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Das moderierte Forum bietet kostenlose Beratung an, um die eigene Therapie und Medikation zu optimieren.

Ziel ist es eine fundierte Orientierung für eigene Entscheidungen und Gespräche mit Behandelnden zu bieten und damit das individuelle Leid von Betroffenen und deren Angehörigen effektiv zu lindern.

Grund zur Hoffnung: Intervalltherapie mit Bupropion

🔗⭐ PDF herunterladen: Medikamentöse-Orientierung

Behandlungskonzept, welches mit Bupropion (Antidepressivum und Nikotinentwöhnung) eine stabilere Reduktion des Antipsychotikums ermöglicht. Das dämpfende Antipsychotikum wird dabei nur selten und bedarfsgerecht benötigt.


Zur möglichen Vermeidung dopaminerger Supersensitivität
schrieb Prof. Dr. Stephen M. Stahl:

“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
Prof. Dr. Stephen M. Stahl, persönliche Korrespondenz

Vertiefung & Hintergründe:

🔗 PRAXIS-GUIDE – für das Arztgespräch

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Cannabisinduzierte Psychose

  • Ersteller Ersteller Siegel
  • Erstellt am Erstellt am
Mein Psychater hat mir heute bestätigt, dass ich keine Schizophrenie habe. Und ab morgen soll ich zusätzlich zum Quetiapin 5mg Abilify einnehmen wegen der Negativsymptomatik.
Hat jemand Erfahrung mit Abilify (Aripiprazol)?
Ich nehme diese Kombi auch. 15mg Abilify und 300mg Quetiapin retard. Bin zufrieden damit und es geht mir gut. Negativsymptomatik hält sich sehr in Grenzen und ist gut zu händeln. Ich habe aber paranoide Schizophrenie.
 
Ich nehme diese Kombi auch. 15mg Abilify und 300mg Quetiapin retard. Bin zufrieden damit und es geht mir gut. Negativsymptomatik hält sich sehr in Grenzen und ist gut zu händeln. Ich habe aber paranoide Schizophrenie.
Hattest Du bei Abilify am Anfang Nebenwirkungen?
Ich habe gelesen, dass es am Anfang Psychosen fördern und unruhig machen kann.
 
Mein Psychater hat mir heute bestätigt, dass ich keine Schizophrenie habe. Und ab morgen soll ich zusätzlich zum Quetiapin 5mg Abilify einnehmen wegen der Negativsymptomatik.
Hat jemand Erfahrung mit Abilify (Aripiprazol)?
Eine Freundin von mir nimmt schon seit Jahren 20 mg Abilify. Allerdings gegen ihre Schizophrenie.
Sie ist zufrieden mit diesem Medikament und möchte auch nicht mehr wechseln.

Deine Dosis was dir der Arzt verschrieben hat ist ja gering. Von daher könnte man noch erhöhen, aufgrund deiner Negativsymptome.
 
Eine Freundin von mir nimmt schon seit Jahren 20 mg Abilify. Allerdings gegen ihre Schizophrenie.
Sie ist zufrieden mit diesem Medikament und möchte auch nicht mehr wechseln.

Deine Dosis was dir der Arzt verschrieben hat ist ja gering. Von daher könnte man noch erhöhen, aufgrund deiner Negativsymptome.
Hallo Mutzi,
danke für die Rückmeldung!
 
Hattest Du bei Abilify am Anfang Nebenwirkungen?
Ich habe gelesen, dass es am Anfang Psychosen fördern und unruhig machen kann.
Wie kommst Du mit Deiner Krankheit klar? Gehst Du arbeiten? LG
Ja, ich hatte Nebenwirkungen, allerdings andere. Mich hat es sehr, sehr müde gemacht. Ich war ein Zombie. Habe dann die Einnahmezeit von morgens auf abends verschoben. Seitdem geht es mir sehr gut damit. Habe etwas Antrieb, bin tagsüber wach und ruhig. Genau in der richtigen Menge.

Ich habe damit gerechnet die Krankheit zu bekommen da meine Mutter sie auch hat. Trotzdem hat es gedauert, es zu akzeptieren. Ich habe immer innerlich gekämpft, wollte es auf garkeinen Fall bekommen. Meine Mutter zeigt auch nach 40 Jahren keine Krankheitseinsicht und ich habe wirklich alles gesehen, was die Krankheit so mit sich bringt. Deswegen mache ich immer brav genau das, was die Ärzte mir sagen und es geht mir gut.

Nach der ersten Psychose war ich 1 Jahr Zuhause und dann wieder Vollzeit im Job. Es ging 1 Jahr gut, dann kam die nächste Psychose. Inzwischen bin ich Zuhause und befristet für drei Jahre berentet.
 
