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Schwerpunkt: Intervalltherapie mit Bupropion

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Patientenbasiertes Behandlungskonzept mit kontinuierlichem Bupropion und zeitlich begrenzten antipsychotischen Behandlungsphasen. Die Übersicht beschreibt persönliche Langzeiterfahrungen und die zugrunde liegenden pharmakologischen Überlegungen.


Zur möglichen Vermeidung dopaminerger Supersensitivität
schrieb Prof. Dr. Stephen M. Stahl:

“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
Prof. Dr. Stephen M. Stahl, persönliche Korrespondenz

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Jenseits der herrschenden psychiatrischen Sichtweise von Schizophrenie

@Maggi Habe ich um eine Medikamentenempfehlung gebeten?
Ich sage es so: Wenn du dauernd rumjammerst und dabei die Welt und Psychiatrie für dein Leid verantwortlich machst, dann solltest du vielleicht mal bereit sein etwas zu ändern. Stattdessen projizierst du dein Leid auf andere.
Du nimmst Antipsychotika ein, weil du ohne wie viele andere Betroffene nach Tagen, Wochen oder Monaten Probleme bekommst. Je näher du da an den Tagen bist, desto höher ist das Risiko schon in einer dopaminergen Supersenstivität zu sein die mit Spät-Dyskinesien auch böse enden kann.
Deswegen will ich dir die Chancen aufzeigen, auch weil ich von der Gedankenausbreitung ganz ähnliche Symptome wie du hatte, nur auch das deutlich besser werden kann.
Kennst ja Sprichworte wie "die ist nicht ganz dicht". Vielleicht können wir uns das in der Erkrankung so vorstellen das wir vom Geist oder seelisch undichte Stellen haben und andere intuitiv in uns reinversetzen können, da vielleicht im Traum oder ganz unterbewusst sie mit uns telepathisch kommunizieren. Real fühlen wir uns dann verfolgt schlicht, weil wir keine Erklärung haben und von Überwachung ausgehen.
Deswegen finde ich deine Sichtweise wirklich wichtig. Angenommen jeder Mensch hat Stimmen und die Stimmen verraten auch den Gesunden Dinge, die sie kaum wissen können, nur das bei Gesunden es keine hörbaren stimmen sind.
Ich habe keine Stimmen. Hast du, welche und wenn du Stimmen hast, werden diese dir vielleicht auch Dinge über andere Leute erzählen? Oder hast du auch keine Stimmen?
Leben ist eben nicht nur positiv.
Mir hilft es, negative Seiten, die im Unterbewussten schlummerten und nur selten ein Stückchen ins Bewusstsein traten (außer ich war akut), in mein Bewusstsein zu integrieren.
Negative Seiten zu unterdrücken und alles zu vergeben, was einem angetan wurde und angetan wird, ist wohl christliche Kultur?
Da kann ich dem daoistischen Yin und Yang mehr abgewinnen.
Ich verstehe das man auch beim Vergeben aufpassen muss, aber andersherum führt negatives Denken auch häufig zu mehr negativen Denken.
In der Psychose und ohne Antipsychotika kann man da an Grenzen kommen und vielleicht schreibst du das auch, weil bei dir die Antipsychotika an Wirkung verlieren, da du entweder noch mehr Antipsychotika bräuchtest oder aktuell meinst vieles, was da schlummert integrieren zu können.

Diese Grenze von stabil zu akut ist aber fließend und genau deswegen kannst du finde ich mit einfachen medikamentösen Mitteln es schaffen diese Supersensibilität umzukehren. @Benutzer_Trichtersieb testet gerade Mysimba (Naltrexon 8mg + Bupropion 90mg) und ich dachte @Nova das es bei dir vielleicht funktioniert.
Hier ein Interaktionscheck Olanzapin + Valproat + Mysimba (Bupropion + Naltrexon): https://www.drugs.com/interactions-check.php?drug_list=3559-0,1744-0,2286-17497

Ich bin mir aber unsicher @Nova ob du mal etwas von Valproat meintest, deswegen habe ich das beim Interaktionscheck mit reingenommen. Wollte dir diese Möglichkeit aufzeigen.
 
