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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Frühwarnzeichen.

Orangejuice

Well-known member
Hallo, mich würde interessieren was für Frühwarnzeichen ihr vor der Psychose hattet. Bei mir war es sehr plötzlich und auch mein Umfeld hat vorher nichts bemerkt. Wie wars bei euch? Liebe Grüße :)
 
Viel Aktivität und Euphorie. Ich habe langsam angefangen Blicke, Verhalten und Gestik zu deuten. Außerdem Gedankenkreise die ständig nur um ein Thema gingen und natürlich paranoide Gedanken. Leider weiß man selbst nicht, wenn man in einer Psychose ist, man kann aber lernen die Anzeichen zu deuten.
 
2 Wochen vor der letzten Psychose hatte ich mal für einen Abend paranoide Gedanken meinen Freunden gegenüber nachdem ich ein bisschen zutief ins glas geschaut hatte. Dann 1 Woche später hatte ich, als ich eine relativ große Bestellung zusammenpacken musste, einen plötzlichen Konzentrationsabbruch. Und wieder eine Woche später war ich schon im Beziehungswahn und dann ab in die Klinik. Ging alles ziemlich schnell, 2-3 einzelne Frühwarnsymtome innerhalb von 3 Wochen und zack war die Psychose wieder da.
Viele Aktivitäten und gute laune waren bei mir gang und gebe in den 9 monaten ohne medikamente. Ich hab leider nicht gut auf mich geachtet'(Alkohol, viel nachts unterwegs gewesen, sehr viele Aktivitäten gestartet etc.)
 
Bei mir war es zu wenig Schlaf und starke Gewichtsabnahme die anderem Symptome waren dann schleichend, zu viel Spiritualität, ich war darin regelrecht gefangen. Zudem noch körperliches starkes Frieren im Bett und elektrische Schauer im Körper
 
Jede Psychose fing bei mir anders an, eine Gemeinsamkeit waren Stimmen, die mich völlig ablenkten. Beim letzten Mal bin ich bei der Arbeit eingeschlafen. Ich gehe ungern in die Klinik, aber bei Stimmen, die mich völlig ablenken, mache ich das - wenn ich das dann hinbekomme - so sicher bin ich da nicht.
 
Frühsymptome (Psychoedukation fuer Psychose)
IMG-0518.jpg
 
Hallo an alle,

Das thema ist schon sehr alt aber es würde mich trotzdem interessieren wer und wie ihr es schafft frühwarnzeichen zu erkennen. Ich hab meine medikamente reduziert und war kurz darauf euphorisch und im anschluß der euphorie hab ich plötzlich große angst vor allem neuen gehabt und ich hatte ein großes Stressempfinden. Daraufhin hab ich meine medikamentendosis wieder erhöht. Dadurch ist es weggegangen. Ich weiß nicht ob das so in der Liste steht. Aber ich würde sagen das war ein frühwarnzeichen. Jetzt würde es mich interessieren wie das bei euch so war.
LG
 
Dauerhaftes Stressempfinden ist tatsächlich ein Frühwarnzeichen. So etwas hatte ich auch als ich mal meine Medikamente abgesetzt habe.
 
Bei mir ist das auch das Kreisen um ein Thema, das gefährlich ist.
Emotionale Aufregung, starkes religiöses Interesse, Bezug von unwichtigen Dingen auf mich selber, Zeichen sehen oder hören.
Dazu kommt noch Schwarzweiß Denken, also Einteilung in Gut und Böse.

Ich fahre dann, wenn ich es merke, die Aussenreize runter und nehme Bedarf.
Ich kann bis 300mg Quetapin als Bedarf nehmen, das ganz gut hilft.

Wenn ich es so nicht in den Griff bekomme, nehme ich ein Krisengespräch bei meinem Psychiater wahr.
 
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