missesmella76
Member
Hallo, ich möchte mich erstmal vorstellen. Mein Name ist Melanie und ich bin 49 Jahre alt. Mit meinem Ehemann ( ebenfalls 49 Jahre) bin ich jetzt insgesamt 15 Jahre zusammen und seit 2017 verheiratet. Unsere Beziehung ist nicht immer einfach gewesen, ich habe zwei Mädchen mit in die Beziehung gebracht ( damals 9 und 15 Jahre) Es gab von anfang an große Probleme zwischen meinem Partner und meinen Kindern. Er selber hat keine Kinder, es hat bei ihm nie geklappt. Mein Mann ist all die Zeit schon etwas komisch gewesen, er hat sich immer wegen jedem bisschen angegriffen gefühlt, ich empfand es auch als Eifersucht meinen Kindern gegenüber. Er hat die Fehler nie bei sich gesehen, alle anderen Menschen waren scheisse und wollten ihm was wissen. Er hat ganz oft gesagt, ich und meine Kinder gegen ihn. Genau so hat er es auch gelebt. Ich könnte Romane schreiben, versuche mich aber kurz zu halten.
Dann sind die Kinder ausgezogen und ich dachte, dass wir nun endlich zur Ruhe kommen würden. Da lag ich völlig falsch. Ich merkte, dass es bei ihm bergab ging... kein richtigen Antrieb, er fing an sich in Krankheiten reinzusteigern. Ein Beispiel...an einem Sonntag lag er auf dem Sofa und wurde plötzlich ganz unruhig, er meinte das er Hodenkrebs hätte. Ich habe schon gesehen was er für ein Problem hat. Ich habe ihm zu verstehen gegeben, dass ich nicht glaube dass er was hätte, aber er keine Ruhe für sich finden würde , wenn wir jetzt nichts zur Kontrolle ins KH fahren würden. Nachdem wir nun fast 5 Stunden in der Notaufnahme gesessen hatten, und ihm bestätigt wurde, dass alles bestens wäre, ging es ihm wieder gut. Es folgten dann mehrere Krankheiten, die zum Glück nie bestätigt wurden. Ich habe dann versucht ihm meinen Verdacht zu erklären....beobachte mal, ob es sein kann, dass sein Kopf ihm da vllt ein Streich spielt. ( Ängste)
Zwischen uns ging es dann eigentlich ruhig und liebevoll weiter. Dann fing es an, dass er keinen Sex mehr wollte, er hätte Angst zu versagen. Ich habe oft versucht mit ihm zu reden, ihm meine Seite zu erklären. Ihm vogeschlagen, dass wir zusammen zum Arzt gehen um uns Hilfe zu holen. Er wäre bereit dazu, aber umgesetzt hat er natürlich nichts. Dieser Zustand blieb dann 4 Jahre.
Dann bin ich mit meinen Kinder 3 Tage in den Urlaub geflogen , er hat uns noch zu Flughafen gebracht und mich liebevoll verabschiedet. Ich habe ihm noch gesagt, dass ich nicht ohne ihn fliegen will, weil er mein zuhause ist. Wie ich dann später leider erfahren musste, hat er mich in der Zeit mit meiner Freundin betrogen. Als das ganze aufgeflogen ist , habe ich die Welt nicht mehr verstanden. Mit mir ging es 4 Jahre nicht, aber mit ihr. Ich hätte das NIE im Leben von ihm gedacht.
Ich habe nie an seinen Gefühlen zu mir gezweifelt. Als ich ihn nach dem warum gefragt habe, kam von ihm, dass ich ihn dazu getrieben hätte.
Ich wollte mich dann trennen und da ist er richtig zusammen gebrochen, ich habe dann eine Arzt gerufen, und mit dessen Hilfe habe ich 2 Tage später einen Platz für ihn in der Klinik bekommen.
Als ich ihn da noch persönlich abgeliefert, sind seine letzten Worte zu mir sind gewesen....Jetzt hast du es geschafft, jetzt sitze ich in der Klapse. Ich habe das alles überhaupt nicht verstanden.
Erstmal bin ich erleichtert gewesen, dass er nun professionelle Hilfe bekommt. Ich bin dan abends ins Bett gegenagen und am nächsten Tag ging bei mir überhaupt nichts mehr. Angstzustände; Nervenzusammenbruch ....ich habe mich dann von meiner Tochter in eine psychiatrische Klinik bringen lassen.
