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Schizophrenie & Psychose – Forum für evidenzbasierte Hilfe und Austausch

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Im Mittelpunkt stehen Orientierung, Medikation und Therapieansätze. Persönliche Erfahrungen werden hier nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit medizinischen Informationen und Behandlungswegen eingeordnet.

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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

➝ Die Dopamin‑Regulationshypothese: Schizophrenie als Signal‑Rausch‑Störung

➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Stabilisierung mithilfe von Bupropion

Übersicht zu Intervalltherapie, Kombinationsstrategien und Nebenwirkungsprofilen.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Begleittherapie

Lars

Member
Ich bin selbst Apotheker und leide an Schizophrenie.
Ich habe in den Jahren sehr viel AUsprobiert und möchte meine Erfahrung teilen:

Die besten Ergebnisse in der unterstützenden Therapie habe ich mit Ginseng erzielt. Desweiteren helfen B-Vitamine. Das ist auch die offizielle Empfehlung laut studienlage. Es wurden mehrere Studien angefertigt, die besagen, dass Ginseng und die Gabe von Hochdosierten B-Vitaminen zu einer Besserung führen.

Ich habe also diese Basistherapie ausprobiert und auch gute erfahrung gemacht.
Dann habe ich bemerkt, dass Energie drinks einen positiven Effekt auf meinen Krankheitsverlauf haben.
Energie Drinks haben neben B-Vitaminen den Inhaltsstoff Taurin. Taurin wird gerade viel diskutiert in der Altersvorschung. Ich persönlich kann nur sagen, dass ich gute Erfahrung mit Taurin gemacht habe und kann dieses empfehlen.

Zusaätzlich würde ich noch Vitamin C empfehlen, da das Gehirn vermehrt Stress ausgesetzt ist. Vitamin C kann helfen diesem Stress entgegen zu wirken.

Desweiteren kann man noch Omega 3 Fettsäuren nehmen oder dieses über die Nahrung ausgleichen. Omega 3 Fettsäuren spielen eine Rolle bei Entzündunen und der Gehirn Neubildung. Nüsse und Fisch enthalten Omega 3 Fettsäuren. Man kann das gut über die Ernährung machen.

Zusammenfassung:
Ginseng: 1200mg entspricht 240mg Ginsengoside
Vitamin B als Komplexmittel
Taurin: 2000mg
Vitamin C
Omega 3 Fettsäuren
 
Werde Ginseng und Taurin mal testen, wobei ich denke, dass man da viel Geld zum Fenster herausschmeißen kann. 2 Monate für 20€ 1200mg Ginseng sind schon ein stattlicher Preis bei Amazon. Mit Energiedrinks habe ich auch mal jemanden gelesen, der damit gute Erfahrungen hatte. Hab das auch in Kapselform mal mitbestellt.

@Lars, wie sieht deine normale Therapie aus?
Vielleicht könnte dir auch meine Orientierung weiterhelfen? Bei der hilft das Bupropion sehr, längere Zeit aufs Antipsychotikum verzichten zu können, wobei das Bupropion ein SNDRI-Antidepressivum ist und allgemein die Antidepressiva ja verträglicher sind. Es hilft eben vor allem bei der Antriebsschwäche und Negativsymptomen sehr, vor allem in der Zeit, in der man damit aufs Antipsychotikum verzichten kann. Bei mir sind das aufgrund vom Bupropion dann teils so 3–6 Monate, in denen ich das Antipsychotikum weglassen kann. Ohne Bupropion hat das leider normales Absetzen der Antipsychotika bei mir kaum funktioniert und keinen dauerhaft positiven Effekt auf die Negativsymptome gebracht, ohne Bupropion sind die Absetzphasen auch sehr riskant. Mit Bupropion nimmt es auch innere Unruhe und Reizbarkeit in der Phase ohne Antipsychotikum heraus, was über Monate sehr stabil sein kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Bekannter sagte einmal unter Freunden: "Was die Deutschen immer mit ihrem Ginseng haben?" Das liegt an der TV-Werbung, was nicht heißen soll, es wirke nicht gut. Aber es gibt preiswertere Alternativen wie Johanniskraut oder Lavendel.
Lavendel werde ich mega unruhig davon, hab mal das Lasea probiert. Johanniskraut kann anscheinend schwere Wechselwirkungen mit anderen Psychopharmaka auslösen (Quelle: Bittere Pillen), da muss man aufpassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lavendel werde ich mega unruhig davon, hab mal das Lasea probiert. Johanniskraut kann anscheinend schwere Nebenwirkungen mit anderen Antidepressiva auslösen(Quelle: Bittere Pillen), muss man auch aufpassen.
Du willst ja keine pflanzliche Medikamente annehmen. So täuscht es, das du die nicht verträgst. Stattdessen greifst du auf Chemie.. das beste von besten. Und bist glücklich damit.

Mit Johanniskraut muss man generell aufpassen, vor allem wenn man hohe Dosen Antidepressiva nimmt...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich würde immer erst pflanzlich bevorzugen. Chemie ist Gift. Früher hat man es ja nicht anders gemacht
 
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