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Schizophrener Ehemann will seine Frau bestrafen

Hallo, ich möchte mich erstmal vorstellen. Mein Name ist Melanie und ich bin 49 Jahre alt. Mit meinem Ehemann ( ebenfalls 49 Jahre) bin ich jetzt insgesamt 15 Jahre zusammen und seit 2017 verheiratet. Unsere Beziehung ist nicht immer einfach gewesen, ich habe zwei Mädchen mit in die Beziehung gebracht ( damals 9 und 15 Jahre) Es gab von anfang an große Probleme zwischen meinem Partner und meinen Kindern. Er selber hat keine Kinder, es hat bei ihm nie geklappt. Mein Mann ist all die Zeit schon etwas komisch gewesen, er hat sich immer wegen jedem bisschen angegriffen gefühlt, ich empfand es auch als Eifersucht meinen Kindern gegenüber. Er hat die Fehler nie bei sich gesehen, alle anderen Menschen waren scheisse und wollten ihm was wissen. Er hat ganz oft gesagt, ich und meine Kinder gegen ihn. Genau so hat er es auch gelebt. Ich könnte Romane schreiben, versuche mich aber kurz zu halten.

Dann sind die Kinder ausgezogen und ich dachte, dass wir nun endlich zur Ruhe kommen würden. Da lag ich völlig falsch. Ich merkte, dass es bei ihm bergab ging... kein richtigen Antrieb, er fing an sich in Krankheiten reinzusteigern. Ein Beispiel...an einem Sonntag lag er auf dem Sofa und wurde plötzlich ganz unruhig, er meinte das er Hodenkrebs hätte. Ich habe schon gesehen was er für ein Problem hat. Ich habe ihm zu verstehen gegeben, dass ich nicht glaube dass er was hätte, aber er keine Ruhe für sich finden würde , wenn wir jetzt nichts zur Kontrolle ins KH fahren würden. Nachdem wir nun fast 5 Stunden in der Notaufnahme gesessen hatten, und ihm bestätigt wurde, dass alles bestens wäre, ging es ihm wieder gut. Es folgten dann mehrere Krankheiten, die zum Glück nie bestätigt wurden. Ich habe dann versucht ihm meinen Verdacht zu erklären....beobachte mal, ob es sein kann, dass sein Kopf ihm da vllt ein Streich spielt. ( Ängste)
Zwischen uns ging es dann eigentlich ruhig und liebevoll weiter. Dann fing es an, dass er keinen Sex mehr wollte, er hätte Angst zu versagen. Ich habe oft versucht mit ihm zu reden, ihm meine Seite zu erklären. Ihm vogeschlagen, dass wir zusammen zum Arzt gehen um uns Hilfe zu holen. Er wäre bereit dazu, aber umgesetzt hat er natürlich nichts. Dieser Zustand blieb dann 4 Jahre.
Dann bin ich mit meinen Kinder 3 Tage in den Urlaub geflogen , er hat uns noch zu Flughafen gebracht und mich liebevoll verabschiedet. Ich habe ihm noch gesagt, dass ich nicht ohne ihn fliegen will, weil er mein zuhause ist. Wie ich dann später leider erfahren musste, hat er mich in der Zeit mit meiner Freundin betrogen. Als das ganze aufgeflogen ist , habe ich die Welt nicht mehr verstanden. Mit mir ging es 4 Jahre nicht, aber mit ihr. Ich hätte das NIE im Leben von ihm gedacht.
Ich habe nie an seinen Gefühlen zu mir gezweifelt. Als ich ihn nach dem warum gefragt habe, kam von ihm, dass ich ihn dazu getrieben hätte.
Ich wollte mich dann trennen und da ist er richtig zusammen gebrochen, ich habe dann eine Arzt gerufen, und mit dessen Hilfe habe ich 2 Tage später einen Platz für ihn in der Klinik bekommen.
Als ich ihn da noch persönlich abgeliefert, sind seine letzten Worte zu mir sind gewesen....Jetzt hast du es geschafft, jetzt sitze ich in der Klapse. Ich habe das alles überhaupt nicht verstanden.
Erstmal bin ich erleichtert gewesen, dass er nun professionelle Hilfe bekommt. Ich bin dan abends ins Bett gegenagen und am nächsten Tag ging bei mir überhaupt nichts mehr. Angstzustände; Nervenzusammenbruch ....ich habe mich dann von meiner Tochter in eine psychiatrische Klinik bringen lassen.
Nach 2 Woche durfte mein Mann mich dann das erste mal besuchen und wir haben über alles gesprochen. Die Ärzte hätten ihm klar gemacht, dass er sehr krank sei...schwere Depressionen und psychotische Schizophrenie. Er hätte sein ganzes Leben schon große Ängste vor allem gehabt, ihm wäre es immer schlecht gegangen ,aber er wäre sich seiner Erkrankung nicht bewusst gewesen. Für Ihn wäre es ja normal gewesen. Zu dem Betrug mit meiner Freundin wäre es gekommen, weil er mich als Gegner gesehen hat. Ich wäre so eine starke Frau und er hätte das Gefühl nicht gegen mich anzukommen. Ich weiß überhaupt nicht warum er gegen mich ankommen will oder muss... es gibt keine Streit oder sonstiges.
Nachdem wir dann beide fast zeitgleich aus den unterschiedlichen Kliniken entlassen wurde , haben wir uns gegenseitig unterstützt und sind beide zusammen langsam aus dem Tief rausgekrochen.
Ich habe es nach 1,5 Jahren geschafft, wieder ein fast normales Leben zu führen. Ich habe ihn unterstützt, bin bei jedem Arztbesuch an seiner Seite, rede viel mit ihm, versuche mit ihm seine Ängste zu überwinden( einkaufen gehen usw.)
Dann hatte ich mal eine kurze Zeit wo mir das auch alles über den Kopf gewachsen ist mit ihm. Ca 2 wochen habe ich etwas Druck gemacht, dass er langsam echt mal versuchen sollte umzudenken usw. Meine Strafe habe ich dafür bekommen.
Ein Wochende wollte wir rausgehen, mein Mann ist vor gegangen und er wusste das ich ca 15 Min später auch dort erscheinen würde. Tja, was soll ich sagen, er saß besoffen mit einer 128 Jährigen zusammen und ich kriegte mit, dass er wohl interesse an ihrer Mutter hatte.Mit ihr wär er wohl mal vor einigen Jahren zusammen gewesen. Ich habe ihn gefragt was das solle, seine Antwort...ich wäre selber Schuld, weil ich ja sonst nicht mit in die Kneipe kommen würde. Nach dem Vorfall haben wir ein paar Tage vernünftig drüber geredet. Er hat mir erklärt, dass ich zu stark für ihn sei, er nicht gegen mich ankommen würde und er mich dadurch absichtlich verletzen wollte. Als Rache.
Hat jemand von Euch auch schon solche Erfahrungen Machen müssen? Liegt das an der Erkrankung. Ich bin am Ende und weiß mir keinen Rat mehr.
 
