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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Bupropion bei Schizophrenie: Transporter, Rezeptoren und Kombinationsstrategien
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– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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CBD als Ersatz eines Neuroleptikums

Pilzie

Member
Hallo,
ich bin noch ziemlich neu im Forum und habe letzens eine Studie entdeckt, über einen Vegleich von CBD mit Amisulprid. Ich gebe zu, dass ich nur über ein Buch über Hanf darauf gestoßen bin. Jetzt da es legal ist, kann man es selbst anbauen. Hierbei aber immer wichtig auf die Dosis von THC und CBD zu achten. THC ist der psychoaktive Stoff, der von Menschen mit Psychosen gemieden werden sollte. CBD oder Cannabidiol hat sehr viele Positive Wirkungen auf das Menschliche Endocannbioid System. Es gibt Hanfsorten, welche Blüten erzeugen, die 0,2% -1% THC und bis zu 20% CBD ausbilden. Daraus können hochwertige Öle und Cremes hergestellet werden. Diese Sorten haben keinen psychoaktiven Effekt auf den Menschen.

Ich verlinke hier die Studie (etwas heruntersrollen für die Dosierungen): https://www.frontiersin.org/journals/pharmacology/articles/10.3389/fphar.2016.00422/full

Hier die ausgewählte Passage: "During this 4-week trial 42 schizophrenic patients received either cannabidiol (600–800 mg/day) or amisulpride (600–800 mg/day) – a highly effective second generation antipsychotic, selectively antagonizing D2/3 receptors (Leucht et al., 2002). Both drugs resulted in significant clinical improvement of both positive and negative symptoms of psychosis. The efficacy of cannabidiol was comparable to that of amisulpride, but, importantly, cannabidiol revealed a superior side effect profile when compared to amisulpride. In particular, cannabidiol did not induce prolactin increase, weight gain, or extrapyramidal symptoms. Interestingly, in patients randomly allocated to cannabidiol treatment, the reduction of psychotic symptoms was significantly associated with an increase of anandamide levels in serum.

Deutsch: "Während der 4 wöchigen Studie erhielten 42 schizophrene Patienten entweder Cannabidiol (600-800mg/Tag) oder Amisulprid (600-800mg/Tag) - hoch effektives 2. Generationen Antipsychotikum, selektiver Antagonist am D2/3 - Rezeptor. Beide Medikamente erzielten eine signifikante Verbesserung der positiv und negativ Symptome. Die Effektivität von Cannabidiol (CBD) war mit dem des Amisulprid vergleichbar, wichtiger noch, Cannabidiol offenbarte ein besseres Nebenwirkungsprofil im Vergleich zum Amisulprid. Genauer genommen, verursachte Cannabidiol keinen Prolaktin Anstieg, Gewichtszunahme oder extrapyramidale Symptome. Interessanterweise, Patienten die zufällig unter Cannabidiol Behandlung waren, war die Reduktion der psychotischen Symptome mit einem signifikanten Antieg von Anandamid - Arachidonylethanolamid, auch Anandamid genannt, ist das Ethanolamin-Derivat der Arachidonsäure, einer vierfach ungesättigten Fettsäure, die besonders häufig im zentralen Nervensystem vorkommt. - (siehe Wikipedia) im Serum verbunden." (freie Übersetzung meinerseits)

Man müsste die entsprechende Menge dann auf sein eigenes Antispychotikum umrechnen und soz. die entsprechende Menge CBD als Ersatz nehmen.

Ich selbst nehme 10 mg Aripiprazol und werde wohl Mitte/Ende Sommer reduzieren. Hierzu mache ich bereits eine Nahrungsumstellung (Verzicht auf Gluten) und mache eine Darmkur mit diversen Enzymen und Probiotika (hierzu kann man noch ein eigenes Thema aufmachen - Achse Darm und Hirn-).
Ich werde bei der Reduktion die entsprechende Menge als, wenn man so will, "CBD-Ersatz" nehmen und schauen wie es klappt.

