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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

➝ Die Dopamin‑Regulationshypothese: Schizophrenie als Signal‑Rausch‑Störung

➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Stabilisierung mithilfe von Bupropion

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Amisulprid (passende Dosierung)

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Canx02

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Hallo ich bin can ich habe paranoide Schizophrenie und adhs ich nehme derzeit 150mg bupropion und 250mg amisulprid die Dosis von amisulprid ist mir eindeutig zu hoch ich reagiere sehr empfindlich darauf.(Gewichtszunahme prolaktinanstieg und bin sehr träge trotz bupropion vlt. muss es noch wirken nehme bupropion seit 10 tagen bin aufjedenfall wacher. Ich weiß ehrlich gesagt nicht welche amisulprid Dosis zu mir passen könnte ich will die wenig Möglichste Dosierung weil ich gerne Kampfsport mache ich brauche meine Reflexe und Beweglichkeit + Motivation gleichzeitig muss ich aber auch psychotisch stabil sein was denkt ihr wie weit ich runter kann 150mg? 100mg? 200 mg wäre mir wsl auch noch zu viel ich brauche Stabilität aber gleichzeitig die geringste Dosis
 
100 mg wäre die beste Dosierung bei Amisulprid, da dies antriebssteigernd und stimmungsaufhellend wirkt. Meine eigene Erfahrung.
 
Vielleicht hilft das etwas:
Amisulprid (Rohdaten)
  • Extrastriatal > striatal bei allen Dosierungen → erklärt frühe Prolaktinsteigerungen und emotionale Abflachung.
  • Sensible Patienten (50–75 mg): striatal 25–45 %, extrastriatal 35–57 % → sehr gute Verträglichkeit.
  • Erhaltung (100–200 mg): striatal 50–70 %, extrastriatal 60–80 % → optimaler Bereich, erste Nebenwirkungen möglich.
  • Akut (250–400 mg): striatal 65–80 %, extrastriatal 72–90 % → starke Wirkung, aber Risiko für kognitive Nebenwirkungen ↑.
  • Reserve (500–600 mg): Plateau, extrastriatal >80 % → deutliche Nebenwirkungen, nur bei dokumentiertem Nichtansprechen.
  • Maximal (800 mg): 85–90 % → klinisch kaum sinnvoll, da Nebenwirkungen überwiegen.
 
Kannst du mir es in deinen Worten erklären da sind Fachbegriffe die ich nicht kenne denkst du ich kann mit 100mg Amisulprid stabil sein?
 
Kannst du mir es in deinen Worten erklären da sind Fachbegriffe die ich nicht kenne denkst du ich kann mit 100mg Amisulprid stabil sein?
Amisulprid (Rohdaten)
Die striatale Belegung macht die antipsychotische Wirkung aus. Da benötigst du für die Erhaltung etwa 50-70% Rezeptorbelegung. Akut 70-80%
Die extrastatale Belegung ist für die Nebenwirkungen relevant, das will man vermeiden.

Du kannst dir zum Ziel nehmen, dass 100–200 mg ausreichen können. Mit 250 mg bist du aktuell im oberen Erhaltungsbereich.

Wie lange nimmst du schon Antipsychotika und hast du bereits Reduktionsversuche hinter dir?

🧠 2. Erhaltungstherapie mit Amisulprid​

Ziel: 55–70 % striatale D2‑Belegung → stabile Wirkung, weniger emotionale Abflachung, weniger Prolaktin.
BereichD2‑BelegungTypische DosisKommentar
Unterer Erhaltungsbereich50–60 %100 mggute Verträglichkeit
Optimaler Erhaltungsbereich60–70 %100–200 mgstabil, wenig Nebenwirkungen
Oberer Erhaltungsbereich65–75 %200–300 mgnur bei hohem Rückfallrisiko
Überdosierung für Erhaltung>75–80 %>300 mgextrastriatale Überblockade, Prolaktin ↑
Kernaussage: Für die Erhaltung ist 100–200 mg der „Sweet Spot“.
 
Ok nach meiner Psychose damals startete ich mit 50mg es war antipsychtisch wobei Nebenwirkungen wie emotionale Verflachung leichter libdioverlust wie in Watte gepackt auch bei der Dosierung kam dann hatte ich aber Zeiten wo ich von 150 auf 125 bin und dann bei 125 kamen Ängste und Unruhe
 
Ok nach meiner Psychose damals startete ich mit 50mg es war antipsychtisch wobei Nebenwirkungen wie emotionale Verflachung leichter libdioverlust wie in Watte gepackt auch bei der Dosierung kam dann hatte ich aber Zeiten wo ich von 150 auf 125 bin und dann bei 125 kamen Ängste und Unruhe
Dann solltest du dich an den 150 mg erst einmal grob orientieren, als dein damaliges Minimum. 50mg hast du damals dann direkt nach der Klinik genommen, statt ganz abzusetzen?

Nach einer stärkeren Klinikbehandlung hat man ja ein paar Monate Puffer, was erklärt, warum 50mg da ausreichend war.

Du hast jetzt Bupropion, was du benötigen wirst, wenn du Amisulprid stabil reduzieren möchtest. Wenn kannst du ja später schrittweise das Amisulprid reduzieren, solltest das aber mit deinem Psychiater absprechen.
 
@Canx02,
normal kann man sich über Monate an die für sich kleinste Dosis herantasten, nur muss man dann auch rechtzeitig erkennen, dass man in einem Schub ist oder das Umfeld muss einen das mitteilen.
Manche schaffen die selbstständige Antipsychotikaeinnahme, hängt, glaube ich sehr davon ab ob man einen Rückfall schon hatte.

Es kann sein, dass du durch Bupropion leichter mit kleineren Dosierungen Amisulprid stabil bleibst, aber man muss sich langsam herantasten, und es ist nur ein Aspekt.
Zumindest hast du Bupropion, was schon mal ein Vorteil für dich ist, verglichen mit vielen anderen Betroffenen, denen es ohne ADHS teils schwer gemacht wird. Alles nimmer schön was da läuft.
 
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