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Willkommen im Psychose‑Forum

Dieses Forum ist ein moderierter, vertrauensvoller Raum für Menschen mit psychotischen Erfahrungen, Angehörige und Fachinteressierte. Wir verbinden persönliche Erfahrungsberichte mit evidenzbasierten Informationen, Praxisübersichten und niedrigschwelligen Hilfsangeboten, damit belastende Phasen besser eingeordnet und bewältigt werden können.

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✅ Positiv‑ und Negativsymptome behandeln
Pharmakologische Strategien
➝ 2‑seitige Praxisübersicht: PDF-Druckversion
Kompakte Darstellung der Intervalltherapie, zusätzlicher Wirkstoffe und Nebenwirkungsspektren. Die PDF bietet eine strukturierte Orientierung, die auf klinischer Erfahrung und aktueller Evidenz basiert.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl
↗ Medikamentöse Orientierung
Eine didaktisch und neutral verfasste Therapieorientierung, die die Funktionsweisen von Wirkstoffkombinationen und Intervalltherapie erläutert.

📝 Evidenzbasierte Analyse
↗ Bupropion bei Schizophrenie – Wirkmechanismen & Therapieansätze
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⚠️ Depotantipsychotika – kritische Aufklärung

Kurz: Depotpräparate können in bestimmten Situationen sinnvoll sein; zugleich bestehen erhebliche Probleme bei Indikation, Transparenz und ökonomischen Anreizen. Studien zeigen, dass LAIs Rückfälle reduzieren können, die Praxis braucht aber kritische Kontrolle.

Wesentliche Kritikpunkte

  • Vertrauensverlust: Langfristige Depotverordnungen können das Vertrauensverhältnis zwischen Behandelnden und Betroffenen untergraben.
  • Indikationsverschiebung: Depots werden teils dauerhaft eingesetzt, obwohl sie vor allem bei fehlender Einsicht oder Adhärenz anfangs sinnvoll sind.
  • Ökonomische Anreize: Hohe Kosten, unklare Preisbildung und Erstattungsmechanismen schaffen Interessenkonflikte und reduzieren Anreize für verträglichere Innovationen.
  • Innovationshemmnis: Marktlogik kann dazu führen, dass neue, besser verträgliche orale Wirkstoffe schlechter zugänglich sind.

Praktische Hinweise

  1. Zu Beginn: Depot kann helfen, Rückfälle zu verhindern und Zeit für Krankheits‑ und Einsichtsentwicklung zu gewinnen.
  2. Später: Regelmäßige Überprüfung der Indikation; bei Einsicht und Stabilität auf orale Optionen und Generika umstellen.
  3. Bei Durchbrüchen: Ursachen prüfen (Substanzen, somatische Faktoren, Verabreichung), Dosis/Intervall anpassen, Substanzwechsel erwägen; Clozapin bei Therapieresistenz prüfen.

Was gefordert werden sollte

  • Transparenz: Klare Preis‑ und Erstattungsregeln für Depots und Generika.
  • Patientenrechte: Einwilligungsorientierte Entscheidungen und regelmäßige Indikationsprüfungen.
  • Förderung von Innovation: Forschung für verträglichere Wirkstoffe und fairer Wettbewerb.

Diese Kurzfassung benennt Probleme und Handlungsfelder, ersetzt aber keine individuelle medizinische Beratung. Betroffene sollten Mitbestimmung einfordern und Nebenwirkungen melden.

↗ Depotantipsychotika: Wie Patente, Marktlogik und Machtstrukturen Innovation blockieren

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📄 Kompakte Medikamente‑Orientierung
Übersicht zu Intervalltherapie, Kombinationsstrategien und Nebenwirkungsprofilen. Die PDF dient als praxisnahe Orientierung und ergänzt die inhaltliche Einordnung im Forum.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

⚠️ Depotantipsychotika – kritische Aufklärung

Kurz: Depotpräparate können in bestimmten Situationen sinnvoll sein. Gleichzeitig gibt es Probleme bei Indikation, Transparenz und ökonomischen Anreizen. Studien zeigen, dass LAIs Rückfälle reduzieren können; die Praxis braucht aber kritische Kontrolle.