Zumindest hat die Erkrankung auch meine Beziehung zerstört. Ich sehe rückblickend auch keinen Weg, wie ich das hätte verhindern können.
 
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Ich denke, hier wären schlicht deutliche Grenzen angebracht.
Wie lange möchtest Du das noch mitmachen?
 
Ich danke euch für eure Antworten!!! Ich denke mir halt immer,dass es seine Erkrankung ist. Er nimmt es ja auch als Entschuldigung. Es wäre Teil der Erkrankung, dass man feindselig anderen gegenüber ist.
 
Nicht als Rache, aber ich war Krank Zuhause. Resultat war eine Ehekriese. Mussten Unterstützung bei einer Eheberatung holen.
 
Ich danke euch für eure Antworten!!! Ich denke mir halt immer,dass es seine Erkrankung ist. Er nimmt es ja auch als Entschuldigung. Es wäre Teil der Erkrankung, dass man feindselig anderen gegenüber ist.
Mag sein, dass es die Erkrankung ist. Trotzdem und auch gerade deswegen hat er auch ein Stück weit Verantwortung. Sich nämlich helfen lassen- tut er das nicht ist es auch seine Entscheidung. Und eine Krankheit als Entschuldigung nehmen? Spricht nicht für irgendeine Einsicht.
Wie willst Du denn dieses Problem lösen können, wenn der Auslöser keine Einsicht zeigt und somit nichts ändern will?
 
Ich sehe hier nichts Psychotisches ? Hat Dein Mann eine Arbeit, arbeitete er durchgehend ?
 
Das kann durchaus sein, vorallem gibts den versteckten Narzissmus.

Von solchen Leute sollte man sich schleunigst trennen, sonst wird man sein leben nicht mehr froh.

Geht noch fremd und schieb der TE die Schuld in die Schuhe sorry aber jede Frau wäre da durchgedreht.

Nicht das es ein starker vertrauensbruch ist, das fremdgehen ist auch nie ein versehen sondern alles gewollt und er schadet der TE damit noch.