Ja, ich hatte Nebenwirkungen, allerdings andere. Mich hat es sehr, sehr müde gemacht. Ich war ein Zombie. Habe dann die Einnahmezeit von morgens auf abends verschoben. Seitdem geht es mir sehr gut damit. Habe etwas Antrieb, bin tagsüber wach und ruhig. Genau in der richtigen Menge.

Ich habe damit gerechnet die Krankheit zu bekommen da meine Mutter sie auch hat. Trotzdem hat es gedauert, es zu akzeptieren. Ich habe immer innerlich gekämpft, wollte es auf garkeinen Fall bekommen. Meine Mutter zeigt auch nach 40 Jahren keine Krankheitseinsicht und ich habe wirklich alles gesehen, was die Krankheit so mit sich bringt. Deswegen mache ich immer brav genau das, was die Ärzte mir sagen und es geht mir gut.

Nach der ersten Psychose war ich 1 Jahr Zuhause und dann wieder Vollzeit im Job. Es ging 1 Jahr gut, dann kam die nächste Psychose. Inzwischen bin ich Zuhause und befristet für drei Jahre berentet.
Guten Morgen Sternchen,
bei mir ist das seltsame, dass ich auch so viele Anzeichen einer Schizophrenie habe, der Psychater aber sagt ich hätte keine. Ich mache bis jetzt auch immer das mit was zu tun ist im der Hoffnung, dass es irgendwann besser wird oder zumindest die Symptome ausbleiben oder zumindest der sehr viel weniger werden. Ich habe heute nun das erste mal Abilify eingenommen. Mal schauen wie es mir damit geht.
Ich bekomme ja auch so wie Du noch nebenher Quetiapin.

Hast Du wegen der Krankheit trotz Medikation immernoch regelmäßig psychotische Schübe?
LG
 
Guten Morgen Sternchen,
bei mir ist das seltsame, dass ich auch so viele Anzeichen einer Schizophrenie habe, der Psychater aber sagt ich hätte keine. Ich mache bis jetzt auch immer das mit was zu tun ist im der Hoffnung, dass es irgendwann besser wird oder zumindest die Symptome ausbleiben oder zumindest der sehr viel weniger werden. Ich habe heute nun das erste mal Abilify eingenommen. Mal schauen wie es mir damit geht.
Ich bekomme ja auch so wie Du noch nebenher Quetiapin.

Hast Du wegen der Krankheit trotz Medikation immernoch regelmäßig psychotische Schübe?
LG
Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du die Diagnose nicht bekommst und mit einem blauen Auge davon kommst. Wann war deine erste Psychose? Du brauchst auf jeden Fall Zeit, dich davon zu erholen.

Seit ich Zuhause bleibe und die Medikamente nehme habe ich keine psychotischen Schübe mehr. Es sind leider andere Menschen und Stress, was mich triggert. Ich dachte immer ich habe positiven Stress im Vertrieb, das hat sich aber leider gewandelt. Wie geht es dir mit dem Abiify? Das braucht ein paar Tage, bis der Spiegel stabil ist, aber merkst du schon was?
 
Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du die Diagnose nicht bekommst und mit einem blauen Auge davon kommst. Wann war deine erste Psychose? Du brauchst auf jeden Fall Zeit, dich davon zu erholen.

Seit ich Zuhause bleibe und die Medikamente nehme habe ich keine psychotischen Schübe mehr. Es sind leider andere Menschen und Stress, was mich triggert. Ich dachte immer ich habe positiven Stress im Vertrieb, das hat sich aber leider gewandelt. Wie geht es dir mit dem Abiify? Das braucht ein paar Tage, bis der Spiegel stabil ist, aber merkst du schon was?
Hi!
Bei mir sind es momentan auch vereinzelnd andere Menschen und Stress was mich triggert.
Meine Psychose war letztes Jahr im Juli, seitdem hatte ich aber während der ganzen Medikamenteneinstellung usw. so ca. 4-5 weitere Schübe. Das war dann nicht so stark ausgeprägt wie im Juli, sondern mehr so Angstattacken.
Das Abilify nehme ich seit heute morgen und bisher merke ich nur, dass ich heute sehr müde bin. Ich hoffe, dass die Nebenwirkungen all zu doll sind.
Dass ich in den nächsten Wochen wieder arbeiten kann, davon gehe ich nicht aus. Dazu ist der Arbeitsaufwand und die Dynamik einfach viel zu groß. Ich arbeite ja auch im Vertrieb. Mal schauen wie es weitergeht. Manchmal glaube ich leider, dass mein Zustand sich nicht wieder bessern wird. Das Leben verändert sich ohne Arbeit ja schon sehr!
 
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