Schizophrenie & Psychose – Forum für evidenzbasierte Hilfe

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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven
➝ Die Dopamin-Regulationshypothese
➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Übersicht zu Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Depotspritze Abilify Maintena

Gibt es für Ersterkrankte leider nur Akut- und Überdosis, das Produkt.

Aripiprazol (Rohdaten)

Die aktuell kleinste in Deutschland vermarktete Depotform sollte etwa 10–15 mg entsprechen.

Gerade noch mal Glück gehabt, da man bei Partialagonisten wie Aripiprazol ja in den zweckentfremdeten Höchstblockadebereich von 80–100 % D2‑Blockade vordringen kann.
Praktisch ist das wie Marketing für die Konkurrenz, weil da Akathisie fast schon vorprogrammiert ist und man Nebenwirkungen bekommt, die man sonst nur von Antagonisten kennt.
 
Ich sage dazu im Moment nichts, da ich in den letzten Jahren viel niedrigdosiertes Cariprazin statt dem Aripiprazol hatte und beim Aripiprazol nie wirklich Luft hatte, niedriger zu dosieren (zuviel Angst, oder auch den Kopf in den Sand gesteckt).

Was SERT und NAT aus der KI im rohdaten posting bedeuten, weiß ich auch (noch) nicht oder warum sie im Text und in der Grafik gegeneinander vertauscht sind (Daten beim Aripiprazol und sein Metabolit). Ich gehe deshalb vorläufig davon aus, dass sie keine Rolle spielen.

Abilify maintena gibt es so weit ich weiß als Vier- und Achtwochenspritze und nicht als Generikum. Natürlich ist die Zwei-Monats-Version genauso überteuert wie die kleinere Wirkdauer. Die kleineren Dosierungen der Long Acting Injectibles entsprechen 10 mg/Tag, das ist in der Tat schon im oberen Bereich, auch wenn man orthodox einen Unterschied zwischen den 2nd gen Antagonisten und den 3rd gen Partialagonisten macht etwa hinsichtlich des Beginns der Effektiven Dosis 80% (Wahrscheinlichkeit von 0,8 hinsichtlich des Unterdrückens des Wiederauftreten des psychotischen Zustands im Langzeitverlauf).
 
Mir war unklar, dass Aripiprazol NET‑Wirkung hat, wenn nur sehr mild und KI irrt sich ja auch gelegentlich mal, von daher müsste ich das prüfen.
NET ist der Noradrenalintransporter-Hemmung was viele Antidepressiva haben SERT wäre klassische SSRI Wirkung also Serotonintransporter-Hemmung. DAT dann Dopamintransporter, wo man von den Wirkstoffen wenig auswahl hat, also Bupropion und Metyphphenidas mir da nur einfallen.

Also ruhig kritisch lesen. Etwas bezweifle ich die NET‑Wirkung von Aripiprazol, also diese Angabe kann falsch sein. Auch KIs irren mal.
NET hilft, präfrontale Kontrolle zu stabilisieren, da diese Wirkung bei Aripiprazol schwach ist erklärt das wohl, das man beim Absetzen trotzdem relativ schnell impulsiv werden kann.
Zudem muss man die NET‑Blockade auch relativ sehen: Wenn man 15mg Aripiprazol hat, mag man das merken, bei 5mg kann die Wirkung quasi minmal sein oder wegfallen.

Auf NET wirken Duloxetin als SSNRI, Venlafaxin nur minimal in hohen Dosierungen. Ansonsten wirken Atomoxetin und Reboxetin selektiv auf NET, da s stärkt die präfrontale Kontrolle indem Noradrenalintransporter die das NA recyclen blockiert werden bleibt einerseits mehr NA im Synaptischen Spalt aber präfrontal wird darüber als Ausnahem auch Dopamin abgebaut, da es dort kaum DA-Transproter(DAT) gibt deswegen heben diese den dort sehr schwach vorligenden Dopamintonus an, was zur Stabilität und besseren Selbstkontrolle beiträgt.

Antipsychotische Wirksamkeit leistet DAT, also deswegen Bupropion und gering dosiertes Methylphenidat, da diese auf NET und DAT wirken. Die SERT‑Wirkung üblicher Antidepressiva lohnt es sich, bei Nebenwirkungen zu ergänzen, da dieser Ausgleich wichtig sein kann.
NET verkrampft eher, SERT löst eher Spannung, was bei Obstipatin und Miktion relevant ist.

SERT-Hemmung reduziert auch Überemotionalität, wenn man als Betroffener nur noch nach seinen Gefühlen geht, auch wenn die Realität dem widerspricht. Das ist bei stärkeren überemotionalen Depressionen wichtiger, da Serotonin wohl den Gedanken und Denken das emotionale Gewicht verleiht. Also keine Impulsivität wie bei NET, sondern bei SERT wäre das emotionale Valenz.
 
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