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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

➝ Die Dopamin‑Regulationshypothese: Schizophrenie als Signal‑Rausch‑Störung

➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Stabilisierung mithilfe von Bupropion

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Ist Amisulprid ein Gedanken- und Handlungsblocker

RamzyStudio

Well-known member
Ich hab das Gefühl auf Amisulprid will ich nicht mehr denken und fühle mich auch sehr gedankenlos. Liegt es daran, dass es das Dopamin blockiert?
 
Ich hab das Gefühl auf Amisulprid will ich nicht mehr denken und fühle mich auch sehr gedankenlos. Liegt es daran, dass es das Dopamin blockiert?
Nein, es liegt nicht unbedingt an Dopamin! Nur weil es im Internet steht oder jeder behauptet.

Deine Vorstellungskraft/ Fantasie ist stark eingeschränkt. Das macht das Medikament! Es fällt dir schwer ein Buch zu lesen, oder Filme zu folgen weil du nichts ausmalen oder vorstellen kannst.

Wenn das Medikament angeblich Dopamin blockiert, entstehen eher negativ Symptome, Deppressionen. Da Dopamin ein Glückshormon ist.
 
Würde das ja auch so unterschreiben @Gelöschtes Mitglied 1996 , nur bei einer richtigen Schizophrenie wird es mit der Zeit trotzdem kritisch und auch längere Zeit ohne Antipsychotika kommen Negativsymptome verstärkt durch. Bei mir waren die letzten Tage extrem Chaos und das merkt man dann auch an der Wohnung, man lässt sich stärker gehen, auch ohne Antipsychotika. Am Anfang des Absetzens wird das bei mir immer besser, aber irgendwann Monate später kippt es und dann sind auch die Antidepressiva zu schwach.
Jetzt geht es mir, seit ich gestern das Abilify 2*Minimumdosis(5mg) genommen habe, schon viel besser.

Es ist sehr schwer, einen Mittelweg zu finden, wenn man auf diese Medikamente angewiesen ist.
Wenn du keine Negativsymptome mehr hast, dann freut mich das für dich natürlich.
 
Würde das ja auch so unterschreiben @Gelöschtes Mitglied 1996 , nur bei einer richtigen Schizophrenie wird es mit der Zeit trotzdem kritisch und auch längere Zeit ohne Antipsychotika kommen Negativsymptome verstärkt durch. Bei mir waren die letzten Tage extrem Chaos und das merkt man dann auch an der Wohnung, man lässt sich stärker gehen, auch ohne Antipsychotika. Am Anfang des Absetzens wird das bei mir immer besser, aber irgendwann Monate später kippt es und dann sind auch die Antidepressiva zu schwach.
Jetzt geht es mir, seit ich gestern das Abilify 2*Minimumdosis(5mg) genommen habe, schon viel besser.

Es ist sehr schwer, einen Mittelweg zu finden, wenn man auf diese Medikamente angewiesen ist.
Wenn du keine Negativsymptome mehr hast, dann freut mich das für dich natürlich.
Ja weil bei dir Chaos im Kopf war, muss es nicht unbedingt an deiner Krankheit liegen.

Du hattest einfach psychischen Stress! Es lief im Leben bei dir gerade nicht so wie du es willst.
Das ist normal.

Noch dazu deine komische Medikamenten Einnahme.. nicht böse gemeint.

Ich finde es nicht gut wie du ständig mit deinen Medikamenten herum experimentieren musst.
 
Die Medikamente sind dafür da um die dauerhaft einzunehmen , nicht immer mal wieder mit Unterbrechung und mal niedrig mal hohe Dosis...
 
Noch dazu deine komische Medikamenten Einnahme.. nicht böse gemeint.