Wesentliche Kritikpunkte

  • Vertrauensverlust: Dauerhafte Depotverordnungen können das Verhältnis zwischen Behandelnden und Betroffenen belasten.
  • Indikationsverschiebung: Depots werden teils länger eingesetzt als nötig.
  • Ökonomische Anreize: Unklare Preisbildung und Erstattung schaffen Interessenkonflikte.
  • Innovationshemmnis: Marktstrukturen können den Zugang zu verträglicheren Wirkstoffen erschweren.

Was gefordert werden sollte

  • Transparenz: Klare Preis‑ und Erstattungsregeln für Depots und Generika.
  • Patientenrechte: Einwilligungsorientierte Entscheidungen und regelmäßige Indikationsprüfungen.
  • Förderung von Innovation: Forschung für verträglichere Wirkstoffe und fairer Wettbewerb.

Diese Kurzfassung benennt Probleme und Handlungsfelder, ersetzt aber keine medizinische Beratung. Betroffene sollten Mitbestimmung einfordern und Nebenwirkungen melden.

↗ Depotantipsychotika: Beitrag lesen

Im Zug

  • Ersteller Ersteller Gelöschter Benutzer 2374
  • Erstellt am Erstellt am
G

Gelöschter Benutzer 2374

Im Zug alle abstechen aber ist dann "schuldunfähig" wegen "paranoide Schizophrenie"

.. vor paar Tagen in den News.

Wie findet ihr das?
 
Naja, ich hab das nur ganz am Rande mitbekommen und naja als Außenstehende/r lässt sich das ganz schwer beurteilen.

Wenn diese person eine paranoide Schizophrenie auch vorher schon hatte, dann sind da womöglich viele negative Dinge zusammenbekommen, da ist man als Betroffener teils über Jahre in einer Ausnahmesituation wo man überhaupt Familie und Angehörige braucht die einen etwas auffangen.

Jetzt wenn das sage ich mal noch ein Ausländer ist der dann von den Leuten ständig blöd angemacht wird, weil er vielleicht wie ein Penner rumstreunt und sonnst diese person vielleicht kein Einkommen und nix zum Leben hat, dann können die Lebensumstände die Reizschwelle für so eine Tat senken. Zumal man in einer Psychose dann eher sich selbst schützt oder verteidigen will, also man fühlt sich ja teilweise bedroht. Das kann soweit gehen das man in anderen Teufel oder Dämonen sieht die man ausschalten muss um klarzukommen.
Ich kenne die Erkrankung ja selbst wie in einen da die Wut hochkommen kann und Stimmungsschwankungen auftreten auch wenn man von der Person her ein völlig anderer Mensch ist. Teils muss man da mit den richtigen Wirkstoffen entgegensteuern, aber auch da versagt die Psychiatrie und stellt die Leute meist nur einseitig ruhig, so das diese erstrecht keine Perspektive haben und somit irgendwo in die Ecke getrieben wird.

Also ich möchte in manchen Gegenden auch kein Ausländer sein, oder Psychotiker. Bei Psychose ist das Problem das wir Erkrankte diese Dinge da zum teil nachempfinden oder spüren können. Ganz schlimm wird es bei jenen die Stimmen im Kopf haben welche solche Dinge befehlen, von solchen Fällen habe ich schon gehört. Stimmenhörer hören ja auch die Stimmen der Leute die sie kennen zum Teil, also bei mir findet die psychose auf Gefühlsebene statt ich mir wird unwohl oder nervös oder ich hab psychosomatische Symptome wenn ich mich angegriffen fühle.
In einer akuten Psychose können sich solche Dinge hochschaukeln, also der Betroffene auf einer Seite und auf der anderen Seite das normale Umfeld was vielleicht nix mit den Erkrankten zu tun haben möchte, wenn dieser dann keine Bezugsperson zum Reden hat und sich weiter abkapselt oder allein gelassen wird, dann sind solche Tragödien auch aufgrund der mangelhaften medizinischen Versorgung eben vorprogrammiert.

