Aktuelles

Psychose & Schizophrenie Forum ❤️

Herzlich willkommen in unserer hilfsbereiten Community. ✨ Hier findest du Austausch mit Betroffenen, Angehörigen und Fachkundigen – ein Ort für Orientierung, Verständnis und gegenseitige Unterstützung.

Registriere dich und entdecke alle Möglichkeiten:

  • 🌐 Ein aktives Forum, in dem du verstanden wirst
  • 💙 Eine unterstützende Community, die dich respektvoll begleitet
  • 💬 Chat- und PN-Funktionen, für offenen und vertraulichen Austausch
  • 🤝 Persönliche Unterstützung, auf Augenhöhe
  • 🧑‍⚕️ ↗ Medikamentöse Orientierung ← erfahrungsbasierte Orientierungshilfe, die kognitive, positive und negative Symptome differenziert berücksichtigt 💗
  • ⚠️ ↗ Ambulante Zwangsbehandlung – ist das nötig? ← Kritische Einordnung, Erfahrungsberichte und Diskussion zu Nutzen, Risiken und Patientenrechten.
  • 🛡️ ↗ Patientenrechte 2.0 ← Schutz. Transparenz. Würde.

Herzlich willkommen – schön, dass du zu uns gefunden hast! ☀️

Kann Aripiprazol Absetzpsychosen auslösen?

Schizophreniac

Well-known member
Also ich meine nichts in Richtung "Typ wäre auch ohne Medis psychotisch.

Sondern Supersensitivitätspsychosen oder wie das heißt. Wo der Körper während der Medikamenteneinnahme mehr Dopamin gebildet hat - um dem Medikament entgegenzusteuern - und wenn man es zu schnell absetzt, ist dadurch zu viel Dopamin im Hirn.

Hat ja ne recht lange Halbwertszeit, glaube 60-80h
 
Da wird nix gebildet um irgendeinem Medikament entgegenzuwirken weil wenn das passiert ist das Medikament ja schon längst nicht mehr im Blut.
Die Theorie ist einfach, dass das Gehirn die Wirkung des Neuroleptikums einfach teilweise kompensiert indem sich zusätzliche Synapsen bilden. Nimmst Du das Medikament weg hast Du ggf. mehr Synapsen die das Medikament gedämpft hat als zuvor vorhanden waren, dass es eben zu einer Art Reiz-Sturm kommt.
Es wäre interessant zu wissen, bei welchen Neurolpetika das eher vorkommt.
 
Ein Medikament löst keine Absetzpsychosen aus. Es hat nichts mit dem Medikament an sich zu tun, sondern der Anpassung Deines Gehirns.

3-4 Monate ist eine lange Zeit, in der das Gehirn sich an die Medikamente anpasst. Deine Rezeptoren werden täglich durch die Medikamente gedeckelt. Die Fähigkeit es vollständig selbst tun zu können muss das Gehirn wieder trainieren. Absetzten ist daher immer ein sehr großes Risiko, weil Du plötzlich einer Reizüberflutung ausgesetzt bist. Der richtige Begriff oder Methode heißt ausschleichen, d.h. eine langsame Reduktion des Medikamentes. Dann gibt es auch keine Absetzpsychosen, evtl. eine Ausschleichpsychose, wenn Du es zu schnell ausschleichst oder und der Trigger für Deine Psychose noch oder wieder aktiv ist.

Ich nehme an es ist Deine erste Psychose gewesen. Ich würde Dir wünschen auch Deine letzte und das der Auslöser dafür sich in Deiner Psyche aufgelöst hat. Wahrscheinlich ist aber, das Dir noch einige innere Arbeit bevorsteht und ein Verzicht auf Medikamente, ohne diese vorherige innere Arbeit, ein wiederaufleben der Psychose bedeuten kann. Der Wunsch ohne Medikamente sein zu wollen, ist schon mal ein guter Anfang. Wenn Du nun ausreichend gut für Dich sorgst kann es auch gut funktionieren. Ein Gespäch mit einem Psychologen kann Dir Hinweise geben, was in Dir so alles schlummert und ggf. wieder aufgearbeitet werden muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben