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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Die Geschichte der Psychiatrie

Ich denke manchmal an das Thema: "Wie haben die das früher gemacht" und war bereits versucht ein Thema zu verfassen in die Richtung.

Wie haben die das früher gemacht, eben auch manche überlieferte Lebenslinien wo sich schließlich manche Mittel und Wege aufgetan zu haben schienen.

Podcast, ich räume ein, befinde mich gerade jetzt defizitär mich unversehens mit anderen Themen zu beschäftigen.

Erinnern tue ich mich, erstes Medikament im psychiatrischen Bereich soll Chloralhydrat gewesen sein.
(Irrtümer vorbehalten, vorher wie nachher, kraft meiner Erinnerung sowie Quellen.)
F. Nietzsche tat seinerzeit daran "gütlich", wie man's nimmt. Marilyn Monroe anscheinend sicher eher weniger. Wobei das fast schon wieder ein neues, strittiges Thema aufwerfen könnte.

Vor Chloralhydrat war lediglich Morphium gängig zu verabreichen
Gewiss eine andere Umlaufbahn.

Fixieren kann ich, bin froh in Sachen Behandlungsmöglichkeiten genau jetzt zu verweilen bzw. auf Linderung ausharren zu können. In einem Punkt würde ich sagen, ich lebte relativ gesehen in der beste aller möglichen, bisherigen Welten (soweit fassbar).
Schon, weil man sich selbst umfangreich informieren kann.
Nach meinen Eindrücken in der Medizin bis zu einem gewissen Grad, soweit.
Möchte nicht Stimmung machen, es wird sich manches wandeln.

Ich habe festgestellt bei der Symptomatik, die ich habe "reicht" mir das eigentlich. Etwas anderes, auf Basis niedrig dosiertes Opiod.

Fragte mich ob es anderen auch so ging oder z.B. auch etwas in der Art, der Meinung sein sie wären mit einem anderern Anstatz besser dran, weniger konventionell, sei es nun von früher ausgehend (Thema) oder auf andere Weise eher weniger konventionell, z.B. wie ich an anderer Stelle erwähnte etwas aus Bereich Antiepileptika gegen (meinetwegen) Negativsymptomatik bzw. Symptome überwiegend dieser Prägung.

Wäre vil. wiederum ein Stückweit beim Thema, unter Umständen bekommt man woanders eine andere Diagnose ausgestellt.
Wenn ich meinen Facharzt-Termin bei einem Spezialisten in dieser Inkarnation noch wahrnehme, möchte ich versuchen in meinem Behandlungsansatz zu "verlagern".

Ich fand auch mal eine Studie dazu, Opiode bei Psychosen, vl. suche ich sie nochmal heraus. s.u.
Wie es eben manchmal beschieden ist in Sachen Studienergebnissen und überdies: wie empfindet es der Betroffene selbst und welche Beschwerden empfindet dieser mehr oder weniger.

Darüber hinaus interessieren sich auch einige für die Wirkmechanismen von bestimmten Medikamenten, was ich auch verfolge.

Ich habe das Gefühl, solange es reicht, das Wirkungs- zu Nebenwirkungs-Verhältnis bevorzuge ich.
Missbrauch ist nicht vorgesehen.
Klassiker, ich weiß. Mich reizt auch nicht das Übermaß, Sedativa z.B. ich wüsste nicht, dass ich da mal sonderlich hoch dosiert habe um Grenzen austesten.

Fast wieder zuviel für meine ursprüngliche Idee. Wäre wohl ein anderes Thema, z.B. intern.
Wäre andererseits auch Kalkül, Thema mit dem Hintergrund ein wenig kaschieren.

Damit könnte man fast noch einem weiteren, separaten Zweig Raum verschaffen.
Nämlich, was sind meine Rechte als jemand "in Heilung befindlich".
(Mit Verlaub, die Konnotation bei der Verwendung von Wörtern wie "erkrankt, Behinderung und sei es partiell, Krankenhaus" ...)
Den Zweig was mag man mir an Selbstbestimmung zugestehen auch wenn ich irgendwann, irgendwo mal im Bereich psychosomatische Beschwerden geführt worden bin.

Kleines Wagnis aus der Rubrik: kontroverse Verse.
Daher bitte nicht verhaften & vom Fleck weg abführen. Bitte nicht lynchen.



Nachtrag: Eine Studie, die ich gerade gefunden habe dazu.

Gelöschter Benutzer 2393 Potential of Opioids: Rethinking Substance-Induced Psychosis and Treatment Stratification - PubMed
(Per Übersetzung)
Opioide stellen jedoch eine bemerkenswerte Ausnahme dar: Psychosen werden während einer Opioidintoxikation selten beobachtet, und neuere Daten deuten darauf hin, dass Opioidagonisten sogar antipsychotikaähnliche Wirkungen haben könnten. Dieser Artikel untersucht die paradoxe Wechselwirkung zwischen Opioiden und Psychosen und legt dabei ein Augenmerk auf klinische Berichte über psychotische Symptome, die nach abruptem Absetzen von Methadon oder Buprenorphin auftreten. In zahlreichen Fällen verschwanden die Symptome rasch nach Wiedereinführung des Opioidagonisten, was auf eine neuromodulatorische Rolle hindeutet. Opioide scheinen im Gegensatz zu anderen Suchtmitteln keine intrinsischen psychotogenen Wirkungen zu haben und können die dopaminerge Aktivität über Kappa-Opioid-Rezeptor-Antagonismus und endorphinerge Mechanismen beeinflussen. Dies stellt Standardmodelle substanzinduzierter Psychosen in Frage und erfordert ein verfeinertes Verständnis der Opioid-Pharmakodynamik im psychiatrischen Kontext. Bei psychotischen Erscheinungsformen unter Polysubstanzkonsumenten, die auch Opioide konsumieren, sollte die Wiederherstellung der Opioid-Agonisten-Therapie Priorität haben, während Antipsychotika – vorzugsweise Substanzen mit günstigen Rezeptorprofilen – als Zweitlinientherapie vorbehalten bleiben. Wenn keine Opioide im Spiel sind, bleiben Antipsychotika die Erstlinientherapie, sollten aber umsichtig eingesetzt werden, mit dem Ziel, die Dosis bei klinischer Notwendigkeit auszuschleichen.
 
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