Solche Dinge passieren eben, genauso wie es 800.000 Betroffene in diesem Land gibt und man diese Menschen zum teil medizinisch mehr drangsaliert statt hilft, so das diese eben gar keine Behandlung wollen oder erst zu spät hingehen bereits irgendwas (wenn auch nur ein Unfall) passiert ist.

Das mit den Medikamenten ist das A und O um überhaupt stabil zu bleiben und diesen Druck der psychose und der Kräfte die da auf einen wirken standzuhalten.
Wie häufig wird meine Medikamente-Kombination angewendet, welche sogar bei Stimmungsschwankungen hilft?
Medikamente-Orientierung bei Psychose

Wenn man die Ärzte fragt dann kennen die nur Stimmungsstabilisatoren wie Lithium oder Antiepilepsiemittel. Antidepressiva brauchen die Depressiven und Antipsychotika die Psychotiker.
Die haben so viele Wirkstoffe und teils alle keinen richtigen Plan und dann wundert man sich wenn solche Tragödien passieren?

Das ist vorprogrammiert und es wird auch rein gar nix geändert, man drangsaliert und quängelt die anderen Erkrankten vielleicht noch etwas mehr, damit es noch schlimmer wird, aber das da mal ein umdenken stattfindet und die Psychiater ihrer Verantwortung nachkommen, da muss schon viel passieren oder es denen an den eigenen Geldbeutel rangehen.
Sowas ist dann mehr so wie die kleine Show für die Bühne, die zeigt das psychisch Kranke eben zurecht schlecht behandelt werden und man sich eher gedanken machen muss wie man die Opfer schützt vor denen die krank werden(aber nix verbrochen haben).

Das ist ja das Problem. Man lernt gar nix und es werden immer die größten Fachidioten und Proffessoren befragt die sich nur wichtig tun wollen und eine stange Geld dran verdienen. Viele wollen einfach den Status Q halten und dazu gehört auch diese mediale Aufregung wenn dann bei einen 80Mio Volk so etwas mal passiert.

Über die Hintergründe kann man ja nur spekulieren.
 
Ich würde mich freuen wenn mal für meine Medikamente auch auf fachlicher Ebene eingetreten wird, denn je besser die Therapien werden und je normaler man sein Leben führen kann, desto unwahrscheindlicher werden solche Tragödien, wo man hinterher alles besser weis und dann doch nix passiert oder nur selten etwas Sinnvolles. Dann wird nach mehr Sicherheit und Überwachung gerufen und es drehen noch mehr Leute durch.

Es gibt ja viele schlaue Leute, die frage ist immer für wen oder was man sich einsetzen möchte. Wie wollen Professoren die für bestimmte Pharmakonzerne arbeiten oder weggekauft werden, überhaupt unabhängige Wissenschaft betreiben.
Meiner Meinung ist die privatisierung von Krankenhäusern auch so etwas, weil dann die Pharmakonzerne noch eher alles durchdrücken können und eben dann alles vom Profit abhängig ist.

Insofern stehen wir insgesamt vor viel Aufgaben nachdem unser Land heruntergewirtschaftet worden ist und man auch viele Erkrankte die an die Psychiatrie geglaubt haben in Stich gelassen hat.
Es wäre zumindest an der Zeit für die Anderen die eine gute Versorgung brauchen mehr zu tun, auch das der wissenschaftliche Datenaustausch reibungslos funktioniert.

