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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Besteht mit Schizophrenie-Medikamenten Arbeitsfähigkeit?

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 788
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G

Gelöschtes Mitglied 788

Google sagt:

"Ja, mit der richtigen Behandlung und Unterstützung können viele Menschen mit Schizophrenie trotz ihrer Erkrankung arbeitsfähig sein. Die Arbeitsfähigkeit hängt stark von der individuellen Ausprägung der Erkrankung, der Art der Behandlung und der Unterstützung am Arbeitsplatz ab.
"

Das sehe ich aber ganz und gar nicht so. Mit den Medikamenten fühlt man sich total matschig und hohl. Ich glaube es können nur die wenigsten mit Schizophreniemedikamenten arbeiten.
 
Hm, kommt drauf an wie sie eingestellt sind. Man liest allerdings häufig davon, dass die Medikamente zum Leiden führen und ein Arbeiten unmöglich machen. Ich nehme auch viel, will es aber mit dem Arbeiten versuchen. Muss nur noch ein paar Probleme aus dem Weg räumen, dann soll es losgehen.
 
Ich traue mich nicht zu arbeiten. Erstens, habe ich Starrezustände, zweitens fühl ich mich zu hohl durch die Medikamente, um arbeiten zu gehen.
 
Ich bin Alleinerziehend, koche täglich und arbeite teilzeit. Mit Reinigung bin ich überfordert und werde unterstützt. Ich muss viel ausruhen und habe wenig soziale Kontakte um Krisen zu verhindern. Es ist eine schwere Krankheit.
 
Also ich könnte unter Pillen och nicht arbeiten gehen.


Da war ich froh das ich überhaupt es ausm Bette geschaft habe.
 
Ich würde sagen erstmal einen Job der dich wirklich erfüllt. Zweitens an deiner Persönlichkeit und Wesensart arbeiten (aufwachen und realisieren). Drittens muss leider die Medikation perfekt sein. Viertens brauchst du vll. psychologische oder therapeutische Hilfe. Und dann wenn alles erfüllt ist kann es immer noch sein, dass du einfach nicht arbeiten kannst. Ich hab mir seit Jahren oft Gedanken darüber gemacht und bin nicht an diesem Punkt angekommen, wo ich sage, ok jetzt verstehe ich es oder habe die Lösung dafür.
 
Ich konnte früher, als ich noch nicht so krank war, auch noch arbeiten.
Ich war alleinerziehend und habe für eine Reinigungsfirma gearbeitet.
Mir ging es gut bis auf die Schübe, bei denen ich dann ca 2 Wochen in der Klinik war.
Damals habe ich nur eine geringe Dosis Risperidon bekommen.

Ich will damit sagen, es ist nicht nur eine Frage der Medikamente, ob man arbeiten kann.
Man kann auch eine Rest Symptomatik haben, die dies nicht zulässt.
Aber wenn ich noch jung wäre, würde ich drum kämpfen, arbeiten zu können.
Heute mit bald 60 genieße ich meine freie Zeit...
 
Genau das habe ich Residualsymptome und muss mir ein stressfreies Leben aufbauen. Bereits 6 Stunden wöchentlich konzentrieren ist hart. Als mein Psychiater sagte, dass ich wieder arbeiten kann, freute ich mich enorm. Habe alles gemacht um eine Arbeit zu finden. Ich war nach einer Stunde Arbeit fix und fertig. Manchmal arbeitete ich Sonntag immer dann wenn es mir am besten ging. Seit 4 Jahren aber während Krisen ist es schwierig das Pensum einzuhalten. Einmal schaffte ich es nicht und arbeitete dann in der nächsten Woche 8 Stunden. Ich bin froh weil der Lohn ist zusätzlich zur Rente, was enorm hilft.
 
Bei mir geht die Arbeit so einigermaßen. Bisher merkt noch niemand dass ich "hohl" in der birne bin ausser mir selbst. Ich nehme auch viele Medikamente aber solange es noch einigermaßen geht werde ich weiterarbeiten. Meine Symptome sind nicht ganz so schlimm. Ich habe nur "fremde" Gedanken in mir. Und auf die höre ich wenn ich sehr psychotisch bin. Aber mit den Medikamenten sind meine Symptome einigermaßen im Griff.
 
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