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Schizophrenie & Psychose – Forum für evidenzbasierte Hilfe und Austausch

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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

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➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Gleiche Erkrankung wie sie

Bytaret

New member
Hi,
ich habe schon seit 11 Jahren die Diagnose paranoide Schizophrenie. Vor zwei Jahren habe ich zufällig eine ehemalige Klassenkameradin und frühere Freundin bei einem Psychiater wiedergetroffen. Dabei habe ich herausgefunden, dass sie die gleiche Erkrankung seit 5 Jahren hat.
Das hat mich sehr nachdenklich gemacht. Ich wünsche diese Krankheit wirklich niemandem auch ihr nicht, obwohl sie mich über Jahre hinweg gemobbt hat und mir gegenüber gewalttätig war. Trotzdem wäre es nicht richtig zu sagen, sie habe das Leid „verdient“, denn Leid macht einen Menschen nicht zu einem guten
Menschen.
Was denkt ihr? Und wir würdet ihr euch fühlen?
 
Hm, war vielleicht ein Wink des Schicksals. Vielleicht nähert ihr euch nochmal an. Ist schon ein komischer Zufall. Dass du ihr die Krankheit nicht wünschst finde ich gut.
 
Du warst mit einer Person befreundet die dich gemobbt hat? War das vor oder nach der Freundschaft?

Wer mich gemobbt hat dem würde ich nicht mehr trauen, es sei denn das hat sich schon damals erledigt.
 
Es ist wie in der Natur. Das schwächste Glied ist das Ende der Nahrungskette. Und das ist eben in der Schule , der der sich nicht wehren kann oder will. Andere bauen darauf ihr Selbstbewusstsein auf , wenn jemand gemobbt wird , weil sie wissen , das sie Macht ausüben und das die Person es trifft und verletzt.

Aber Menschen können sich ändern. Ein Mobbinggrund in der Schule ist die Kleidung , was natürlich total oberflächlich ist , aber die Medienwelt mit ihrer Werbung macht es einen vor und beim Menschen ist der visuelle Kontakt das erste Annähern. Gute Kleidung sieht wie schon gesagt gut aus und das gibt ihnen ein Sicherheitsgefühl , das andere passt nicht in ihr Bild , weil es so in den Medien übermittelt wird.

Jetzt kommt es. Wird bestätigt , das ein Mensch in "schlechter" Kleidung ein schlechter >Mensch ist , dann haben die Medien recht. Ein Obdachloser muss einen Grund haben , das er auf der Strasse lebt. In ihren Augen sind sie selber Schuld....
 
Mobbing kommt ja unter Jugendlichen häufiger vor. Wenn man selbst Mobbing erfährt, dann kann man eventuell schon auch etwas Positives daraus ziehen. Also Leid kann einen in gewisser weise auch zu einen empathischeren und verständnisvolleren Menschen machen.
Schizophrenie wünscht man keinen, aber wenn man die Erkrankung gut in Griff bekommt, dann kann das auch eine wichtige Lebenserfahrung sein.
Zumindest hat man Chancen zu einen guten Verlauf zu kommen.

Die Vorstellung das jemand Leid verdient hat, weil er es hat ist etwas absurd. Ich glaube eben das Leid zur Persönlichkeitsentwicklung beiträgt und Leute die im Übermaß leben, sind manchmal weder die besseren noch glücklichere Menschen.
Wir erkranken eben früh mit der Schizophrenie und manche Medikamente und Therapien sind wirklich Hoffnungslos.
Hiermit kann man durchaus mit Schizophrenie zu einen recht glücklichen Leben zurückfinden, aber leider müssen wir Betroffene häufig selbst sehen wo wir bleiben.

Das wir eine aktuell noch schlechte Versorungslage haben ist finde ich ähnlich bösartig. Wenn man selbst Betroffen ist, dann kann man das zumindest verstehen und leichter ein Nutzen für Andere sein.
 
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