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Die Wirkstoffkombination ermöglicht ein recht normales Leben trotz Erkrankung. Anders als bei den herkömmlichen Therapien hilft diese auch bei Negativsymptomen, was den Verlauf der Erkrankung deutlich verbessern kann und auch Positivsymptome reduziert.

Ist dies eine Denkstörung?

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Hallo,

Wenn ich alleine bin und gerade etwas mache wie Zähne putzen, aufräumen, staubsaugen etc. habe ich das Gefühl, dass meine Gedanken automatisch in meinen Kopf eingegeben werden. Aber das verwirrende ist, dass es meistens Sätze oder Wörter sind die ich schon mal gehört oder gelesen habe, das ist echt komisch, denn ich denke ja selber nicht daran.. die Gedanken werden irgendwie automatisch in meinem Kopf abgespielt.. Bei mir wurde vor 1,5 Jahren eine Paranoide Schizophrenie diagnostiziert.

Beste Grüße
 
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Ich kenne das auch. Aber je nach geistiger Verfassung kann das auch in akustische Halluzinationen übergehen (im speziellen Stimmenhören), wobei dann nicht nur bekannte (schon gelesen oder gehört), sondern komplett neue Wörter und Sätze vorkommen. Also das ist so ein fließender Übergang zwischen eingegebenen Gedanken und akustischen Halluzinationen. Die eingegebenen Gedanken lassen sich bei mir auch irgendwie als Gedankenlautwerden bezeichnen (wie hier beschrieben: https://flexikon.doccheck.com/de/Gedankenlautwerden), bloß dass die Gedanken nicht die eigenen sind, sondern von außen kommen oder fremdgesteuert sind.

Wie ist es bei dir? Hast du Stimmen gehört, bzw. hörst du sie immer noch? Wenn ja, kannst du irgendeinen Zusammenhang herstellen zwischen dem, was du hier beschreibst und dem Stimmenhören?
 
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@worf nimmst du Medikamente dagegen ein und haben dir die Wirkstoffe soweit geholfen das diese Gedanken oder Stimmen leiser geworden sind.

Wie geht es dir so und schon mal über eine Medikamenteumstellung oder so auf etwas Verträglicheres nachgedacht mit dem du diese Restsymptome vielleicht gar wegbekommst?
 
TS
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Admin schrieb:
worf nimmst du Medikamente dagegen ein und haben dir die Wirkstoffe soweit geholfen das diese Gedanken oder Stimmen leiser geworden sind.

Wie geht es dir so und schon mal über eine Medikamenteumstellung oder so auf etwas Verträglicheres nachgedacht mit dem du diese Restsymptome vielleicht gar wegbekommst?
Guten Tag,

danke für deine Antwort! Ich nehme Aripiprazol seit 7 Wochen. Bin aktuell bei 25mg, die Symptome sind ein wenig besser geworden habe ich das Gefühl, bin mir da aber immer noch sehr unsicher.. Habe halt noch einen Haufen weiterer psychotischer Symptome. Ich denke, ich muss noch ein wenig abwarten.
 
TS
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Rabe schrieb:
Ich kenne das auch. Aber je nach geistiger Verfassung kann das auch in akustische Halluzinationen übergehen (im speziellen Stimmenhören), wobei dann nicht nur bekannte (schon gelesen oder gehört), sondern komplett neue Wörter und Sätze vorkommen. Also das ist so ein fließender Übergang zwischen eingegebenen Gedanken und akustischen Halluzinationen. Die eingegebenen Gedanken lassen sich bei mir auch irgendwie als Gedankenlautwerden bezeichnen (wie hier beschrieben: https://flexikon.doccheck.com/de/Gedankenlautwerden), bloß dass die Gedanken nicht die eigenen sind, sondern von außen kommen oder fremdgesteuert sind.

Wie ist es bei dir? Hast du Stimmen gehört, bzw. hörst du sie immer noch? Wenn ja, kannst du irgendeinen Zusammenhang herstellen zwischen dem, was du hier beschreibst und dem Stimmenhören?
Hallo Rabe, danke für deine Antwort. Akustische Halluzinationen habe ich derzeit nicht, mir ist aber sehr wohl bewusst, wie sich akustische Halluzinationen anfühlen, habe es selber erlebt damals.. allerdings kann ich hier keinen Zusammenhang feststellen. Gedankenlautwerden trifft es ebenfalls nicht, denn ich höre diese Gedanken tatsächlich nur in meinem Kopf, also die Gedanken werden nicht laut. Aber dennoch sind es nicht meine eigenen gedachten Gedanken.
 
Administrator
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worf schrieb:
Guten Tag,

danke für deine Antwort! Ich nehme Aripiprazol seit 7 Wochen. Bin aktuell bei 25mg, die Symptome sind ein wenig besser geworden habe ich das Gefühl, bin mir da aber immer noch sehr unsicher.. Habe halt noch einen Haufen weiterer psychotischer Symptome. Ich denke, ich muss noch ein wenig abwarten.
Ok, du hast ja schon Aripiprazol, hab dir an anderer Stelle eine Empfehlung dieses Medikaments(in geringer 5mg Dosis) gegeben was mit unterschiedlichen ADs kombiniert besser wirkt und sich mit diesen Antidepressiva(Bupropion+Citalopram) auch die Negativsymptome, Restsymptome oder Unruhe sehr reduzieren lassen.
Kann durchaus sein das du da von der Dosis mithilfe der ADs etwas reduzieren kannst und dich dann so viel besser fühlst. Also bei Neuroleptika hat man oft etwa im Fall vom Aripiprazol bei 10-15mg schon das Wirkmaximum erreicht, darüber scheint der Nutzen weniger gut zu sein.
Da du Restsymptome hast mag das ja Sinnvoll sein, aber vielleicht helfen dir diese Antidepressiva dabei das Aripiprazol später wieder reduzieren zu können, so das du auf längerer Sicht weniger davon benötigst und die Erkrankung trotzdem sich verbessert. Also der Verlauf ist da sehr entscheidend und übliche NL Therapien sind meist weniger Erfolgsversprechend.
Vielleicht wäre das mit der Kombi also auch etwas für dich eben auf deine Dosierungen und Bedürfnisse angepasst, wobei die Dosierungen so das Zeigen was Optimum wäre. Also von den Neuroleptika wie Aripiprazol sagt man eher weniger ist mehr oder nur soviel wie notwendig ist. Bei den Antidepressiva kann man nix oder weniger falsch machen und braucht auch eine bestimmte Mindestdosis, also die sind zwar nicht für Psychose so entwickelt worden aber haben erheblichen Nutzen bei richtiger Anwendung Offlabel:
Medikamenteempfehlung Psychose
 
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