazol erstmal 5mg einnehmen. Amisulprid und Amitriptylin würde ich bei einer Umstellung dann abrupt nach einmalgabe von Aripiprazol direkt absetzen. Amisulprid hast du ja wenig, aber Amitriptylin wäre dann erstmal unnötig und unpassend.

Wäre auch kein großer Aufwand für dich das auzuprobieren und vereinfacht deine Medikament. Bupropion nimmt die Restunruhe die Aripiprazol wegen dem Partialagonismus machen kann heraus, das solltest beibehalten. Amitriptylin kannst du hinterher nach stabilisierung in minimaler Dosis immer noch gebrauchen, wäre aber vorerst unnötig.
Sehr interessant, danke für die Infos. Ich hatte bereits 5mg Aripiprazol, es hat mich depressiv und unruhig gemacht. Ich bin dann zurück zu Amisulprid, bis sie mir in der Klinik vorgeschlagen haben, es auszuschleichen. Das habe ich gemacht und danach wurde es richtig schlimm mit der Suizidalität. Im Gegensatz zu meinen Ärzten war ich nie der Überzeugung, dass es psychische Ursachen hatte. Es war eher wie ein Schalter, der umgelegt wurde, nachdem ich das Amisulprid abgesetzt hatte. Wie etwas, das mich zog. Im schlimmsten Fall wäre das dann die Autobahnbrücke gewesen. Dass 50mg Amisulprid keinerlei antipsychotische Wirkung haben, ist mir bewusst. Es gibt gerade keine Alternative. Die 200, die ich hatte, haben mich ebenfalls schwer depressiv gemacht. Ich war nicht mehr fähig, meinen Tag zu gestalten. Wenn ich jetzt eine Psychose bekomme, habe ich ein Problem. Das ist mir bewusst. Bis dahin bleibt dieses Damoklesschwert über mir hängen. Ich plane jetzt, das leidige Amitryptilin auszuschleichen und statt dessen Sertralin zu nehmen. Wenn die Ärzte mitmachen. Sertralin habe ich vor meiner Psychose über viele Jahre lang genommen und habe es immer gut vertragen. Ich weiß nicht, ob das was bringt, aber ich will es wenigstens versuchen.
 
Sertralin wirkt genauso wie Amisulprid. Angstlösend, stimmungsaufhellend, leicht antriebssteigernd. Von daher kein großer Unterschied.
50 mg Amisulprid ist recht wenig. Bis du dein Sertralin bekommst, würde ich zumindest das Amisulprid auf 100 mg erhöhen. Das steigert den Antrieb und die Stimmung auf das Doppelte.
 
Ich hatte bereits 5mg Aripiprazol, es hat mich depressiv und unruhig gemacht.

Dass 50mg Amisulprid keinerlei antipsychotische Wirkung haben, ist mir bewusst. Es gibt gerade keine Alternative. Die 200, die ich hatte, haben mich ebenfalls schwer depressiv gemacht. Ich war nicht mehr fähig, meinen Tag zu gestalten. Wenn ich jetzt eine Psychose bekomme, habe ich ein Problem. Das ist mir bewusst. Bis dahin bleibt dieses Damoklesschwert über mir hängen. Ich plane jetzt, das leidige Amitryptilin auszuschleichen und statt dessen Sertralin zu nehmen. Wenn die Ärzte mitmachen. Sertralin habe ich vor meiner Psychose über viele Jahre lang genommen und habe es immer gut vertragen. Ich weiß nicht, ob das was bringt, aber ich will es wenigstens versuchen.
An sich eine Möglichkeit. Wie lange hattest du Aripiprazol eingenommen und wie stark war diese Unruhe. An sich hilft das ergänzende Bupropion bei dieser Unruhe.
Eventuell hattest du das Aripiprazol einfach zu kurz und hattest noch andere Neuroleptika im Blut was die Nebenwirkungsvorteile dann verringert hat. Meist dauert es ja Wochen bis der alte Wirkstoff ganz draußen ist.

Hab auch erst Aripiprazol wieder abgesetzt, als ich es ganz am Anfang in der Tagesklinik bekommen habe. Etwas Unruhe die aber durch die zusätzlichen Medikamente begünstigt wurden.

Isoliert ist es sehr Nebenwirkungsarm. Wenn du es in deiner aktuellen Situation probierst wäre es zumindest relativ günstiger da Amisulprid ja nur minimal dosiert ist.

Sertralin ist auch eine gute Idee, sollte mit Bupropion gut sich ergänzen. Von der Gewichtszunahme ist das besser als Amitriptylin.
Du kannst das mit dem Sertralin beispielsweise machen und dann immer noch schauen ob du vielleicht nochmal Aripiprazol dann zum Bupropion+Sertralin testest.
Gut das Amisulprid ist auch ok, nur würde ich es wenn es dir möglich ist zumindest einmal im Halbjahr für etwa 3 wochen auf ca 150-200 mg Wirkdosis nehemen, da hinterher die stabilität besser sein sollte und die Antidepressiva auch besser wirken können. Das bedeutet ja keine Dauereinnahme und womöglich hat sich durch deine aktuellen Wirkstoffe bereits vieles verändert, sodass du heute anders auf kurzzeitig höhere Dosierungen oder Aripiprazol reduzieren würdes.

Zumindes wären das noch ein paar Möglichkeiten. Das Amitriptylin mit Sertralin zu ersetzen finde ich auch eine richtig gute Idee. Wäre das Risiko mit den Schlafstörungen wenn du scho so wenig Amisulprid hast noch vorhanden, da die Sedierung des Amitriptylins wegfällt.
Welche Dosis hast du nochmal Amitriptylin? Wenn würde ich es falls nötig zur Schlaffförderung in 5-20mg einnehmen.
 
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