Zumindest kann man die Leute die da gestorben sind nimmer zurückholen, ob trauer da das richtige ist weis ich nicht, ich finde eher das es ein Grund ist noch härter zu kämpfen das sich an der Situation der Betroffenen viel grundlegendes auch von medikamentöser Seite(was das Hauptsproblem ist) ändert. Wenn diese Dinge aus der Welt sind, dann kann man vielleicht rückblickend trauern weil die Erkrankten sterben ja genauso tagtäglich weg, teils an den folgen dieser Tabletten.
Dieses Thema lässt sich also sehr weit aufschlüsseln und fraglich was dann zu so einer Tat alles beigetragen hat. Das Erkrankte reizbarer sein können das liegt ja auf der Hand und daher kann das eben so eine Affekttat, also handeln im Affekt gewesen sein wo man im Akutfall eben dann Dinge sieht oder hört die zumindest das psychotische Erleben triggern können.

Wir sollten einfach aufpassen, das wir Erkrankte keine Vorverurteilungen abbekommen, denn wegen solcher Tragödien oder Verbrechen, hat diese Erkrankung keinen so guten Ruf wie sie es haben könnte oder sollte, also es könnte genauso wie in Affrika sein wo man kranke wie Schamanen behandelt und so und deren Andersartigkeit als eine Besonderheit eher sieht.
Psychosen sind ja sehr unterschiedlich und können sich sehr wandeln im Verlauf der Erkrankung, wichtig wäre ein positiver Verlauf und das die Erkrankten sich auch Hilfe suchen ohne dadurch Nachteile zu haben.
Also solche Taten wären vermeidbar, aber solche Änderungen dafür kann man Jahre oder Jahrzente kämpfen und obwohl man alles hat, ändert sich nix, weil es eben meist nur ums Geld oder vielleicht auch Macht geht.
 
@Gelöschter Benutzer 2374 , der kann doch jetzt noch nicht schuldunfähig gesprochen sein. Dafür muss es erstmal ein Gerichtsverfahren geben und der Richter entscheidet dann über das Urteil. Oder gibt es schon Berichte, die solche Schlagzeilen benutzen ?

Finde es auch ziemlich komisch, wie Straftaten die von psychisch Kranken begannen werden immer in den Medien dargestellt werden. Denke da geht es auch nur darum dem Volk möglichst schnell etwas zu berichten um es zu beruhigen und die Sache abstempeln zu können. Was dann auf lange Sicht passiert, findet dann leider oft nicht Beachtung. Gerade da würde man doch erst ein umfangreiches Bild bekommen und könnte sich auch besser eine Meinung bilden.

Die Tat, die begannen wurde finde ich aber auch sehr heftig. Einfach in einem fahrenden ICE Menschen abstechen und das in einem Land, in das man geflüchtet ist. Also auch obwohl ich sehr tolerant gegenüber vielem bin, finde ich, dass der Typ lange weggesperrt gehört. In meinen Augen ist das versuchter Mord an mehreren Personen. Auch wenn man eine Psychose hat, sollte man doch so viel Bezug zur Realität haben, zu wissen, dass sowas grausam ist.
Maggi schrieb:
Es gibt ja viele schlaue Leute, die frage ist immer für wen oder was man sich einsetzen möchte. Wie wollen Professoren die für bestimmte Pharmakonzerne arbeiten oder weggekauft werden, überhaupt unabhängige Wissenschaft betreiben.
Meiner Meinung ist die privatisierung von Krankenhäusern auch so etwas, weil dann die Pharmakonzerne noch eher alles durchdrücken können und eben dann alles vom Profit abhängig ist.

@Maggi, dem stimme ich voll zu. Die Pharmaindustrie hat leider auch über Grenzen hinweg einen sehr großen Einflussbereich. Heutzutage schon wird doch auch alles was in Richtung Homöopathie oder Arbeit von Heilpraktikern geht am besten in einen Topf mit Esoterik geworfen und ganz weit weggestellt. Die Natur bietet so viele Wundermittel, ich glaube das können wir uns garnicht vorstellen, was da alles möglich ist und das ist doch auch gewollt so!
 