Vielleicht wollte @Nova nur mal ein Update abgeben wie es ihr zur Zeit so geht. Muss man sie da gleich mit Medikamenten zudröhnen? Nein.

Intellektuelle Diskussionen werden hier wohl nicht mehr gewünscht.

Mir ist aufgefallen, dass es hier weitgehend nur noch um Medikamente geht. Vielleicht hat Nova ihre passende Medikation längst gefunden.
 
Vielleicht wollte @Nova nur mal ein Update abgeben wie es ihr zur Zeit so geht. Muss man sie da gleich mit Medikamenten zudröhnen? Nein.

Intellektuelle Diskussionen werden hier wohl nicht mehr gewünscht.

Mir ist aufgefallen, dass es hier weitgehend nur noch um Medikamente geht. Vielleicht hat Nova ihre passende Medikation längst gefunden.
Das Forum hat den Anspruch auch Meinungen kritisch zu hinterfragen, besonders wenn jemand in sich Hass und Schuldzuweisungen trägt. Wenn man ein Symptom der Erkrankung was "Gedankenausbreitung" ist zum Thema macht, dann ist das vielleicht in deinen Augen eine intellektuelle Diskussion, die aber auch den Leidensdruck von Nova thematisiert.

Der Glaube das nur weil man etwas gesellschaftlich als normal auffasst, ob es nun um Telepathie oder Gedankenausbreitung oder Gedankeneingabe geht, dass damit der Leidensdruck wegfällt, empfinde ich als fatale Fehlannahme von Nova.
Einerseits will sie keine Durchlässigkeit, aber andererseits sucht sie damit eher sogar die Beschauung, indem sie ein Symptom zur gesunden Lebenswirklichkeit erklären möchte.
Selbst wenn an der Symptomatik etwas dran ist, hat Nova keine Ahnung wie man Gedankenausbreitung kontrollieren kann und welche Risiken vor und Nachteile das haben kann. Oder täusche ich mich?
Zudem hat sie als unchristlicher Mensch vielleicht auch keine Ahnung wohin boshafte Projektionen bereits im Gedanken führen.

Ich finde das Medikamentöse muss mitdiskutiert werden, denn was ist @Mutzi, wenn böse Gedanken von Nova tatsächlichen Schaden anrichten können? Ich sage mal so Mutzi, Gedankenausbreitung geht etwas oder weit über den Eigenen Körper hinaus und man ist mit Schizophrenie vielleicht Gott aber ebenso den Teufel näher als man vielleicht wahrhaben will.
Wenn man also sich für das Negative entscheidet und wie Nova die Medizin verurteilt, aber gleichzeitig an keinen besseren Lösungen interessiert ist, dann kann auch Passivität, die auch häufig schützt nach hinten losgehen.

Ich habe schonmal ein heftiges Video einer Frau mit Spätdyskinesien gesehen, da kann die Hölle womöglich schöner sein als so etwas durchmachen zu müssen, von daher sehe ich es als Admin als mein gutes Recht an frühzeitig zu warnen, bevor betroffen Grenzen überschreiten, wo es zu spät erscheint und man nur noch Schaden versucht zu begrenzen.

@Mutzi
Dich und Nova zwingt keiner hier mitzumachen. Auch wenn ich euch als Mitglieder, auch weil ihr lange dabei seit sehr schätze, möchte ich bei vermeidbaren Leidensdruck und realen Chancen kaum untätig zuschauen müssen. Da habe ich vielleicht ein Helfersyndrom.
Gleichzeitig gehört bei solchen "intellektuelle Themen" auch beide Seiten der Medaille dazu, weil Nova sich vielleicht psychologisch auskennt, aber vielleicht das Gefühl dafür fehlt, wenn Gedankenausbreitung real ist wie wichtig auch ihre persönliche Stabilität für ihr Umfeld und Andere sein kann.
Also an ihrer Genesung hängt vielleicht etwas mehr als ihr eigenes Leid.
Hätte sie einen Integrationswillen, dann würde sie vielleicht auch schauen, was für Medikamentöse Möglichkeiten noch da sind.

