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Familienmitglieder und Freunde einweihen

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Hey ich wollte mal nachfragen wie habt ihr eure Familie/ Freunde eingeweiht ich stell mir dass extrem schwer vor

Freue mich über Antworten weil ich selbst am Rätseln bin auf der einen Seite will ich mit meiner Mutter reden um dass ganze mal rauszukriegen auf der anderen Seite wüsste ich wie sie daran zerbrechen würde ...
 
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Hay,

ich denke, dass das im Einzalfall zu entscheiden ist. Bei mir war es so, dass durch mein Handeln einige wussten, dass etwas nicht mit mir stimmt. Meine Familie hat da verständnisvoll reagiert. Bei manchen Freunden war ich etwas frustriert, weil sie das alles kalt gelassen hat. Im nachhinen habe ich mir darüber Gedanken gemacht und gemerkt, dass diese Freunde einfach nicht wussten wie sie reagieren sollen. Wir sind ja immernoch befreundet, als wäre nichts gewesen. Mit meinen Großeltern habe ich aber so meine Probleme. Ich erzähle ihnen nur das nötigste, weil ich befürchte, dass ich in diesen Generationen auf Unverständnis treffe. Das könnte auch ein Vorurteil meinerseits sein, denn die Eltern meines Stiefvaters scheinen auch sehr verständnisvoll zu sein, jedoch habe ich da trotzdem Probleme darüber zu reden.

Warum würde denn deine Mutter daran zerbrechen? Wie wäre es, wenn du ihr sagst, dass du Schizophren bist, es aber Medikamente dagegen gibt. Nimmst du denn Medikamente? Wie kommst du allgemein mit der Krankheit zurecht? Das alles sind Faktoren, die so ein Anvertrauen beeinflussen können.


LG N̷͔̫̻̺̟̻͔͔̹͎̔͌̕͜͝o̶̡͙̥̣̘̟͖̟͉͒̽͆̿ͅc̴̨̛̹̙͇̰̼̗͓̹̩͙͒̕t̴̢̧͇͍̗̪͍̘̾̀́̑ụ̷̘͕̠̔̇̇̽̇̅̆̚r̴̨̗̻̤̬͕͚̺̺̦̺̣̍̓̍̀͠ͅn̵̛̠͔̭̲̼̊͋̀͐̕͜ḁ̶̛̱̻̯̳̩̳͖͍̆̓̇̀͊͌̀̏̅̚
 
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Das ist eine gute Frage denn ich persönlich habe nie jemanden so wirklich eingeweiht-ich wollte einfach nie das für mich sehr schlimme Label ‚schizophren‘ tragen sondern ein weitestgehend normales Leben führen. Ich habe immer nur von Angstzuständen und Depressionen gesprochen😉
 
TS
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Hay,

ich denke, dass das im Einzalfall zu entscheiden ist. Bei mir war es so, dass durch mein Handeln einige wussten, dass etwas nicht mit mir stimmt. Meine Familie hat da verständnisvoll reagiert. Bei manchen Freunden war ich etwas frustriert, weil sie das alles kalt gelassen hat. Im nachhinen habe ich mir darüber Gedanken gemacht und gemerkt, dass diese Freunde einfach nicht wussten wie sie reagieren sollen. Wir sind ja immernoch befreundet, als wäre nichts gewesen. Mit meinen Großeltern habe ich aber so meine Probleme. Ich erzähle ihnen nur das nötigste, weil ich befürchte, dass ich in diesen Generationen auf Unverständnis treffe. Das könnte auch ein Vorurteil meinerseits sein, denn die Eltern meines Stiefvaters scheinen auch sehr verständnisvoll zu sein, jedoch habe ich da trotzdem Probleme darüber zu reden.

Warum würde denn deine Mutter daran zerbrechen? Wie wäre es, wenn du ihr sagst, dass du Schizophren bist, es aber Medikamente dagegen gibt. Nimmst du denn Medikamente? Wie kommst du allgemein mit der Krankheit zurecht? Das alles sind Faktoren, die so ein Anvertrauen beeinflussen können.