Also beim besten willen "krankheit" wäre da keine Entschuldigung..

Hört sich eher an als das er dich kleinkriegen/halten will...


Und wenns so sein sollte, (Krankheit)dann sollte man sich trotzdem fragen will man das?

Will man immer enttäuscht und verletzt werden?
 
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Mag sein, dass es die Erkrankung ist. Trotzdem und auch gerade deswegen hat er auch ein Stück weit Verantwortung. Sich nämlich helfen lassen- tut er das nicht ist es auch seine Entscheidung. Und eine Krankheit als Entschuldigung nehmen? Spricht nicht für irgendeine Einsicht.
Wie willst Du denn dieses Problem lösen können, wenn der Auslöser keine Einsicht zeigt und somit nichts ändern will?
Er verspricht jedes mal, dass es nie wieder passieren wird.
 
Ich sehe hier nichts Psychotisches ? Hat Dein Mann eine Arbeit, arbeitete er durchgehend ?
Er ist nach der Diagnose 1 Jahr zuhause gewesen. Er möchte gerne die Erwerbsminderungsrente haben. Er würde die Arbeit angeblich nicht schaffen mit seinen Ängsten. Er hat vor wirklich allem Angst, einkaufen, Menschen, telefonieren usw.
 
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@missesmella76
Mein Ratschlag wäre folgende Medikamente für deinen Mann etwa:
💊 Medikamente-Empfehlung für Psychose – Schizophrenie – Kurzfassung

Aripiprazol ist antidepressiv gut wirksam und ein Antipsychotikum ( 5 mg kann ausreichen). Gegen die Unruhe (vor allem auch Aggressivität bei wenig oder keinen Antipsychotika) und Depression ist dringend Bupropion nötig, auch die anderen Antidepressiva solltet ihr in der Empfehlung berücksichtigen.
Aripiprazol wirkt eher Antidepressiv, aber da es das Dopamin blockiert (antipsychotisch) können Negativsymptome wie Antriebsarmut etwas zunehmen, was auf Dauer anstrengend sein kann und meist zum Absetzen der Antipsychotika beiträgt. Es ist sehr gut verträglich, also ansonsten wirklich eines der Besten Antipsychotika, auch wenn es anfangs etwas Unruhe bzw. Akathisie machen kann. Von daher klein mit 5 mg anfangen, was häufig in dieser kleinen Dosis schon antipsychotisch wirksam ist.

Am besten die Empfehlung (Kurzfassung und Langfassung) durchlesen, damit du/ihr einen Überblick bekommt, welche Wirkstoffe und wie das genau einzunehmen ist. Vorerst würde ihm ausschließlich Abilify (Aripiprazol) schon helfen. Hier ist eine ausführliche Analyse, die sich besser liest und auf die Empfehlung aufgebaut ist.

Mir ist unklar, welche Diagnosen ihr beide habt, auch du wirkst etwas angeschlagen, da er dich ja früher betrogen hat und dass du dir jetzt etwas zusätzlich mit den Eltern oder so einbildest, da glaube, ich hat sich bei dir auch eine Art Paranoia eingeschlichen, da das auch psychotisch klingt, da du da wirkst wie wenn du zu sehr nach deiner emotionalen Einordnung der Situation gehst.

Bei einer akuten Psychose kann man etwas narzisstisch sein und solche Misstrauensgedanken können auch psychotisch bedingt auftreten. Wenn du glaubst, dass du gesund wirst, indem du ihn in Therapie schickst, obwohl du womöglich selbst oder beide Probleme haben, dann solltest du wirklich genau hinterfragen, ob du von Fakten sprichst, mit der Mutter oder so oder ob du dir da etwas zusammenreimst.
Antipsychotika können das Bauchgefühl reduzieren, da wäre Aripiprazol auch sehr mild, da es keine so starke Libidoeinschränkung wie andere Antipsychotika macht. Du solltest dich also, wenn ihr beide etwas Psychotisches habt oder schon Antipsychotika wegen so etwas bekommen habt, schauen, ob ihr vielleicht auch gemeinsam in die Psychiatrie, mit euren Vordiagnosen geht und jeder ehrlich seine Sichtweise schildert, damit Ärzte auch den Zusammenhang eurer Erkrankung erkennen, da ihr anscheinend einander triggert und es ein Problem auch für dich wäre, wenn er behandelt wird und du weitermachst und dich bestätigt fühlst oder andersherum du behandelt wirst und er mit seinen Problemen wie es vorher ja bei deinem Rückfall war allein ist.
Ihr seid gleichzeitig entlassen worden und habt womöglich auch gleichzeitig die Medikamente abgesetzt, ob nun mit oder ohne ärztliche Absprache, da bei chronischer Schizophrenie man an sich ja kontinuierlich eine Therapie braucht.
Wie lange ist das her, wann wart ihr zuletzt in der Klinik, wann habt ihr vielleicht Psychopharmaka teilweise oder ganz abgesetzt und wann sind erste Symptome aufgetreten.
Bei einer akuten Psychose wird man bei Wahn etwa auch gefühlt etwas Narzisstisch indem man egoistisch nur sich selbst glaubt und den anderen die schuld gibt, das ist bei einer Psychose etwa wie ein Symptom, da die Erkrankung auch wie Lebensbedrohlich ist und da wird dann jeder Mensch narzisstischer. Wahn sind eben etwa Überzeugungen, für die man keine echten rationalen Beweise hat.

