Psychose- & Schizophrenie Forum | Computational Psychiatrie & Selbsthilfe

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Dieses Forum richtet sich an Betroffene mit Psychose, an Angehörige sowie an alle, die sich sachlich und medizinisch fundiert informieren und austauschen möchten.

Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen mit Medikamenten, modernste Therapien und neurobiologische Erklärungsmodellen. Persönliche Erfahrungen werden im Zusammenhang mit medizinischen Informationen und Behandlungswegen überprüft und individuelle schonende Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Das moderierte Forum bietet kostenlose Beratung an, um die eigene Therapie und Medikation zu optimieren.

Ziel ist es eine fundierte Orientierung für eigene Entscheidungen und Gespräche mit Behandelnden zu bieten und damit das individuelle Leid von Betroffenen und deren Angehörigen effektiv zu lindern.

Grund zur Hoffnung: Intervalltherapie mit Bupropion

🔗⭐ PDF herunterladen: Medikamentöse-Orientierung

Behandlungskonzept, welches mit Bupropion (Antidepressivum und Nikotinentwöhnung) eine stabilere Reduktion des Antipsychotikums ermöglicht. Das dämpfende Antipsychotikum wird dabei nur selten und bedarfsgerecht benötigt.


Zur möglichen Vermeidung dopaminerger Supersensitivität
schrieb Prof. Dr. Stephen M. Stahl:

“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
Prof. Dr. Stephen M. Stahl, persönliche Korrespondenz

Vertiefung & Hintergründe:

🔗 PRAXIS-GUIDE – für das Arztgespräch

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Braucht man mit der Zeit immer mehr Antipsychotika?

ThomasErtl1993

Well-known member
weil sich ja Resistenzen bilden können.
weiß das jemand der schon ewig Medikamente nimmt?

Ich nehme ja erst 3 Jahre Medis. Aber die letzten 3 Tage hab ich irgendwie viel mehr Medis gebraucht als sonst.
 
Wenn man älter wird braucht man weniger. Die Ärzte reduzieren oft die Dosis vor allem dann, wenn du zwischen 55 und 60 bist, da die Verstoffwechselung dann nicht mehr so gut arbeitet. Auch lassen die Psychosen im Alter nach.

Da du womöglich noch sehr jung bist, brauchst du dir diesbezüglich noch keine Sorgen zu machen.
 
mein Problem ist dass ich viele Antipsychotika nicht vertrage. Weshalb es schwierig wird ein anderes Mittel zu finden, wenn das jetzige nicht mehr so gut wirken würde
 
Amisulprid ist ein gutes Medikament was ich schon lange einnehme. Probiers doch mal damit, wenn du viele andere nicht verträgst.

Es gibt so viele Medikamente auf dem Markt. Mit etwas Probierfreude solltest du das Passende für dich finden.
 
ich glaub dass ich es nicht vertragen habe. Genau so wie Clozapin und Abilify. Ich hab von all denen Lymphschmerzen bekommen.
Aber ich weiß dass es falsch ist wegen sowas Angst zu haben. Irgendein Weg findet sich immer.
Ich werde es wieder mehr mit Naturheilkunde, vielleicht auch mit Homöopathie versuchen.
 
Ich nehme schon fast 10 Jahre risperidon. Ich war erst Auto 3mg dann auf 2 und die letzten 2 Jahre hab ich mich auf 4mg gesteigert. Meine Ärztin meinte bis zu 12mg darf ich nehmen aber saß kommt mir schon extrem viel vor. Ich habe es mit sertralin genommen und die 2 Medikamente haben echt lange harmoniert. Das Gefühl habe ich seit einiger Zeit nicht mehr. Ich glaub ich nehme sie einfach schon zu lange und werde resistent. Aber zum Schutz ist es nicht schlecht zumindest eine Zeit. Allerdings is das bauchfett mehr geworden und ich werds nicht mehr los. Im Februar habe ich Termin beim Neurologen und werd sagen dass irgendwas nicht stimmt
 
Eine höhere Dosis zu nehmen ist einfacher als zu reduzieren.
 
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