Ich habe Gedankenausbreitung erlebt und das es auch mit Verantwortung verbunden ist. Wenn sie also wirklich den Boden des Wasserglases mal sehen will, dann wäre Mysimba(Naltrexon 8mg + Bupropion 90mg) zu probieren zumindest keine schlechte Idee.
Da sie Bupropion wohl eher wegen möglichen Krampfrisiken bei Alkohol oder anderen Dingen ausgeschlossen hat, wäre Mysimba mit Naltrexon + Bupropion besser, da Naltrexon bei der Gewichtsreduktion hilft und auch bei Alkoholsucht wird Naltrexon 50mg verordnet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut diese Livestylemedikament ist teuer, wenn man nach Wochen 4 Tabletten am Tag nimmt, sind das 4,40€ am Tag. Trotzdem wäre das am Anfang für 1,10 ein schonendes Testen dieser Medikation, was auch mit Privatrezept sogar über dem Hausarzt möglich ist, da das auch Angehörige bekommen würde. Also, wenn sich die Psychiatrie wie so häufig der Heilung in den Weg stellen sollte.
Ich will sagen das @Benutzer_Trichtersieb von seinen psychiatrischen Ärzten da vermutlich auch keine Chance bekommen hat bezüglich, da Arroganz und genau diese Art von negativer Gedankenausbreitung auch Psychiater abhalten kann das richtige zu tun.

Wenn Nova etwas am Paradigma ändern möchte, dann sollte sie auch real hinschauen, wo echte Auswege sind.

Bupropion hilft sich von den Antipsychotika sachte zu entwöhnen Sie hat damit also leichter eine Möglichkeit aus der Antipsychotika-Medikamentesucht auszusteigen und sieht dann auch auf welcher perfiden Art ihr die Heilung verwehrt wurde, auch wenn sich kaum ein Psychiater finden wird, der diese Verantwortung tragen kann. Mysimba wäre für ihr vielleicht in der Umstellung ideal, weil man da mit einer sehr geringen Dosis Bupropion 90mg beginnen kann und das Naltrexon das Krampfrisiko bei Suchtproblematik wie Alkohol auch reduziert und bei der Gewichtsreduktion auch gut ist, was ja bei vielen Betroffenen eine Standardproblematik darstellt.
Mysimba kostet ca. 30€ im Monat. Bei 5 Tabletten wären das 150€ maximum im Monat was der Standarddosis von Naltrexon 50mg bei Nikotinsucht und etwa der Maximaldosis von Bupropion 450mg entspricht.
Am Anfang sind 2-3 Tabletten Mysimba ausreichend, bei bestimmten Wirkstoffen muss man aber auch da CYP2D6 Wechselwirkungen beachten, da Bupropion den Blutspiegel einiger Wirkstoffe wie Risperidon oder Aripiprazol (halbe Dosis laut FDA empfohlen) anheben kann.

@Mutzi das Forum soll beides Adressieren und wenn Nova ihre allgemein positiven Sichtweisen integrieren will, dann sind die medikamentösen Aspekte vielleicht relevanter als man sich das vorstellen kann. Damals als ich mit Duloxetin begonnen habe, hat mich wie von Geisterhand mein näheres Umfeld viel verständnisvoller behandelt. Jetzt kann man sagen das ist Ausstrahlung oder vielleicht Pheromone, die sich ändern, aber die Auswirkung von der Neurochemie darauf wie andere mit einen umgehen ist von Medikamenten stark abhängig. Deshalb kann es helfen solche Gesundheitsveränderungen mit eigenen Augen zu sehen und gerade dann wäre auch Novas Sicht auf die Gedankenausbreitung interessant, wenn man sich anders angeschaut fühlt und es dann auch "nur" an der Neurochemie lag und die psychologische Integration dann mehr Fortschritte macht.
 