Mir ist es unklar, ob du eine ähnliche Erkrankung hast oder wie du in der Klinik behandelt wurdest, eure genauen Diagnoseschlüssel könnten helfen.

Es gibt Postpsychotische Depressionen, wo auch Antidepressiva allein zu schwach sind, deswegen braucht es ein Antipsychotikum wie Aripiprazol um die Antidepressive Wirkung von Antidepressiva aufzufrischen. Wenn er etwa SSRI Antidepressiva wie Citalopram oder Sertralin, Fluoxetin oder andere hat, dann kann die Wirkung nach dem Absetzen ausreichen, aber später nachlassen und soger im richtigen starken Akutfall psychotische Symptome begünstigen.

Welche Medikamente bzw. Psychopharmaka habt ihr zuletzt in der Klinik und danach eingenommen, damit wir da mal eine Gegenüberstellung auch mit den Medikamenten haben.
Was sind deine psychischen Symptome gewesen, worauf wurdest du behandelt und liegt bei euch beiden eine ähnliche Vorgeschichte vor?

Es gibt richtig blöde Antipsychotika, die das Leben extrem einschränken, weshalb das Annehmen einer Diagnose sehr schwer sein kann und die Standardtherapien meist auch keine Antworten auf diese Probleme haben außer das Antipsychotikum zu tauschen.
Mit der Empfehlung kann man erstmal Aripiprazol täglich einnehmen bis man wirklich ganz stabilisiert ist und wahnhaftes nachlässt und dann wäre die Intervalleinnahme möglich, also Aripiprazol abzusetzen wobei das Bupropion dann absolut notwendig ist und auch weiter Antidepressiva wie ein SSRI nützlich sind da ansonsten ohne Antipsychotikum Emotionen wieder verstärkt hochkommen und zu sehr Libido oder emotionale Wahrnehmung ist in einer Psychose täuschend, da sollte man also einen Mittelweg finden was man mit einem mittel bis hochdosierten SSRI gut machen kann. Für ältere eignet sich Sertralin als SSRI Wiederaufnahmehemmer besser als Citalopram SSRI was etwas QT-Verlängerungen(Herz) macht.
Bupropion ist ein SNDRI oder NDRI es wirkt anders als übliche Antidepressiva, die meist über das Serotonin wirken.
NDRI bedeutet das es auf Noradrenalin und Dopamin als (RI)Wiederaufnahmehemmer wirkt. Das vorherige S auch bei SSRI steht für selektiv, das zweite bei SSRI auf Serotonin-Wiederaufnahmehemmer.
Bupropion(SNDRI) + Sertralin(SSRI) hebt auch Nebenwirkungen und Wechselwirkunge auf, da Sertralin eher einen weichen Stuhlgang macht, also mögliche Verstopfungssymptome mindert und Miktionsstörungen(Schwache Blase) die Bupropion machen kann lindert/aufhebt.
Trimipramin-Topfen kann man da zum Einschlafen einnehmen da Bupropion ohne dem vorübergehend(2-8Monate ohne) abgesetzten Antipsychoitkum(Aripiprazol) macht Konzentriert und Wach was zwar hilft aber verstärkt einfaschlafstörungen auftreten, weshalb Trimipramin-Tropfen (trizyklisches Antidepressivum) da sehr effektiv ist, Alternativ wäre das mildere Trazodon SARI.
Trimipramin ist etwas Anticholinerg und kann beispielsweise die Verstopfungssymptome begünstigen, von daher ist da auch die SSRI Wirkung nützlich die Trazodon zu einem Teil auch in schwächerer Form hat.

