Maggi
Administrator
Insofern ist meine Empfehlung(Kurzfassung) @Gelöschtes Mitglied 2533 wissenschaftlich interessanter oder vielversprechender. Trotz bestehenden Medikamenten, die Psychiater offlabel verordnen können, haben das bisher nur wenig oder kaum einer das ich es weiß komplett umgesetz.
Schade. Vielleicht wäre das auch für dich interessant, wenn du dich für innovative Therapien vielleicht in Hoffnung auf das KarXT interessierst.
Das mit der Intervalltherapie, die mit Bupropion stabilisiert wird, ist relativ simpel und ist auf der Grundlage von Aripiprazol als Antipsychotikum entstanden. Wenn du noch kein Aripiprazol probiert hast und damit gut zurechtkommst, was auch schon Nebenwirkungsarm für sich genommen ist, dann wäre die Umsetzung der Empfehlung von mir einfach.
Inwiefern es mit anderen Antipsychotika funktioniert wäre spekulativ, weil dann andere Wechselwirkungen auftreten können und ich das auf diese Kombi mit den optionalen Zusatzwirkstoffen abgestimmt habe.
Bupropion (atypisches NDRI Antidepressivum) ist eben notwendig damit das funktioniert und ist auch Nikotinentwöhnungsmittel. Atypisch bedeutet in dem Fall, dass es sich von den anderen Antidepressiva deutlich unterscheidet, eben weil es Dopamin-Wiederaufnahmehemmer ist(steigert also eher Dopamin wo etwa ein Mangel vorliegt). Die Noradrenalin-Wiederaufnahemehemmung wird findet man häufig auch bei ADHS Medikamenten vor, was Aggressivität bzw. Reizbarkeit auch in den Intervallphasen lindert, da ohne Antipsychotikum man ohne dem Bupropion schnell reizbar, unruhig und rückfällig werden würde. Bupropion zögert die Länge der Absetzdauer des Antipsychotikum ab, bis es einige Monate später trotzdem zu Reizbarkeit und Unruhe kommt, aber in der Zeit sich bereits Negativsymptome und kognitive Symptome deutlich verbessert haben, ohne dass sich Positivsymptome wesentlich verschlechtert haben.
Durch das Antipsychotikum dann für 2–3 Wochen beim Aripiprazol etwa eingenommen, wird das nächste Absetzintervall ermöglicht, wo denn das Bupropion diese Erfolge stetig verbessert und langfristig sich auch Positivsymptome deutlich verringern. Bereits sehr früh eintretenden Besserung und langfristig eben auch echte nachwirkende Besserung des Verlaufs.
80% der Schizophrenen sind Raucher, da hätte man also schon viel früher auf Bupropion kommen können und es hat eben auch so schon einen leichten Zusatznutzen. Die starken Effekte vom Bupropion werden durch das vorübergehende Absetzen des Neuroleptikums im Grunde möglich. Vorher wird die Wirkung des Bupropion's eher durchs Antipsychotikum aufgehoben oder reduziert.
Vielleicht also interessant für dich @Gelöschtes Mitglied 2533, wenn du schauen möchtest, ob du gesundheitlich davon profitierst und eine weitere dokumentierte Erfahrung, wäre für andere von unschätzbaren wert, die womöglich teilweise mehr Ängste und weniger Hintergrundwissen haben, was so eine Umstellung eben erschwert oder unmöglich macht, da man eben seinen Psychiater überzeugen muss um die notwendigen Wirkstoffe zu bekommen.
Ist etwas traurig, dass ich auf diese Weise Erfahrungwerte sammeln muss und von fachlicher Seite wenig bis gar nichts kommt. Für Psychiater ist das kein Hexenwerk und Offlabel durchaus leicht möglich auf Wunsch es Patienten und engmaschigen Kontrolle das auszuprobieren.
Schade. Vielleicht wäre das auch für dich interessant, wenn du dich für innovative Therapien vielleicht in Hoffnung auf das KarXT interessierst.
Das mit der Intervalltherapie, die mit Bupropion stabilisiert wird, ist relativ simpel und ist auf der Grundlage von Aripiprazol als Antipsychotikum entstanden. Wenn du noch kein Aripiprazol probiert hast und damit gut zurechtkommst, was auch schon Nebenwirkungsarm für sich genommen ist, dann wäre die Umsetzung der Empfehlung von mir einfach.
Inwiefern es mit anderen Antipsychotika funktioniert wäre spekulativ, weil dann andere Wechselwirkungen auftreten können und ich das auf diese Kombi mit den optionalen Zusatzwirkstoffen abgestimmt habe.
Bupropion (atypisches NDRI Antidepressivum) ist eben notwendig damit das funktioniert und ist auch Nikotinentwöhnungsmittel. Atypisch bedeutet in dem Fall, dass es sich von den anderen Antidepressiva deutlich unterscheidet, eben weil es Dopamin-Wiederaufnahmehemmer ist(steigert also eher Dopamin wo etwa ein Mangel vorliegt). Die Noradrenalin-Wiederaufnahemehemmung wird findet man häufig auch bei ADHS Medikamenten vor, was Aggressivität bzw. Reizbarkeit auch in den Intervallphasen lindert, da ohne Antipsychotikum man ohne dem Bupropion schnell reizbar, unruhig und rückfällig werden würde. Bupropion zögert die Länge der Absetzdauer des Antipsychotikum ab, bis es einige Monate später trotzdem zu Reizbarkeit und Unruhe kommt, aber in der Zeit sich bereits Negativsymptome und kognitive Symptome deutlich verbessert haben, ohne dass sich Positivsymptome wesentlich verschlechtert haben.
Durch das Antipsychotikum dann für 2–3 Wochen beim Aripiprazol etwa eingenommen, wird das nächste Absetzintervall ermöglicht, wo denn das Bupropion diese Erfolge stetig verbessert und langfristig sich auch Positivsymptome deutlich verringern. Bereits sehr früh eintretenden Besserung und langfristig eben auch echte nachwirkende Besserung des Verlaufs.
80% der Schizophrenen sind Raucher, da hätte man also schon viel früher auf Bupropion kommen können und es hat eben auch so schon einen leichten Zusatznutzen. Die starken Effekte vom Bupropion werden durch das vorübergehende Absetzen des Neuroleptikums im Grunde möglich. Vorher wird die Wirkung des Bupropion's eher durchs Antipsychotikum aufgehoben oder reduziert.
Vielleicht also interessant für dich @Gelöschtes Mitglied 2533, wenn du schauen möchtest, ob du gesundheitlich davon profitierst und eine weitere dokumentierte Erfahrung, wäre für andere von unschätzbaren wert, die womöglich teilweise mehr Ängste und weniger Hintergrundwissen haben, was so eine Umstellung eben erschwert oder unmöglich macht, da man eben seinen Psychiater überzeugen muss um die notwendigen Wirkstoffe zu bekommen.
Ist etwas traurig, dass ich auf diese Weise Erfahrungwerte sammeln muss und von fachlicher Seite wenig bis gar nichts kommt. Für Psychiater ist das kein Hexenwerk und Offlabel durchaus leicht möglich auf Wunsch es Patienten und engmaschigen Kontrolle das auszuprobieren.