Ich hoffe ich konnte mit diesem Beitrag einige Anregungen geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit cbd kenne ich mich jetzt nicht aus. Aber das mit dem darm klingt sehr interessant gerne ein Thema dazu aufmachen. Ich bin jetzt auch mit der ketogenen Ernährung angefangen, dazu gibt es Studien aus Harvard.
 
Hallo,
ich bin noch ziemlich neu im Forum und habe letzens eine Studie entdeckt, über einen Vegleich von CBD mit Amisulprid. Ich gebe zu, dass ich nur über ein Buch über Hanf darauf gestoßen bin. Jetzt da es legal ist, kann man es selbst anbauen. Hierbei aber immer wichtig auf die Dosis von THC und CBD zu achten. THC ist der psychoaktive Stoff, der von Menschen mit Psychosen gemieden werden sollte. CBD oder Cannabidiol hat sehr viele Positive Wirkungen auf das Menschliche Endocannbioid System. Es gibt Hanfsorten, welche Blüten erzeugen, die 0,2% -1% THC und bis zu 20% CBD ausbilden. Daraus können hochwertige Öle und Cremes hergestellet werden. Diese Sorten haben keinen psychoaktiven Effekt auf den Menschen.

Ich verlinke hier die Studie (etwas heruntersrollen für die Dosierungen): https://www.frontiersin.org/journals/pharmacology/articles/10.3389/fphar.2016.00422/full

Hier die ausgewählte Passage: "During this 4-week trial 42 schizophrenic patients received either cannabidiol (600–800 mg/day) or amisulpride (600–800 mg/day) – a highly effective second generation antipsychotic, selectively antagonizing D2/3 receptors (Leucht et al., 2002). Both drugs resulted in significant clinical improvement of both positive and negative symptoms of psychosis. The efficacy of cannabidiol was comparable to that of amisulpride, but, importantly, cannabidiol revealed a superior side effect profile when compared to amisulpride. In particular, cannabidiol did not induce prolactin increase, weight gain, or extrapyramidal symptoms. Interestingly, in patients randomly allocated to cannabidiol treatment, the reduction of psychotic symptoms was significantly associated with an increase of anandamide levels in serum.

Deutsch: "Während der 4 wöchigen Studie erhielten 42 schizophrene Patienten entweder Cannabidiol (600-800mg/Tag) oder Amisulprid (600-800mg/Tag) - hoch effektives 2. Generationen Antipsychotikum, selektiver Antagonist am D2/3 - Rezeptor. Beide Medikamente erzielten eine signifikante Verbesserung der positiv und negativ Symptome. Die Effektivität von Cannabidiol (CBD) war mit dem des Amisulprid vergleichbar, wichtiger noch, Cannabidiol offenbarte ein besseres Nebenwirkungsprofil im Vergleich zum Amisulprid. Genauer genommen, verursachte Cannabidiol keinen Prolaktin Anstieg, Gewichtszunahme oder extrapyramidale Symptome. Interessanterweise, Patienten die zufällig unter Cannabidiol Behandlung waren, war die Reduktion der psychotischen Symptome mit einem signifikanten Antieg von Anandamid - Arachidonylethanolamid, auch Anandamid genannt, ist das Ethanolamin-Derivat der Arachidonsäure, einer vierfach ungesättigten Fettsäure, die besonders häufig im zentralen Nervensystem vorkommt. - (siehe Wikipedia) im Serum verbunden." (freie Übersetzung meinerseits)

Man müsste die entsprechende Menge dann auf sein eigenes Antispychotikum umrechnen und soz. die entsprechende Menge CBD als Ersatz nehmen.

Ich selbst nehme 10 mg Aripiprazol und werde wohl Mitte/Ende Sommer reduzieren. Hierzu mache ich bereits eine Nahrungsumstellung (Verzicht auf Gluten) und mache eine Darmkur mit diversen Enzymen und Probiotika (hierzu kann man noch ein eigenes Thema aufmachen - Achse Darm und Hirn-).
Ich werde bei der Reduktion die entsprechende Menge als, wenn man so will, "CBD-Ersatz" nehmen und schauen wie es klappt.

Ich hoffe ich konnte mit diesem Beitrag einige Anregungen geben.
Is mir zu vage, so ne kleine Einzelstudie.
 
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