Vielleicht kannst du @missesmella76 die Medikamente und Diagnosen offenlegen vieviel Jahre / Monate das her ist ob ihr in der Zwischenzeit Psychopharmaka hattet.
Mir ist unklar, wie er dich bestrafen will? Ich kann mir vorstellen, dass ihr einander in die Psychiatrie bringen wollt also jeder den Anderen für seine Probleme verantwortlich macht.
Von daher wäre erstmal gut, wenn ihr euch von den Medikamenten hier gut informiert und dann beide in eine Klinik zu einem Gespräch geht, damit jeder seine eigene und die Situation des Anderen geschildert wird. Dann würden die Symptome (je nachdem wenn du oder er welche hat) auf den Tisch kommen. Gibt ja auch unterschiedliche Diagnosen.
Depressionen können eben auch verstärkt nach absetzen der Antipsychotika auftreten, wenn sich da ein Rückfall ankündigt werden die Antidepressiva immer unwirksamer und ohne Bupropion und gelegentlich etwas Antipsychotika wird man unruhig aggressiv, was bei dienen Mann vielleicht mit ein Problem ist wenn ich das so richtig verstanden haben.

Bei ihm könnte die Medikamente-Empfehlung gut passen, bei dir ist mir unklar was du hast, da das ja auch ungewöhnlich ist das zu vorher zeitgleich in die Psychiatrie musstest, bzw. das kein Nervenzusammenbruch sondern auch so etwas wie Psychose oder andere psychische Probleme gewesen sein könnten.
 
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Wie meinst du das mit der Rache?
Ach ich hab mich im Wort vergriffen, Sorry. Ich empfinde es nicht als Bestrafung, denn Er hat in seinen Gedanken dir nicht vertraut. Böses getan über längeren Zeitraum. Ich finde Bestrafung bisschen weich. Denn in seinem Bilde, bist du die Böse. Also tu ich, was unrechtschaffendes. Ich will mich nicht mit Begrifflichkeiten streiten.

Wenn Stabil und alles grober Modus therapiert, Eheberatung?
 
Er ist nach der Diagnose 1 Jahr zuhause gewesen. Er möchte gerne die Erwerbsminderungsrente haben. Er würde die Arbeit angeblich nicht schaffen mit seinen Ängsten. Er hat vor wirklich allem Angst, einkaufen, Menschen, telefonieren usw.

Ich sehe auch trotz der Ängste nichts Psychotisches !? Ärzte gehen da teilweise recht locker mit ihren Attestierungen um ! Was arbeitet Dein Mann ?
 
Ich danke euch für eure Antworten!!! Ich denke mir halt immer,dass es seine Erkrankung ist. Er nimmt es ja auch als Entschuldigung. Es wäre Teil der Erkrankung, dass man feindselig anderen gegenüber ist.
Es ist tatsächlich auch oder vor allem die Erkrankung. Auftreten tut das, wenn man keine oder viel zu wenig Antipsychotika einnimmt die man entweder kontinuierlich in kleinst nötiger Dosierung einnehmen sollte oder in der von mir empfohlenen Medikamenteempfehlung bei der Bupropion(SNDRI Antidepressivum und Nikotinentwöhnung mittel) auch ohne Antipsychotikum für einen gewissen Zeitraum Stabilität bringt, aber auch diese Wirkung nachlässt, wenn man dauerhaft kein Antipsychotikum nimmt. Diese Therapie wäre eher experimentell, da die Studienlage dünn ist, aber ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen, da ich vor 10 Jahren auch extrem reizbar war und etwa zu Hause herumgeschrieben habe. Bupropion löst die innere Unruhe, was zu einem ruhigeren Fahrverhalten, mehr Konzentration und alles führt und auch Reizbarkeit senkt. Auch vorübergehend B6 kann Unruhe und Reizbarkeit lindern, wobei man es bei dauerhaft hohen Dosierungen über 100 mg übertreiben kann, dann kann das irgendwann zu Neuropathie in den Händen führen. B12 und B9 Folat und Magnesium sind auch wichtig für die Nerven, darauf sollte man bei Schizophrenie oder Nervlichen das Blut testen, um einen Mangel zu erkennen und dann gezielt Supplementieren zu können. Diese Vitamintests kosten häufig etwas Zuzahlung. Normale Bluttest ist auch wichtig und für B12 gibt es da indirekte Marker die auch im normalen Blutbild so drin sind etwa Homocystein, wenn das erhöht ist dann kann das auf einen B12 Mangel hinweisen.

