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Abilify (Dosis 5.0mg) ständige Müdigkeit

New member
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15.03.2022
Beiträge
1
Guten Abend

Ich lese schon seit längerer Zeit mit und habe vieles erfahren dürfen.
Über das Medikament abilify wird unter verschiedenen Themen berichtet.

Wenn ich mich an die diversen Aussagen zu abilify korrekt erinnere, wird es
eher zu den nicht «müdigkeitsfördernden» Medikamenten eingeordnet.

Mein Sohn nimmt zurzeit 2.5 mg.
Er sagt aus seinen Erfahrungswerten, dass er eigentlich 5.0 mg benötige, was er auch schon so einnahm.

Nur …. die höhere Dosis, 5.0 mg, macht ihn zu müde und schläfrig und das täglich, also nicht nur ab und zu.
Egal, was er macht (Sport, Lesen, Essen, Diskutieren etc.) er schläft nach der Tätigkeit ein,
oder wenn er in seltenen Fällen nicht ganz einschläft, dann ist die Aufnahmefähigkeit / Konzentration bei Null.

Sein System fährt runter und zwingt ihn zum Einnicken / Schlafen.


Aus diesem Grunde – beeinträchtigte Lebensqualität durch ständige Müdigkeit – nimmt er seit einiger Zeit nur 2.5 mg.
Die Müdigkeit ist nicht komplett weg, aber doch stark reduziert, und es ist noch möglich gegenzuhalten.

Aber … die niedrige Dosis, 2.5 mg, ist nicht genug für die positiven Auswirkungen, die das Medikament mit sich bringt.


Das Medikament selber möchte er nicht wechseln, er nimmt nur dieses.

Gerne wollte ich in die Runde fragen, ob das jemand auch so kennt mit dieser störenden ständigen Müdigkeit und was gegebenenfalls
helfen könnte ?
Sein Ziel ist, dass er wieder 5.0 mg einnehmen kann.
Oder würde es einen Unterschied machen, wenn er anstelle der Tablette den Sirup einnehmen würde ?

Lieben Dank und schönen Abend allen.
 
Active member
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08.05.2021
Beiträge
435
Hat er bei 2,5mg zu viele Symptome oder wieso hoch auf 5?
Weniger ist eigtl. immer besser solange es geht meiner Meinung nach.
 
Administrator
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08.11.2016
Beiträge
1.647
@Searching
2,5mg ist oftmals zu schwach und meist wird dann der Stress größer und die Müdigkeit, weil der Körper das dann mit vermehrten Schlaf zu kompensieren versucht.
Bei 5mg kann es sein, dass die ersten Tage dann man mehr schläft, aber dann sollte das wieder nachlassen, es kann sogar sein, wenn man diese Dosis steigert, dass der Schlaf sich verkürzt.

Mein Ratschlag wäre eine Minimumdosis von 5mg einzunehmen und eher es für ein paar Tage komplett wegzulassen, als auf 2,5mg zu reduzieren. Weil wenn man unter der Wirkdosis des Abilify kommt, dann kann man auch gar nichts einnehmen, weil dann trotzdem die Psychose ausbricht und ganz ohne diese Müdigkeitssymptome eher milder sein sollten.

Trotzdem ist es normal, wenn man unter Neuroleptika ein höheres Schlafbedürfnis hat, das ist bei anderen Neuroleptika noch viel krasser. Aripiprazol(Abilify) kann man im Vergleich sogar morgens einnehmen.

Wenn die Medikamente gegen eine akute Psychose ihre Wirkung entfalten, dann wird man auch müde, also dann ist auch der Schlaf vermehrt, wenn diese Wirkung aber da ist und die Psychose abgeklungen, dann sollte auch die Müdigkeit weniger werden oder zumindest ein normaler Schlafrythmus da sein, wobei Aripiprazol schon sehr schlaffördernd sein kann. Ich hab mich da, nach dem Schlaf immer ausgeruht gefühlt und bin morgens gut aus den Bett gekommen.
Dass man da trotzdem tagsüber müde wird, ist normal, um das zu vermeiden braucht es zusätzliche Medikamente wie das Bupropion, wo ihr der Empfehlung im Forum folgen könnt. Bupropion ist ein Antidepressivum und wirkt etwas wie ein ADHS Medikament, es macht wach und konzentriert, zusätzlich wirkt es gegen Nikotinsucht.
Wenn man das Bupropion einnimmt, dann sollte man aber wie in der Empfehlung steht eben das mit Citalopram kombinieren, dabei hilft es auch gegen Stimmungsschwankungen und Unruhesymptome, was beim Aripiprazol sonnst auftreten kann. Durch die zusätzliche Einnahme dieser speziellen Antidepressiva kann man das Aripiprazol längere Zeit(1-2 Monate) weglassen und Müdigkeit sollte dann kein Problem mehr darstellen. Diese Antidepressiva ermöglichen sogesehen, dass man das Neuroleptikum für eine Zeitlang absetzen kann und dann wirken diese Antidepressiva auch besonders gut gegen Negativsymptome und etwa auch Müdigkeit oder Konzentrationsstörungen.
 
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