@Nova und @Mutzi mir tut das leid, wenn es als negativ aufgefasst wird. Das Thema hier sollte das aushalten und ich gehe auch auf Gedankenausbreitung ein, aber ich warne auch, dass nur von der psychologischen Brille her zu sehen. Medikamente können die Heilung begrenzen und auch ausbauen.
Wenn wir Medikamentös nur diesen Remissionsgrad von den Antipsychotika allein hinbekommen, vielleicht ist dann diese gesellschaftliche Ausgrenzung als Selbstschutzmechanismus vielleicht nur eine konsequente Antwort darauf.
Wenn es Betroffene besser geht, dann sieht man häufig auf schlechtere Zeiten zurück und sagt sich dann "gut, dass der eine oder andere wahnhafte Gedanke kritisch gesehen wurde". Im Wahn hingegen hat man Scheuklappen auf und ist häufig für Kritik und andere Sichtweisen unzugänglich und genau da kommt auch kognitive Überforderung und die Präfrontale Schwäche hinzu die mit üblicher Medikation häufig sich auf einem niedrigen Niveau einpendelt, obwohl viel mehr in einen stecken würde, wenn man durch die richtige Medikation Zugriff darauf hätte und dadurch mehr Verarbeitungsstress unter weniger Antipsychotika möglich wird.

Wer A sagt, muss auch B sagen, sonst drehen wir uns hier auch nur im Kreis.

@Nova nehmen wir an, dass die Gesellschaft als Ganzes mit der Vorstellung von Telepathie und Gedankenausbreitung schwer umgehen kann, da diese dann selbst verrückt werden würden oder aus Angst Betroffene noch mehr ruhigstellen?
Wie würdest du damit umgehen, wenn statt in deinen Kopf andere Schauen du als Problem wahrgenommen wirst, das in die Köpfe der anderen schaut? Zumindest wäre es dann ein Unterschied, ob man selbst zu den kognitiv Verarmten gehört, die im schlimmeren Fall Teil des wahnhaften Problems sind statt der Lösung oder ob du kognitiv so gestärkt bist um statt einen Wahnhaften Tunnelblick aufzubauen auch wichtige Nebenaspekte auch Kritik erkennst und gesundheitlich integrieren kannst, statt den Rebellen zu spielen der meint es muss erstmal alles Fallen bis man aus dieser verdreckten Gesellschaft etwas machen kann.

Natürlich vertraut ihr euren Psychiatern oder Psychiaterinnen und Ärzten, aber was, wenn ihr selbst das Paradigma eurer Ärzte seid und es an eurem widerstand scheitert das sich etwas Grundlegendes für euch und Andere ändert?
Was wenn ihr die "Besten" seid, aber im Grunde meckernd auf euch selbst herabschaut, indem ihr auf andere mit dem finger zeigt?
Ich möchte sagen, dass ihr auch teil eurer eigenen Veränderung sein könnt, statt euch selbst im Weg zu stehen und es erst viel zu spät zu erkennen.
Leider kann man im Dauerwahn der auch viel Positives hat, dass Äußere was einen bestärkt und einen folgt kaum sehen, gleichzeitig ist das größte Problem, wenn man Kritiker mental selbst durch den Dreck zieht, statt sich seiner Schwächen bewusst zu sein die psychotische Isolation manchmal gut ist und die spätere mentale integration eben kein Fingerschnips, sondern auch ein neuronaler Prozess ist wo man wieder anschlussfähig wird und einen gesunden mentalen Platz in einem gemeinsamen Miteinander braucht.