Gelöschtes Mitglied 2002 schrieb:
Die Tat, die begannen wurde finde ich aber auch sehr heftig. Einfach in einem fahrenden ICE Menschen abstechen und das in einem Land, in das man geflüchtet ist. Also auch obwohl ich sehr tolerant gegenüber vielem bin, finde ich, dass der Typ lange weggesperrt gehört. In meinen Augen ist das versuchter Mord an mehreren Personen. Auch wenn man eine Psychose hat, sollte man doch so viel Bezug zur Realität haben, zu wissen, dass sowas grausam ist.
Ja bei einer Person kann ich mir einen Messerangriff im Affekt noch vorstellen, wenn das wirklich auf die Erkrankung zurückzuführen wäre, aber wenn man eine reihe von Personen wahllos umbringt, dann weis ich auch nicht.
Gut es wird dann auch noch jene geben die dann absichtlich auf psychisch krank machen und dadurch sich eine Strafmilderung erhoffen...

Im Grunde glaube ich aber das es Schizophrene in der Forensik kaum besser haben als Kriminelle im Gefängnis. Vermutulich ist es einfacher vom Gefängnis frei zu kommen als von der Forensik, also das gelaber das psychisch Kranke Schuldunfähig sind mag ja sein, aber man bestraft diese ja ebenso, also ich sehe da keinen Unterschied oder zum Teil eher zum Nachteil für Erkrankte, die ja im Grunde wegen der Erkrankung in einer Ausnahmesituation sind.
Gut wenn da Überlebensinstikte kommen und einer wirklich voll ausrastet, dann noch ein Messer einstecken hat und dann mit einer Person anfängt wo dann die Anderen auf ihn drängen, dann muss man auch sagen, das man an solche Leute die Krank sind vorsichtig rangehen sollte und manchmal ist es besser wenn sich die Leute in Sicherheit bringen.

Es gibt ja auch so Situationen wo vor Ort die Menschen dann den einfangen wollen und dabei dann es zu mehreren Opfern kommt weil dann setzt eben erstrecht der Überlebensinstinkt ein. Ich hab zumindest so Situationen schon auf Video gesehen wo Leute den Täter nachgegangen sind und da kann ich mir vorstellen das auf diese Weise so etwas dann zustande kommt.

 
War es jetzt nur ein psychisch Kranker oder war es auch noch ein Ausländer dazu?

Ich finde einen Menschen auf seine Erkrankung zu beschränken ist genauso blöd wie auf seine Nationalität, aber trotzdem muss man auch diese Dinge im blick haben.
Wenn das etwa ein Muslim ist der irgendwie mit IS zusammenhängt oder von so Kriegsgebieten kommt, dann könnten ja auch ganz andere Dinge reinspielen, also Ausländer haben sogar statistisch häufiger Psychosen Einheimische und da mögen dann auch noch so Kriegstraumatas dazu kommen.
Jeder hat irgendwo eine 2. Chance nachdem er seine Strafe abgesessen hat verdient und in so einen Fall wenn wirklich Schuldmildernd eine psychische Erkrankung reinspielt, wird er deswegen ja niemals freigesprochen. Trotzdem sollte man diesen Menschen dann hinterher medizinisch helfen und so, es kann ja sein das wirklich eine falsche Therapie und Behandlung erst das möglich gemacht hat oder unter anderen Umständen nix passiert wäre.
 
Gelöschtes Mitglied 2002 schrieb:
Die Natur bietet so viele Wundermittel, ich glaube das können wir uns garnicht vorstellen, was da alles möglich ist und das ist doch auch gewollt so!
Mir hilft übrigens Baldrian gegen innere Unruhe ganz gut. Das ist zwar nur mild, aber besser als wenn man ein hartes Neuroleptikum reinpfeift.
Also manchmal reichen auch milde Naturmittel wenn man eine gewisse Stabilität hat. Bin deswegen aber auch kein Gegner von Chemie, hat ja irgendwo auch seine Berechtigung und Nutzen.
 
