Schizophrenie-Forum.com | Computational Psychiatrie

Willkommen im Psychose- und Schizophrenie-Forum

Dieses Forum verbindet Selbsthilfe, persönliche Erfahrungen und medizinisch fundierte Informationen. Es richtet sich an Menschen mit psychotischen Erfahrungen, Angehörige und alle, die sich über Schizophrenie, Behandlung und aktuelle Forschung informieren möchten.

Im Mittelpunkt stehen Medikamente, Therapie, Neurobiologie und Computational Psychiatrie. Persönliche Erfahrungen werden dabei mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und unterschiedlichen Behandlungsansätzen in Beziehung gesetzt.

Das Forum ist anonym nutzbar und moderiert. Ziel ist es, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen, Erfahrungen auszutauschen und eine fundierte Orientierung für eigene Entscheidungen und Gespräche mit Behandelnden zu bieten.

Schwerpunkt: Intervalltherapie mit Bupropion

🔗⭐ Medikamente-Orientierung: Kurzfassung

Patientenbasiertes Behandlungskonzept mit kontinuierlichem Bupropion und zeitlich begrenzten antipsychotischen Behandlungsphasen. Die Übersicht beschreibt persönliche Langzeiterfahrungen und die zugrunde liegenden pharmakologischen Überlegungen.


Zur möglichen Vermeidung dopaminerger Supersensitivität
schrieb Prof. Dr. Stephen M. Stahl:

“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
Prof. Dr. Stephen M. Stahl, persönliche Korrespondenz

Vertiefung & Hintergründe:

🔗 Medikamente-Orientierung: Langfassung

Themen & Einstiege


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Schwerpunkt: Intervalltherapie mit Bupropion

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Gibt es Menschen denen es überhaupt wieder richtig gut geht mit der Erkrankung?

Nein, trifft bei mir nicht zu. Immer wenn ich einen Weg beschreite, dass ich mich wieder zu 80% - 95% leistungsfähig und zufrieden fühle, bekomme ich einen Dämpfer und muss aufhören. Deshalb setze ich die "die Medikamente" auch nicht ab, denn dann würde alles nur noch schlimmer werden...
 
Man soll ja nicht rumjammern, ich bin ins Soziale Netz gefallen, muss nachts nicht frieren und (bisher auch nicht) tagsüber nicht den Hut an der Straßenecke aufhalten. Aber ich spüre immer wieder die soziale Missachtung, und wenn ich meine Rolle als nicht nur psychisch Kranker, sondern auch "Schizophrener" auch nur geringfügig selbst bewegen will, droht das Ganze über mir zu meinem erheblichen Schaden zusammenzustürzen. Meine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit hat als paradoxe Reaktion das vollständige Aussperren auch von den positiven Aspekten von der Rest-Arbeit zur Folge, meine Arbeit wird mir wieder weggenommen. Durch die falsche Darstellung der Krankheit Schizophrenie bin ich praktisch ohne Unterstützung und muss mich eigentlich jeden Monat aufs Neue fragen, ob ich nicht mit einem Berufsbetreuer unterm Strich besser fahren würde, angesichts der Schwierigkeiten, sich mit komplexen psychosomatischen Krankheitsbildern in irgendeine funktionsfähige soziale Nische zu begeben.

Ganz konkret habe ich sehr wenig Spielraum in Richtung Glücklichsein, denn ich lebe underdog, bekomme als solcher die Tischabfälle und kenne deshalb nichts Besseres. Es ist schon erträglich und jeder muss sich Mühe geben, aber ich vermisse MENSCHLICHE Unterstützung, und zwar eine von der Gesellschaft kommende, nicht erzwungene und überwiegend der Versorgung der unflexiblen, manchmal fast schon ausgrenzenden Helfer dienende.
 
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