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Willkommen im Psychose- und Schizophrenie-Forum

Dieses Forum verbindet Selbsthilfe, persönliche Erfahrungen und medizinisch fundierte Informationen. Es richtet sich an Menschen mit psychotischen Erfahrungen, Angehörige und alle, die sich über Schizophrenie, Behandlung und aktuelle Forschung informieren möchten.

Im Mittelpunkt stehen Medikamente, Therapie, Neurobiologie und Computational Psychiatrie. Persönliche Erfahrungen werden dabei mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und unterschiedlichen Behandlungsansätzen in Beziehung gesetzt.

Das Forum ist anonym nutzbar und moderiert. Ziel ist es, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen, Erfahrungen auszutauschen und eine fundierte Orientierung für eigene Entscheidungen und Gespräche mit Behandelnden zu bieten.

Schwerpunkt: Intervalltherapie mit Bupropion

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Patientenbasiertes Behandlungskonzept mit kontinuierlichem Bupropion und zeitlich begrenzten antipsychotischen Behandlungsphasen. Die Übersicht beschreibt persönliche Langzeiterfahrungen und die zugrunde liegenden pharmakologischen Überlegungen.


Zur möglichen Vermeidung dopaminerger Supersensitivität
schrieb Stephen M. Stahl:

“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
Prof. Dr. Stephen M. Stahl, persönliche Korrespondenz

Vertiefung & Hintergründe:

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Schwerpunkt: Intervalltherapie mit Bupropion

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Gibt es Menschen denen es überhaupt wieder richtig gut geht mit der Erkrankung?

Nein, trifft bei mir nicht zu. Immer wenn ich einen Weg beschreite, dass ich mich wieder zu 80% - 95% leistungsfähig und zufrieden fühle, bekomme ich einen Dämpfer und muss aufhören. Deshalb setze ich die "die Medikamente" auch nicht ab, denn dann würde alles nur noch schlimmer werden...
 
Man soll ja nicht rumjammern, ich bin ins Soziale Netz gefallen, muss nachts nicht frieren und (bisher auch nicht) tagsüber nicht den Hut an der Straßenecke aufhalten. Aber ich spüre immer wieder die soziale Missachtung, und wenn ich meine Rolle als nicht nur psychisch Kranker, sondern auch "Schizophrener" auch nur geringfügig selbst bewegen will, droht das Ganze über mir zu meinem erheblichen Schaden zusammenzustürzen. Meine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit hat als paradoxe Reaktion das vollständige Aussperren auch von den positiven Aspekten von der Rest-Arbeit zur Folge, meine Arbeit wird mir wieder weggenommen. Durch die falsche Darstellung der Krankheit Schizophrenie bin ich praktisch ohne Unterstützung und muss mich eigentlich jeden Monat aufs Neue fragen, ob ich nicht mit einem Berufsbetreuer unterm Strich besser fahren würde, angesichts der Schwierigkeiten, sich mit komplexen psychosomatischen Krankheitsbildern in irgendeine funktionsfähige soziale Nische zu begeben.

Ganz konkret habe ich sehr wenig Spielraum in Richtung Glücklichsein, denn ich lebe underdog, bekomme als solcher die Tischabfälle und kenne deshalb nichts Besseres. Es ist schon erträglich und jeder muss sich Mühe geben, aber ich vermisse MENSCHLICHE Unterstützung, und zwar eine von der Gesellschaft kommende, nicht erzwungene und überwiegend der Versorgung der unflexiblen, manchmal fast schon ausgrenzenden Helfer dienende.
 
Hallo an Alle,
Gibt es Leute unter euch die sagen würden,dass es Ihnen trotz der Erkrankung richtig gut geht?
Mir gehts heute blendend, aber nur weil ich vor mehr als 10 Jahren die Intervalltherapie mit dem Bupropion durch viele Selbstversuche mit unterschiedlichen Antidepressiva gefunden habe.
Vorher haben weder Absetzversuche noch Antipsychotika mir ein auch nur annähernd zufriedenstellendes Leben gegeben.
Wer gesunden werden will, sollte diesen Praxis-Guide befolgen und etwas dafür tun.
Wenn wir nix für unsere Heilung tun, dann tut das niemand!

Mit der Intervalltherapie fällt diese antipsychotische Dauerdämpfung weg und alles fällt sehr schnell leichter. 2-3 Wochen Antipsychotikum im Halbjahr sind durch täglich Bupropion (NDRI-Antidepressivum) möglich.

Heute bin ich seit letztem Jahr Juni komplett ohne Antipsychotikum und bin zu geistigen und körperlichen Leistungen fähig von denen ich früher nur hätte träumen können.

@Maria89 die Broschüre kannst du auf 2-4 als individuelles Therapiekonzept unterschreiben und damit deinem Psychiater die rechtliche Möglichkeit geben dir diese Therapiemöglichkeit im Ganzen ermöglichen zu können. Über den Praxis-Guide kannst du die Wirkweise deinem Arzt darlegen, damit du das Therapiekonzept einfach verständigen kannst.
Damit stände dir vieles offen, nur liegt es in deiner eigenen Hand etwas dafür zu machen.
 
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