LG N̷͔̫̻̺̟̻͔͔̹͎̔͌̕͜͝o̶̡͙̥̣̘̟͖̟͉͒̽͆̿ͅc̴̨̛̹̙͇̰̼̗͓̹̩͙͒̕t̴̢̧͇͍̗̪͍̘̾̀́̑ụ̷̘͕̠̔̇̇̽̇̅̆̚r̴̨̗̻̤̬͕͚̺̺̦̺̣̍̓̍̀͠ͅn̵̛̠͔̭̲̼̊͋̀͐̕͜ḁ̶̛̱̻̯̳̩̳͖͍̆̓̇̀͊͌̀̏̅̚
Hey also eine Diagnose hab ich bisher keine auser einer Depression, hab allerdings einen Termin schon bei meinem Psychiater gemacht da ich wirklich schon in die Richtung Simplex/ Hebephrenie gehe...
Dass Problem bei allen meinen Kontakten ist dass ich extrem verflacht drauf bin aber ich kenne meine Mutter und sie denkt sich bestimmt auch schon dass etwas nicht stimmt genau so wie meine Freunde aber niemand spricht mich an darauf
Obwohl sie mich kennen und wissen dass ich mich extrem verändert hab.
Ich glaub meine Mutter hat Angst davor mit mir zu sprechen und genau so ich mit ihr ich mein welches Kind möchte schon seinen Eltern erzählen dass ich an dieser Krankheit leiden "könnte"
Nochmal warum ich dass denke ist weil ich jetzt seid 2 Jahren starke Symptome habe die mit der Zeit stärker geworden sind und chronisch.
Alle Ärzte schiebten mich ab in der Zeit mit der Diagnose Depression aber ich kann von mir aus sagen dass auch wenn ich es gerne so hätte leider keine Depression ist
Mein Arbeitgeber der für mich schon immer ne Vaterfigur war
Hat mich mittlerweile auch schon abgeschrieben so fühlt es sich an weil er merkt wie ich in Gesprächen bin nur meine Mutter ist die einzige die so tut als wäre alles in Ordnung deshalb würde es mir so schwer fallen darüber mit ihr zu reden weil ich vllt. Angst habe dass sie/ andere mich anders behandeln auf einmal
 
TS
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Das ist eine gute Frage denn ich persönlich habe nie jemanden so wirklich eingeweiht-ich wollte einfach nie das für mich sehr schlimme Label ‚schizophren‘ tragen sondern ein weitestgehend normales Leben führen. Ich habe immer nur von Angstzuständen und Depressionen gesprochen😉
Versteh ich, ich hasse dass Wort Schizophrenie ^^
Kommst du damit auch gut zurrecht ?
 
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@Nocturna ,

darf ich dich mal Fragen, wie alt du bist!? Nur aus Interesse Frage ich ? Und wann ist denn bei dir die Erkrankung ausgebrochen?
 
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Schwieriger war es für mich als ich noch in einem riesigen wahnkonstrukt ohne krankheitseinsicht steckte…und das keinem erzählen konnte weil man mich dann ja für verrückt gehalten hätte😉heute fühle ich mich eigentlich ganz normal nur halt was das Denken anbelangt etwas eingeschränkt-wahrscheinlich auch wegen den medis… da fällt mir das Stillschweigen nicht schwer😉
 
TS
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Schwieriger war es für mich als ich noch in einem riesigen wahnkonstrukt ohne krankheitseinsicht steckte…und das keinem erzählen konnte weil man mich dann ja für verrückt gehalten hätte😉heute fühle ich mich eigentlich ganz normal nur halt was das Denken anbelangt etwas eingeschränkt-wahrscheinlich auch wegen den medis… da fällt mir das Stillschweigen nicht schwer😉
Ok danke für die Antwort schön zu hören dass es dir besser geht
 
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@Eleandra
Da merkt man, dass die Schizophrenie sogar heute noch durch Betroffene selbst stigmatisiert wird.

@Oliver
Ich bin jetzt 30. Wann das bei mir ausgebrochen ist kann man nicht so genau sagen, da ich, was meine Zeitlinie betrifft, etwas vergesslich bin. Vermutlich war der Anfang meiner Prodromalphase so 2013. Vielleicht auch früher. Ich war immer ein sonderbares Kind. Wie viele Psychosen ich seit dem hatte kann ich nicht so genau sagen. Vermutlich 3. Die letzte war Mitte 2021.

@Unknown9
Okay, vielleicht wartest du erst einmal den Besuch bei deinem Psychiater und guckst, was der sagt. Den kannst du dann auch auf eben dieses Problem ansprechen und ihn fragen was er in deiner Situation tun würde. Noch ist ja nichts diagnostiziert.
Alles gute dir auf jeden Fall :)


LG N̷͔̫̻̺̟̻͔͔̹͎̔͌̕͜͝o̶̡͙̥̣̘̟͖̟͉͒̽͆̿ͅc̴̨̛̹̙͇̰̼̗͓̹̩͙͒̕t̴̢̧͇͍̗̪͍̘̾̀́̑ụ̷̘͕̠̔̇̇̽̇̅̆̚r̴̨̗̻̤̬͕͚̺̺̦̺̣̍̓̍̀͠ͅn̵̛̠͔̭̲̼̊͋̀͐̕͜ḁ̶̛̱̻̯̳̩̳͖͍̆̓̇̀͊͌̀̏̅̚
 
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unter Schizophrenie stellen sich die Menschen glaub ich Leute vor die mit sich selber reden.
Aber unter Psychosen wissen die wenigsten was das ist. Und ich finds auch nicht schlimm darüber zu reden. Natürlich wird dann immer gefragt was das ist. Und ich sag dann immer mir ist es über Monate sausauschlecht gegangen.
 
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Ich konnte das nichtmehr geheimhalten weil das Fass überläuft. Meine Verwandten machen sich Sorgen, aber alle sind geduldig und arbeiten mit mir zusammen und gemeinsam wachsen wir daran. Ich kann auch so wieder Vertrauen lernen und wenn alles vorbei ist sehe ich das als Erfahrung die dazugehört hat in meinem/unserem Leben. Schizophrenie darf nicht jeder erleben und das ist einmalig :)
 
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