Nova, du konntest Studieren und kannst vieles, was dich beschäftigt in dein berufliches Leben integrieren. Andere Betroffene sind da glaube ich, wenn der Wahn eher zu anderen Themen als den eigenen Beruf geht ebenso schwer diesen äußeren unverrückbar erscheinenden Problemen ausgesetzt. Da geht es häufig eher darum seinen Fokus auf etwas zu richten das einen mehr zurückgibt als einen zu nehmen. Den Fokus auf die eigene Therapie zu richten kann auch helfen und positive Hobbys.
Und Nova scheint hier immer wieder mit dem Thema gegen eine Wand anzurennen, obwohl manchmal ein zwei Schritte zur Seite diese Mauer zu einem Relikt der Vergangenheit machen.
 
Vielleicht wollte @Nova nur mal ein Update abgeben wie es ihr zur Zeit so geht. Muss man sie da gleich mit Medikamenten zudröhnen? Nein.

Intellektuelle Diskussionen werden hier wohl nicht mehr gewünscht.

Mir ist aufgefallen, dass es hier weitgehend nur noch um Medikamente geht. Vielleicht hat Nova ihre passende Medikation längst gefunden.

@Nova und @Mutzi es zwingt euch auch Keiner im Forum mitzumachen. Wenn ihr alles als Angriff auffasst und mich als Stümper darstellen wollt, dann gibt es auch andere Foren.

Sie ist ja schon mit Medikamenten zugedröhnt und Absetzversuche frühen meistens zu Problemen wie auch solche zerfressenden Symptome die Nova dann eine Zeitlang integrieren kann, bis es den großen Schlag mit Rückfall gibt.

Und ich sage das auch klar manche sind für Kompromisslösungen unerreichbar und da habt ihr mit dieser Art von inkompetenten Ärzten mehr gemeinsam als ihr glaubt. Klar ist es eure Gesundheit, aber Nova kann sich den Hass auf Psychiatrie und Anderen, die ihr das angetan haben sollen, auch komplett sparen, da ihr es euch zum Teil ja selbst antut und vielleicht sogar Angst habt, wenn sich Grundsätzlich an euren Stimmen etwas ändern würde. Angst vor dem Unbekannten.

Gleichzeitig fordert Nova die Leute an Gedankenausbreitung glauben, ohne sich diesen Konsequenzen im Klaren zu sein. Soll man wieder etwas glauben, wofür sie die Karten mit der vermeidlichen Wahrheit für sich gepachtet hat und auch nur das für ihr sichtbare und was ihr nützen könnte herauslässt. Im Wahn laufen wir alle mit Scheuklappen herum und wenn man so will, können Gesunde ebenso wahnhaft sein und das ärgert dann Leuten wie Nova und dir Mutzi vielleicht, da es dann auch wieder Abweichler gibt, die euch etwas verderben. Das ihr für Andere auch Spielverderber sein könnt das glaube ich wisst ihr und meiner Meinung nach führt ein Glaube an Gedankenausbreitung zu mehr Stigmatisierung als weniger, da dann Betroffene wieder als Ursache des Problems und keiner Lösung gesehen werden.
Am Anfang ist man auch schwerkrank und muss einiges Wahnhafte überwinden, um charakterlich zumindest etwas zu einem besseren Menschen zu werden, wenn ihr meint neu erkrankten Menschen das Gefühl geben zu müssen sich wie Gott zu fühlen, dann seid ihr der Hölle mit allem was dazugehört vielleicht näher als ihr glaubt.

Ich möchte sagen, dass es richtig ist, wenn Patienten in ihrer Meinung ein stückweit auch ausgegrenzt werden, da es Jahre dauern kann bis man sich den Konsequenzen seines Handelns und eigenen Sichtweise bewusster wird und wenn man dann Zeitungen und sonst was ließt die die eigene Meinung nur verstärken und man sich selbst bestätigt in seinem Fehler, dann wird die Lüge die man sich selbst einredet kaum wahrer.