Bei Mangel von B6 kann auch Neuropathie, Kribbeln, Ameisenlauf, Taubheit in den Händen, Fingern erzeugen, also sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss wird so angezeitg.
NährstoffTypische Symptome bei MangelEmpfohlene Laborparameter
Vitamin B12 (Cobalamin)Müdigkeit, Kribbeln in Händen/Füßen, Gangunsicherheit, Gedächtnisstörungen, Depression, Zungenbrennen- Serum-B12 (gesamt)- Holo-Transcobalamin (aktives B12)- Methylmalonsäure (MMA)- Homocystein
Vitamin B6 (Pyridoxin)Reizbarkeit, Nervosität, Schlafstörungen, Hautentzündungen, Krämpfe, depressive Verstimmung- Serum-Pyridoxin- ggf. funktionelle Marker wie Xanthurenat im Urin (selten)
Vitamin B9 (Folat)Blässe, Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen, Schleimhautveränderungen, erhöhte Homocysteinwerte- Serum-Folat- Erythrozyten-Folat (Langzeitwert)- Homocystein
MagnesiumMuskelkrämpfe, Zittern, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Schlafprobleme, erhöhte Reizbarkeit- Serum-Magnesium - ggf. Vollblut-Magnesium (für intrazelluläre Versorgung)
Zu viel kann auch den Blutdruck senken, was man zumindest im Auge haben sollte:

⚠️ Überdosierung: Blutdrucksenkung & Schwindel beim Aufstehen​

NährstoffMögliche Wirkung bei ÜberdosierungMechanismus / Hinweise
Vitamin B12Keine direkte Blutdrucksenkung bekanntWasserlöslich, Überschuss wird meist renal ausgeschieden. Keine typischen Symptome bei Überdosierung.
Vitamin B6In sehr hoher Dosis: Neurologische Symptome möglichHochdosiert (>100 mg/d über längere Zeit) kann es zu sensorischer Neuropathie kommen – indirekt Schwindel, aber kein Blutdruckabfall.
Vitamin B9 (Folat)Keine typische BlutdrucksenkungÜberdosierung selten problematisch. In extremen Fällen kann es zu Maskierung eines B12-Mangels kommen, was neurologische Symptome verstärken kann.
MagnesiumBlutdrucksenkend, Schwindel möglichMagnesium wirkt muskelentspannend und gefäßerweiternd. Bei Überdosierung (v. a. >250 mg zusätzlich zur Ernährung) kann es zu Hypotonie, Schwindel, Muskelschwäche und Herzrhythmusstörungen kommen3.
 
Also ich finde auch die Krankheit kann nicht für alles herhalten. Wenn man sich so verhält wie dein Mann müsste er umdenken und dich nicht mehr verletzen. Es geht solange gut wie du es mitmachst, das ist ja bei jedem Paar verschieden.
 
Er sollte in Phasen, in denen er reflektieren kann , in der Lage sein, sein Verhalten kritisch zu betrachten.
Kann er dies nicht, würde ich starke Grenzen ziehen.
Kann er es krankheitsbedingt nicht, musst du trotzdem sehr auf dich achten.
Auch wenn's schwerfällt in einer Beziehung- frag dich doch, was du gerade brauchst.Und was du in abesehbarer Zukunft brauchst.
Du musst dich schützen!❤️
 
Das kann durchaus sein, vorallem gibts den versteckten Narzissmus.

Von solchen Leute sollte man sich schleunigst trennen, sonst wird man sein leben nicht mehr froh.

Geht noch fremd und schieb der TE die Schuld in die Schuhe sorry aber jede Frau wäre da durchgedreht.

Nicht das es ein starker vertrauensbruch ist, das fremdgehen ist auch nie ein versehen sondern alles gewollt und er schadet der TE damit noch.

Also beim besten willen "krankheit" wäre da keine Entschuldigung..

Hört sich eher an als das er dich kleinkriegen/halten will...


Und wenns so sein sollte, (Krankheit)dann sollte man sich trotzdem fragen will man das?

Will man immer enttäuscht und verletzt

@missesmella76
Mein Ratschlag wäre folgende Medikamente für deinen Mann etwa:
💊 Medikamente-Empfehlung für Psychose – Schizophrenie – Kurzfassung

Aripiprazol ist antidepressiv gut wirksam und ein Antipsychotikum ( 5 mg kann ausreichen). Gegen die Unruhe (vor allem auch Aggressivität bei wenig oder keinen Antipsychotika) und Depression ist dringend Bupropion nötig, auch die anderen Antidepressiva solltet ihr in der Empfehlung berücksichtigen.
Aripiprazol wirkt eher Antidepressiv, aber da es das Dopamin blockiert (antipsychotisch) können Negativsymptome wie Antriebsarmut etwas zunehmen, was auf Dauer anstrengend sein kann und meist zum Absetzen der Antipsychotika beiträgt. Es ist sehr gut verträglich, also ansonsten wirklich eines der Besten Antipsychotika, auch wenn es anfangs etwas Unruhe bzw. Akathisie machen kann. Von daher klein mit 5 mg anfangen, was häufig in dieser kleinen Dosis schon antipsychotisch wirksam ist.