Ich finde es nicht gut wie du ständig mit deinen Medikamenten herum experimentieren musst.
Dadurch, dass ich an meine Grenzen gehe, weis ich, was ich anderen zumuten kann, also die Empfehlung soll keine falschen Hoffnungen machen und da teste ich auch selbst die Grenzen deswegen schon aus.
Ich hätte viel früher das Abilify nehmen sollen und das letzte mal länger und in etwas höherer Dosis da ich 2,5mg hatte, was an sich bei mir zu wenig ist.
Das mit der Intervalleinnahme hat mir sehr geholfen und würde auch besser funktionieren wenn ich das Abilify dann auch konsequent eingenommen hätte. War wie gesagt eher ein Test abseits dem was ich empfehle, da ich so wenigstens weis das ich kein komplettes Absetzen mit der Zeit empfehlen sollte, wo es bei mir nach 5 Jahren mit Bupropion kaum klappt.
Auch das Citalopram in der hohen 40mg Dosis kann bei mir mit ein Problem sein, da hast du mit deinen Geisterscheinungen womöglich recht, das macht mich auch tendenziell unruhig und ist an sich unnötig. Bupropion müsste ich dann auch etwas runter.


Die Medikamente sind dafür da um die dauerhaft einzunehmen , nicht immer mal wieder mit Unterbrechung und mal niedrig mal hohe Dosis...
So gern ich dieser Empfehlung ja folgen würde, das war am Anfang für mich keine Hilfe.
Ich nehme das Abilify jetzt 1-2 Wochen am Stück ein und dann lasse ich es weg, weil nur so die Negativsymptome bei mir besser werden und der Verlauf der Psychose insgesamt wurde seit ich das mit der Intervalleinnahme und Bupropion habe viel besser. Ohne Intervalleinnahme glaube ich weniger dran, dass es so gut funktioniert, ich bin so viel aktiver/motivierter/fleißiger in der Zeit ohne und das ist viel wert.
Kannst du verstehen @Gelöschtes Mitglied 1996 das es mit der Dauereinnahme von Antipsychotika so auch kein Leben ist, wie Ramzy es darstellt? Würdest du das für dich wollen? Man muss schon einen Mittelweg finden und da ist intervalleinnahme eben für mich praktikabler als auf ein minimum zu reduzieren.

Gut ich hab vorher in einer Versuchswerkstatt gearbeitet, da bin ich vielleicht von Grund auf experimentierfreudiger, da ich eben meine Empfehlung wirklich da bis an die Grenzen testen will um zu sehen wo die Schwachstellen liegen.
 
Eine Schwachstelle ist die Sucht, wie Alkohol oder andere Süchte, diese habe ich mit den Trimipramin-Tropfen besser in Griff. Auch muss eben das Abilify bei mir häufiger und regelmäßig alle viertel Jahre etwa für 1-3 Wochen genommen werden, dann funktioniert das auch bei mir.
 
Bei mir ist es so, dass ich von 200 mg Amisulprid auf 100 mg gegangen bin. Diese habe ich dann 1/2 Jahr genommen. Dann reduzierte ich auf 75 mg mit einem Medikamentenschneider.

Bei diesen 75 mg bin ich seit 1 Jahr geblieben. Nehme sie aber täglich, damit mein Dopaminhaushalt konstant bleibt.

Ja, man muss viel experimentieren, damit man eine einigermaßen bessere Lebensqualität bekommt.

Intervalltherapie mache ich mit meinem Cholesterinsenker, da ich vom Amisulprid zu hohe Cholesterinwerte bekommen habe (Nebenwirkung, steht in der Packungsbeilage). 6 Monate Cholesterinsenker, dann geht mein Cholesterin ziemlich runter. Zu niedriger Wert ist auch nix. Dann lasse ich 6 Monate die Tablette weg bis der Cholesterin wieder steigt. Mache ich schon seit Jahren, klappt gut.
 
Ich würde gern weniger oder mal gar nichts nehmen aber darf nicht...
 