@Maggi ja, also Forensik finde ich als Freiheitsentzug auch viel heftiger, als das normale Gefängnis. Da weiss man nähmlich nicht, wann man raus kommt. Die Forensik dient dann ja aber auch dazu, die Krankheit zu behandeln. Trotzdem finde ich es unmenschlich dort die Zeit nicht zu begrenzen, oder zumindest nach einer festgelegten Zeit zu sagen, dass man dann in eine Art offenen Vollzug mit Betreuung usw, zu kommt. Also als psychisch Kranker steht man vor dem Gesetz wirklich irgendwo zwischen "du wirst immer frei -wegen schuldunfähig- gesprochen" oder "du kannst auch für immer weggesperrt werden" und normales Gefängnis geht da natürlich auch noch.

Ja, eingreifen in solche Situationen (wo jemand voll am ausrasten ist) ist wirklich gefährlich, da stimme ich dir zu! Wie ich aber von den Nachrichten erfahren habe, soll der Täter aber wirklich einfach auf andere losgegangen sein und erst durch das eingreifen anderer konnte das ganze Drama erst gestoppt werden.

Das es terroristische Motive gegeben haben soll, wurde von Anfang an ausgeschlossen. Da gab es wohl die nötigen Informationen zur Ermittlung ganz schnell haha aber ja der Täter soll ein Flüchtling sein, wie ich mich erinnere...??....Werde mir morgen vielleicht nochmal einen Bericht oder zwei dazu durchlesen. Ich kann es auch verstehen, dass jemand, der aus einem Kriegsgebiet kommt, ehr dazu neigt selber brutale Strafen zu begehen, aber da muss man sich doch echt fragen, wie sinnvoll es ist solche Leute hier leben zu lassen. Eigentlich könnte man den nach dieser Tat auch einfach abschieben und der soll in seinem Heimatland verurteilt werden. Aber so funktioniert das Gesetz nun auch nicht. Will auch keinen Hass verbreiten, aber stellt euch vor ein Deutscher macht das in einem anderen Land. Da gibts nicht so viel Gnade wie hier und es wäre voll ok. Trotzdem will ich diesen Menschen nicht verurteilen, auch er hat ein Recht darauf in unserem Land zu leben und ein guter Richter wird ihm schon zur richtigen Strafe verurteilen ! Hoffen wir nur, dass es solche Fälle nicht zu oft gibt.

Baldrian soll echt gut sein. Kaufst du das in der Apotheke oder hast du da auch andere gute Tipps ?
 
Gelöschtes Mitglied 2002 schrieb:
Baldrian soll echt gut sein. Kaufst du das in der Apotheke oder hast du da auch andere gute Tipps ?
Ich kauf das von Online-Apotheken solche Dragees, ich such mir da auf idealo.de einfach die günstigsten Angebote und bestelle dann meist alles dort. Die gibt es von Ratiopharm in so größeren Packungen ganz günstig. Ansonnsten ist mir die Apotheke für so etwas zu teuer, da zahlt man schnell mal 7 oder 10 € für 20 Dragees.

Da kosten z.B. 60 Stück ca. 7,50€

Also bei Tabletten kann man viel sparen und ist zum Teil auch eine Frechheit was in den normalen Apotheken hier verlangt wird wenn man mal schnell etwas dringend braucht ist man da für 2 Coronatests gleich 15€ los.

Wenn man rezeptpflichtige Medikamente hat, würde ich auch immer zu Großpackungen greifen, da spart man denke ich auch etwas.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok danke. Und nimmst du die auch jeden Tag? Habe mal gehört, dass die auch erst ihre volle Wirkung zeigen, wenn man die auf Dauer einnimmt.
Und wie sieht es mit Müdigkeit aus. Entspannen die nur oder wird man auch schlapp davon ? Hoffe das passt noch in den Thread hier rein.
 