Nach 2 Woche durfte mein Mann mich dann das erste mal besuchen und wir haben über alles gesprochen. Die Ärzte hätten ihm klar gemacht, dass er sehr krank sei...schwere Depressionen und psychotische Schizophrenie. Er hätte sein ganzes Leben schon große Ängste vor allem gehabt, ihm wäre es immer schlecht gegangen ,aber er wäre sich seiner Erkrankung nicht bewusst gewesen. Für Ihn wäre es ja normal gewesen. Zu dem Betrug mit meiner Freundin wäre es gekommen, weil er mich als Gegner gesehen hat. Ich wäre so eine starke Frau und er hätte das Gefühl nicht gegen mich anzukommen. Ich weiß überhaupt nicht warum er gegen mich ankommen will oder muss... es gibt keine Streit oder sonstiges.
Nachdem wir dann beide fast zeitgleich aus den unterschiedlichen Kliniken entlassen wurde , haben wir uns gegenseitig unterstützt und sind beide zusammen langsam aus dem Tief rausgekrochen.
Ich habe es nach 1,5 Jahren geschafft, wieder ein fast normales Leben zu führen. Ich habe ihn unterstützt, bin bei jedem Arztbesuch an seiner Seite, rede viel mit ihm, versuche mit ihm seine Ängste zu überwinden( einkaufen gehen usw.)
Dann hatte ich mal eine kurze Zeit wo mir das auch alles über den Kopf gewachsen ist mit ihm. Ca 2 wochen habe ich etwas Druck gemacht, dass er langsam echt mal versuchen sollte umzudenken usw. Meine Strafe habe ich dafür bekommen.
Ein Wochende wollte wir rausgehen, mein Mann ist vor gegangen und er wusste das ich ca 15 Min später auch dort erscheinen würde. Tja, was soll ich sagen, er saß besoffen mit einer 128 Jährigen zusammen und ich kriegte mit, dass er wohl interesse an ihrer Mutter hatte.Mit ihr wär er wohl mal vor einigen Jahren zusammen gewesen. Ich habe ihn gefragt was das solle, seine Antwort...ich wäre selber Schuld, weil ich ja sonst nicht mit in die Kneipe kommen würde. Nach dem Vorfall haben wir ein paar Tage vernünftig drüber geredet. Er hat mir erklärt, dass ich zu stark für ihn sei, er nicht gegen mich ankommen würde und er mich dadurch absichtlich verletzen wollte. Als Rache.
Hat jemand von Euch auch schon solche Erfahrungen Machen müssen? Liegt das an der Erkrankung. Ich bin am Ende und weiß mir keinen Rat mehr.
Dann sind die Kinder ausgezogen und ich dachte, dass wir nun endlich zur Ruhe kommen würden. Da lag ich völlig falsch. Ich merkte, dass es bei ihm bergab ging... kein richtigen Antrieb, er fing an sich in Krankheiten reinzusteigern. Ein Beispiel...an einem Sonntag lag er auf dem Sofa und wurde plötzlich ganz unruhig, er meinte das er Hodenkrebs hätte. Ich habe schon gesehen was er für ein Problem hat. Ich habe ihm zu verstehen gegeben, dass ich nicht glaube dass er was hätte, aber er keine Ruhe für sich finden würde , wenn wir jetzt nichts zur Kontrolle ins KH fahren würden. Nachdem wir nun fast 5 Stunden in der Notaufnahme gesessen hatten, und ihm bestätigt wurde, dass alles bestens wäre, ging es ihm wieder gut. Es folgten dann mehrere Krankheiten, die zum Glück nie bestätigt wurden. Ich habe dann versucht ihm meinen Verdacht zu erklären....beobachte mal, ob es sein kann, dass sein Kopf ihm da vllt ein Streich spielt. ( Ängste)
Zwischen uns ging es dann eigentlich ruhig und liebevoll weiter. Dann fing es an, dass er keinen Sex mehr wollte, er hätte Angst zu versagen. Ich habe oft versucht mit ihm zu reden, ihm meine Seite zu erklären. Ihm vogeschlagen, dass wir zusammen zum Arzt gehen um uns Hilfe zu holen. Er wäre bereit dazu, aber umgesetzt hat er natürlich nichts. Dieser Zustand blieb dann 4 Jahre.