Am besten die Empfehlung (Kurzfassung und Langfassung) durchlesen, damit du/ihr einen Überblick bekommt, welche Wirkstoffe und wie das genau einzunehmen ist. Vorerst würde ihm ausschließlich Abilify (Aripiprazol) schon helfen. Hier ist eine ausführliche Analyse, die sich besser liest und auf die Empfehlung aufgebaut ist.

Mir ist unklar, welche Diagnosen ihr beide habt, auch du wirkst etwas angeschlagen, da er dich ja früher betrogen hat und dass du dir jetzt etwas zusätzlich mit den Eltern oder so einbildest, da glaube, ich hat sich bei dir auch eine Art Paranoia eingeschlichen, da das auch psychotisch klingt, da du da wirkst wie wenn du zu sehr nach deiner emotionalen Einordnung der Situation gehst.

Bei einer akuten Psychose kann man etwas narzisstisch sein und solche Misstrauensgedanken können auch psychotisch bedingt auftreten. Wenn du glaubst, dass du gesund wirst, indem du ihn in Therapie schickst, obwohl du womöglich selbst oder beide Probleme haben, dann solltest du wirklich genau hinterfragen, ob du von Fakten sprichst, mit der Mutter oder so oder ob du dir da etwas zusammenreimst.
Antipsychotika können das Bauchgefühl reduzieren, da wäre Aripiprazol auch sehr mild, da es keine so starke Libidoeinschränkung wie andere Antipsychotika macht. Du solltest dich also, wenn ihr beide etwas Psychotisches habt oder schon Antipsychotika wegen so etwas bekommen habt, schauen, ob ihr vielleicht auch gemeinsam in die Psychiatrie, mit euren Vordiagnosen geht und jeder ehrlich seine Sichtweise schildert, damit Ärzte auch den Zusammenhang eurer Erkrankung erkennen, da ihr anscheinend einander triggert und es ein Problem auch für dich wäre, wenn er behandelt wird und du weitermachst und dich bestätigt fühlst oder andersherum du behandelt wirst und er mit seinen Problemen wie es vorher ja bei deinem Rückfall war allein ist.
Ihr seid gleichzeitig entlassen worden und habt womöglich auch gleichzeitig die Medikamente abgesetzt, ob nun mit oder ohne ärztliche Absprache, da bei chronischer Schizophrenie man an sich ja kontinuierlich eine Therapie braucht.
Wie lange ist das her, wann wart ihr zuletzt in der Klinik, wann habt ihr vielleicht Psychopharmaka teilweise oder ganz abgesetzt und wann sind erste Symptome aufgetreten.
Bei einer akuten Psychose wird man bei Wahn etwa auch gefühlt etwas Narzisstisch indem man egoistisch nur sich selbst glaubt und den anderen die schuld gibt, das ist bei einer Psychose etwa wie ein Symptom, da die Erkrankung auch wie Lebensbedrohlich ist und da wird dann jeder Mensch narzisstischer. Wahn sind eben etwa Überzeugungen, für die man keine echten rationalen Beweise hat.

Mir ist es unklar, ob du eine ähnliche Erkrankung hast oder wie du in der Klinik behandelt wurdest, eure genauen Diagnoseschlüssel könnten helfen.

Es gibt Postpsychotische Depressionen, wo auch Antidepressiva allein zu schwach sind, deswegen braucht es ein Antipsychotikum wie Aripiprazol um die Antidepressive Wirkung von Antidepressiva aufzufrischen. Wenn er etwa SSRI Antidepressiva wie Citalopram oder Sertralin, Fluoxetin oder andere hat, dann kann die Wirkung nach dem Absetzen ausreichen, aber später nachlassen und soger im richtigen starken Akutfall psychotische Symptome begünstigen.

Welche Medikamente bzw. Psychopharmaka habt ihr zuletzt in der Klinik und danach eingenommen, damit wir da mal eine Gegenüberstellung auch mit den Medikamenten haben.
Was sind deine psychischen Symptome gewesen, worauf wurdest du behandelt und liegt bei euch beiden eine ähnliche Vorgeschichte vor?