Meine Eltern machen Tabletten absetzen nicht mit ...die sind so Arztglaeubig das gibt's garnich....und wie viele von denen ich schon hatte...
Das ist so ein sinnloser zwang
 
Die blockieren einem mit ihren einschläfern Tabletten das Hirn und fragen einen dann ob's einem besser geht ....
 
Ich hab das Gefühl auf Amisulprid will ich nicht mehr denken und fühle mich auch sehr gedankenlos. Liegt es daran, dass es das Dopamin blockiert?
woran es liegt kann ich dir nicht sagen gerade auch infolgedessen dass das eigentlich ein günstiges Nebenwirkungsprofil hat...

aber es ist ja bekanntlich so dass jeder anders auf ein Medikament reagiert nur weil es aufgrund von Nebenwirkungen und der Maßnahmen im Gehirn die Synapsen generell unterschiedlich von unterschiedlichen Medikamenten blockiert werden ,heißt das ja noch lange nicht dass es bei jedem gleichermaßen wirkt.

es gibt viele bzw einige die dadurch so wenig Nebenwirkung haben dass sie ein normales Leben führen können und sich damit wohlfühlen andere hingegen wieder völlig abgeschossen sind ,obwohl es keine sedierenden Eigenschaften hat, zumindest nicht in einem stärkeren Ausmaß, laut dem beipackungszettel und das Nebenwirkungsprofil in der Tabelle vermerkt.

als ich es früher mal genommen hatte hatte ich auch so ähnliche Nebenwirkungen ich war unter diesem Medikament ganz komisch im Kopf so als wäre kein Gefühl da und als wäre ich oder das Gehirn an sich stark durch Einfluss betäubt so als würde man heftige Drogen nehmen.
ich hatte schwerste Depressionen und keine Gefühle habe nur gelitten in diesem Zeitraum ist aber schon eine Weile her im Jahr 2016 habe ich das absetzen lassen,was auch reibungslos verlief.

ich hatte es damals im Zusammenhang mit der abilify depotspritze.

ich hatte damals aber auch 600 mg bekommen

von daher kann das ja natürlich schon in einem Zusammenhang sein ,das was du erlebst.....und auch einige andere erleben.

Gruß marci
 
Zuletzt bearbeitet:
woran es liegt kann ich dir nicht sagen gerade auch infolgedessen dass das eigentlich ein günstiges Nebenwirkungsprofil hat...

aber es ist ja bekanntlich so dass jeder anders auf ein Medikament reagiert nur weil es aufgrund von Nebenwirkungen und der Maßnahmen im Gehirn die Synapsen generell unterschiedlich von unterschiedlichen Medikamenten blockiert werden ,heißt das ja noch lange nicht dass es bei jedem gleichermaßen wirkt.

es gibt viele bzw einige die dadurch so wenig Nebenwirkung haben dass sie ein normales Leben führen können und sich damit wohlfühlen andere hingegen wieder völlig abgeschossen sind ,obwohl es keine sedierenden Eigenschaften hat, zumindest nicht in einem stärkeren Ausmaß, laut dem beipackungszettel und das Nebenwirkungsprofil in der Tabelle vermerkt.

als ich es früher mal genommen hatte hatte ich auch so ähnliche Nebenwirkungen ich war unter diesem Medikament ganz komisch im Kopf so als wäre kein Gefühl da und als wäre ich oder das Gehirn an sich stark durch Einfluss betäubt so als würde man heftige Drogen nehmen.
ich hatte schwerste Depressionen und keine Gefühle habe nur gelitten in diesem Zeitraum ist aber schon eine Weile her im Jahr 2016 habe ich das absetzen lassen,was auch reibungslos verlief.

ich hatte es damals im Zusammenhang mit der abilify depotspritze.

ich hatte damals aber auch 600 mg bekommen

von daher kann das ja natürlich schon in einem Zusammenhang sein ,das was du erlebst.....und auch einige andere erleben.

Gruß marci
600mg Amisulprid ist viel zu viel! Höchstens 200-300mg würde ich sagen und zum Schlafen Quetiapin.
 
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