Ach, und ich bezweifle, wenn man sich Bezodiazpepine einwirft, was wie Heroin in Reinform sein kann, dass man damit bei Psychose mehr Hero ist, eher wird man dann noch eingebildeter und wahnhafter und ja Mutzi wollte wegkommen, aber wird sich mit solchen Mittelchen ebenso arrangiert haben. Man, kann auch richtig liegen und falsch darn sein. Ich habe das auch erfahren.

Ihr könnt gehen oder bleiben, aber ich möchte keine Kritiker hier haben, die schon halb in einem anderen Forum angekommen sind.

@Mutzi was sagen deine Stimmen dazu? Früher meintest du mal über Jahre das Diktat deiner Stimmen ins Forum geschrieben zu haben!? Ich finde ein freier Wille und Gesundheit sieht auch anders aus. Ich habe über Jahre früher von anderen Betroffenen Mobbing erfahren und ich glaube langsam da eure Stimmen die Teufel sind die der Wissenschaft im Wege stehen, die euch so Manipulieren das ihr gar keine Hilfe von Stümpern wie mir annehmen könnt die ihr quasi selbst zum Spinner und Stümper erklärt.
Ja andere Foren geben euch vielleicht den Raum den ihr braucht.
 
@Mutzi und @Nova ihr könntet Teil einer Veränderung sein, die euch mitträgt, etwa wenn ihr das Medikamentös richtig anstellt ohne Halbherzigkeit und weghören.
Vielleicht auch mal sich selbst zurücknehmen, auch wenn man bereits viel einstecken musste.
Ich hoffe ihr fühlt euch trotz allem Wohl im Forum und wenn ihr Teil einer positiven Veränderung sein sollt, dann ist das Forum ja genau das Richtige.
 
Ich finde mich nicht wahnhaft. Ich bin nur überzeugt, dass ich mein Inneres nach Außen sende und viele Menschen darauf ganz real reagieren. Dass die herrschende psychiatrische Lehrmeinung dies zu schizophrenen Symptomen erklärt, ist mir bewusst. Es ist das herrschende Paradigma in den Humanwissenschaften. Und ich sehe keine Genesung für sogenannte Schizophrene, als das Paradigma zu ändern.

@Maggi Ich werfe dir ja auch nicht vor, wahnhaft deine Medikamentenempfehlungen zu verbreiten.

Auch wenn dein Schwall an Worten mir etwas manisch erscheint.
 
Meine Stimmen sind keine Teufel, genau das Gegenteil ist der Fall. Es sind engelhafte Wesen aus der jenseitigen Welt. Sie werfen dir auch keine Stümperhafigkeit vor. Nein, sie haben dich immer gelobt für dein schön aufgemachtes Forum und würden deine gutgemeinten Ratschläge missen wenn da nicht das ungute Gefühl meinerseits (ohne Stimmen) wäre, deine langen Texte zu lesen. Du hast zur Zeit einen unglaublich starken Schreibfluss. Von Schreibblockade keine Spur.
 
Ich finde mich nicht wahnhaft. Ich bin nur überzeugt, dass ich mein Inneres nach Außen sende und viele Menschen darauf ganz real reagieren. Dass die herrschende psychiatrische Lehrmeinung dies zu schizophrenen Symptomen erklärt, ist mir bewusst. Es ist das herrschende Paradigma in den Humanwissenschaften. Und ich sehe keine Genesung für sogenannte Schizophrene, als das Paradigma zu ändern.
Ich würde sagen das alles, was Trends und Vorlieben angeht wie ein Wahn sind. Leute laufen dem hinterher, weil irgendeiner ob gesund oder krank diesen wahnhaften Trend durch seine eigenen Erfahrungen setzt. Von daher würde ich Wahn als unterbewusste Vorgänge sehen, wie wir die Erfahrungen anderer intuitiv teilen. Nur glaubt man eben häufig vieles stammt von einem selbst.

