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Absetzpsychose?

Michael2023

Well-known member
Wie ist das mit der Absetzpsychose. Gibt es dazu Meinung?

Ich hatte im Sommer 2022 Ziprasidon genommen 80 mg morgens und abends (Tageshöchstdosis 160 mg). Wegen starker Kopfschmerzen haben wir relativ zügig in wenigen Wochen auf 20 mg morgens und abends reduziert. Das war im Juni. Dann ging es mir besser und ich konnte auch wieder mehr machen und die Kopfschmerzen waren weg. Doch im September kam dann die zweite Psychose. Das sind 3 Monate Zeitabstand gewesen. Eine Therapeutin sagte mal zu mir dass es nach Absetzen der Medikamente 3 Monate dauern kann bis sich neue Symptome zeigen. Das hat ja dann gestimmt. Meine Frage jetzt:

Kann es sein dass die Psychose ausgelöst wurde weil das Medikament zu schnell reduziert wurde? Ich meine damit, die Medikamente blockieren ja die Rezeptoren für das Dopamin. Richtig? Und ich habe das Ziprasidon 4 Monate genommen. Kann es sein, dass die Rezeptoren sich abgebaut haben weil das Dopamin nicht mehr ankam und beim Reduzieren des Medikaments war dann für die Rezeptoren zu viel Dopamin vorhanden, was dann die Psychose ausgelöst hat?

Kann es sein, dass es vielleicht keine Psychose ausgelöst hätte wenn man nicht nur in Wochen sondern in Monaten reduziert hätte?

Meine Hoffnung ist, dass ich eines Tages ohne Medikamente leben kann. Da ja bei Reduktion die Psychose wieder aufgetreten ist zeigt das aber wohl, dass ich das Medikament brauche. Oder ist das ein Trugschluss und die Psychose kam durch das zu schnelle Absetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie lange hast du dein Medikament denn eingenommen bevor du es abgestetzt hast? @ Michael2023
 
Ich hab das Ziprasidon 2 Monate bei 160 mg Tagesdosis genommen und dann innerhalb weniger Wochen auf 40 mg Tagesdosis reduziert.
 
Soviel ich weiss, bei längerer Einnahme eines Neuroleptikums, wert sich das Gehirn gegen die Blockade der Dopaminrezeptoren und bildet mehr davon, beim Absetzen ist dann alles schlimmer als vor der Einnahme weil zuviele Rezeptoren stimmuliert werden.
 
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