Ne nur wenn ich Abends besonders unruhig bin, das kommt also sehr auf die Umstände und Stress an den ich ausgesetzt bin.
Dann kann man auch leichter schlafen, was bei starker Unruhe irgendwann nur schwer klappt.
Ich nehme Abends vor dem Einschlafen noch Trimipramin Tropfen, was ein trizyklisches Antidepressivum ist, also das wirkt deutlich stärker, aber wenn eben tagsüber schon Unruhe auftritt dann nehme ich meist noch eine Baldrian. Meist werde ich Unruhig wenn die Wirkung des Bupropions nachlässt, aber das kann ich spätestens Nachmittags einnehmen, auf später würde das vermutlich zu wach machen, von daher eben Baldiran und Trimipramin(was ich versuche regelmäßig einzunehmen). Trimipramin verbessert den schlaf und ich fühle mich an nächsten Tag meistens besser damit.
 
Ein Fichtenzäpfchen, also Bier (Hopfen) hilft mir auch um runterzukommen wenn mal wirklich zuviel Gedanken da sind dann kann ich so besser abschalten. Aber der Hopfen scheint einen Unterschied zu machen, weil Schnapps also purer Alkohol eher nix für mich ist.
Im Grunde ist ja die Neuroleptikaeinnahme eine Art von chemischer Lobotomie, wenn man das so sieht dann ist das ja beim Alkohol ähnlich.
 
@Gelöschtes Mitglied 2002

normal ist es hier im Thema unpassend weil es ja um etwas ganz Anderes geht.

Ich schreibe trotzdem gerne zu solchen Themen die uns wirklich etwas angehen und empfinde das kriminalität bei Erkrankten auch so in den Medien viel zu sehr in den Mittelpunkt gerückt ist oder bei den Behörden selbst vielleicht auch. Vielleicht denke ich das auch nur selbst, aber insgesamt werden Schizophrene auch häufiger Opfer von Straftaten, leben zum Teil an der Armutsgrenze und sind aufgrund dramatisch schlechter Versorgung in einer ständigen Ausnahmesituation, wo andere Menschen wenn sie das selbst durchmachen müssten womöglich längst Amok gelaufen wären.
Meiner Meinung gibt es sogenannte "Fremdbeeinflussungserlebnisse", also Betroffenen fühlen sich nicht nur gesteuert, sie werden womöglich wirklich gesteuert von Außen und sind von daher unter Druck gesetzt, so das im Akutfall eben nur noch ein brennendes Streichholz geworfen werden muss, etwa die Wohnung oder etwas wichtiges zu verlieren.

Meiner Meinung wird über die Erkrankung auch recht wenig herausgelassen was die realen Hintergründe von Psychosen sind und ich denke das unzurechnungsfähig in vielen Fällen hinkommt auch wenn man andere Menschen dann vor diesen Betroffenen schützen muss oder halbwegs man das abschätzen muss.
Normal wünsche ich mich von der Psychiatrie, das diese im Vorfeld gleich richtige und verträgliche Wirkstoffe einsetzt, so das jeder diese Hilfe suchen und annehmen kann und es weniger Leute gibt die da ganz aufgeben weil auch so das Misstrauen sehr hoch ist bei Betroffenen die Akut sind und das zum Teil auch zurecht.
Man kann medikamentös extrem viel mehr machen ohne zu schaden und könnte ein normales Leben mit der Erkrankung in Aussicht stellen wenn man es eben wollen würde.
Hier findet man diese notwendigen Umrisse wie so eine Behandlung aussehen kann:
Medikamente-Orientierung bei Psychose

Aber was bringen Lösungen wenn sie keiner haben will und jeder nur an sich und sein Geschäft mit der Erkrankung denkt?
Diese Tabletten sind zwar viele aber vermutlich kommt man da immer noch viel günstiger weg als wenn man ein patientiertes Medikament einsetzt, was ja häufig der Fall ist und wo alle Jahre wieder eine leichte Änderung kommt und man Hoffnung säht wo keine ist oder zumindest werden da meiner Meinung nach auch schlaue Menschen in die Irre geführt, also das sind Ideologien die dahinterstecken und da geht vieles Hand in Hand, man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.
 