Wir brechen da vielleicht bewusst heraus, weil wir einen abgesonderten Weg beschreiten müssen, um unser eigenes gesellschaftliches Traumata, zu überwinden und auch kraft aus uns selbst zu schöpfen.?

Das wäre ein Aspekt, der finde ich deine Sicht unterstützt da es das Paradigma durchaus ändert.

Du blendest aber aus das Neurobiologie vor allem auch bei schlechter Medikation ebenso Grenzen setzt, wie wenn man Psychopharmaka einfach absetzt. Du willst getragen werden @Nova, aber das geht nur solange du tragbar bleibst und auch bei anderen keine sensiblen Grenzen überschreitest.
Vielleicht ist es ja so, dass der eine gesunde Narzisst den anderen der gesundheitlich narzisstischer wird in den Wahnsinn treibt und umgekehrt?
Wenn man dir @Nova keine mentalen Grenzen setzen würde und alles von Anfang an nach Plan gelaufen wäre, wärst du dann heute von deinen Sichtweisen und Arbeiten da, wo du bist, oder wärst du längst auf einer Insel, wo du alle Vorzüge des Lebens vielleicht voll auskosten würdest und arbeiten wie deine kaum zu schätzen wüsstest? Wärst du gern in dieser anderen Gesellschaft, wo du Gesund warst, und denkst du in dieser Gesellschaft hättest du genauso wachsen können, als wenn du als gesund durchgegangen wärst und dir nie einer einen Stein in den Weg gelegt hätte?


Es ist das herrschende Paradigma in den Humanwissenschaften. Und ich sehe keine Genesung für sogenannte Schizophrene, als das Paradigma zu ändern.
Ich sehe ohne NET- und DAT-Hemmung wie vom Bupropion auch keine Chancen die Antipsychotika je loszuwerden. Die Neurobiologie setzt da auch harte Grenzen und man kann die Gesellschaft kaum unendlich biegen, wenn man andererseits keinen Teil dieser Verantwortung vollends tragen kann und möchte. Als erkrank zu gelten und weniger ernst genommen zu werden schützt Andere und dich selbst auch, da der Faktor Zeit zentral ist, also wir alle erstmal Resilienz aufbauen müssen im Geiste in der Verarbeitung von Symptomen, bis das Ganze auch tragfähiger wird.
Vielleicht bildest du dir dieses Paradigma auch nur ein, weil du noch Teil dieses Paradigma bist?
Ich möchte wetten, wenn du zum Olanzapin etwa Bupropion (aktivierend Antipsychotisch) + Escitalopram (gering dosiert, lindert emotionale Valenz und fördert Parasympathikus zur Nebenwirkungsprophylaxe) ergänzt, dann kannst du damit Olanzapin leichter reduzieren und brauchst da erstmal keine weiteren Zusätze. Was wenn du dann, wenn du Neurobiologisch besser eingestellt bist (von Medikamenten unterstützt statt geschadet), dann dir leichter die Dinge zufallen und du erkennst, was es braucht, damit du und deine Sichtweisen anschlussfähig werden?
Ich würde dir ja bei jeden Umstellungsschritt und falls Nebenwirkungen da sind beratend helfen.
Vorerst wäre Mysimba (Naltrexon 8mg + Bupropion 90mg) ein niedrig dosierter Einstieg, da Bupropion sonst bei 150mg beginnt. Vielleicht hast du bereits ein SSRI-Antidepressivum oder aktuell und es ist wirklich nur eine minimale Änderung. Bupropion meintest du ja wäre nix für dich wegen dem was in der Packungsbeilage steht, deswegen eher erstmal Mysimba da dies keine Kontraindikationen hat und ein SSRI-Antidepressivum (wie Escitalopram) zumindest bedarfsweise zu ergänzen wäre dann auch gut.
 
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