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Ist die Depression eine der meistunterschätzten Krankheiten?

N

Nicko

Guest
Wird die Depression nicht sehr oft als eine leichte Störung angesehen, die man sehr leicht überwinden kann? Natürlich gibt es auch leichte Depressionen, aber meist gibt es auch schwere Verläufe. Eine schwere Depression ist für mich eine der schlimmsten psychischen Krankheiten. Wie findet ihr das? Wird die Depression oft unterschätzt?
 
bringt sich nicht 1/3 aller Schizophrenen irgendwann in ihrem Leben um?

Und ist nicht deshalb die Sterberate bei Schizos höher?
 
Nein, meine Infos sind, das es nur 10% aller Menschen mit Schizophrenie sind die sich umbringen.
1/3 hat die Krankheit chronisch...
 
früher stand auf Wikipedia 1/3. Jetzt steht drin dass es nur 5% sind. Aber trotzdem sterben Schizophrene 15 Jahre eher.
 
Ich glaube das es unterm strich unterschiedliche Angaben dazu gibt. 10% ist halt die Zahl die ich am häufigsten gehört und gelesen habe.
 
Aber ob schizophren oder depressiv , nimmt sich glaub ich gar nicht so viel. Weil ja depressive durch die Depression schizophren werden können. So war es zumindest bei mir.
 
Absolut, Depressionen können einen Schizophren machen. Dazu zählen noch andere Krankheiten wie PTBS, Cannabis und auch Angststörungen. Bei mir war es letzteres.
 
Schizophrenie ist glaube ich noch heftiger, wenn man das ständig akut hat und keine Medikamente nimmt, als Depression.

Bei Depression kann man nichts. Bei Schizophrenie kann man eine Gefahr für sich selbst und andere sein, z. B. wenn man denkt, dass man Fliegen kann und vom Balkon springt oder wenn man denkt, dass man unsterblich ist und man sich auf die Straße stellt und überfahren lässt.

Bei beiden Krankheiten kann das Problem auftreten, dass man keine Nahrung zu sich nimmt, weil man es nicht mehr schafft, Nahrung aufzunehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich war damals in der geschlossenen Psychiatrie und hab gedacht, dass wenn ich schnell gegen die Tür laufe, ich durch die Türe hindurchschweben würde (also kurz unsichtbar werden würde).

Habe das dann einem Mitpatienten erzählt. Der meinte dass das schon gehen würde.
Es war wie bei Jesus, wo der Teufel sagt stürz dich über die Klippe. Gott wird dich retten. (so oder so ähnlich war das doch).
 
Habe das dann einem Mitpatienten erzählt. Der meinte dass das schon gehen würde.
Der konnte sich gut abgrenzen, im anpsychologisierten Jargon gesprochen. Ja, Arschlöcher gibt es überall im Leben, auch in der Psychiatrie unter Leidensgenossen, denen man doch überhaupt nichts Böses getan hat, sogar gar wird (hier z. B.) ge'gaslight'net und der sagt doch glatt von mir aus kannst du dir die Knochen an der Türe zerbrechen, "versuch's doch, mach, tu!". :(
 
der konnte nichts dafür, der hatte 2 Persönlichkeiten. Er hat es dann mit der guten Persönlichkeit dann wieder gut gemacht. Hat sich revanchiert.
 
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