Dann bin ich mit meinen Kinder 3 Tage in den Urlaub geflogen , er hat uns noch zu Flughafen gebracht und mich liebevoll verabschiedet. Ich habe ihm noch gesagt, dass ich nicht ohne ihn fliegen will, weil er mein zuhause ist. Wie ich dann später leider erfahren musste, hat er mich in der Zeit mit meiner Freundin betrogen. Als das ganze aufgeflogen ist , habe ich die Welt nicht mehr verstanden. Mit mir ging es 4 Jahre nicht, aber mit ihr. Ich hätte das NIE im Leben von ihm gedacht.
Ich habe nie an seinen Gefühlen zu mir gezweifelt. Als ich ihn nach dem warum gefragt habe, kam von ihm, dass ich ihn dazu getrieben hätte.
Ich wollte mich dann trennen und da ist er richtig zusammen gebrochen, ich habe dann eine Arzt gerufen, und mit dessen Hilfe habe ich 2 Tage später einen Platz für ihn in der Klinik bekommen.
Als ich ihn da noch persönlich abgeliefert, sind seine letzten Worte zu mir sind gewesen....Jetzt hast du es geschafft, jetzt sitze ich in der Klapse. Ich habe das alles überhaupt nicht verstanden.
Erstmal bin ich erleichtert gewesen, dass er nun professionelle Hilfe bekommt. Ich bin dan abends ins Bett gegenagen und am nächsten Tag ging bei mir überhaupt nichts mehr. Angstzustände; Nervenzusammenbruch ....ich habe mich dann von meiner Tochter in eine psychiatrische Klinik bringen lassen.
Nach 2 Woche durfte mein Mann mich dann das erste mal besuchen und wir haben über alles gesprochen. Die Ärzte hätten ihm klar gemacht, dass er sehr krank sei...schwere Depressionen und psychotische Schizophrenie. Er hätte sein ganzes Leben schon große Ängste vor allem gehabt, ihm wäre es immer schlecht gegangen ,aber er wäre sich seiner Erkrankung nicht bewusst gewesen. Für Ihn wäre es ja normal gewesen. Zu dem Betrug mit meiner Freundin wäre es gekommen, weil er mich als Gegner gesehen hat. Ich wäre so eine starke Frau und er hätte das Gefühl nicht gegen mich anzukommen. Ich weiß überhaupt nicht warum er gegen mich ankommen will oder muss... es gibt keine Streit oder sonstiges.
Nachdem wir dann beide fast zeitgleich aus den unterschiedlichen Kliniken entlassen wurde , haben wir uns gegenseitig unterstützt und sind beide zusammen langsam aus dem Tief rausgekrochen.
Ich habe es nach 1,5 Jahren geschafft, wieder ein fast normales Leben zu führen. Ich habe ihn unterstützt, bin bei jedem Arztbesuch an seiner Seite, rede viel mit ihm, versuche mit ihm seine Ängste zu überwinden( einkaufen gehen usw.)
Dann hatte ich mal eine kurze Zeit wo mir das auch alles über den Kopf gewachsen ist mit ihm. Ca 2 wochen habe ich etwas Druck gemacht, dass er langsam echt mal versuchen sollte umzudenken usw. Meine Strafe habe ich dafür bekommen.
Ein Wochende wollte wir rausgehen, mein Mann ist vor gegangen und er wusste das ich ca 15 Min später auch dort erscheinen würde. Tja, was soll ich sagen, er saß besoffen mit einer 128 Jährigen zusammen und ich kriegte mit, dass er wohl interesse an ihrer Mutter hatte.Mit ihr wär er wohl mal vor einigen Jahren zusammen gewesen. Ich habe ihn gefragt was das solle, seine Antwort...ich wäre selber Schuld, weil ich ja sonst nicht mit in die Kneipe kommen würde. Nach dem Vorfall haben wir ein paar Tage vernünftig drüber geredet. Er hat mir erklärt, dass ich zu stark für ihn sei, er nicht gegen mich ankommen würde und er mich dadurch absichtlich verletzen wollte. Als Rache.
Hat jemand von Euch auch schon solche Erfahrungen Machen müssen? Liegt das an der Erkrankung. Ich bin am Ende und weiß mir keinen Rat mehr.