Wenn du jemanden mit einer absoluten Überzeugung der im Wahn ist vom Gegenteil überzeugen möchtest, dann lässt sich dieser auch kaum beeindrucken. So sehe ich das auch bei den Ärzten und Psychiatern, bei dieser Gehirnwäsche welche diese selbst betrifft gibt es kein entrinnen und auch wenn man mal herausfindet dann gibt es Leute die sich solang an einen abarbeiten bis man aufgibt.
Insofern glaube ich das Psychosen ihren Sinn haben, weil manche Probleme sind mit normalen Mitteln kaum lösbar. Wenn dir jemand einen Revolver an die Schläfe drückt wird man diesen wohl kaum für seine eigene Sache überzeugen können.

Meiner Meinung geht s auch bei diesen Zugunglück um Verantwortung und diese Verantwortung trägt auch die Psychiatrie und da muss man sich hinterher auch dieser Verantwortung stellen und reinblicken lassen was man diesen Menschen vielleicht vorher schon "angetan" hat, damit es dann so geendet ist. Aber auch da stehen die Schuldigen und der Schuldige (Täter) immer schon fest. Vielleicht schreibt ein Psychoanalyst dann sein Manifest über diesen Täter und was kranke Menschen zu so schrecklichen Taten treibt... volles Programm und Leute glauben den Scheiß.
 
Es werden vermutlich genug Psychiater da nun öffentlich auftreten die beschreiben wollen was in diesen Menschen vor sich gegangen ist.
Quasi unzählige.

Hat sich bisher einer hier öffentlicht die Mühe gemacht zu der Medikamentekombi von mir Stellung zu nehmen oder gab es da einen Akt der Kooperation oder des guten Willens.
Meistens werden die Kranken eben solange ignoriert und mit ihren Problemen alleine gelassen bis diese keinen Ausweg mehr sehen und meistens tragen dann die Standardtherapien dazu bei auch wenn der Kranke dann zum Tatzeitpunkt keine Pillen genommen hat. Die Meisten Betroffenen begehen eh Suizid(da schert sich keiner groß drum), solche erweiterte Suizide oder Taten die im Affekt entstehen oder Amokläufe sind ja die Ausnahme und solange da die Psychiatrie alles ignoriert und immer die gleiche Show abzieht wird sich daran auch kaum etwas ändern.

Diese Erkankung kann jeden treffen und es fehlt wie gesagt der Wille zu helfen, die Möglichkeiten hätte man oder für so etwas würde man sicher auch schnell eine Notfallzulassung bekommen. Bei Corona werden sogar kaum erprobte Impfstoffe ausprobiert und wenn es dann um so etwas geht wo Gefahr im Verzug ist, dann wird man tausende Argumente haben, warum das nun kaum möglich ist.
Warum? Weil helfen meistens keinen so großen Nutzen verspricht, als wenn man die Kranken hinhält und dann gibt es noch jene die zwar ihr bestes geben aber eben selbst dran zerbrechen.
Naja ich schreib in letzter Zeit auch etwas psychotisch... keine Sorge ich fahr keine Bahn ☺️
Ne wir werden mit solchen Taten auch schnell vorverurteilt und das beginnt dann schon mit der Diagnosestellung oder vorher(wo man normal völlig blauäugig ist und versucht irgendwie klar zu kommen), so das man sich dann erstrecht verfolgt fühlt.

Vielleicht können wir ja so etwas weiter diskutieren und auf das Thema zurück kommen.
 
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