Es gibt richtig blöde Antipsychotika, die das Leben extrem einschränken, weshalb das Annehmen einer Diagnose sehr schwer sein kann und die Standardtherapien meist auch keine Antworten auf diese Probleme haben außer das Antipsychotikum zu tauschen.
Mit der Empfehlung kann man erstmal Aripiprazol täglich einnehmen bis man wirklich ganz stabilisiert ist und wahnhaftes nachlässt und dann wäre die Intervalleinnahme möglich, also Aripiprazol abzusetzen wobei das Bupropion dann absolut notwendig ist und auch weiter Antidepressiva wie ein SSRI nützlich sind da ansonsten ohne Antipsychotikum Emotionen wieder verstärkt hochkommen und zu sehr Libido oder emotionale Wahrnehmung ist in einer Psychose täuschend, da sollte man also einen Mittelweg finden was man mit einem mittel bis hochdosierten SSRI gut machen kann. Für ältere eignet sich Sertralin als SSRI Wiederaufnahmehemmer besser als Citalopram SSRI was etwas QT-Verlängerungen(Herz) macht.
Bupropion ist ein SNDRI oder NDRI es wirkt anders als übliche Antidepressiva, die meist über das Serotonin wirken.
NDRI bedeutet das es auf Noradrenalin und Dopamin als (RI)Wiederaufnahmehemmer wirkt. Das vorherige S auch bei SSRI steht für selektiv, das zweite bei SSRI auf Serotonin-Wiederaufnahmehemmer.
Bupropion(SNDRI) + Sertralin(SSRI) hebt auch Nebenwirkungen und Wechselwirkunge auf, da Sertralin eher einen weichen Stuhlgang macht, also mögliche Verstopfungssymptome mindert und Miktionsstörungen(Schwache Blase) die Bupropion machen kann lindert/aufhebt.
Trimipramin-Topfen kann man da zum Einschlafen einnehmen da Bupropion ohne dem vorübergehend(2-8Monate ohne) abgesetzten Antipsychoitkum(Aripiprazol) macht Konzentriert und Wach was zwar hilft aber verstärkt einfaschlafstörungen auftreten, weshalb Trimipramin-Tropfen (trizyklisches Antidepressivum) da sehr effektiv ist, Alternativ wäre das mildere Trazodon SARI.
Trimipramin ist etwas Anticholinerg und kann beispielsweise die Verstopfungssymptome begünstigen, von daher ist da auch die SSRI Wirkung nützlich die Trazodon zu einem Teil auch in schwächerer Form hat.

Vielleicht kannst du @missesmella76 die Medikamente und Diagnosen offenlegen vieviel Jahre / Monate das her ist ob ihr in der Zwischenzeit Psychopharmaka hattet.
Mir ist unklar, wie er dich bestrafen will? Ich kann mir vorstellen, dass ihr einander in die Psychiatrie bringen wollt also jeder den Anderen für seine Probleme verantwortlich macht.
Von daher wäre erstmal gut, wenn ihr euch von den Medikamenten hier gut informiert und dann beide in eine Klinik zu einem Gespräch geht, damit jeder seine eigene und die Situation des Anderen geschildert wird. Dann würden die Symptome (je nachdem wenn du oder er welche hat) auf den Tisch kommen. Gibt ja auch unterschiedliche Diagnosen.
Depressionen können eben auch verstärkt nach absetzen der Antipsychotika auftreten, wenn sich da ein Rückfall ankündigt werden die Antidepressiva immer unwirksamer und ohne Bupropion und gelegentlich etwas Antipsychotika wird man unruhig aggressiv, was bei dienen Mann vielleicht mit ein Problem ist wenn ich das so richtig verstanden haben.

Bei ihm könnte die Medikamente-Empfehlung gut passen, bei dir ist mir unklar was du hast, da das ja auch ungewöhnlich ist das zu vorher zeitgleich in die Psychiatrie musstest, bzw. das kein Nervenzusammenbruch sondern auch so etwas wie Psychose oder andere psychische Probleme gewesen sein könnten.
Mein Mann nimmt regelmäßig seine Tabletten, Quentiapin 300mg abends und citalopram 40mg morgens. Er ist auch in psychologischer Behandlung, 1x wöchentlich. Ich hatte durch den Betrug eine PTBS, ich nehme 40mg Citalopram am morgen. Mir geht es soweit wieder ganz gut, aber mein Herz ist natürlich gebrochen
 

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