Schizophrenie & Psychose – Forum für evidenzbasierte Hilfe

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Pharmakologische Strategien
➝ 2‑seitige Praxisübersicht: PDF-Druckversion
Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven
➝ Die Dopamin-Regulationshypothese
➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Übersicht zu Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Erkrankung Psychose

TaImA

New member
Bei meinem Sohn 24 wurde ein Vorläufer Psychose diagnostiziert durch Test. Ich habe Angst, das er eine bekommt.
Hat jemand Erfahrung damit?
 
Soweit ich weiß, gibt es keine Diagnose „Vorläufer Psychose“ im ICD. Wer hat da was diagnostiziert?
 
Bei meinem Sohn 24 wurde ein Vorläufer Psychose diagnostiziert durch Test. Ich habe Angst, das er eine bekommt.
Hat jemand Erfahrung damit?
@TaImA
Mir ist auch unklar welcher Diagnoseschlüssel das ist, oder wie man "Vorläufer Psychose" testen kann? Weist du was genau getestet wurde und wurden ihm dann auch bereits Antipsychotika verordnet? Du meinst vielleicht die "Prodromalphase", was der schleichende Ausbruch ist, da sich die Psychose damit Monate oder Jahre vorher ankündigt.

Wichtig wäre dass wenn er Antipsychotika braucht, dass er nach Erstbehandlung dann frühzeitig auf verträgliche Antipsychotika wie Aripiprazol gewechselt wird, da diese meist so schon deutlich verträglicher sind. Schizophrenie bedeutet, das viele dann nach Erkrankungsausbruch und mit den Medikamenten sehr Motivationslos sind und Arbeit und solche Dinge schwierig bis unmöglich werden können. Da ist wichtig das du als Elternteil und ihr als Familie euch umschaut welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt, wie Erwerbsminderungsrente oder Sozialleistunge, damit er keinen zusätzlichen Druck von Zuhause erfährt.
Die Antipsychotika helfen zwar bei Positivsymptomen relativ gut, aber werden wegen Motivationslosigkeit und anderer Probleme die diese begünstigen können, manchmal sehr ungern eingenommen.

Hier findest du eine 2-Seitige Kurzfassung was für eine spezielle Therpaiemöglichkeit es mit bestehenden Wirkstoffen heute schon gibt, ohne das man durchgängig das Antipsychotikum einnehmen muss. Das kann eine große Linderung schaffen.

Die Erkrankung kann auch Positives haben, aber man muss sich definitiv anpassen, Betroffene brauchen viel Zeit um diese auch beängstigende Erfahrungen irgendwie zu verarbeiten und überhaupt die Erkrankung zu verstehen und anzunehmen. Ihr als Angehörige müsst das eben auch dann annehmen.

Bis man gute Wirkstoffe findet kann es dauern, von daher hilft die Kurzfassung mit der Wirkstofftabelle da etwas Übersicht zu bekommen und was therapeutisch möglich ist auch nutzen zu können.
 
Es gibt einen Diagnoseschlüssel, sobald ein Verdacht einer Schizophrenie besteht

F23.1
Akute polymorphe psychotische Störung mit Symptomen einer Schizophrenie

Einen objektiven Test gibt es nicht

Ärzte führen mit dem Betroffenen ein Gespräch, prüfen u.A. den Gedankenfluss oder ob die Themen noch einen logischen Zusammenhang haben und müssen dann zu einer Entscheidung kommen die eben sehr subjektiv ist
 
Es gibt doch heutzutage "Früherkennung Psychose" an Unikliniken wo junge Menschen, sich testen lassen können.
Geh mit ihm dort hin, die werden wissen, wie er vielleicht doch noch um die Diagnose rumkommt.
Alles Gute.
 
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