Die Homöopathen sagen einem hoffentlich auch ehrlich, dass wenn man in schulmedizinischer Behandlung ist, keine relevante Wirkung des homöopathischen Medikaments zu erwarten ist, da es bei weitem "übertönt" wird/werde. Außerdem müssten seelische Erkrankungen auch seelisch bearbeitet werden, eventuell kann der Arztbesuch helfen, aber da gibt es dann das Problem, wie bist du versichert - reine Gesprächspsychotherapie bezahlen die Gesetzlichen Krankenvollkostenversicherungen nämlich nicht, ebensowenig wie die meisten Mittel aus der Pflanzenheilkunde/Phytotherapie.
Ich nehme zur Zeit erfolgreich Vitamin B6 ein, Dosierung das Vierfache der guten Tagesdosis/GuidelineDailyAmount-Wert. Es wirkt belebend, und stört dabei nicht die Wirkung des Antipsychotikums. Ähnliches könnte man mit sparsam dosierter geriebener Muskatnuss ausprobieren, wobei hier erhöhte Vorsicht angesagt ist wegen evtl. hervorgerufenem Serotoninsyndrom (es ist möglich, dass man sich damit einen "natürlichen MAO-Hemmer" zuführt). Koffein ist eine "Alltagsdroge" bei Schizophrenie. Auch bei Koffein gilt, dass die Wirkung von Homöopatika praktisch gegen Null geht, wenn man es sich parallel zuführt.
Ich haben in obigem Text die homöopathische Behandlung nicht grundsätzlich bewertet. Ich halte davon nichts, aber man muss im Arzt-Patientenverhältnis klären, inwieweit man sich auf die Homöopathie einlassen will. Ich sehe die ausführlichen Gespräche über Symptome und Ursachen derselben sowei die niedrigen Potenzen mit Phytotherapie und Supplements beim Arzt nicht als hohlen Betrug an, auch wenn die Krankenkassen natürlich diese Kostenposten der "Alternativmedizin" gerne schnell ganz wegstreichen wollen würden.